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Flora und die acht Heiligen

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Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:43

Flora und die acht Heiligen!
Hmm, die Story hängt jetzt schon gut 1 Jahr im Pc ab ohne dass i-wer gelgenheit bekam sie zu lesen (bis auf meine Wenigkeit^^)

Es ist zwar meine längste Pokemongeschichte, aber ob es die beste ist weiß ich nicht, ICH bin stolz drauf ;D

Erst mal allgemeines: Die Story beginnt in Venedig, aber durch merkwürdige Umstände wird Flora ein junges Waisenmädchen nach Yira - der Pokemonregion nördlich von Johto sowie westlich von Sinnoh - katapultiert.

Allgemeines:


Flora und die acht Heiligen

Inhaltsverzeichnis

Prolog
1. Eine Waisenblume
2. Eine ganz neue Welt
3. Ein neuer Freund
4. Der erste offizielle Kampf
5. Blitz und Donnergetöse
6. Das nennt man Show!
7. Etwas Training
8. Von Beeren und Milch
9. Fauler Zauber
10. Flora als Koordinatorin
11. Echt heiß ;-)
12. Wissen ist Macht
13. heiße Arenakämpfe
14. wilde Wut und tiefe Trauer
15. Dragonis, die Heimat der Drachen
16. Von Hitze und Kälte
17. Einige heiße Kämpfe
18. Zurück in Katstadt
19. Endlich in Atlantia!
20. Hüter der Heiligen
21. Ende gut alles gut!

Spoiler




Charaktere:
Hauptpersonen:

Flora 13 JahreWohnhaft im Waisenhaus in Venedig
Pokemon: Roselia Sheinux/Luxio Finneon/Lumineon Vulpix Dratini

Fabio 13 Jahre altWohnhaft in Pangastadt
Pokemon: Nidoran/Nidorino Pikachu Feurigel/Igelavar Kindwurm Hydropi

Nebencharaktere:
Kara 14 JahreWohnhaft: ? liebt Kämpfe Pokemon: Medite/Meditalis Quapsel/Quaputzi Sichlor/Scherox Elektek Tropius

Fabia 13 JahreWohnhaft in Pangastadt Koordinator Pokemon:Nidoran/Nidorina Ponita Knacklion/Vibrava Myrapla/Duflor/Blubella Jurob/Jugong Voltilamm/Waaty


Arenaleiter:

Elektroarenaleiter Emil in Pfegsis Citybekannte Pokemon:Voltenso, FrizelblitzBlitzorden

Steinarenaleiter Sven in Diggy Citybekannte Pokemon:Kleinstein, OnixKieselorden

Pflanzenarenaleiterin Phyllis in Pfendy Citybekannte Pokemon:Giflor, BisaknospBlätterorden

Flugarenaleiterin Felicitas in Flei Citybkt. Pokemon:Schwallboss, Skaraptor, Panzaeron, Tauboss, Tropius, Noctuh, PelipperFreiheitsorden

Stahlarenaleiter Steven in Tigtownbkt. Pokemon:Lucario, Stollrak, Magneton, PanzaeronHärteorden

Drachenarenaleiterin Delila in Dracias Citybkt. Pokemon:Brutalanda, Dragoran, Libelldra, Altaria, Garados, Glurak, Seedraking, KnackrackSturmorden

Feuerarenaleiterin Fiona in Walastadtbkt. Pokemon:Vulnona, Arkani, Hundemon, LohgockMagmaorden

Wasserarenaleiterin Wilhelma verstorbendeswegen:Ariana in Atlantia Citybkt. Pokemon: MiloticWellenorden

Koordinatoren:

Drew 14 JahrePokemon:Roselia, Libelldra, Maskaregen, Absol, Smettbo
Maike 13 JahrePokemon:Jungglut, Mampfaxo, Papinella, Eneco
Maria 14 JahrePokemon:Schillok, Seemops, Barschwa, Morlord
Marina 11 JahrePokemon:Bisasam, Papinella, Smettbo, Pudox, Bibor
Fiona, auch die Arenaleiterin von Walastadt


Die Yirakarte:


(hab ich selbst gezeichnet xD)Die einzelnen Kapitel teil ich besser auf mehrere Posts auf, denn sonst wird es etwas langwiedrig (hab ne neue Funktion auf Microsoft entdeckt, Wörter zählen:Seiten: 75Wörter: 32.638Zeichen (keine Leerzeichen): 176.231Zeichen (mit Leerzeichen): 206.529Absätze: 2400Zeilen: 3762)soo, das war's jetzt mit allgemeinenIch fang doch gleich mit dem Prolog an:



Timi rannte. Er rannte und rannte und wusste nicht wohin. Die Nacht war dunkel. Der Wald ihm unheimlich. Seine Verfolger unbekannt. Timi hatte tierische Angst.
Wieso musste ich auch nur so neugierig sein!, schalt er sich.
„Schnell! Ich glaube da drüben war er!“, rief eine tiefe Stimme.
Oh nein!, dachte Timi, gleich haben sie mich.
Er sah sich um und lief schnell weiter. Da passierte es. Er stolperte über eine Wurzel.
„Aua!“, entfuhr es ihm.
„Da ist er!“ „Jetzt haben wir ihn.“
Kräftige Arme packten ihn. Es ist aus, alles aus. Timi wahr verzweifelt.
„Hättest nicht so diebisch sein sollen, du Bengel du.“
Jemand schlug ihn nieder und von da an wusste Timi nichts mehr.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:43

1. Eine Waisenblume
Flora wachte auf. Sie erinnerte sich noch genau an diesen Traum. Er war wirklich eigentümlich gewesen. Ihr tat der Junge leid. Was der wohl jetzt durchmachen musste? Ach was, es war doch nur ein Traum. Sie sah auf die Uhr. Erst 3 Uhr! Zeit nochmal einzuschlafen, dachte sie und den Rest der Nacht schlief sie traumlos, unwissend welche Aufgabe auf ihr lastete.

Am nächstem Morgen um 10 Uhr wachte Flora abermals auf. Sie war ein Langschläfer und wollte eigentlich noch im Bett liegen bleiben, wäre da nicht der große Hunger gewesen. Sie ging hinunter zum Frühstückstisch und aß leckeresMüsli. Viele der anderen Waisenkinder spielten draußen im Schnee. Flora mochte den Winter nicht. Er war kalt und tot. Selbst Weihnachten mochte sie nicht besonders. Denn dann genau wie an Ostern und Pfingsten, kamen Leute meist ein Pärchen, die einige der Waisenkinder mit sich nach Hause holten. Deswegen gab es hier auch fast keine kleinen Kinder und Babys. Diese Leute wollten nämlich immer Kleinkinder. Flora war dreizehn und keinem wäre es eingefallen sie mitzunehmen. Diese wollte es auch gar nicht. Das Leben hier im Waisenhaus war zwar eintönig und oft ziemlich langweilig, aber man hatte eine gewisse Freiheit. Bei fremden Leuten wollte sie nicht sein. Besonders da es dort sicherlich wieder Verbote um Verbote gab.

Als kleines Kind hätte sie sich wahrscheinlich daran gewöhnt, aber niemand wäre es eingefallen sie mitzunehmen. Sie wusste nicht wieso. Ihre beste Freundin Mischa war weg. Der Frust saß lange Zeit tief. Einst war sie sogar ausgebüchst, aber schließlich hatte sie sich damit abfinden dürfen. Manchmal sogar durfte sie Mischa besuchen kommen, aber das kam immer seltener vor.

Am Nachmittag ging Flora spazieren. Sie ging zum Larkasee den nur wenige kannten. Ein stiller Ort. Im Sommer schwammen dort die Fische, das Wasser war lauwarm, das Gras schön weich und die Vögel zwitscherten. Doch jetzt mitten im Winter, war der See zugefroren, alles mit einer dichten Schneedecke benetzt, still.

Aber als sie heute ankam, sah alles anders aus. Das Eis glitzerte im matten Sonnenlicht. Das wäre weiter nicht ungewöhnlich gewesen, wenn es sich nicht verändert hätte. Es bildete tatsächlich die verschidesten Formen und Muster. Sonne, Schneeflocke, Pflanzen, Tiere, Skulpturen, aber auch Formen die Flora unbekannt waren. Es faszinierte sie. Unbewusst näherte sie sich dem Phänomen. Sie stieg auf das Eis, es brach nicht. Sie ging weiter in die Mitte, starrte nur auf das Eis. Das ist ein Zauber, das muss ein Zauber sein, meldete ihr Unterbewusstsein. Sie stand nun direkt davor. Langsam bewegte sie ihre Hand und berührte das Eis.

Gleißendes Licht das alles verschluckte

Starkes Ziehen das sie packte

Und ein harter Aufprall.

2. Eine ganz neue Welt

„Autsch! Das war nicht nötig!“, fluchte Flora. Sie sah sich um. Eine wundervolle Aussicht. Vor ihr lag tief unten ein Fluss. Dahinter eine faszinierende Berglandschaft. Hoch oben – Schnee. Apropos Schnee, dort wo sie lag war keiner. Im Gegenteil es war sogar warm. Sie sah sich um. Sie lag auf einem Felsvorpsrung. Hinter ihr war Wald. Ein schöner Wald. Frühling. Vögel zwitschern. Alles scheint friedlich.

Sie genoss einige Augenblicke, die Aussicht, die Wärme, die Ruhe.

„Ros, Roselia?“ Flora wäre vor Schreck fast vom Rand geflogen. Was war das?

„Roselia!“ „Zig, Zigzachs.“ „Schwalbini!“

Immer mehr dieser äußerst merkwürdigen Wesen kamen heraus. Als Flora sie ansah erinnerte sie sich an diese. Mischas Adoptivbruder hatte in einer virtuellen Welt immer mit solchen Wesen gespielt. Aber, das war doch real? Oder träumte sie? Nein tat sie nicht. Ein Zwicken beweiste es;-)

„Roseli, Roselia, Ros!“ Ganz klar, das kleine Ding wollte ihr irgendetwas sagen, doch was? Das erfuhr sie wenige Momente später.

„Hey, was tust du hier im Naturschutzgebiet?“, ein Junge kam angerannt.

„Tut mir Leid, ich wollte nicht...“

„Jaja, das sagen sie immer alle. Name?“

„Du bist aber nicht sehr höflich.“

„Könntest du mir bitte deinen vollständigen Namen sagen? Besser?“

„Ja. Ich heiße Flora und du?“

„Michi. Flora und weiter?“

„Flora. Nur Flora.“

„Ahja. Ich habe dich hier noch nie gesehen. Von woher kommst du?“

„Keine Ahnung. Ich bin Waise. Sag mal wo bin ich denn hier?“

„In der Nähe von Fuchsia City.“

„Fuchsia City? Noch nie gehört.“

„Du bist wirklich nicht von hier.“

„Na sag ich doch!“, Flora verdrehte genervt die Augen. Jungs!

„Hmm, und von woher kommst du dann?“

„Ich hab im Waisenhaus in Venedig gewohnt.“

„Nie gehört.“

„Okay, hör zu. Ich war vorhin an einem See und von dort wurde ich seltsamerweise hierher katapultiert. Wie heißt dieses Land?“

„Das hier ist neben vielen anderen Pokemonregionen die Yiraregion.“

„Die Yiraregion? Anscheinend bin ich hier in einer ganz anderen Welt gelandet.“ Flora war entmutigt.

„Komm mit, gehen wir erstmal ins Pokemoncenter von Fuchsia City.“

Flora nickte. Doch eine Frage hatte sie noch.

„Sag mal, was bist du, wenn du mich einfach so verurteilen kannst?“

„Der Pokemonranger der für den Naturschutzgebiet hier zuständig ist.“

Im Pokemoncenter angelangt erzählte Michi Schwester Joy oder wie sie hieß alles, während Flora sich etwas umsah. Das Center selber war unintressant, doch das Dorf hier war sehr schön. Es lag direkt am Fluss, den sie von oben gesehen hatte. Alles hier war sehr idyllisch. Es gab einige Häuser, einen kleinen Markt, das Pokemoncenter und ein Labor. Flora setzte sich an das Ufer des Flusses. Es war so schön ruhig. Hier konnte man wirklich alles vergessen.

„Roselia!“ Na nu? Das kleine Wesen war ihr den ganzen Weg gefolgt?

„Hallo“ Flora hatte keine Ahnung was sie sagen sollte. Musste sie auch gar nicht, da Michi angerannt kam und das Roselia verscheuchte.

„Schwester Joy meinte, das wir zu Professor Lärch gehen sollten.“

„Professor Lärch?“

„Ja, es gibt nur wenige Professoren, davon lebt nur einer in der Yiraregion. Er siedelte sich hier an, da er meinte, das es hier recht idyllisch sei und hier viele Pokemon leben. Komm!“

Der Professor war in seinem Labor und erforschte gerade wieso Griffel immer alles mögliche an sich nahmen. Jedenfalls interessierte er sich dann sehr für Flora.

„Du musst wissen“, sagte er, „Das zur Zeit merkwürdiges umgeht. Doch niemand weiß was. Viele wilde Pokemon haben Angst und sind noch scheuer als sonst. Und die legendären – du musst wissen, alle legendären sind durch eine Art Band verknüpft – sie spüren das einer oder mehrere von ihnen Hilfe brauchen. Aber diese Verknüpfung wurde gestört und sie können nichts tun. Alle Lebewesen wissen nicht weiter. Wir glauben jedenfalls, dass das Team Rocket wieder dahinter steckt. Oft wurden sie zerschlagen, doch immer wieder kommen sie zusammen um Böses zu tun. Dieses mal sind sie hier in Yira.“, Der Professor war entmutigt. Er ließ den Kopf hängen.

„Roselia!“

„Na nu? Wer ist das denn?“, fragte Michi.

„Ein wildes Roselia!“, erfreute sich Prof. Lärch.

„Ja, es ist mir hinterhergelaufen. Ich traf es in den wenigen Stunden hier schon öfter.“, meldete sich Flora.

„Roselia! Ros.“, bestätigte es.

„Hmm, anscheinend mag es dich.“

„Roselia!!“

„Wie? Mich mögen?“

„Nun ja als Partner. In Yira werden oft Kämpfe oder Ähnliches mit Pokemon ausgetragen. Diese können mit den Pokebällen gefangen werden. Hier bitte.“ Prof. Lärch gab ihr einen Pokeball. „Wirf ihn auf Roselia.“ Flora tat wie ihr gehießen. Der Ball wackelte ein paar mal hin und her dann machte es ‚klack’ und anscheinend war es gefangen.

„Lass es mal raus.“, riet Michi

„Roselia!“, es schien glücklich.

„Hier geht merkwürdiges vor.“, überlegte Prof. Lärch. „Bitte Flora, würdest du herausfinden was da vorgeht? Ich kann hier nicht weg, ebenso wenig Ranger Michi. Reise doch mit deinem Roselia herum und melde mir alles seltsames was du herausfindest. Von einem gutem Freund weiß ich, das ein Junge verschwunden ist. Bitte hilf uns.“

„A-Aber wieso denn gerade ich? Ich kenn mich doch am wenigsten hier aus!“

„Ich kann dir helfen. Hier, dies ist ein PokeCom, mit diesem kannst du immer mit mir in Verbindung treten. Außerdem ist dort eine automatische Uhr, einen Radio und eine Karte von Yira eingespeichert.

Und das hier ist ein Pokedex. Jedes bekannte Pokemon ist mit seinen Daten dort eingespeichert. Er ist ziemlich nützlich.

Ich schenk dir am besten noch diesen Beutel. Mit diesem ist es einfacher deine Items zu transportieren. In ihm liegen schon 10 Pokebälle, etwas Pokefutter, eine TM-Box, allerdings leer, einige Tränke, eine Pokeriegelbox, und ich glaub sogar eine einfache kleine Angel.“, er lachte. „Keine Sorge, du wirst das schon rauskriegen. Bitte, geh jetzt.“ Und ohne ein weiteres Wort schubste er Flora sanft hinaus, die dann auf sich allein gestellt war.

„Das konnte ja auch nur mir passieren!“

„Roselia!“

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:44

3. Ein neuer Freund

Aus Fuchsia City heraus führten nur zwei Wege. Einen ziemlich verwitterten der zu den Bergen führte und einen gepflegten der zur nächsten Stadt ging.

Flora wählte den gepflegten. Es war sonnig und warm. Sie merkte, dass sie ja immer noch die Winterjacke anhatte. Nun ja, bei ihr war ja noch Winter gewesen. Kein Wunder das sie so schwitzte! Hier schien es Frühling zu sein. Alles war so anders!

Eine Stunde wanderte sie schon, als sie in einen kleinen Wald kam. Dort schienen viele Pokemon zu leben. Floras Pokedex piepste. Sie stellte ihn ab. Also, das war also ein Waumpel, Hornliu, Raupy... Alles Käferpokemon. Flora hatte nichts gegen Käfer, im Gegenteil, sie mochte alles was blühte, überwiegend Pflanzen. Doch auch Käfer fand sie nicht schlecht, da sie sich verpuppten und viele zu wunderschönen Schmetterlingen wurden.

Sie stellte den Pokedex wieder an und suchte. Pokemon entwickelten sich also, hmm.

Hornliu – Kokuna – Bibor, uuuhh, das sah ja unheimlich aus!

Raupy – Safcon – Schmettbo, hmm, wirklich nett und die Flügel!

Waumpel – Panekon – Pudox, nee, das war nichts für sie.

Waumpel – Schaloko – Papinella, wow, das war ja schön!

Der Wald war schnell durchquert. Doch Pangastadt war noch nicht zu sehen. Nun ging es bergauf. An der kleinen Spitze hatte man eine herrliche Aussicht. Man sah die ganze Stadt. Diese war weit größer als Fuchsia City, aber viel kleiner als sie es erwartet hatte. Es gab einige kleine Geschäfte, wie einen Friseur oder einen Bäcker und auch hier gab es einen Pokemarkt, ein Pokecenter, aber kein Labor. Flora lief die letzten paar Meter in die Stadt.

Pangastadt war nicht so schön wie Fuchsia City, doch eigentlich ganz nett.

„Ich frag mich, wie sich Professor Lärch das vorgestellt hat. Wie soll ich denn die ganzen Informationen beschaffen?“, fragte sich Flora.

„Rose! Lia!“, sagte Roselia und deutete auf ihr PokeCom, dass am Gürtel hing.

„Gute Idee! Danke, Roselia! Ich ruf ihn gleich an.“

Daraus wurde nichts, denn der Professor ging nicht ran.

„Mist! Ach was solls. Hey, sieh mal, hier gibt es ein Modegeschäft. Ich glaub ich sollte mir praktischere Kleidung kaufen. Das hier ist ja viel zu warm.“

Doch auch daraus wurde nichts, denn ihr fiel ein, dass sie gar kein Geld hatte.

„Meinst du ich kann mir etwas Geld für zwischendurch verdienen? Essen brauch ich ja auch.“

„Besieg einfach jemanden.“

Nu? Wer sagte denn das?

„Hi, ich bin Fabio.“ Flora drehte sich um.

„Hallo, mein Name ist Flora. Was meinst du damit, einfach jemanden besiegen?“

„Du hast doch ein Pokemon?“

„Es steht neben mir.“

„Roselia!“

„Also erzähl mir nicht du hast noch nie was von einem Pokemonkampf gehört?“

„Nun ja ich komme nicht von hier.“

„Ach so. Also, ein Pokemonkampf ist, wenn zwei Trainer gegeneinander antreten. Jeder spielt ein Pokemon aus. Diese haben ja alle spezielle Attacken...“

Fabio erklärte Flora die Regeln eines Pokemonkampfes. Fabio hatte auch noch eine Zwillingsschwester namens Fabia, die allerdings keine Trainerin war, sondern Koreorigrafin. Auch dessen Regeln erklärte er. Allerdings konnte man nur etwas Geld bei einem offiziellen Kampf verdienen.

„Hört sich alles verdammt kompliziert an.“

„Nicht wenn man schon geübt ist.“

„Wie du?“

„Nein! Ich hab erst vor einer Woche mein erstes Pokemon bekommen! Es ist ein Nidoran. Wir haben bis jetzt noch nicht gekämpft, bis auf meine Schwester, die auch ein Nidoran bekam, allerdings ein weibliches.“

„Willst du gegen mich kämpfen?“

„Was? Du hast doch dein Pokemon heute erst bekommen!“

„Na und? Ich brauch unbedingt andere Kleidung und später werd ich auch noch Items kaufen denk ich. Geld könnt ich gebrauchen. Um wie viel spielt man denn immer so?“

„Och, unterschiedlich. Aber wir können hier nicht einfach einen offiziellen Kampf draus machen, das wäre illegal.“

„Ach so. Aber als Training wär’s nicht schlecht.“

„Stimmt. Ich kenn da ein gutes Plätzchen zum kämpfen. Im Wald ist eine Lichtung. Perfekt für Kämpfe geeignet.“

Flora bejahte. Der Weg war kurz.

„Roselia, sag mal, was für Attacken kannst du denn so?“

„Roselia, ros.“

„Äh, ja, gut.“ Flora verstand nichts, aber sie vertraute ihrem Roselia.

„Los gehts!“, sagte Fabio.

„Nidoran, Tackle!“

„Ähm, ausweichen.“ Roselia sprang hoch, was Nidoran verwirrte.

„Es ist hinter dir!“ Zu spät. Roselia griff an. Das einzige was es bis jetzt konnte, war Absorber und Wachstum. Der Absorber traf, war allerdings nicht sehr effektiv.

„Noch mal Tackle.“

„Weich noch mal aus.“ Der Befehl kam zu spät. Roselia wurde aber nur gestrifen.

„Absorber?“ Roselia traf Nidoran diesmal volle Pulle.

„Das macht Nidoran nichts. Es ist eine Pflanzenattacke, also negativ auf Giftpokemon.“

Flora kapierte überhaupt nicht was Fabio meinte. Doch merkte sie, dass die Attacke wenig Wirkung hatte. Doch eine andere offensive Attacke kannte Roselia noch nicht.

„Tackle!“ Der Angriff kam so überraschend, das Roselia nicht ausweichen konnte. Es wankte und Flora wollte nicht mehr weiterkämpfen. Man muss halt wissen wann man aufhören soll.

„Komm zurück Roselia. Ruh dich aus.“

„Du warst klasse Nidoran.“

Fabio ging zu sich nach Hause und Flora übernachtete im Pokecenter. Der Tag war fast zu schnell vergangen.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:44

4. Der erste offizielle Kampf

Am nächsten Morgen war Fabio bereits im Pokecenter um Flora abzuholen. Er fragte: „Du sag mal, ich will weder mit meiner Schwester noch alleine herumreisen. Kann ich mit dir mitkommen?“ Flora war verblüfft nickte schließlich.

Ihr nächstes Ziel war Pfegsis City, das nördlich von Pangastadt lag. Dort stand auch eine Arena. Eine Elektroarena, geleitet von Arenaleiter Emil.

Der Weg bis Pfegsis City war sehr steil. Es lag nämlich weit höher als Fuchsia City oder Pangastadt. Sie trafen niemanden. Nur ein kleines Rattfratz, das sich wohl verlaufen hatte. Pfegsis City selbst, sah von weitem her ziemlich chaotisch aus, was es auch war. Die Häuser waren so unterschiedlich wie die Pokemon und kreuz und quer aufgereiht. Die Arena lag in der Mitte. Am jeweils anderem Ende, lag das Pokecenter und der Pokemarkt.

Die Elektroarena, war äußerlich ein viereckiger Kasten, von innen sah es aus, als hätte wahrlich der Blitz eingeschlagen. Es sah aus, als würde Emil hier wohnen, und ziemlich unordentlich sein.

„Oh nein, Frizelblitz! Ich sagte doch, ihr sollte meine Sachen in Ruhe lassen!“

Wenn das Emil war, musste er ein ziemlich schlechter Arenaleiter sein, wenn nicht seinen Pokemon umgehen konnte.

Und jetzt sahen die beiden Emil. Er hatte kurzes braunes Haar, haselnussbraune Augen, seine Statur war mittelgroß. Flora fand ihn sehr hübsch. Sein kariertes Hemd stand ihm wirklich.

„Du bist also Emil?“, fragte Fabio nach.

„Ja, dieses Frizelblitz ist noch ein Baby und gehorcht mir einfach nicht. Es muss ziemlich mies aussehen. Ein Arenaleiter der nicht mit seinem Frizelblitz umgehen kann. Peinlich.“

„Ach, woher denn. Wenn’s noch ein Baby ist.“, Flora mochte Emil.

„Ja, vor 3 Tagen geboren. Und jetzt schon ungehorsam.“

„Also, wenn du bereit bist für einen Kampf. Flora würde gerne kämpfen.“

„Ach, du bist Trainerin?“, Emil hatte endlich sein Frizelblitz gefangen und sah auf.

„Nein, ich hab erst einmal gekämpft, aber ich möchte schon gerne in einer Arena antreten.“

„Nun ja, ich weiß ich seh nicht stark aus, bin auch noch nicht lange Leiter, aber das immerhin nicht umsonst. Vielen musste ich den Orden schon verweigern.“

Fabio war skeptisch, Flora traute es ihm schon zu.

„Ich weiß nicht ob es gut ist, den zweiten Kampf in einer Arena zu beginnen, aber eine Herausforderung werde ich nicht ablehnen.“

Flora freute sich.

„Wie viele Pokemon hast du?“

„Erst eines. Macht das was?“

„Nein, im Gegenteil, alle meine Pokemon sind wegen dem Frizelblitz genervt. Es ärgert sie immer. Alle bis auf die Mutter. Ich setzte mein Voltenso. Allerdings haben wir da noch ein kleines Problem. Der Schiedsrichter ist schon seit einigen Tagen erkrankt.“

„Ach das macht nichts. Fabio ist sicherlich ein guter Schiedsrichter!“

„Wa-?“, dieser hatte nicht mal Zeit zum protestieren.

„Och, na gut. Trainer, auf die Plätze.“

Emil und Flora stellten sich hin.

„Jeder Trainer darf nur ein Pokemon einsetzen.“, kommentierte Fabio, die beiden nickten.

„Okay, Voltenso mach sie fertig!“

„Roselia, du packst das schon.“

„Der Herausforderer beginnt! Los gehts!“

„Roselia Absorber.“

Emil war verblüfft: „Du greifst mit einer Pflanzenattacke ein Elektropokemon an?“

„Nun ja, einen anderen Angriff kennt es noch nicht.“, Flora war verlegen und total nervös.

„Voltenso, Ruckzuckhieb.“ Sein Pokemon kam so schnell angerannt, das Roselia nicht ausweichen konnte.

„Oh nein, Absorber.“

„Nochmal Ruckzuckhieb.“ Roselia tat schützend die Hände vor ihr Gesicht, was natürlich nichts brachte, oder doch?

„Voltenso!“, es jaulte.

„Was hast du?“, Emil war erschrocken. Sein Pokemon wurde vergiftet.

„Wie hast du-? Oh natürlich, wie dumm von mir. Hätte nicht gedacht, dass du die Fähigkeit deines Roselias kennst. Ich meine als Anfänger.“

„Wovon spricht er?“, fragte Flora Fabio.

„Keine Ahnung.“, erwiderte er.

„Oh, doch nicht bewusst-? Nun, jedes Pokemon hat spezielle Fähigkeiten, die nun mal da sind, man aber nicht bewusst einsetzten kann. Natürlich ist es ein Vorteil wenn man diese kennt. Flora, dein Roselia hat Giftdorn, kommt es zum Kontakt zwischen zwei Pokemon kann es in unserem Falle hier eine Vergiftung auslösen, die den Gegner zunehmend schaden.“

„Das ist ja Cool.“, meldete Fabio, „Hey, was kann den ein Nidoran (m)?“

„Nidoran haben nur eine. Auch Giftdorn.“

„Wie? Können Pokemon auch mehrere haben?“

„Nein, aber es gibt verschiedene. Roselia können Giftdorn oder Innere Kraft besitzen.“

„Und was hat deines?“

„Das sag ich dir später.“, grinste Emil, „Voltenso, Biss.“

„Ausweichen, Absorber.“

„Spring hoch! Hinterangriff!“ Aus dem Hinterangriff wurde nichts. Das Gift zeigte seine Wirkung. Voltenso war sehr geschwächt.

„Was kann mein Roselia eigentlich noch?“

„Wachstum. Es erhöht den Spezial Angriff.“

„Spezial Angriff? Egal. Wachstum.“

„Ruckzuckhieb!“ Treffer. Roselia hat es voll erwischt.

„Absorber!“ Anscheinend, half Absorber auch, das es Roselia wieder etwas besser ging. Die Attacke war stärker als die vorherigen. Wachstum war wohl besser als erwartet.

Doch Voltenso war noch nicht K.O.

„Biss, du schaffst es!“ Nein, Voltenso schaffte es nicht. Das Gift hatte seine letzte Wirkung getan.

Beide – Emil sowie auch Flora – waren sprachlos über den Ausgang des Kampfes.

„Glückwunsch! Du bist ein Naturtalent, wenn du dein Pokemon erst seit gestern hast.“

„Danke schön“, sie fühlte sich sehr geschmeichelt.

„Ich geh jetzt ins Pokecenter. Frizelblitz, bleib hier, ja?“

„Frizel“ Es tollte fröhlich herum und nickte.

„Ich komme mit! Du auch Fabio?“

„Was soll ich denn alleine hier?“, sagte dieser sarkastisch.

Schwester Joy durchleuchtete die beiden Pokemon gründlich. Nach wenigen Stunden war auch Voltenso wieder auf den Beinen.

„Du sag mal, Emil, was ist jetzt die Spezial Fähigkeit deines Voltensos?“

„Statik. Hat allerdings nicht funktioniert. Nun ja, es wird halt immer zufällig aktiviert.“

Fabio war die ganze Zeit recht still gewesen. Jetzt meldete er sich allerdings zu Wort.

„Flora, was ist eigentlich unser nächstes Ziel?“

„Ach, ich weiß nicht. Diese Stadt ist so schön...“

„Wir müssen aber demnächst wieder weiter.“

„Wieso denn?“

„Du hast doch nicht etwa vergessen...?“

„Nein, hab ich nicht. Du hast ja recht. Heute lohnt es sich aber nicht mehr.“

„Da hast du recht.“

„Ich möcht jetzt endlich mal neue Kleidung. Diese Winterkleidung ist sowas von heiß und unbequem!“

„Wieso hast du sie denn überhaupt angezogen?“, fragte Emil.

„Dort wo ich herkomme ist Winter.“

„Winter? Was ist das?“

„Warte kurz.“ Flora bekam eine Nachricht auf ihrem PokeCom. Eine SMS von Professor Lärch.
Flora, hier in Fuchsia City geht alles drunter und drüber. Das Team MegaMies ist in das Naturschutzgebiet eingebrochen! Michi konnte die Lage gerade noch retten. Den Pokemon geht es gut. Doch das MM konnte entkommen. Sag am besten niemanden wer du bist und woher du kommst. Egal wer oder was für einen Rang er hat. Am besten auch nicht deinen Freunden, falls du seit gestern schon viele kennen gelernt hast.In Hoffnung das es dir und deinen Pokemon gut gehtProf. Lärch.
Flora schrieb zurück, was sie bis jetzt getan hatte und das Fabio schon alles wusste.

„Also, Winter was ist das nun?“

„Ähm, ich komme von weit her und dort war es sehr kalt und wir nennen das Winter.“

„Interessant. Aus einer ganz anderen Region?“

„Äh, Ja?“

„Ich war noch nie von Yira weg. Aber ich wollte immer mal nach Kanto oder Sinnoh. Mein Freund von mir war mal in Johto.“, er seufzte. „Aber ich kann meine Arena nicht schließen lassen. Das wäre undenkbar.“

„Kannst du keinen Ersatz finden?“

„Nein! Ich denke nicht. Ich weiß nicht. Vielleicht schon, aber zur Zeit gefällt mir mein Job hier. Da fällt mir ein, das hab ich ganz vergessen!

Hier, ich verleihe dir in Zeichen deines Sieges den Blitzorden!

Er verstärkt die Initiative deiner Pokemon.

Zudem kannst du die VM Blitz auserhalb des Kampfes einsetzen.

Ich schenke dir zudem diese TM. Sie enthält Schockwelle.“

Flora und Fabio waren sprachlos.

Emil grinste: „Das musste ich auswendig lernen, als ich Arenaleiter wurde.“

„Ich wusste gar nicht das Orden etwas verstärken.“, Fabio war sprachlos.

„Ja, und was sind VMs?“, fragte Flora.

„Nun ja, VMs – versteckte Maschinen – kann man weder kaufen noch sonstiges. Es sind Attacken genau wie die TMs, nur das diese mehrfach eingesetzt werden können. Zudem ziemlich nützlich, denn oft braucht man sie auserhalb eines Kampfes. Wie Blitz oder Zerschneider.“

Flora und Fabio sahen sich nur verblüfft an. Sie gingen noch durch die Stadt. Flora war etwas reicher geworden und kaufte sich kurze Hosen und ein bequemes langes T-Shirt. Ihre Winterjacke verkaufte sie. Doch den kuscheligen Pulli und auch ihre Jeans behielt sie. Wer weiß wo sie noch landen würde? Nach einem kleinen Stadtbummel war auch dieser Tag wieder blitzschnell vergangen. Flora freute sich schon auf den morgigen Tag. Was würde dieser wohl bringen?

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:44

5. Blitz und Donnergetöse
Am nächstem Morgen verabschiedeten sie sich von Emil, nicht ohne davor seine Nummer gespeichert zu haben;-)

Der Weg war geschwungen, aber friedlich. Nach zwei Stunden kamen sie an eine Weggabelung. Sie sahen ziemlich gleich aus. Nach einem Blick auf den PokeCom wussten sie, dass der eine nach Diggy City führte und der andere nach Katstadt. Doch der der nach Diggy City führte war versperrt. Die Stomkabeln führen keinen Strom mehr, da das Kraftwerk hier ganz in der Nähe von einem seltenen legendären Pokemon heimgesucht wurde, es aus irgendwelchen Gründen auch immer zerstört hatte und wieder verschwunden war. Seitdem wagten die Menschen es nicht mehr, das Kraftwerk wieder einzustellen.

Sie mussten also einen anderen Weg zur nächsten Arena finden. Doch Katstadt wollte sich Flora sowieso ansehen. Es lag am Meer. Sie war noch nie am Meer gewesen. Also machten sie sich weiter nach Katstadt.

Auf dem Weg dorthin kamen sie an das besagte Kraftwerk.

„Mmh, vielleicht sollten wir uns mal umsehen.“, überlegte Fabio.

„Ich weiß nicht so recht.“, Flora wollte so schnell wie möglich ans Meer.

„Ach, komm schon! Vielleicht sehen wir was interessantes.“

„Nun ja, okay. Du hast mich überredet.“ Fabio machte einen Freudenssprung.

Im Kraftwerk brannte Licht. Die Gänge waren peinlich sauber. Doch die einzelnen Zimmer waren verwüstet. Seltsam, das sie keine Pokemon sahen. Vielleicht hatten sie sich versteckt? Sie gingen ins Untergeschoss. Dort bemerkten sie immerhin schon ein Scheinux und ein Magnetilo. In einem weiteren Stock nach unten, lag der Controlraum. Als sie die Tür dazu aufmachten. Sahen sie nichts. Das Licht war dort aus. Fabio fand schließlich den Lichtschalter. In der Mitte lagen unübersehbar, eine VM oder eine TM und einige Donnersteine. Was die da wohl so offen machten?

„Hey, Flora, das ist Blitz!“

„Blitz?“

„Ja, die VM. Jetzt könnten wir nach Diggy City!“

„Oh, ja. Nur, wir ham da ein kleines Problem.“

„Ein Problem? Was ist denn?“

„Voltoball! Magnetilo! Pichu! Elekid! Sheinux!“

Eine ganze Horde von Pokemon belagerte sie. Davon sahen aber viele gar nicht gut aus. Eher schon verletzt. Die Voltoball und Magnetilo hingegen schienen bester Gesundheit zu sein. Auch einige der Frizelblitz.

„Fabio, ich glaub die werden unterdrückt.“

„Hä? Was meinst du?“

„Sieh sie dir doch mal genauer an. Die einen traurig und krank. Die anderen erfreuen sich bester Gesundheit und wollen uns angreifen. Ich glaube hier herrscht eine Art Monarchie.“

„Was zum Teufel ist Monarchie?“

„Vergiss es. Jedenfalls weist du was ich meine?“

„Hmm, ja du könntest recht haben. Aber wir können nichts tun. Die sind alle drauf und dran uns anzugreifen. Die einen weil sie lust haben, die anderen, weil sie sonst bekämpft werden.“

„Aber wir müssen ihnen doch helfen!“

„Wir können nichts tun!“

„Hey, sie mal, einige Pikachu! Gefolgt von Magneton, oh weh.“ Flora hatte plötzlich eine sehr sehr verrückte Idee. Sie warf den Pikachu einige der Donnersteine zu. Sie müssen sich entwickeln und wehren, sie können es schaffen.

Tatsächlich entwickelten sich alle Pikachu die einen Donnerstein bekamen, doch eines lief von ihm weg.

„Flora! Du kannst doch nicht einfach die Donnersteine wegwerfen!“

„Siehst doch das ich kann.“

„Das ist nicht witzig.“

„Ja, das stimmt, aber sie müssen sich wehren. Sie dürfen doch nicht einfach unterdrückt bleiben!“

Plötzlich war die Luft erfüllt von Donner und Blitz. Ein Gewitter wirbelte herum. Die Schwächeren gegen die Stärkeren. Die Mehrheit gehörte zu den schwächeren, was diese stärker machte. Die Raichu beschütze viele der kleinen Pichus und Frizelblitz. Ein kleines Sheinux versteckte sich hinter Flora.

Das Pikachu, das sich vorhin nicht entwickeln wollte lief hinter Fabios Beine.

„Roselia, Lockduft!“

„Flora, dein Roselia kann doch noch gar keinen Lockduft.“

„Ach ja...Roselia?“ Das Sheinux rannte zu Roselia hin und flüsterte ihr was ins Ohr. Danach setzte es Donnerschock gegen ein unachtsames Voltoball ein.

Und Roselia – schaffte den Lockduft! Nach einigen Anstrengung und etwas Training wurden alle Pokemon plötzlich ruhig. Der Kampf hörte auf. Langsam trotteten sie aus der Tür hinaus.

„Was war denn da los?“

„Keine Ahnung. Hey, Sheinux willst du nicht mit den anderen mit?“

„Sheinux“ es schüttelte den Kopf.

„Was ist mit dir Pikachu?“, fragte Fabio.

„Pika, Pikachu.“

„Ich glaub sie wollen das wir sie fangen.“, Fabio war verblüfft. Doch auf seine Worte nahmen Sheinux und Pikachu ihre Kampfstellung ein.

„Nun, wenn das so ist... Nidoran, zeig ihnen wo’s lang geht!“

Als sie gegen Abend in Katstadt ankamen, waren alle sechs (Flora, Fabio, Roselia, Nidoran, Sheinux und Pikachu) total K.O. Sie schliefen bis in den späten Morgen hinein.

6. Das nennt man Show!

*gähn* „Man bin ich noch müde. Fabio, bist du schon wach?“

*grummel* „Musst du mich schon so früh am Morgen aufwecken?“

„Ah, 11 Uhr nennt ihr hier also früh, interessant.“

„WAS? Schon elf Uhr? Mensch, solange hab ich ja noch nie geschlafen!“

„Gehn wir erstmal frühstücken.“

„Eine wirklich vorzügliche Idee.“

Nach einem fülligen Mahl hörten sie am Nachbartisch wie jemand über Wettbewerbe sprach.

„Ja, ich denke Maria hat die besten Chancen.“

„Du meinst weil sie letztes Jahr schon fast das große Festival gewonnen hat?“

„Auch, aber wie sie mit ihren Pokemon umgehen kann, einfach fabelhaft!“

„Du vergisst dabei auch, dass dieses Jahr viele neue den Weg zu uns nach Yira gefunden haben.“

„Ja, das stimmt, ich hörte Maike hat es letztes Jahr ins Finale von Kanto geschafft.“

„Das Halbfinale von Kanto war wirklich klasse. Man hatte keine Ahnung wer von den beiden gewinnen könnte.“

„Da geb ich dir recht. Es wär ja fast zu einem unentschieden gekommen.“

„Zum Glück hat Harley den Pokal nicht bekommen.“

„Stimmt, der ist einfach wiederlich. Uääh.“

„Aber Solidad ist auch nicht viel besser. Ich mag sie nicht.“

„Nur weil du immer an Maria denkst.“

„Stimmt gar nicht!“

„Sag mal, worüber reden die da?“, fragte Flora

„Über den der dieses Jahr die besten Chancen hat, das große Festival in Yira zu gewinnen. Das ist total dumm. Am Anfang haben sowieso alle die gleichen Chancen.“

„Was für ein großes Festival?“

„Pokemon Wettbewerbe. Meine Schwester nimmt auch daran teil. Ich wette sie ist auch hier in der Stadt.“

„Fabia?“

„Genau.“

„Sag mal wie funktioniert des genau?“

„Sagte ich das nicht schon mal?“

„Ach komm schon!“

„Okay“, er lachte, „Also, man braucht fünf Bänder um am Ende des Jahres am großen Festival teilnehmen zu können. Bei uns in Yira ist das so. Wir haben nicht so viele Wettbewerbsbühnen – nur fünf in der ganzen Region – deswegen wird an allen Orten die Wettbewerbe öfter ausgetragen, damit man mehr Chancen hat, verstehst du? Dennoch braucht man von jedem der verschieden Orte in denen diese ausgetragen werden eines. Man muss also mindestens genau soviel herumreisen wie die Trainer die Arenen herausfordern.“

Für Flora klang das sehr interessant. Sie wollte sich den der heute hier stattfand unbedingt ansehen. Da fiel ihr grad was ein.

„Sag mal wieso bist du in Pfegsis City nicht gegen Emil angetreten. Ich dachte du wolltest auch ein Trainer sein?“

„Ich fand es im Gegensatz zu dir noch zu früh.“

Das hätte Flora nicht von Fabio gedacht. Es gab halt immer wieder Überraschungen.

Nach dem Frühstück gingen sie an den Strand von Katstadt. Der war wirklich schon. Eine Weile wanderten sie so entlang. Der Sand war weich, das Meer glitzerte wunderschön. Ja, Flora mochte das Meer, doch eine Blumenwiese oder ein Wald gefiel ihr besser.

„Fabio, wann beginnt denn der Wettbewerb?“

„Du willst in dir doch nicht etwa ansehen?“

„Doch, selbstverständlich!“

„Das hättest du früher sagen müssen. In 15 min.“

„Dann müssen wir uns beeilen!“

Sie rannten zurück zur Wettbewerbshalle. Diese war wirklich riesig. Sie ergatterten noch Plätze in der Mitte, als es dann endlich losging.

Lia kommentierte. In der Jury saßen drei Leute unter ihnen Schwester Joy. Viele ausgezeichnete Trainer kamen an die Reihe. Flora war fasziniert. Das war so wunderschön! Schließlich kam Fabia an die Reihe. Sie sah wirklich aus wie Fabio nur mit längerem Haar.

„Ponita, Flammenrad!“

„Sehen Sie sich das an meine Damen und Herren, es sieht aus als würde Ponita vom Feuer getragen! Ob das wirklich nur Flammenrad ist?“

„Ist es nicht. Ponita weiß, dass es nebenbei Sprungfeder einsetzen muss. Meine Schwester hat wirklich ausgezeichnet trainiert.“, raunte Fabio.

Auch einige der Trainer von denen die Kids am Frühstückstisch gesprochen hatten kamen dran. Unter ihnen Maria, Maike und Harley.

In die zweite Runde kamen unter anderem auch diese drei und Fabia. Als nächstes stand ein Kampf an. 5 min mit Punktzahl. Das wollte Flora genauer beobachten.

Im Halfinale trat Maria gegen Maike an. Golking war gegen Jungglut im Vorteil. Zudem war Maria eine gute Kämpferin. Maike verlor knapp.

Harley gegen Fabia. Noctuska gegen Nidoran (w). Hier gewann Fabia. Nidoran musste jetzt gegen Marias Golking antreten. Fabia verlor und Maria gewann. Flora konnte gar nicht hinsehen, so schnell verging der ganze Wettbewerb und Maria hatte das Katstadt Band.

„Man, Wettbewerbe sind ja so hinreißend.“, schwärmte Flora.

„Findest du? Ich weiß nicht.“

„Hat es dir nicht gefallen?“

„Doch eigentlich schon. Naja, es war ganz okay.“

„Gehen wir nochmal zum Strand?“

„Och ich weiß nicht.“

„Hast du heute überhaupt zu irgendwas Lust?“, meinte Flora sarkastisch, „also ich werd etwas Angeln gehen.“

„Du hast ne Angel?“

„Ja, der Professor gab sie mir.“

„Wusst ich gar nicht. Na gut ich komm mit, aber nicht wegen der Angel.“

Flora fand eine Bucht, die prima zum Angel geeignet war. Fabio hingegen kletterte über die Klippen. Später wurde er hartnäckig von einem Enton verfolgt. Schließlich regte es ihn so auf, dass er es bekämpfte. Das Enton lief davon.

Flora hatte beim Angeln wenig Glück, alles entkam ihr. Als sie die Hoffnung schon aufgeben wollte, kam ein Finneon dahergeschwommen.

„Roselia, hilf mir es zu fangen.“ Sie fand das Finneon sehr hübsch. Am Ende des Tages, war sie stolze Besitzerin von drei Pokemon.

Das Abendessen war sehr vergnüglich. Auch diesmal lauschte Flora wieder dem Nachbartisch. Vielleicht wusste ja irgendwer irgendwas über all diese Vorgänge.

„Sie können nicht nach Atlantia City! Seit dem letztem Seebeben ist der Unterwassertunnel total verschüttet worden. Die Leute dort sind abgeschnitten.“

„Aber irgendwie müssen wir doch dorthin kommen können.“

„Selbst mit einem Pokemon, dass Taucher beherrscht könnte es sehr sehr schwierig werden. Sie haben ja keine Ahnung wie gefährlich das ist!“

Der eine Mann ging davon.

Flora dachte nach. Das konnte sehr kompliziert werden, doch sie wusste, dass sie nach Atlantia City musste. Plötzlich fiel ihr der Traum wieder ein, den sie vor wenigen Tage noch hatte.

„Fabio, wir müssen nach Atlantia City.“

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:45

7. Etwas Training

„Sag mal, wie willst du das anstellen?“

„Keine Ahnung, mir fällt schon was ein. Doch zuerst müssen wir nach Diggy City.“

„Wieso?“

„Uns langsam aber sicher einen Weg durchbahnen.“

„Das ist Wahnsinn!“

„Vielleicht. Womöglich müssen wir ganz Yira durchqueren.“

„Das kann nicht dein ernst sein.“

„Oh, doch. Wir gehen heute durch den Steintunnel, wir haben Blitz.“

Fabio schwieg. Es war unsinnig sich zu widersetzen. Schon standen sie am Anfang des Steintunnels.

„Sheinux, Blitz“, befahl Flora. „Shei, Sheinux.“

Alles war von gleißendem Licht erhellt worden. Die Pokemon die hier lebten zogen sich zurück. Kleinstein, Stollunior, Zobiris, Piepi, einige sah man, die meisten nicht. Schweigend gingen sie entlang, bis...

„Flora, sag mal, links oder rechts?“ Die Frage war wohl eher, geradeaus oder abbiegen.

„Das ist doch nicht schwer.“

„Ja, ich bin auch für geradeaus.“

„Nein, nach links. Sieh nach oben, dort sind alte Lampen. Früher wurde doch der Tunnel erhellt. Wenn wir den Lampen folgen kommen wir nach Diggy City.“

„Du bist einfach genial! Darauf wäre ich nicht gekommen.“

„War nur ein bisschen kombinieren“, Flora grinste. Sie wanderten weiter. Nach wenigen Stunden erblickten sie Tageslicht. Es war nicht mehr weit bis nach Diggy City.

„Hast du gut gemacht Sheinux.“, sagte Flora und wurde als Belohnung gestreichelt. Es sprang auf ihre Schulter und sie machten sich wieder auf den Weg.

Diggy City war eine mittelgroße Stadt. Es gab sogar einen Fahrradladen und ziemlich viele Restaurants. Die Arena stand gleich am Rande der Stadt. Das war das erste das sie sahen. Der Arenaleiter war Sven, ein Steinpokemontrainer. Pokecenter und –markt waren gleich in der Nähe.

„Willst du ihn heute schon herausfordern?“

„Heute noch? Nein, erst wird trainiert.“

„Wo willst du traineren und vor allem gegen wen?“

„Das werd ich schon sehen. Hier im PokeCom steht, ganz in der Nähe sei ein Kieselstrand, auf dem viele traineren. Es ist windig und oftmals auch steil. Jedenfalls kein perfekter Badeort. Auch ein Leuchtturm steht dort. Der ist jedoch inaktiv. Hier sind jede Menge gefährliche Riffe und Strömungen. Den Hafen hat man nach Katstadt verlegt. Ein perfekter Trainingsort. Ich geh dort nachher noch hin. Willst du mitkommen?“

„Klar, wieso nicht? Training ist immer gut.“

Um halb vier Uhr waren sie dann dort. Tatsächlich waren sie nicht die einzigen. Jede Menge anderer Trainer tummelten sich hier.

„Ob die wohl alle gegen Sven kämpfen wollen?“, fragte Fabio.

„Klar, was denn sonst?“, erwiderte eine fremde Stimme, „Man sagt er selbst trainiert hier des öfteren. Ich hab ihn noch nie gesehen. Hi, ich bin Phil.“

Ganz erstaunt brachten sie kein Wort heraus.

„Ihr seit auch hier zum trainieren, stimmts?“

„Richtig, ich bin Flora und das hier ist Fabio.“

„Hey, ich kenn deine Schwester! Hab sie in Katstadt kennen gelernt.“

„Aha, willst du kämpfen?“

„Eine Herausforderung wird nicht abgelehnt.“

„Flora, machst du Schiedsrichter?“

„Klar doch.“

Wenige Minuten später waren sie startbereit.

„Machollo, du bist dran.“

„Pikachu, dein erstes Mach“

„Dies ist ein Übungskampf zwischen Phils Machollo und Fabios Pikachu. Jeder Trainer darf zwei Pokemon ausspielen. Möge der bessere gewinnen.“

Der Kampf begann. Pikachu schlug seinen ersten Kampf gut. Es gewann mit einem Ruckzuckhieb. Das zweite Pokemon von Phil war ein Makuhita. Diesmal hat das schon geschwächte Pikachu den kürzeren gezogen. Also hat Fabio sein Nidoran gezogen. Dieses gewann mit Power.

Tja, Phil war geschlagen, aber bei so vielen Trainern hier würde sie schon einen passenden finden.

Sie kämpfte gegen ein Mädel namens Helga, das ihr Wablu einsetzte. Floras Finneon gewann haushoch. Helga lief heulend davon.

Sie trainierten und trainierten. Viele der Trainer tippten sie einfach an und fragten, willst du kämpfen? Also war das hier nicht schwierig.

Um sieben Uhr gingen sie schließlich wieder nach Diggy City. Man konnte von Glück sagen, das hier unten ein Pokecenter errichtet wurde.

Sonnenstrahlen schienen Flora ins Gesicht. Sie wachte auf und sah auf ihre Uhr. Schon wieder elf Uhr! Sie hatte total verschlafen!

„Fabio? Fabio? Wach auf! Wir haben verschlafen!“ Doch dieser war nicht da. Wo steckt der Kerl nur? Sie wollte ihn suchen gehn, doch ihr Magen hinderte sie daran. Erst was essen, dann ihren Freund suchen.

Das war allerdings nicht nötig, der kam von alleine.

„Hey, wo warst du?“

„Ich bin schon recht früh aufgewacht und wollte dich nicht aufwecken, also bin ich zur Arena.“

„Du hast Sven herausgefordert?“ Flora war sprachlos „Und du hast mich nicht aufgeweckt? Ich wollte zusehen!“

„War wohl besser so. Ich hab haushoch verloren. Er ist einfach unglaublich stark. Ich fühl mich so mies. Kämpf besser nicht.“

„Nicht kämpfen? Vergiss es. Ich fordere ihn jetzt gleich zum Kampf heraus!“

„War klar, das du dich nicht davon abbringen lässt. Ich geh wieder runter zum Strand und trainier ein bisschen.“

„Du willst mir nicht zusehen?“, Flora war enttäuscht.

„Nein, ich will dort so schnell nicht mehr rein.“

„Sven, ich fordere dich zum Kampf heraus!“

„Ah, eine neue Herausforderin. Aber immer gerne doch.“

„Ich werde meinen Freund rächen.“

„Ach, der Junge der vorhin bei mir war? Er hat sich ganz gut geschlagen.“

Jetzt erst sah Flora ihn und das Schlachtfeld. Er war groß und muskuliös. Das Schlachtfeld sah jetzt schon wüst aus.

„Mach dich bereit!“

„Trainers Kleinstein gegen Herausforders Finneon. Jeder Trainer darf zwei Pokemon einsetzten. Lasst den Kampf beginnen!“

„Finneon Anziehung!“ Flora hörte schon vor dem Kampf, das Svens Kleinstein ein männliches Exemplar war. Anziehung zeigte noch keinerlei Wirkung.

„Kluger Schachzug.“

„Ich kann kein Schach“, lachte Flora.

„Kleinstein Tackleattacke!“

„Ausweichen und Aquaknarre!“ Kleinstein wurde voll getroffen zudem war die Attacke sehr effektiv, doch es schien ihm gar nichts auszumachen. Flora war verunsichert. Sie brauchte schnell eine Idee.

„Intensität.“, Sven schien so ruhig. Als ginge es hier um nichts. Das stachelte sie nur an.

„Nochmal Aquaknarre.“ Das brachte nichts, seine Attacken waren stärker. Sie musste schneller ausweiche können. Oh natürlich!

„Tackle.“

„Block mit Aquaknarre ab.“ Kleinstein wurde wieder voll getroffen, das juckte dieses aber nicht im geringsten. Noch nicht.

„Gut. Intänsität.“

„Spring hoch, komm, erzeug mit deiner Aquaknarre regen.“

„Du bist wirklich ziemlich klug. Tackle.“

„Ausweichen, küss ihn.“ Jetzt schien Sven wirklich aus der Fassung gekommen worden zu sein. Noch kein Pokemon hatte sein Kleinstein geküsst.

Dieses schien anfangen zu schwärmen.

„Aquaknarre.“

„Kleinstein, Steinwurf.“

„Ausweichen und Aquaknarre.“ Kleinstein war fertig.

„Kleinstein kann nicht mehr weiter kämpfen. Die Runde geht an den Herausforderer!“

„Oh, nun gut. Onix du kriegst das hin.“

„Finneon, verspritz noch mal deine Aquaknarre.“ Es regnete abermals.

„Wickel.“

„Ausweichen Aquaknarre!“

„Wickel.“

Finneon war K.O. gegangen. Flora war sprachlos.

„Finneon, du hast deine Sache sehr gut gemacht. Nun bist du dran Roselia!“

„Steinwurf.“

„Stachelspore schnell!“

„Hmm? Oh du bist wirklich gut.“

„Danke, Roselia Wachstum“

„Wickel“ Der Wickel traf, aber nur schwach. Onix ist ziemlich langsam geworden.

„Okay und jetzt Absorber“

„Steinwurf“

„Ausweichen, nochmal Absorber“

„Onix...“ Es war ausgeknockt. Roselia ist sehr viel stärker geworden.

„Wow, du bist einer der wenigen Trainer die hier gewonnen haben. Du hast dich nicht auf deine Stärke verlassen sondern auf deinen Kopf. Die meisten hier in Diggy City verlassen sich nur auf ihre Stärke, deswegen verlieren sie. Ein Pokemontrainer muss flexibel sein. Hier ich verleihe dir hiermit den Kieselorden. Er verstärkt die Verteidigung deiner Pokemon, zudem bist du befugt die VM Zertrümmerer zu benutzen. Das hier ist noch ein kleines Geschenk von mir. Die TM Steinwurf. Eine gute Attacke. Man sollte sich ein Beispiel bei dir nehmen.“

Flora fühlte sich sehr geschmeichelt und ging zum Strand.

„Und...? Hast du den Orden?“, fragte Fabio begierig.

„Was denkst du denn? War aber nicht leicht.“

„Das glaub ich dir! Was ist unser nächstes Ziel?“

„Einfach die nächste Ortschaft. Gehn wir morgen weiter, ja?“

„Okay, aber heute wird noch trainiert!“

Sie trainierten noch bis zu umfallen. Roselia erlernte Zauberblatt und alles schien perfekt. Wie gesagt – schien.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:45

8. Von Beeren und Milch

„Schau, da ist der Blätterwald! Der ist ja riesig!“, Fabio hatte so etwas noch nie gesehen.

„Ja, das stimmt. Mensch, ich mag Pflanzen!“, Flora war erfreut über den Blätterwald.

„Gehn wir hinein!“

Der Wald war ziemlich hell, die Vögel zwitscherten, die Blumen blühten. Flora kam sich vor wie im Paradies. Doch irgendwann teilte sich der Pfad, aber es war nicht so verwirrend wie im Steintunnel.

‚rechts – Hopphausen; links – Beerenwelt.’

„Beerenwelt? Uiih, das hört sich interessant an. Da will ich mal hin!“

„Flora, wollten wir nicht nach Hopphausen?“

„Da können wir nachher auch noch hin. Wir haben doch Zeit!“

Sie nahm Fabio bei der Hand und nahm den linken Weg.

Ungefähr eine viertel Stunde später standen sie vor einem Efeubewachsenem Haus. Es sah steinalt aus. Doch es erblühte noch in voller Frische. Tatsächlich waren rund um das Haus viele, sehr viele Büsche voller verschiedener Beeren gepflanzt worden. Eine alte Frau saß in einem Schaukelstuhl im Garten.

„Guten Tag. Wir haben von der Beerenwelt gelesen und dachten wir schauen mal vorbei.“, grüßte Flora höflich.

„Heutzutage kommt nur noch selten jemand her. Ja wahrlich! Dabei sind Beeren so nützlich und vielseitig verwendbar! Die jungen Leute, zis. Knaben denken Beeren sind Mädchenkram und die Mädels wollen den Knaben beweisen das sie cool sind. Dumme Kinder. Selbst Arenaleiter und andere Leute kommen nicht mehr her. Ich freue mich natürlich über jeden Besuch.“

„Ich komme nicht von hier, aber zeige eine Vorliebe für Beeren. Wenn wir bitte welche haben könnten?“

„Kind, natürlich, komm her, lass dich betasten.“

Jetzt wussten beide, dass die alte Dame blind war. Es war schon ein seltsames Gefühl sich von ihr betasten zu lassen.

„Ihr könnt so viele Beeren nehmen wie ihr wollt! Ich bin steinalt und schaffe es kaum noch die Beeren zu pflücken. So fallen sie nur zu Boden und verfaulen. Doch wenn ihr wollt, kann ich euch etwas Beerenpuder herstellen. Oder auch Pokeriegel. Eine Köstlichkeit für eure Pokemon!“

Die beiden bejahten und pflückten so viele Beeren wie sie nur tragen konnten. Die alte Dame machte ihnen Medizin, Beerenpuder und viele Pokeriegel. Dann schenkte sie ihnen noch ein Täschchen in denen sie die Beeren verstauen konnten. Sie bedankten sich und stellten fest, dass sie schon wieder gehen mussten, wenn sie heute noch nach Hopphausen kommen wollten.

„Hey, sieh mal, was ist das?“

„Selbst bei uns in Pangastadt hört man von Hopphausen’s berühmter Kuh-Muh-Farm!“

„Hopphausen’s berühmter Kuh-Muh-Farm? Was ist das?“

„Eine Farm, die die leckerste Milch produziert die es gibt!“

„Ist das nicht Geschmackssache?“

„Jaa, aber eigentlich schmeckt sie jedem.“

Von überall her hörte man „Muh“.

„Hey, Papi! Schau mal! Wir haben Besuch!“, rief ein kleines Mädchen.

„Oh, hallo. Mindy, hier kommen doch viele Reisende durch.“

„Du, Flora, wir schaffen es nicht mehr bis nach Hopphausen. Außer du willst die Nacht durchwandern.“

„Nee, nicht. Dann schlafen wir halt unter freiem Himmel.“

„Ich möchte gerne Milch.“ Flora verdrehte die Augen. War ja klar!

„Aber Papi, vielleicht möchten sie ja Milch haben!“

„Mindy...“ Jetzt kamen die beiden zum Haus.

„Doch, ich möcht schon gern etwas Milch kaufen.“, sagte Fabio.

Wär ich doch nur im Wald geblieben!, dachte Flora.

„Das ist sehr nett von dir, aber da gibt es ein kleines Problem. Eines unserer Miltank ist krank. Die anderen Miltank produzieren deshalb keine Milch mehr.“

„Oh nein. Wieso denn nicht?“

„Miltank verbindet ein starkes Band. Und sie sind launische Pokemon.“

„Oh, wieso könnt ihr denn keine Medizin besorgen?“

„Keiner weiß wo. Alle haben es versucht. Gegen diese Krankheit, sagen sie, hilft nur die seltene Liganbeere.“, er seufzte.

„Ich denke das ist machbar.“, meldete sich Flora zu Wort, „Im Blätterwald lebt eine alte Dame, die so ziemlich alle Beerenarten gepflanzt hat, das Sie sicher die richtige finden werden. Sie ist sehr nett, die Dame meine ich.“

„Ja ist das denn war? Es gibt noch solche Beeren? Aber heute ist es schon spät.“

„Es ist nicht sehr weit von hier.“

„Papi, ich werde gehen!“

„Nein, Mindy warte, dass ist zu...“, doch weg war sie.

„Sie ist einfach zu ungeduldig.“

Nach einer Stunde kehrte Mindy wieder zurück.

„Papi ich hab die Liganbeere!“

„Toll, das hast du sehr gut gemacht. Nächstes mal aber nicht so stürmisch, ja?“

Die Kleine grinste nur. Mindy gab dem krankem Miltank die Liganbeere und alle waren glücklich. Jedenfalls im Moment, hier auf der Farm. Fabio überredete Flora hier zu übernachten und er überzeugte sie mal einen Schluck Milch zu probieren. Flora fand sie eklig, aber was soll man machen. Ist eben alles Geschmackssache!

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:45

9. Fauler Zauber

Gleich zur frühen Morgenstunde machten sie sich nach Hopphausen auf. Hopphausen war ein kleines Dörfchen ohne besondere Attraktionen. Doch hatten sie noch ein kleines Problem. Der Weg von Hopphausen nach Pendy City war versperrt durch Felsblöcke.
„Na toll. Wie sollen wir jetzt weiterkommen? Wir bräuchten ein Kampfpokemon mit Zertrümmerer.“
„Wir könnten ja durch die Wüste wandern.“, meinte Fabio ironisch.
„Ha ha. Okay, wir lassen uns davon nicht entmutigen. Finden wir jemanden!“
Fabio schüttelte den Kopf. Wo bekam sie nur immer so viel Selbstvertrauen her?
Es sprach sich bald in ganz Hopphausen rum, dass zwei Reisende Hilfe brauchten. Sie gingen sogar kurz in Richtung Wüste. Immerhin fanden sie jetzt VM Zertrümmerer. Jetzt brauchten sie nur noch ein Kampfpokemon.
Das Glück kam ihnen nochmal zugeflogen. Ein Mädel mit einem Machollo bot ihnen ihre Hilfe an. Wobei sie es auch gebrauchen konnte, wenn der Weg freigeräumt wurde.
„Machollo, Zertrümmerer. Mach die Felsen platt!“
„MaChollo!“
„Endlich! Vielen Dank für deine Hilfe.“
„Nicht der Rede wert. Ich wollt auch nach Pendy City. Mich ham die Felsen die ganze Zeit schon genervt. Welch Hindernis!“
„Hey, du könntest doch mit uns nach Pendy City reisen.“
„Klar, ich wüsste nicht was dagegen spricht. Übrigens ich bin Kara.“
„Ich heiße Flora und das hier ist Fabio.“
So wanderten sie also den restlichen Tag friedlich entlang. Als es dunkel wurde, schlugen sie ein Nachtlager auf. Der nächste Tag war genau so friedlich. Sie wurden sanft von den Sonnenstrahlen geweckt. In Pendy City trennten sie sich von Kara. Sie wollte ihre Oma besuchen gehen, die hier in der Nähe wohnte.
„Also, ich würde sagen, wir suchen erst mal das Pokecenter.“, überlegte Fabio. Flora nickte.
„Flora, sag mal, wieso willst du eigentlich unbedingt alle Orden eringen?“
„Hmm, gute Frage. Es ist nützlich, interessant und es gefällt mir.“
„Hier steht die Pflanzenarena von Phyllis.“
„Phyllis? Ein ungewöhnlicher Name.“
„Tja, Flora aber auch. Ich finde der Name passt zu ihr. Er bedeutet Blatt, Laub.“
„Woher weißt du das?“
„Hab ich mal gelesen.“
„Aha, sagmal was bedeutet denn dein Name?“
„Frag besser nicht. Ganz komisch.“
„Doch, dass will ich jetzt wissen!“
„Der aus dem Geschlecht der Fabier Stammende.“
„Die Fabier?“
„Ja, die Fabier trainierten vor langer Zeit immer nur Flug-Pokemon. Witzig nicht?“
„Stimmt, was bedeutet Flora?“
„Die Blumengöttin.“
„Dann passt der Nameja auch zu mir.“, Flora lachte.
Eine Stunde später stand sie Phyllis gegenüber.

„Phyllis, ich fordere dich zum Kampf heraus!“
„Klar, was würdest du denn sonst hier wollen?“
Hä? Wovon redet die?
„Okay, wähle dein Pokemon. Ein gegen ein, oder hast du was dagegen?“
„Ähm, nein, natürlich nicht.“
„Gut, dann, Giflor!“
„Sheinux, du packst es.“
„Ach? Du willst wirklich mit einem Elektropokemon in einer Pflanzenarena antreten? Gut, dein Pech. Giflor Schlafpuder!“
Schlafpuder?
„Shei nux“ Das darf doch wohl nicht wahr sein! Es schlief! Mitten in einem Kampf!
„Sheinux, wach auf!“
„Säureattacke.“
Phyllis war gut, ohne Zweifel, aber irgendetwas an ihr mochte Flora nicht. Die Gleichgültigkeit.
„Sheinux, wach auf! Bitte!“
„Blättertanz!“
„Bitte, wach auf!“
„Sheinux?“ Endlich! Es war aufgewacht!
„Und jetzt, Ruckzuckhieb!“
„Blättertanz“ Sheinux war ausgeknockt.
„Oh nein. Sheinux, geht es dir gut?“
„Das siehst du doch?“
Flora war entmutigt und sauer. Sie ging hinaus. Fabio erwartete sie bereits.
„Hey, ich sag dir diese Stadt ist nicht ganz normal.“
„Wie meinst du das?“
„Hier geht was um.“
„Genauer kannst du dich wohl nicht ausdrücken?“
„Ich weiß es selber nicht genau. Doch ich hörte von einem Schrein außerhalb der Stadt. Und das Team MegaMies war hier! Außerdem soll jeder der dort war nicht mehr derselbe gewesen sein. Sie waren dann alle so gleichgültig und schläfrig.“
„Lass uns mal dorthin gehen!“
„Bist du verrückt?“
„Vielleicht“, sie lachte, „Nein natürlich nicht.“

Wenig später waren sie am Schrein, der etwas südlich der Stadt lag, angelangt.
„Okay, was geht von diesem Schrein denn nun aus, Fabio?“
„Keine Ahnung.“, er gähnte, „Vielleicht sollten wir uns das morgen überlegen. Ich bin so müde geworden.“
„Was? Nein, Fabio! Wach wieder auf!“
„Cel“ Flora sah sich um. Was war das?
„lebi. Ce“ Nu? War das ein Pokemon? Sie sah sich genauer um. Da sah sie am Boden liegend ein Abzeichen. MMEmblem stand drauf.
„Oh nein! Fabio Fabio! Das Team Mega Mies war hier!! Das die ganze Stadt in eine Art Schlaf gefallen ist verdanken wir denen!“
„Celebi“ Flora schüttelte Fabio. Der wachte langsam wieder auf.
„Celebi!“
„Flora oh Flora das ist gar nicht gut. Der Hüter dieses Schreins ist Celebi, das legendäre Psycho-Pflanzen Pokemon!“
„Woher weißt du das?“
„Es steht hinter dir.“
„Was? Oh nein.“ Tatsächlich schwebte Celebi hinter Flora. Danach fing ihr Pokedex wieder an zu piepen.

Celebi das Psycho-Pflanzen Pokemon. Viel ist über diese Spezies nicht bekannt. Bisher fand man es nur an zwei Schreinen auf. Man sagt es sei Hüter von Zeit und Raum.

„Ahja, das hilft mir jetzt nicht viel weiter.“, murmelte sie. Celebi sah zornig aus.
„Celebi. Cel.“
„Ähm, Hallo Celebi. Fabio was soll ich denn tun?“ Doch der war schon wieder im Halbschlaf verfallen.
„Celebi!“
„Roselia! Ros.“
„Oh, Hallo Roselia.“
„Roselia, Rosel“
„Celebi?“
Mensch, ich wünschte ich könnte verstehen was die bereden.
„Celebi, Cel!“
Oh weh, Celebi schien aufgebracht. Es folgte ein gleißender Lichtstrahl, der Flora blendete, doch sie sah die Wahrheit.

Dort war Celebi. Es sah genauso aus wie jetzt, aber es musste vor Monaten gewesen sein, da man sah, dass die Stadt noch fröhlich und munter war.
Es wurde Nacht und Celebi schlief ein. Doch dann wurde es angegriffen. Es sah nicht von wem. Starke Schmerzen plagten es und es wurde bewusstlos. Als es wieder aufwachte sah es die Arenaleiterin von Pendy City Phyllis. Diese kam zum Schrein um zu trainieren, wie sie es des öfteren Tat. Doch als sie sah das der Hüter des Schreins verletzt war wollte sie Heilkräuter holen um es wieder gesund zu pflegen. Für Celebi sah es allerdings so aus als hätte Phyllis ihm das angetan. Aus Rache hatte es die ganze Stadt mit einem unbekannten Fluch belegt. Seitdem ist Pendy City alles egal.

Das müssen die Erinnerungen von Celebi sein, die es Roselia zeigen wollte! Ich wurde wohl damit hinein gerissen.
„Oh Celebi, das ist ja schrecklich! Sag, geht es dir jetzt eigentlich wieder besser?“
Es schüttelte den Kopf.
„Ich weiß was dich heilen wird.“
Es wurde wieder wütend. Anscheinend traut es niemandem mehr.
„Bitte hör mir zu. Es war nicht die Arenaleiterin die dich verletzt hat! Es war das böse Team Mega Mies!“
„Celebi!“
„Ich beweise es dir! Hier sie haben ihr Emblem liegen gelassen.“ Sie hob das MMEmblem auf und zeigte es dem Pokemon.
„Celebi?“
„Ehrlich, Phyllis wollte dir doch nur helfen. Ganz bestimmt.“
„Celebi? Cel.“
Es wurde nachdenklich.
„Bist du denn noch verwundet?“
Es nickte.
„Lass mich dir helfen.“
Es nickte abermals. Sein Blick sagte wie?
„Einige Beeren haben Heilkräfte. Ich weiß nicht ob ich die richtigen Beeren dabei habe, oder ob es überhaupt genug sind. Doch für kurze Zeit sollten sie reichen. Jedenfalls solange bis ich dir meinen Rat unterbreiten kann.“
Blicke ersetzen Worte. Celebi war so erstaunt und erfreut über die gute Nachricht.
„Löst du dann bitte diesen Fluch davon?“
Celebi nickte mehrmals froh.
„Danke schön. Hier probier mal diese Aprikobeere. Ich hab nur zwei davon. Du kannst ja wenn du wieder auf den Beinen bist in den Blätterwald fliegen. Dort sind so viele Beeren. Mehr als du dir vorstellen kannst.“
Es nickte dankbar. Der Spuk war vorbei.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:46

10. Flora als Koordinatorin

„Mensch Flora du bist ein Genie! Wie hast du das geschafft?“
Sie lachte. „Keine Ahnung. Aber hey deswegen bin ich noch lange kein Genie.“
„Unsere Stadt verdankt die so viel Flora.“, sagte Phyllis die Arenaleiterin, die nun nicht mehr so gleichglültig und langweilig war, als bei ihrer ersten Begegnung.
„Das hätte doch jeder gemacht.“
„Ja, aber es hätte nicht jeder gekonnt. Sag woher kommst du eigentlich? Vielleicht wohnen dort mehr solche Helden?“
„Von sehr weit weg.“
„Ahja, also falls du noch einen Arenakampf möchtest, ich verspreche dir dass ich diesmal mit viel viel mehr Power und Spaß kämpfen werde.“
„Das bezweifle ich nicht, dennoch hat mir unser erster Kampf gezeigt, dass ich noch viel trainieren muss. Wir werden morgen nach Flei City wandern.“
„Oh, Flei City? Gutes Ziel. Es ist eine wirklich hübsche Stadt. Übrigens, zwischen Pendy City und Flei City liegt ein kleines Dorf namens Loenhausen. Dort soll demnächst ein Wettbewerb stattfinden. Das würde ich mir nicht entgehen lassen.“

Der Weg nach Loenhausen war unbeschwerlich. Es führte ein breiter Weg dorthin. Sehr spät am Abend kamen sie dann dort an. Allerdings gab es da noch ein kleines Problem, dass sich im Pokecenter stellte.
„Oh, nun ja. Es sind alle Zimmer wegen des Wettbewerbs schon ausgebucht. Nur ein Zimmer ist noch halb frei. Ich könnte euch darin unterbringen. Aber dann müsste einer auf einem klapprigem Klappbett schlafen. Es ist nur ein Bett frei. Ich frag sie am besten ob sie etwas dagegen hat ob ihr für eine Nacht mit einzieht.“
Die Person war einverstanden. Anscheinend war es ein Koordinator.
„Du, Fabio, mal ne Frage.“ fragte Flora beim Abendessen
„Schieß los!“
„Meinst du ich könnte versuchen am Wettbewerb teilzunehmen?“
Dieser prustete über seinen Teller.
„Was? Du willst echt daran teilnehmen?“
„Ja! Was gibts da zu lachen?“ Wütend stand sie auf und ging davon.

Flora wollte teilnehmen, schon deswegen um es Fabio zu zeigen. Trotzig meldete sie sich an.
Später entschuldigte sich Fabio für sein verhalten. Sie gingen in ihr Zimmer. Ihre liebe Zimmergenossin war Fabio’s Zwillingsschwester Fabia.
„Du? Was tust du denn hier?“, fragte Fabio.
„Ich will hier natürlich am Pokemon Wettbewerb teilnehmen was sonst?“
„Aha, wir zwei werden dir zu sehen wie du verlierst!“
„Ich werde nicht verlieren. Ich habe viel trainiert seit meinem ersten Startversuch.“
„Ach hast du das. Schön für dich!“
„Könntet ihr zwei vielleicht aufhören zu streiten?“ Flora hatte Fabio nicht gesagt das sie selbst daran teilnehmen wollte. Er würde doch wieder nur lachen. Vielleicht sollte ich mich abmelden. Gegen Fabia habe ich sowieso keine Chance.
„Ah, eine Freundin hast du ja auch schon gefunden? Schön. Wenn ihr zwei zuseht werdet ihr sehen wie stark ich geworden bin.“

„Herzlich Willkommen zum heutigen Pokemon Wettbewerb in Loenhausen!“
Flora war nervös. Sehr sehr nervös. Sie kam als 21. dran. Die Kandidaten vor ihr waren alle exzellent.
„Und jetzt sehen wir Flora aus Fuchsia City mit ihrem Finneon!“
„Finneon gib dein Bestes mit Regentanz!“
Die ganze Bühne wurde erfüllt von lauwarmen Sommerregen.
„Nun Windstoss durch die Mitte gefolgt von Aquawelle.“
Der Windstoss riss ein Loch durch die Regenwolken und die Aquawelle verschönerte das ganze. Flora war mit ihrer Aufführung am Ende.
Nach ihr kam Fabia an dir Reihe. Sie setzte ihr Jurob ein.
„Eissturm und Aurorstrahl.“
Das bewundernswerte an Fabia war, dass sie mit wenigen Worten viel erreichte. Dazu musste man schon exzellent trainiert haben. Die Juroren waren beeindruckt.
Danach kamen nur noch wenige Koordinatoren an die Reihe. Fabio’s Zwillingsschwester war eine der besten gewesen. Selbst Flora hatte es ganz knapp geschafft. Sie machte einen Freudensprung. Doch es war noch nicht vorbei. Sie musste nun gegen Maria antreten. Flora erinnerte sich. Sie hatte schon ein Band in Katstadt gewonnen.
„Okay, Schillok du bist an der Reihe!“
„Roselia, mach dein Ding!“
Im Kampf bin ich einfach besser als auf der Bühne, denk ich.
„Schillok Aquawelle.“
„Ausweichen und Zauberblatt Roselia!“
„Gut jetzt Eisstrahl.“
„Ausweichen Egelsamen.“
„Oh, Schädelwumme Schillok.“
„Grasflöte.“
„Grasflöte? Wow, nein Schillok wach wieder auf!“ Dieses schlief jedoch tief und fest.
„Nun, Megasauger.“
„Komm schon, Eisstrahl.“
„Bring es zu Ende mit Zauberblatt!“
Schillok war K.O. Flora hatte den Kampf gewonnen.
Auch Fabia gewannn gegen Maike. Drew besiegte Solidad. Harley machte Mika zur Schnecke. Nun kämpften Fabia gegen Drew und Flora gegen Harley. Roselia besiegte Banette knapp. Selbst Fabia besiegte Drew. Da merkte Flora wie gut Fabia wirklich war. Drew war schwerlich zu besiegen. Einer der Top-Koordinatoren.
Das Finale. Flora mit Roselia gegen Fabia und ihr weiterentwickeltes Nidorina.
„Du kannst mich nicht schlagen Flora.“
„Das werden wir ja sehen.“
„Nidorina Doppelkick“ Nidorina war schnell, Roselia konnte nicht ausweichen und wurde voll getroffen.
„Grasflöte“
„Hör nicht hin. Konzentrier dich! Biss“ Flora erschrak. Wie konnte das geschehen? Nidorina war nur etwas schläfrig geworden weiter nichts. Fabia war wirklich stark.
„Okay nun Egelsamen.“
„Hornbohrer.“
„Zauberblatt.“
„Schädelwumme.“
„Megasauger.“
„Beende es.“
Das Finale fiel kläglich aus. Flora verlor. Fabia gewann das Loenhausener Band.
„Oh Flora Flora!“, rief Fabio schon aus der Ferne.
„Fabio, hallo.“, diese war entmutigt.
„Du hast also ernsthaft dran teilgenommen? Wieso hast du es mir nicht erzählt?“
„Ich dachte du würdest mich aufziehen.“
„Ach was. Wenn es dir Spaß macht. Doch eines musst du mir verprechen.“
„Ja? was denn?“
„Das nächste mal machst du meine Schwester platt, ja?“ Flora fing an zu lachen. Das war typisch Fabio! „Geht klar.“

Der Weg von Loenhausen nach Flei City war ziemlich lang. Deswegen brachen sie gleich auf. Als die Dämmerung anbrach machten sie sich ein bequemes Nachtlager. Sie trafen auch Kara wieder.
„Hallo Kara was machst du denn hier?“, fragte Flora.
„Oh, meine Oma wollte unbedingt nach Loenhausen um den Wettbewerb anzusehen. Mein Bruder hat auch daran teilgenommen wisst ihr?“
„Ja wirklich? Wer war es denn?“, Flora war neugierig.
„Mika, er hat hochkant gegen diesen Widerling Harley verloren. Übrigens du warst Klasse Flora.“
„Was? Aber ich hab doch verloren.“
„Mag schon sein, doch beim erstem Mal gleich weiter zu kommen ist schon eine große Sache.“
„Oh, vielen Dank.“, Flora fühlte sich geschmeichelt.
„Mmhhm, was riecht denn da so köstlich?“
„Oh, Fabio kocht.“, sie lachte, „Wir essen ausnahmsweise nicht im Pokecenter.“
Fabio kochte Suppe. Diese schmeckte vorzüglich.
„Hey Fabio, du solltest eine Karierre als Koch beginnen.“, meinte Kara.
„War das jetzt ein Scherz oder ernst gemeint?“
„Würde ich je Witze über Essen machen?“ Alle lachten. Es war noch ein sehr schöner Abend. Kara hatte ihr Kampf Pokemon Team aufgeben. Auch sie hatte Phyllis herausgefordert. Diese hatte ihr geraten nicht so einheitlich zu sein, sonder bunt wie die Blüte einer Blume. Jetzt hatte sie ein Medite (ohne Kampf Pokemon ging es wohl doch nicht) ein Quapsel, ein Elektek, ein Sichlor und sogar ein Tropius, dass ihr Mika gegeben hatte.
„Tolles Team!“, bemerkte Flora. Sie war mit Roselia, Scheinux und Finneon glücklich. Der nächste Morgen kam schnell. Flora hatte schon den ganzen Überblick verloren. Wie lange ich wohl schon hier bin? Doch sie wollte nicht zurück. Niemals!
„Kara kommst du mit nach Flei City?“, fragte Fabio.
„Hmm, nun ja, okay wieso nicht?“
Bis zur nächsten Stadt war es nicht mehr weit. Schon vom weitem sah man wackelige dünne in die Höhe gebaute eindrucksvolle Häuser. Doch dann erlebten sie einen Schock.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:46

11. Echt heiß;-)

Die ganze Stadt schien verlassen. Vielleicht versteckten sich die Leute ja nur. Doch sehen taten die drei nichts. Selbst das Pokecenter fand man verlassen vor. Schwester Joy war nicht da. Auch die Arenaleiterin von Flei City Felicitas war nirgendwo aufzufinden. Da bekam Flora wieder eine Nachricht von Professor Lärch.

Flora ich hörte gerade von einer mächtigen Erschütterung am Magma Mountain! Der inaktive Vulkan spielt verrückt. Man berichtet das die Magma unten wieder erwärmt wurde. Ich wette darauf, dass das Team Mega Mies dahinter steckt. Wenn du zufällig in der Nähe bist könntest du für mich nach sehen was dort vorgeht?

„Jetzt wissen wir was hier abgeht.“, sagte Flora grimmig.
„Klar, die Stadt liegt doch am Fuße des Berges oder nicht?“, sagte Fabio.
„Ich hätte gar nicht erst hierher komemn sollen!“, murrte Kara grinsend..
Sie bestiegen mühevoll den Magma Mountain. Die Seilbahn war still gelegt worden.
„Mensch, das ärgert mich jetzt das die Seilbahn nicht aktiv ist! Ist ja total anstrengend!“, maulte Kara.
„Du bist eh die sportlichste von uns dreien.“, meinte Flora.
Kara grinste: „Ja, da habt ihr wohl recht. Wenn man mit Kampf Pokemon zusammen aufwächst geht das gar nicht anders.“
Irgendwann kamen sie dann doch oben an. Sie erblickten eine weite Plattform. Erschrocken sahen sie sich weiter um. Von überall her strömte Lava. Zum ersten Mal sahen sie auch das Team MegaMies.
„Ihr werdet mit euren Macheschaften nicht durchkommen!“, schrie eine junge Frau.
„Seht, das muss Felicitas sein!“, flüsterte Fabio.
„Du verstehst auch gar nichts oder? Wir haben allerdings auch nicht die Zeit dir das zu erklären.“
„Drachentanz Altaria!“
„Oh, du willst uns also wirklich bekämpfen? Von mir aus. Hundemon zeig ihr mal das wir uns von nichts abbringen lassen!“
„Feuerodem wir machen sie platt.“
„Knirscher sofort!“
„Finneon Regentanz!“, rief Flora. Alles sahen sie an.
„Weil sie sich auch immer in alles einmischen muss!“, stöhnte Fabio wählte aber sein Pikachu. Kara half auch mit Quapsel.
„Oh die große Arenaleiterin von Flei City braucht also Unterstützung von ein paar kleinen Kindern ja?“
„Halt den Mund Tilli! Altaria Himmelsfeger.“ Tilli war wohl der Boss hier. Er befahl zwei anderen MM-Mitgliedern gegen die drei zu kämpfen. Während des ganzen Aufstandes bemerkte keiner Schwester Joy die von einem Feuerpokemon entführt wurde um andere zu heilen. Doch einige wollten sich wohl nicht heilen lassen. Stattdessen verteidigten sie sich gegen das MM-Team.
„Pikachu, Donnerblitz!“
„Finneon, Aquawelle!“
„Quapsel, Aquaknarre!“
Ihre Gegner wurden besiegt, nur Tilli war noch auf den Beinen. Doch war er klug genug sich jetzt zurückzuziehen.
„Ihr habt doch keinen blassen Schimmer! Die drei Hunde stehen in Verbindung mit den acht Heiligen! Ihr habt doch keine Ahnung!!!“ Er flog mit einem Hubschrauber davon.
„Danke dass ihr mir geholfen habt.“, bedankte sich Felicitas. „Ich bin Felicitas, die Arenaleiterin von Flei City. Aber ich denke das wisst ihr bereits? Tilli hat mich ja zur Genüge beschimpft.“
„Tilli ist der Boss hier oder nicht?“, fragte Kara nach.
„Nein, nur der Vorsitzende des Team MegaMies.“
„Oh, wer ist dann der Chef der Allianz?“
„Das weiß eigentlich niemand.“
„Ahja, darf ich fragen was sie da für komische Sachen anhaben?“, erkundigte sich Kara etwas vorlaut.
Felicitas lachte. „Das ist meine Tunika. Ursprünglich war sie weiß.“, sie zwinkerte. Flora sah an sich hinunter. Auch sie war mit viel Asche und Ruß bedeckt.
„Vulpix. Fukano. Hunduster. Feurigel. Ponita.“
„Oh mein Gott, sind das viele Feuer Pokemon!“, rief Fabio erstaunt aus.
„Ja du hast Recht. Sie sind alle verletzt gewesen.“
„Schwester Joy, was machen sie denn hier oben?“, fragte Felicitas.
„Ein unbekanntes Pokemon hat mich hergebracht. Es war definitv ein großes Feuerpokemon.“
„Können sie sich an noch etwas erinnern?“
„Nein tut mir wirklich sehr Leid.“
„Welche Arena leiten sie eigentlich?“, fragte Flora.
„Wie kommst du denn jetzt da drauf?“
„Einfach so. Weil hier so viele Feuer Pokemon sind, könnten sie ja eventuell eine Feuer Pokemon Arena leiten.“
„Nein, ich leite eine Flugarena.“
„Oh, ach so. Interessant.“ Felicitas schüttelte den Kopf.
„Ich habe sie jedenfalls wieder gesund gepflegt. Nur einige sind mir wohl entflohen.“
„Ja wirklich? Welche denn?“
„Ein Vulpix, dass sich hinter Floras Bein versteckt, ein Feurigel das hinter Fabio steht und ein Flemmli das gerade auf Kara zu rennt.“
Alle lachten. Sie hatte Recht. Was die drei wohl wollten?
„Die drei scheinen mir noch putzmunter zu sein. Sie haben allerdings keine Familie. So wie es aussieht suchen sie eine neue.“
„Woher wissen sie das alles?“, fragte Kara sprachlos.
„Es ist ihnen abzulesen.“ Schwester Joy zwinkerte, „Kommt schon fangt sie!“

Am Abend schliefen sie glücklich ein und zwar mit neuen Partnern.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:46

12. Wissen ist Macht

„Aufwachen wir haben schon wieder verschlafen!“, schrie Flora.
„Wieso können wir denn nicht ausschlafen?“, grummelte Kara.
„Sie will noch trainieren bevor sie Feli herausfordert.“, Fabio kuschelte sich wieder unter seine Decke.
„Hey Fabio, ich dachte du wolltest auch antreten?“
Dieser schien nun wie vom Donner gerührt.
„Ach ja. Schnell aufstehen wir sollten noch trainieren!“
„Ihr seit ja alle verrückt.“, brummelte Kara weiter.
„Wieso? Fordere sie doch auch heraus!“, schlug Flora vor.
„Von mir aus. Aber erst wird geschlafen.“, gähnte sie.

Flei City war nun keine Geisterstadt mehr. Im Gegenteil! Sehr beschäftigt sahen die Leute aus. Es summte wie in einem Bienenstock! Die Häuser waren so verschieden wie Yin und Yang. Überall standen kleine Läden herum. Selbst eine Bibliothek die Flora in den Bann zog gab es hier. Kara wollte mal in einem kleinen Krämerladen schmökern. Fabio fand eher die Spielhalle interessant.
Am Nachmittag gingen sie dann alle zusammen in die Arena.
„Ich habe euch bereits erwartet.“, sagte Felicitas und verbeugte sich, „Wer will zuerst antreten?“
„Darf ich?“, fragte Fabio. Die Mädchen waren einverstanden.
„Ich habe sechs Pokemon. Für jeden von euch werde ich andere einsetzten. Zwei gegen zwei. Die Herausforderer – also ihr – dürfen die Pokemon auswechseln. Alles klar? Dann lass uns anfangen! Dann, los Tauboss!“
„Pikachu entäusche mich nicht!“
Ob sie ihr Altaria einsetzten wird? Flora überlegte.
„Tauboss Stahlflügel.“
„Ausweichen Donnerblitz!“
„Ausweichen Klingensturm.“
„Nochmal Donnerblitz!“
„Nun Sternenschauer gefolgt von Aero Ass.“
„Ruckzuckhieb und Donnerblitz.“ So viele Attacken die Tauboss negativ gesinnt waren hielt es nicht aus. Es war fertig.
„Guter Kampf. Okay du bist dran Noctuh!“
„Pikachu zurück ruh dich erst mal aus, ja? Feurigel dein erster Kampf!“
„Hypnose, schnell!“ Bei Hypnose musste man dem Gegner in die Augen sehen, also...
„Schließ die Augen Feurigel.“
„Psychokinese!“
„Glut.“
„Glut? Eine so schwache Attacke?“
„Pah. Nun ja du hast ja Recht.“
„Sternenschauer!“
„Sternenschauer!“ Die beiden Attacken trafen sich und explodierten.
„Hypnose, schnell!“ Diesmal schlief Feurigel wirklich ein.
„Oh nein Feurigel!“
„Traumfresser.“ Feurigel ging K.O.
„Pikachu bring es zu Ende! Donnerblitz!“ Noctuh wurde voll getroffen.
„Stahlflügel“
„Ruckzuckhieb und Donnerblitz.“ Für ein Flug Pokemon waren Elektro Attacken Gift.
„Sternenschauer.“
„Zum Finale, Donner!!“ Noctuh fiel zu Boden. Fabio hatte seinen ersten Arenakampf gewonnen.
„Gutes Mach. Den Orden geb ich dir nachher. Wer will als nächstes?“
„Darf ich Flora?“ „Selbstverständlich.“
„Bei dir gelten die selben Regeln wie bei Fabio. Staraptor du bist dran!“
„Elektek schlag zu!“, Kara war in ihrem Element.
„Ruckzuckhieb und Aero Ass.“
„Donnerschlag!“
„Doppelteam!“ Donnerschlag ging daneben.
„Reium Donnerblitz!“ Die Kopien erloschen, Skaraptor wurde getroffen bevor es ausweichen konnte.
„Kluger Schachzug, doch nicht klug genug. Bodycheck.“
„Ich kann gar kein Schach. Elektek Kreuzhieb!“
„Sturzflug.“
„Eishieb.“
„Nahkampf.“
„Gut. Kreuzhieb.“
„Bodycheck.“
„Donnerschlag.“
Die beiden Pokemon Elektek und Staraptor lieferten sich einen unerbitterlichen Kampf. Allerdings war Kara im Vorteil. Schließlich obliegte auch Elektek.
„Hast gut gekämpft Staraptor.“
„Elektek du warst klasse!!“
„Und nun, Tropius Erdbeben!“
„Es kann Erdbeben?“, Kara schluckte.
„Feuerschlag Elektek.“
„Konter mit Stampfer.“
„Nochmal Feuerschlag.“
„Synthese.“
„Es kann auch noch Synthese? Gar nicht gut. Doch ich werde nie verzweifeln. Feuerschlag!“
„Rasierblatt.“
„Eishieb. Dann Feuerschlag.“
„Solarstrahl.“
„Eishieb und Feuerschlag.“
„Jetzt.“
„Nein, Weich dem Solarstrahl aus!“ Zu spät Elektek wurde voll getroffen und da es auch schon vom Kampf mit Staraptor geschwächt war, war es nur besiegt.
„Hast deine Sache genial gelöst mein Kleiner.
Okay und nun, Tropius!“
„Tropius Synthese.“
„Tropius Solarstrahl.“
„Stampfer.“
„Klingensturm.“
„Synthese.“
„Ähm, Synthese? Du solltest das eigentlich auch können.“ Konnte es auch.
„Solarstrahl.“
„Solarstrahl.“
„Stampfer.“
„Stampfer.“
„Bodyslam“
„Bodyslam“
Der Kampf zog sich in die Weite. Beide Tropius schienen gleich stark zu sein. Schließlich endete der Kampf in einem Unentschieden.
„Beide Pokemon können nicht mehr weiterkämpfen. Es endet unentschieden.“
„Oh ha, cooler Kampf Felicitas. Krieg ich den Orden trotzdem?“
Felicitas lachte. „Das sag ich dir später. Flora bist du bereit?“
„Aber klar doch! Scheinux komm raus!“
„Nun gut dann Schwallbos Stahlflügel.“
„Ausweichen Funkensprung“
„Ruckzuckhieb und Aero Ass.“
„Ladevorgang.“
„Oh, sehr schlau. Fliegen.“
„Auch nicht dumm. Nochmal Ladevorgang.“
„Okay Sturzflug.“
„Spring hoch und Funkensprung.“ Der Funkensprung aus erster Nähe saß.
„So leicht kriegst du mein Schwallboss nicht. Doppelteam.“
„Funkensprung in alle Richtungen das kriegst du hin.“
„Aero Ass.“ Eine Kopie wurde übersehen und dieses traf Sheinux nun total. Es fiel hart zu Boden. Da geschah etwas wundervolles!
Sheinux fing an von innen heraus zu leuchten. Es wurde größer und veränderte sein Äußeres.
„Wow, das habe ich schon so lange nicht mehr sehen dürfen.“, entfuhr es Felicitas. Sheinux entwickelte sich nämlich zu
„Luxio! Lux.“
„Oh, Sheinux! Du hast dich ja Weiterentwickelt!!“ Flora umarmte es ganz herzlich.
„Flora wir sind immer noch in einem Kampf vergiss das nicht.“
„Ach ja, gut das du mich daran erinnerst. Funkensprung!!“ Der Angriff kam völlig unerwartet. Schwallboss wurde mit einem Volltreffer, K.O. geschlagen. Luxio war definitiv stärker als seine Vorentwicklung.
„Respekt. Doch der Kampf ist noch lange nicht aus. Panzaeron Stahlflügel.“
„Ausweichen Ladevorgang.“
„Sternenschauer.“
„Funkensprung.“
„Ausweichen Sternenschauer.“
Luxio war noch vom Vorkampf recht geschwächt. Also rief Flora es zurück.
„Vulpix dein erster Kampf! Konfustrahl.“
„Konfustrahl? Ausweichen schnell!!“
„Gut, Flammenwurf.“ Panzaeron wurde heftig getroffen.
„Sternenschauer“
„Sternenschauer“ Wieder explodierte Sternenschauer.
„Konfustrahl.“ Diesmal traf er. Felicitas Pokemon war total verwirrt.
„Oh weh. Sternenschauer.“ Es verletzte sich nur selbst.
„Flammenwurf.“
„Panzaeron entäusch mich nicht.“
„Flammenwurf.“
„Panzaeron, bitte...“
„Panzaeron?“ Die Wirkung wurde aufgehoben.
„Flammenwurf.“
„Sternenschauer.“ Vulpix traf es heftig.
„Vulpix zurück, Luxio du bist nochmal dran.“
„Sternenschauer.“
„Okay, mal sehen ob wir’s hinbekommen. Donnerzahn!“
Sie bekamen es tatsächlich hin. Panzaeron war fertig.
„Wow, solch gute Kämpfe bekomme ich nur selten geliefert! Ihr wart alle drei toll! Ich verleie deshalb dir Flora, dir Fabio und auch dir Kara den Freiheitsorden. Er verstärkt die Initiative eurer Pokemon. Zudem seit ihr befugt die VM Fliegen zu nutzen. Außerdem schenk ich euch, als Dankbarkeit das ich heute mal wieder so viel Spaß hatte, die TM Aero Ass. Teilt sie euch. Mehr hab ich nicht mehr. Also ich geh jetzt jedenfalls ins Pokecenter und dann in die Bibliothek.“
„In die Bibliothek?“, fragten alle drei aus einem Munde.
„Ja, ich lese verdammt gerne. Und vielleicht finde ich auch etwas darüber heraus was das Team MegaMies vorhat.“

Die drei gingen erst mal etwas essen. Danach trennten sie sich für diesen Tag. Fabio ging in die Spielhalle, Kara bummelte durch die Stadt und Flora wollte in die Bibliothek.
In ihr war es ziemlich dunkel. Als sie das Licht anmachte fand sie den Ort verlassen vor. Doch er war so wundervoll! Bücher über Bücher! Flora sah die Kategorien durch. Ja, dort standen tolle Bücher. Erinnerungen, klang geheimnisvoll. Die Triologie der ganz normalen Reise wagte sie gar nicht erst anzurühren. Das würde viel zu lange dauern. Der Klappentext klang aber gut!Am besten gefielen ihr Kim’s außergewöhnliche Reise und die Weihnachtsfossilien. Sie schmökerte sich so durch die ganzen Bücher durch. Dann blieb sie aprupt stehen. Die acht Heiligen stand da geschrieben. Hier in dieser kleinen Bücherei ein ganz altes verstaubtes Buch. Konnte das die Lösung sein? Ihre hohen Erwartungen wurden nicht erfüllt. Das ganze Buch wurde auf Latein verfasst.
„Ich wünschte ich hätte Latein gehabt.“, sagte sie traurig.
„Latein? Was ist das?“, fragte eine Frauenstimme. Flora drehte sich um.
„Felicitas! Hallo. Was tust du hier?“
„Dasselbe wie du wohl auch. Lösungen suchen. Was ist Latein?“
„Eine tote Sprache.“
„Wie kann den eine Sprache tot sein?“
„Nun ja, dort wo ich herkomme spricht sie niemand mehr also erklärten wurde sie für tot erklärt. Ganz einfach.“
„Aber du sagtest doch dieses Buch sei auf Latein geschrieben. Woher weißt du das?“
„Meine Freundin hatte Latein in der Schule.“
„Haben sie gesprochen?“
„Selbstverständlich.“
„Also ist sie nicht tot. Eine Sprache kann demnach nicht sterben. Nun wieder zu unserem MegaMies Problem. Das ist jedenfalls meines und dein Problem?“
„Auch MegaMies teilweise. Und die Frage wer ich eigentlich bin.“
„Von woher kommst du eigentlich? Nicht von hier das steht fest.“
„Stimmt. Aber ich darf es nicht sagen.“
„Das akzeptiere ich. Hilf mir doch bei meinem MM Problem. Dann helfe ich dir auch herauszufinden wer du bist.“
Flora horchte überrascht auf: „Wie denn?“
„Das ist nicht schwer. Aber es wird dir nicht genügen. Merke dir jedoch dies: sei immer du selbst und tu wozu du Lust hast. Du bist du, das ist die einfache und simple Antwort die keinem genügd.“
Du bist du? Stimmt das ist sehr einfach, aber Felicitas hatte Recht.
„Und woher komme ich?“
„Das kann ich dir nicht beantworten. Finde es selbst heraus.“
Flora nickte.
„Hilfst du mir jetzt mit gegen das Team MegaMies zu bestehen?“
„Klar, aber glaubst du wirklich die Antwort zwischen den Büchern zu finden?“
„Nicht wirklich. Aber Tilli war dumm. Erinnerst du dich noch was er sagte?“
Flora dachte scharf nach.
„Ja, es war soetwas wie, ihr habt doch keine Ahnung die drei Hunde stehen in Verbindung mit den acht Heiligen, oder etwa nicht?“
„Korrekt und wenn man nicht weiß wer die acht Heiligen sind muss man einfach nach etwas anderem suchen.“
„Nach etwas anderem? Was denn?“
„Die drei Hunde. Du hast doch sicherlich einen Pokedex von Professor Lärch erhalten. Suchen wir mal nach sämtlichen Hundepokemon.“
Es war eine mühselige Aufgabe. Da gab es doch so viele!
Am Ende kam sie zu diesen Hundepokemon:
• Fukano
• Arkani
• Hunduster
• Hundemon
• Fiffyen
• Magnayen
• Frizelblitz
• Voltenso
• Sheinux
• Luxia
• Luxtra

„Na toll, könnte das nicht jedes von diesen hier sein?“, maulte Flora.
„Nein, du denkst zu kompliziert. Grenze es ein. Tilli sagte die drei Hunde...“
„Also könnten es nur Sheinux Luxia und Luxtra sein!?“, Flora wurde zunehmend aufgeregter.
„Ja, aber das glaube ich nicht. Alle uns bekannten Hundepokemon in Frage kämen. Insbesondere weil alles Weiterentwicklungen sind. Ich glaube eher sie sind so unterschiedlich wie Yin und Yang.“
„Wenn es eine unbekannte Art ist, woher weiß dann das MM davon?“
„Gute Frage. Die Pokemonwelt besteht schon seit Millionen von Jahren. Vielleicht waren sie früher nicht unbekannt im Gegenteil, sehr bekannt, vielleicht sogar legendär? Wer weiß, alles verschwindet nie ganz. Es muss eine Aufzeichnung übrig geblieben sein, das ist die einzige Erklärung.“
„Musste sie dann gerade dem MM in die Hände fallen?“
Felicitas lachte. „Ja stimmt, das ist wirklich Pech. Themawechsel, du kommst nicht einmal von einer Pokemonwelt nicht wahr?“
„Woher weißt du das?“, fragte Flora erschrocken.
„Das war jetzt der endgültige Beweis.“, sie zwinkerte, „Du bist klug, doch ich war gerissen genug deine Tarnung zu durchschauen.“
„Was hat mich verraten?“
„Du liebst Bücher und alte Schriften, das ist dir anzusehen. Dann hättest du in deiner Kindheit viel Zeit gehabt mehr über die Pokemonwelt zu erfahren und jetzt zu wissen. Es war auch etwas raten dabei. Darin bin ich gut.“, sie lachte wurde dann aber wieder ernst, „Vergiss nie, Wissen ist Macht für jene die es zu nutzen wissen. Das ist nicht gerade einfach und löst auch nicht das MegaMies Problem.“
„Aber hier in der Bibliothek ist auch nicht alles verborgen. Unser nächstes Ziel ist Tigtown. Dort steht Stahlarena. Ich werde den jeweiligen Arenaleiter herausfordern! Morgen werden wir weiterreisen. Vielleicht finde ich ja irgendetwas heraus. Ich schicke es dir dann per PokeCom.“
„Gut. Übrigens der Arenaleiter von Tigtown heißt Steven. Richtig er ist ein Stahlpokemonmeister. Seine besten Pokemon sind Lucario, Magneton, Panzaeron und Stollrak, falls sich dieses nicht schon weiterentwickelt hat.“
„Danke, sag, woher weißt du das?“
„Ich hab selbst schon einmal gegen ihn gekämpft, allerdings verloren.“
Die beiden trennten sich, Felicitas ging zurück zur Arena (sie wohnte dadrüber) und Flora sah sich noch den Sonnenuntergang an. Er war wunderschön in den Farben des Feuers getaucht. Rot, Orange, Gelb, Gold, sie passten perfekt zueinander. Als die Sonne schließlich untergegangen war ging sie zurück ins Pokecenter.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:47

13. heiße Arenakämpfe

Wie sich herausstellte, hatte Fabio gestern in der Spielhalle die TM Brüller und ein Pokeball Kissen gewonnen. Kara hatte einfach etwas herumgebummelt. Nun machten sie sich auf den Weg nach Tigtown. Aus der Wüste kam ein starker Wind, wohl von einem Sandsturm. Der hielt sie etwas auf, doch da sie nur am Wüstenrand entlangwanderten passierte ihnen nichts. Dann sahen sie Tigtown. Es war Wahnsinn! So unwirklich. Tigtown war eine hochentwickelte High-Tech-Stadt. Überall gingen die Leute beschäftigt umher. Das was dort stand konnte man nicht mehr Haus nennen, alles waren Wolkenkratzer. Die meisten aus Glas. In der Mitte stand die Stahlarena (auch aus Glas).
„Okay, an diesen Anblick muss ich mich erst gewöhnen.“, sagte Kara beeindruckt.
„Ja, stimmt. Ich hab hier auch noch gar nichts natürliches gesehen. Nicht mal Wasser oder Pflanzen!“, Flora gefiel es hier nicht.
„Wir müssen ja nicht lange bleiben. Aber Flora wollte ja unbedingt den Orden hier gewinnen.“, überlegte Fabio.
„Wir könnten ja mal aus der Stadt hinausgehen. Ich war noch nie in einer Wüste.“
„Bist du des Wahnsinns? Die Sandstürme dort sind mega gefährlich. Nur Wüstenpokemon können dort überleben.“, Fabio war entsetzt.
„Ja, etwas Action brauch ich mal wieder!“, setzte Kara grimmig hinzu.
„Ich würde auch nicht hineingehen. Außer ihr habt Wüsten- oder Stahlpokemon dabei die euch schützen.“, sagte eine fremde Stimme.
„Wieso Stahlpokemon? Wieso nicht Kampf?“, fragte Kara.
„Kampfpokemon? Die sind doch zu nichts nütze.“
„Wer bist du eigentlich, dass du so über sie sprichst?“
„Kai.“
„Kara.“ Es blitze zwischen den beiden.
„Oha, Kara hat nen richtigen Rivalen gefunden.“, raunte Fabio Flora zu. Die nickte zustimmend. Die beiden schlichen sich ins Pokecenter davon.
„Wie willst du gegen den Arenaleiter antreten? Hast du schon eine Strategie?“, fragte Fabio.
„Steven wird ein stahlharter Brocken sein. Sein Magneton ist Elektro-Stahl, also werde ich wohl mit Vulpix antreten, da ich kein Bodenpokemon habe. Panzaeron mach ich mit Luxio fertig. Sein Stollrak wahrscheinlich mit Finneon oder mit Roselia. Gegen sein bestes Pokemon Lucario werde ich wohl auch Vulpix nehmen. Es wird schwer werden. Willst du mit mir noch etwas trainieren?“
„Klar, aber erst wenn du mir sagst woher du das alles weißt.“
„Felicitas hat es mir gesagt.“
Außerhalb von Tigtown lag die gefährliche Wüste. Flora fand, dies sei ein perfekter Ort zum trainieren. Fabio zögerte erst kam aber dann mit. Kara schlug sich immer noch mit Kai herum. Die Wüste lag unscheinbar ruhig da. Doch wussten sie beide, dass das nur ein Trugbild war. Sie gingen weiter hinein. Begegnen taten sie niemanden. Fabio war unbehaglich zu Mute.
„Tuska.“ Ein wildes Tuska, das erste Pokemon dem sie in dieser Einöde begegneten, griff an.
„Vulpix, du bist dran. Glutattacke.“ Das Tuska hatte sich verzogen.
„Gute Reflexe hast du ja. Doch wie lange willst du hier noch bleiben?“
„So lange wie nötig. Vielleicht finden wir ja etwas interessantes.“
„Das glaubst ja auch nur du.“
„Sei doch nicht so persimistisch.“
Sie wanderten immer weiter hinein. Die Zeit verstrich gähnend langsam. Dann bekamen sie einen Schrecken. Es ging nicht weiter. Eine riesige Schlucht versperrte ihnen so gesagt den Weg.
„Wow! Das ist ja echt der Wahnsinn! Wenn wir da runterfallen würden!“, rief Fabio überrascht aus. Flora nahm einen Stein und warf ihn in die Tiefe. Lange warteten die beiden, doch den Aufprall hörten sie nicht.
„Kehren wir um Flora.“, schlug Fabio vor.
„Ich will hier noch nicht weg. Diese Schlucht gefällt mir.“ Fabio verdrehte die Augen.
„Da gibts doch nichts zu sehen!“
„Ach wirklich?“, sagte Flora, „Und was ist dann das dort unten?“
„Hä? Was meinst du?“
„Dort unten. In der Schlucht. Das hellblaue kugelförmige Ding hinter dem Busch.“
„Was das? Nein Flora du wirst doch nicht etwa-?“ Zu spät. Sie machte sich schon auf dem Weg nach unten.
„Flora komm sofort wieder hoch! Das ist doch viel zu gefährlich!“, Fabio war entsetzt.
„Sei leise und komm mit.“
„Nie im Leben!“
„Na dann halt nicht.“
Flora kletterte waghalsig Schritt für Schritt weiter hinunter. Schließlich kam sie an dem Felsvosprung an. Dort lag auch das seltsame Ding. Was das war wusste Flora noch nicht. Sie kletterte vorsichtig wieder hinauf. Das war viel schwieriger, wenn man nur eine Hand hatte, da die andere ja etwas hält. Da passierte es. Flora rutschte ab. Sie klammerte sich mit der einen Hand fest am Fels fest, mit der anderen hielt sie den Gegenstand.
„Flora!!“, Fabio war wie gelähmt. Flora rutschte immer weiter hinab.
„Bisaknop Rankenhieb. Zieh Flora wieder hinauf.“
Es fühlte sich für Flora so an als würde sie mit einem Aufzug die Schlucht hinauffahren. Ihre Retterin war die Arenaleiterin von Pendy City Phyllis.
„Oh Phyllis. Es fehlte nicht mehr viel und ich wäre jetzt einen Kopf kürzer! Vielen vielen Dank!“, rief Flora erleichtert aus.
„Gern geschehen, doch was tut ihr beiden denn überhaupt hier?“
„Ich wollte etwas trainieren, damit ich gegen Steven perfekt vorbereitet bin.“
„Aber hier? Das ist echt gefährlich gewesen. Diese Schlucht wird nicht ohne Grund ‚Abgrund des Todes’ genannt.“
„Wird sie das? Oh wusste ich gar nicht. Phyllis was tust du eigentlich hier?“
„Schwester Joy hatte mir gesagt, dass ihr in die Wüste aufgebrochen seit. Also bin ich euch hinterher, falls was passiert. Euer Glück, sonst wäre Flora abgestürzt.“
„Ich bin dir sehr dankbar, aber was wolltest du überhaupt in Tigtown?“
„Auch eine Arenaleiterin braucht mal Urlaub. Außerdem wollte ich hier schoppen gehen. Das Einkaufcenter hier ist wirklich riesig. Steven wollte ich auch mal wieder besuchen kommen.“, erwiderte sie.
„Du kennst Steven auch?“, fragte Fabio.
„Natürlich. Er, Felicitas und ich sind zusammen aufgewachsen.“
„Ist ja cool.“, sagte er.
„Phyllis, weißt du was das ist? Es lag in der Schlucht.“
„Wow, das ist ja ein Pokemon Ei.“
„Ein Pokemon Ei?“, fragten die beiden aus einem Munde.
„Definitiv. Wie lange es wohl schon da liegen mag?“
„Keine Ahnung. Darf ich es behalten?“
„Ich denke das geht in Ordnung. Du hast es ja im weitestem Sinne gerettet. Ach und wenn wir alle drei schon mal hier sind, Flora es ist ein weiter Weg zurück nach Pendy City. Vielleicht möchtest du mich ja jetzt gleich herausfordern?“
„Was? Hier und jetzt? Geht das denn?“
„Klar, es ist egal wo der Arenakampf ausgetragen wird. Also was ist?“
„Ich nehme die Herausforderung an.“
„Das dacht ich mir. Fabio bist du unser Schiedsrichter? Wir kämpfen eins gegen eins einverstanden?“
Beide nickten.
„Ich wähle Bisaknosp.“
„Vulpix du bist dran.“
„Der Kampf möge beginnen.“, kommentierte Fabio.
„Bisaknosp Schlafpuder.“
„Urgh. Ausweichen und Glut.“
„Glut? Darf ich bemerken, dass Glut die schwächste Feuerattacke ist?“
„Ja, ich weiß. Aber es kann noch keine andere.“
„Dann musst du ihm beibringen wie man Flammenwurf macht.“
„Wie denn?“
„Das musst du schon selbst herausfinden. Bisaknosp Rankenhieb.“
„Ausweichen und Sternenschauer.“
„Schlafpuder.“
„Glut.“ Das Schlafpuder verbrannte. Die Glut ging noch weiter und traf Bisaknosp.
„Synthese.“
„Urrgh. Nicht gut. Vulpix versuch mal Flammenwurf.“ Vulpix verstand nicht. Da muss ich mir wohl was anderes überlegen.
„Rankenhieb.“
„Ausweichen und ne extra starke Portion Glut.“ Bisaknosp wurde voll getroffen.
„Yippie, das war Flammenwurf Vulpix.“
„Vulpix? Vul!“
„Der Kampf ist noch lange nicht vorbei. Bisaknosp Solarstrahl.“ Da es in der Wüste so heiß war, wartete der Solarstrahl nicht lange.
„Vulpix weich aus!“ Zu spät. Doch Vulpxi konnte noch weiter kämpfen.
„Flammenwurf.“
„Synthese.“
„Nein. Egal Ruckzuckhieb.“
„Rankenhieb.“
„Spring hoch dann Flammenwurf.“ Einen Flammenwurf (Vulpix’ noch etwas schwächlich) hielt selbst dieses Bisaknosp hier nicht aus. Flora gewann.
„Respekt. Du hast dich stark verbessert. Ich kann dir nun den Blätterorden überreichen. Er verstärkt die Spezialfähigkeiten deiner Pokemon. Zudem kannst du den Zerschneider nutzen. Ich hörte der sei in einem altem Baum versteckt.“, sie fing an zu lachen. Zufrieden gingen sie ins Pokecenter. Phyllis verkündete sie müsse wieder zurück zur Arena. Deswegen verabschiedeten sie sich noch heute von ihr.
„Ein toller Sieg.“, verkündete Fabio.
„Danke schön. Aber mir geht der morgige Kampf nicht aus dem Kopf.“
„Das packst du schon.“ Flora war sich da nicht so sicher, lies sich aber von Fabios Optimismus anstecken.

Am nächstem Morgen wachte Flora in der Morgendämmerung auf. Alle anderen schliefen noch. Sie entschloss sich, etwas spazieren zu gehen um ihre Nervosität loszuwerden. Das Einkaufcentrum von Tigtown war wirklich riesig. In jedem Stockwerk gab es etwas anderes zu sehen. Von Kleidung über Lebensmittel bis hin zu den verschiedensten Pokemonprodukten. Sie stockte ihren Vorrat an Pokemonfutter und sonstiges auf.
So um 10 Uhr ging sie dann zurück ins Pokecenter.
„Da bist du ja! Wir haben uns schon gewundert wo du steckst!“, rief Fabio schon von weitem.
„Ich bin früh aufgewacht und hab deswegen einen Spaziergang durch die Stadt gemacht.“, erwiderte sie.
„Iss erst mal was. Gutes Essen ist Grundlage für einen guten Kampf.“, sagte Kara. Flora nickte. Nach dem Frühstück gingen sie dann zur Arena. Steven war schon da.
„Ah hallo. Phyllis sagte mir das ich heute eine starke Herausforderung bekäme.“
„Ja, das stimmt. Ich heiße Flora.“
„Ich bin Fabio.“
„Und ich Kara.“, stellten sich alle drei vor.
„Kara? Mein Sohn Kai erzählte mir schon von dir.“, er lachte freundlich, „Du bist doch die Kampf-Pokemontrainerin nicht wahr?“ Sie nickte.
„Ja, und ich fordere dich heraus!“, sagte Flora.
„Okay, wir kämpfen vier gegen vier einverstanden? Der Herausforderer, also du, darfst deine Pokemon auswechseln.“ Flora nickte.
„Okay, dann Magneton!“
„Vulpix du packst es.“
„Ah, Magneton Funkensprung.“
„Ausweichen und Flammenwurf.“
„Sternenschauer.“
„Ebenfalls Sternenschauer.“
„Okay Zielschuss.“
„Ruckzuckhieb und Flammenwurf.“
„Triplette volle Kraft.“
„Weich aus!“
„Dem Zielschuss kann man nicht ausweichen, weißt du das nicht?“
„Oh ups, Vulpix, gehts dir gut?“
„Vulpix!“
„Okay dann Flammenwurf.“
„Zielschuss.“
„Nochmal Flammenwurf.“
„Triplette.“
„Sternenschauer.“, die Triplette explodierte.
„Kluger Schachzug. Trotzdem, Funkensprung.“
Flora verdrehte die Augen. Spielen etwa alle Arenaleiter Schach?
„Ausweichen und Flammenwurf.“ Magneton war K.O.
„Gut, jetzt Stollrak.“
„Vulpix zurück, Finneon du bist dran!“
„Klug dein Pokemon zurückzurufen, aber gegen Stollrak hast du keine Chance.“
„So wie ich auch gegen Magneton keine Chance hatte?“, Flora zwinkerte. Steven fing an zu lachen. „Nun ja, jedenfalls Erdbeben.“
„Spring hoch und Regentanz.“
„Netter Versuch, Stollrak Eisenschweif.“
„Aquawelle.“
„Eisenschweif.“
„Anziehung.“
„Oh krass, Stollrak komm zu dir.“
„Aquawelle.“ Stollrak war hingerissen von Finneon.
„Aquawelle.“ Stollrak wehrte sich nicht im geringstem.
„Aquawelle.“ Stollrak ging K.O. Die verstärkte Aquawelle und die Tatsache, dass Stollrak weder angriff noch sich verteidigte brachte Finneon die totale Oberhand.
„Gute Taktik. Ich habe lange keinen Kampf mehr so genossen wie diesen. Jetzt wähle ich Panzaeron!“
„Finneon zurück, Luxio du hast es schon mal geschafft.“
„Panzaeron Stachler“
„Luxio .“
„Panzaeron Aero Ass“
„Ausweichen und Funkensprung.“
„Nun Stahlflügel.“
„Nochmal Funkensprung.“
„Jetzt Sternenschauer.“
„Funkensprung“
„Sternenschauer“
„Funkensprung“
Die beiden Pokemon kämpften bis zur vollkommenen Erschöpfung. Doch Luxio war im Vorteil. Deswegen hat es auch gewonnen. Drei seiner Pokemon waren schon ausgeschaltet.
„Nun kommt mein bestes. Dieses habe ich schon seit ich ein Kind war. Du bist dran Lucario!“
„Luxio zurück, Vulpix du bist nochmal dran.“
„Lucario Schwerttanz.“
„Vulpix Flammenwurf.“
„Auweichen und nochmal Schwerttanz.“
„Flammenwurf.“
„Aurasphäre.“ Vulpix war K.O. Mit nur einer einzigen Attacke! Ich muss vorsichtig sein.
„Okay, nun Finneon Anziehung.“
„Oh, Himmelhieb.“
„Aquawelle.“
„Himmelhieb.“ Auch Finneon war besiegt. Flora war entsetzt.
„Zurück Finneon, Luxio Ladevorgang.“
„Sternenhieb.“ Luxio wurde zurückgeworfen, konnte aber noch weiterkämpfen.
„Funkensprung.“ Lucario war langsam angeschlagen, nach so vielen verschiedenen Attacken, doch war es zäh. Der Wille der Kampfpokemon, Flora dachte dabei an Kara. Lucario war wirklich ein heftiger Gegner, als Stahlpokemon waren viele Attacken nicht sehr effektiv. Und als Kampfpokemon war es sehr zäh. Aber es musste zu schlagen sein.
„Funkensprung Luxio.“
„Aurasphäre.“ Die beiden Attacken trafen sich in der Luft. Lucario war geschwächt, doch Luxio war ebenfalls besiegt. Es hatte drei meiner Pokemon hintereinander K.O. geschlagen. Wahnsinn! Fabio und Kara sahen ebenfalls erschrocken aus.
„Was wählst du als letztes?“, fragte Steven.
„Mein erstes Pokemon. Los Roselia!“, rief Flora, „Egelsamen.“
„Himmelhieb.“
„Ausweichen schnell!“ Zu spät. Roselia wurde getroffen, was vielleicht zum Vorteil gereichte. Der Giftdorn von Roselia vergiftete Lucario.
„Oh, gut. Roselia Grasflöte.“
„Hör nicht hin Lucario. Stattdessen Sternenhieb.“
„Ausweichen und Zauberblatt.“
„Weich aus.“ Ebenfalls zu spät. Lucario hatte vorhin drei von Floras Pokemon fertig gemacht. Das hatte es wohl sehr angestrengt. Roselia dagegen war noch frisch. Doch Lucario ließ sich nichts anmerken. Es griff mit Sternenhieb an.
„Megasauger.“
„Himmelhieb.“
„Zum Finale Zauberblatt.“
„Nichts da, Aurasphäre.“ Die beiden Attacken explodierten in der Luft. Flora war besorgt. Was war geschehen? Der Rauch lichtete sich langsam. Roselia stand gerade noch. Lucario nicht mehr. Flora hatte gewonnen.
„Flora du hast es geschafft!“, rief Fabio und umarmte sie stürmisch. Er ließ aber gleich wieder los. Steven sagte: „Jawohl, du hast mich besiegt. Hiermit verleie ich dir den Härteorden. Du darfst Stärke benutzen und deine Verteidigung steigt mit diesem Orden. Außerdem schenk ich dir noch die TM Eisenschweif, weil mir der Kampf so gut gefallen hat.“, er grinste. Flora sah auf. Dann machte sie einen Freudensprung.
„Jah, ich hab tatsächlich den Härteorden bekommen!“, Flora war so froh. Allerdings erlebten sie im Pokecenter eine eher unangenehme Überraschung. Fabia war auch hier.
„Was machst du denn hier?“, fragte Fabio leicht erzürnt.
„Ach, etwas shoppen ein bisschen umsehen. Wüstenpokemon fangen.“, sagte seine Schwester leicht hin.
„Was hast du gefangen?“, fragte er milde überrascht.
„Ein Knacklion. Wollt ihr es sehen?“
„Nein, wir wollten ähm.“
„Gehen wir Fabio“, flüsterte Flora ihm zu. Der nickte. Da es eh fast Abend war gingen sie etwas essen und dann zu Bett. Am nächstem Tag war Fabia schon verschwunden.
„Wo wollen wir jetzt eigentlich hin?“, fragte Fabio in die Runde.
„Hmm, ich würde sagen dort nach Dracia City.“, meinte Flora.
„Ich komm wahrscheinlich nicht mit.“, sagte Kara.
„Warum nicht?“, fragten beide gleichzeitig erschrocken. Kara war ihnen richtig ans Herz gewachsen.
„Naja, erstens gefällt es mir hier. In der Wüste kann man gut trainieren und außerdem muss ich Kai zeigen was Kampfpokemon noch so alles draufhaben.“, sagte sie mit einem leichtem Rotton auf den Backen.
„Da ist wohl jemand verknallt“, raunte Fabio Flora zu. Diese kicherte. Kara überging dies.
„Okay, wenn wir so schnell wie möglich dorthin wollen sollten wir gleich aufbrechen. Es ist sehr weit bis dorthin.“, überlegte Flora.
„Ihr wollt den ganzen weiten Weg zu Fuß gehen? Das dauert lange.“
„Was meinst du?“, fragte Fabio.
„Seht doch auf die Karte! Von Tigtown bis nach Flei City ist es ein ganzer Tagesmarsch. Der Weg ist zudem nicht leicht. Da er an der Wüste liegt. Sandstürme am Rande sind immer miteinzuberechnen. Dann in Flei City, ihr müsst fast den ganzen Weg bis nach Loenhausen zurück, wieder ein Tag. Die Abzweigung hier dürft ihr dann nicht verpassen. Der Weg danach ist recht geschwungen und steinig. Dracias City liegt etwas in den Bergen. Ihr braucht dann wieder mindestens eineinhalb Tage bis dorthin! Und Flora.“, sie zwinkerte, „Du willst doch sicher den Wettbewerb dort nicht verpassen? Der ist nämlich schon morgen.“
Flora und Fabio sahen sich an.
„Okay, was schlägst du vor?“, fragte sie.
„Ganz einfach, fahrt mit dem Bus.“, lachte Kara.
„Dem Bus? Hä? Was ist das?“, fragte Fabio.
„Mensch Fabio, du bist ja wohl total auf der Strecke geblieben! Busse fahren wenige und ziemlich selten das stimmt. Eher wird das Schiff genutzt. Oder in Johto auch teilweise ein Zug. Aber von Tigtown nach Dracias fährt ein kleiner Minibus. Tigtown ist eine High-Tech Stadt, die allerdings ziemlich abseits von jeglichen anderen Städten liegt. Zwischen hier und Hopphausen liegt die gefährliche Wüste. Auf der anderen Seite weiter entfernt liegt ein Vulkan! Die nächste Stadt ist das kleine Flei City, dass am Vulkan liegt. Doch da Wettbewerbe sehr beliebt sind, hat man den Leuten hier eine kleine Freude bereitet und einen Bus arrangiert, damit sie sich nicht schon eine Woche vorher auf den Weg machen müssen. Einige sind das doch gar nicht gewöhnt!“
„Sag mal woher weißt du das alles?“, fragte Flora kopfschüttelnd.
„Ich ähm, nun ja Kai hat es mir erzählt.“, sagte sie leise.
„Okay von mir aus nehmen wir den Bus.“, sagte Flora. Fabio nickte.
„Wann fährt er denn ab?“, fragte sie.
„In einer halben Stunde.“

Eine halbe Stunde später saßen sei im Bus. Sie verabschiedeten sich herzlich von Kara, wollten allerdings in Kontakt bleiben. Fabio wollte am Fenster sitzen. Er war wirklich noch nie mit einem Bus gefahren.
„Erstaunlich wie schnell die Landschaft verschwimmt.“, sagte er.
„Sag mal du bist echt am Mond zurück geblieben was?“, neckte Flora ihn.
„Ha ha. Ich bin meine ganze Kindheit nie aus Pangastadt rausgekommen! Was erwartest du?“
„Noch nie?“
„Nein“, sagte er traurig und hing seinen Gedanken nach. Auch Flora tat dies. Wie lange bin ich nun schon hier? fragte sie sich. Ich will niemals zurück. Mir gefällt es hier. Flora dachte auch an ihre Orden. Jetzt habe ich schon fünf! Den Blitzorden, den Kieselorden, den Blätter- Härte- und Freiheitsorden.
Der Bus hielt kurz in Flei City danach fuhr er weiter Richtung Dracias City. Nach einer Stunde kamen die beiden in der Stadt an.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:47

14. wilde Wut und tiefe Trauer

Flora sah sich um. Dracias City lag halb in den Bergen. Die Arena stand etwas abseits. In der Mitte stand außer Pokemoncenter und –markt noch ein großes Gebäude. Auf einem Schild stand „Kunstmuseum“.
„Klingt interessant. Wir sollten dort unbedingt hineinsehen.“, meinte Flora.
„Du stehst auf Kunst?“, fragte Fabio nach.
„Naja, ich finde einige Bilder einfach wunderschön anzusehen.“
„Als kleines Kind hab ich immer gemalt“, gestand Fabio, „Aber Fabia hat mich immer ausgelacht. Deswegen hab ich aufgehört.“
„Magst du deine Schwester eigentlich?“
„Nein, auch wenn wir Zwillinge sind, ich mag sie nicht. Wir sind total unterschiedlich! Von wegen Zwillinge seien immer für einander da.“
„Ich finde sie auch sehr unsympathisch.“
„Ihr sprecht doch nicht etwa von mir?“, sagte Fabia höchstpersöhnlich.
„Wenn man vom Teufel spricht. Was tust du denn hier?“, sagte Fabio.
„Was wohl? Am Wettbewerb teilnehmen!“ Fabio tat sich abfällig. Doch Flora fragte nach.
„Hier findet ein Wettbewerb statt?“
„Ach nee, ich bin umsonst hierhergefahren? Natürlich, die Wettbewerbshalle steht zwei Straßen weiter. Auch etwas abseits. Der Wettbewerb findet nämlich im Freien statt. Open Air sozusagen.“
Flora dachte nach. Sie wollte mitmachen, damit Fabia auch mal das dumme Grinsen verging. Morgen sollte er stattfinden. Dann konnten sie heute noch in das Museum gehen!

„Okay mal sehen was es hier alles zu sehen gibt.“, meinte Fabio als sie vor der Tür des Kunstmuseums standen. Flora nickte zustimmend. Sie traten ein. Einige wenige Leute sahen sich die Kunstwerke an. Ein alter Mann kam sofort auf sie zu.
„Ah, es ist schon wenn sich auch junge Leute wieder an der Kunst erfreuen. Tretet ein. Es ist sowieso gratis.“
„Ach es ist umsonst?“, fragte Fabio nach.
„Ja natürlich. Wieso sollte man auch zahlen, wenn man nichts dafür bekommt. Sehen tut man sowieso immer. Außer du schläfst ein, was ich nicht hoffe.“
„Wer sind Sie?“
„Der Direktor dieses Museums.“
„Ach so.“
Sie sahen sich in Ruhe alle Bilder an. Einige abstrakte fanden sie schlichtweg komisch, weil man nicht erkennen konnte was das sein sollte. Aber andere wiederum waren wunderschön. Auf den meisten Bilder sind Pokemon abgebildet. Nach einer Stunde waren sie durch. Sie wollten schon gehen, da entdeckte Flora eine unscheinbare Tür.
„Ob da drinnen auch Bilder ausgehängt sind?“, fragte sie Fabio.
„Keine Ahnung. Lass uns nachsehen.“
Die Türe ging leicht auf. Kein Knarren oder Quietschen war zu hören. Eine Treppe führte in einen Keller. Dort war es dunkel. Fabio fand schließlich den Lichtschalter.
„Wow! Was ist das?“, entfuhr es ihm.
„Ich habe keine Ahnung.“, erwiderte Flora ebenfalls fassunglos.
„Das ist ein kleiner Saal, für Bilder und Skulpturen die was besonderes sind.“, schmunzelte der Direktor, „Jeder dürfte ihn betreten doch die wenigsten wissen davon. Touristen kommen nur wenige nach Dracias City. Der Weg ist ihnen zu beschwerlich. Ich weiß natürlich davon, die Arenaleiterin auch, und einige kleine Kinder entdecken in meist durch Zufall.“
„Der Saal ist ja Wahnsinn!“, meinte Flora. An den Wänden hingen Bilder von Pokemon die Flora noch nie gesehen hatte (was ja nichts heißen mag, sie stammte ja nicht von hier). Doch auch ihr Pokedex weist nichts darüber auf.
„Sind diese Bilder erfunden?“, fragte sie.
„Oh nein nein nein. Es gibt einige außergewöhnliche Trainer, die diese Pokemon gesehen haben. Oh ja, verschwundene Pokemon, vielleicht auch Legendäre?“
„Hmm, aha was waren das für Trainer?“, fragte Fabio.
„Es gibt so viele Namen für sie.“
Die beiden wurden aus dieser Antwort nicht schlau. Stattdessen sahen sie sich weiter die Bilder an. Eines zeigte drei fliegende Pokemon. Gelb-schwarz, feuerrot und eisblau waren sie. Das Gelbe strotzte nur so voll Power, das Blaue war wunderschön und das Rote schien brennen vor Zorn, fragt sich nur wieso?
Ein weiteres zeigte das Waldpokemon Celebi darunter stand: der Zeitzauberer. Was sollte das denn bedeuten?
Nun kam sie an ein Kunstwerk das zwei ebenfalls fliegende Pokemon zeigte. Das eine war silber und blau, das andere schimmerte golden. Sie scheinen friedlich nebeneinander herzufliegen.
Das nächste stattdessen zeigte zwei kämpfende Pokemon. Das eine sah aus wie ein Baby, klein und rosa, das andere war groß und sah bösartig aus. Wie Leben und Tod kam es Flora durch den Kopf.
Jetzt blickte sie in ein Werk, dass eine Danksagung enthielt: Danke an Kim unserer Retterin. Was sollte das bedeuten? Abgebildet waren ein Boden- und ein Wasserpokemon die sich ebenfalls bekriegten. Darüber schwebte leuchtend eine lange grüne Schlange.
Das nächste Bild war sehr schlicht gehalten. Trotzdem war es wunderschön. Es zeigte ein stählerndes Pokemon, dass Lichtstrahlen aussandte. Wünsch dir was stand darunter.
Tja dieses hier war von Wasser getränkt worden und zerlaufen. Man erkannte nichts mehr. Schade!
Dafür war nummero 8 sehr detailliert dargestellt. Abgebildet waren acht verschiedene Pokemon. Alle repräsentierten irgendetwas. Warum habe ich nur das Gefühl etwas vergessen zu haben?, schalt sich Flora.
Auch Nummer 9 sprach sie an. Hier auch wieder ein gelbes, blaues und rotes Pokemon abgebildet. Alle drei sahen aus wie gefährliche Raubtiere. Die Lösung liegt so nahe. Ich muss irgendwas vergessen haben!, dachte Flora.
Flora hatte sich so intensiv auf die Bilder konzentriert, dass ihr das größte in dem kleinem Saal nicht aufgefallen war. Die Skulpturen in der Mitte.
„Meine Güte wer ist das?“
„Das hier ist Siegfried, der größte Drachentrainer seiner Zeit. Dies alles hier sind bedeutende Trainer mit ihrem Partner, der sie seit jeher begleitet.“
Das übertraf wirklich alles!
„Hey, vielleicht werden wir da auch mal abgebildet.“, lachte Fabio.
Sie verließen das Kunstmuseum. Draußen dämmerte es schon. Im Pokecenter dachte sie nochmal über die ganzen Bilder nach.
„Natürlich!“, rief sie und erschrecke Fabio fast zu Tode.
„Was ist denn?“
„Ich muss Felicitas ganz schnell was schicken.“
„Was schreibst du da?“
„Ich bekam grad nen Geistesblitz. Ich weiß jetzt was Tilli meinte. Weißt du noch was er gesagt hat?“
„Ähm, nein, das nicht so ganz nee“
„Er sagte, dass die drei Hunde in Verbindung mit den acht Heiligen stehen!“
„Aha und wieso bist du deshalb so aufgebracht?“
„Unten im Kunstsaal, dort war ein Bild von drei Hunden. Ich dachte erst es sind drei Löwen, aber was soll’s.“
„Ist das jetzt eine große Erkenntnis?“
„Ja, eigentlich schon! Naja, jetzt wo du fragst. Felicitas sollte es jedenfalls wissen.“

Am nächstem Morgen war sie sehr nervös. Letztes mal hatte sie Finneon eingesetzt, dieses mal wollte sie Vulpix einsetzten. In Dracias City musste man dasselbe Pokemon im Kampf einsetzten, dass man auch für die Vorführung benutzt hatte. Vulpix schien eine gute Wahl. Wenig später nach dem Frühstück sahen sie sich die Wettbewerbsfläche an. Es war wirklich im Freien, was die Bedinungen bei Regen oder Schneestürmen erschweren würde. Doch die Sonne lachte vom Himmel herab, deswegen brauchte sich Flora keine Sorgen zu machen.
„Ich bitte dich, mach meine Schwester platt!“
Flora fing an zu lachen. „Okay ich versuch’s.“

Flora war Nummer 13. Vor ihr kamen viele gute Trainer dran. Fabia und Maria waren wieder mit dabei.
„Und jetzt sehen wir Flora und ihr Vulpix aus Fuchsia City.“
„Okay Vulpix Sternenschauer dann Flammenwurf.“
Die Mischung war gut. Die Sternenschauer leuchteten in einem schönem Rot. Es war schön anzusehen.
„Super Vulpix, Ruckzuckhieb komm!“
Vulpix sprang auf den Sternenschauer hin und her. Schließlich landete es vorne. Ein wenig später wurde der Sternenschauer hinter Vulpix zu heiß und er fing an zu brennen. Das Publikum toste.
In der nächsten Runde musste Fabia gegen Harley und Flora gegen Maria antreten.
Flora war total im Nachteil. Maria setzte nur Wasser- und teilweise auch Eispokemon ein. Vulpix hingegen war ein Feuertyp. Sie sah es jedoch nur als gutes Training an. Maria musste mit Seemops kämpfen.
„Vulpix Sternenschauer.“
„Frier sie ein Seemops.“
„Flammenwurf.“ Die eingefrorenen Sterne schmolzen und wurden auf Seemops zurückgeworfen.
„Nicht gut, Seemops Erdbeben.“
„Urgh, spring hoch Vulpix. Ruckzuckhieb.“
„Aquawelle!“ Ein direkter Treffer, dass traf Vulpix hart.
„Bist du okay? Dann Konfustrahl.“
„Ausweichen und Aquawelle.“
„Weich aus und dann Flammenwurf.“
Sie zogen sich die Punkte ab und das mit einer spektakulären Geschwindigkeit.
„Flammenwurf.“
„Aquawelle.“
Die beiden Attacken trafen sich in der Mitte.
„Schnell weich aus!“ Vulpix wurde knapp von der Aquawelle getroffen. Seemops keuchte.
„Erdbeben.“ Vulpix ging K.O. Seemops jedoch auch! Die letzte Attacke hatte es zu viel Kraft gekostet. Von der Jury wurde allerdings Flora zum Siege erklärt, da sie knapp mehr Punkte hatte als ihre Gegnerin. In der Finalrunde standen nun Fabia mit ihrem Ponita und Flora mit ihrem Vulpix gegenüber.
„Flammenrad.“
„Warte Vulpix, da hat sie was nicht bedacht.“ Flora hatte Recht. Das Flammenrad schadete Vulpix nicht, im Gegenteil es wurde dadurch nur stärker.
„Ja, die speziellen Fähigkeiten eines Pokemon sind doch erste Sahne. Vulpix Ruckzuckhieb.“
„Ponita Sprungfeder.“
„Sternenschauer!“
„Stampfer.“
„Konfustrahl.“
„Ausweichen und Sprungfeder.“
So ging es weiter. Es war wortwörtlich ein heißer Kampf. Die Punkte flogen nur so umher. Der Moderatorin Lia hatte es die Sprache verschlagen. Am Ende hatten beide nur noch ein paar wenige Punkte übrig.
„Vulpix, Ruckzuckhieb und Sternenschauer.“
„Ponita Sprungfeder.“
„Weich aus und Sternenschauer, aber diesmal auf die Hufe.“
Ponita, das sichtlich angeschlagen war, brach zusammen.
„Damit geht der Sieg an Flora!“, rief Lia in die tobende Menge. Flora war sprachlos. Das war ihr erster gewonnener Wettbewerb! Fabio kam zu ihr hinunter.
„Yeah, du hast es Fabia aber richtig gezeigt!“
„Danke schön. Vulpix du warst klasse!“
„Vulpix!“
„Okay Flora jetzt bekommst du das Band von Dracias City überreicht. Herzlichen Glückwunsch!“

Nachts konnte sie kaum schlafen vor Aufregung. Sie war aufgewühlt, weil sie heute ihr allererstes Band bekommen hatte. Außerdem war sie gespannt auf Morgen. Schwester Joy sagte ihr, dass die Arenaleiterin morgen wieder da sein würde. Wo sie wohl gewesen war?

„Sag mal wie heißt die Arenaleiterin eigentlich?“, fragte Fabio mampfend beim Frühstück.
„Ich hab keine Ahnung.“, erwiderte Flora.
„Ihr wollt doch nicht etwa Delila herausfordern?“, fragte ein Mädchen am Nachbarstisch ironisch, „Ihr habt keine Chance.“
„Delila also? Und wieso nicht?“, sagte Fabio zornig.
„Man erzählte herum, dass sie jemand herausfordern wollte. Das bist doch nicht etwa du? Sie ist eine exzellente Drachenpokemontrainerin! Du wirst untergehen.“
„Ach ja? Nein, ich bin es nicht der sie herausfordert, aber meine Freundin Flora hier, die ist hierher gekommen um zu siegen!“
„Ja wirklich? Das würde ich zugerne sehen.“
„Wer bist du eigentlich?“, Fabio wurde immer wütender.
„Ich heiße Lucy und du bist...?“
„Fabio.“, murmelte er.
„Eine unangenehme Begegnung. Erwähnt hast du auch Flora schon, bring sie zur Vernunft und verschwindet von hier.“
„Nein, wir bleiben solange hier bis Flora diesen verdammten Orden errungen hat!“
„Na dann wartet bis ihr alt und grau werdet.“
„Sag mal woher bist du eigentlich so sicher, dass sie gewinnt?“
„Sie gewinnt immer! Das ist echt kein Scherz. Keiner hier kann sich je an eine Niederlage erinnern. Sie ist perfekt.“
„Niemand ist perfekt.“, sagte Flora einfach dazwischen.
„Ach ja? Du bist die Herausforderin kann das sein?“
„Wenn sie so gut ist, kannst du mir sicherlich sagen, was für Pokemon sie hat?“
„Oh nun ja...“
„Also doch nicht so gut?“
„Doch! Sie hat in ihrem Leben sehr wenige Pokemon gefangen. Nur acht. Das sind Brutalanda, Libelldra, Dragoran, Seedraking, Garados, Glurak, Altaria und Knackrak! Zufrieden?“
„Sehr, vielen Dank.“ Flora stand auf.
„Wo gehst du hin?“
„Trainieren.“


„Oh mein Gott, was ist das für ne Zicke??“, fragte Fabio voller Zorn.
„Da geb ich dir Recht. Hoffen wir das nicht alle hier so denken wie Lucy. Was Delila betrifft jedenfalls.“
„Mit wem willst du trainieren?“
„Mit dir natürlich, schadet sicherlich nicht.“
Das Traing verlief ganz normal. Jedenfalls bis Lucy kam und sie zu einem Doppelkampf herausfordern wollte.
„Ein Doppel?“, fragten beide gleichzeitig.
„Mit wem kämpfst du denn?“, fragte Fabio. Er wollte wohl eher fragen: wer würde mit dir kämpfen wollen?
„Mein kleiner Bruder Linus. Ihr lehnt doch nicht etwa ab oder?“
„Natürlich nicht!“, sagte Fabio heftig.
„Na dann, Schnurgarst du bist dran.“
„Pantimimi komm raus.“, murmelte der kleine Junge.
„Und nun ihr.“, sagte sie herausfordernd.
Was sollte ich wählen? Vulpix hat sich gestern schon klasse geschlagen. Roselia und Luxio haben schon gegen Fabio gekämpft. Mit meinem geliebtem Ei kann ich wohl nicht kämpfen.
„Finneon du bist dran.“
„Nidoran los gehts.“
„Schnurgarst Anziehung auf Finneon.“ Anziehung hatte keine Wirkung, Finneon war weiblich.
„Finneon Aquawelle auf Pantimimi.“
„Pantimimi ausweichen und Konfusion auf Nidoran.“ Nidoran bekam es als Giftpokemon voll ab. Kluger Zug von Linus.
„Nidoran Doppelkick auf Schnurgarst.“ Auch Schnurgarst hatte zu leiden.
„Schnurgarst Bodyslam auf Nidoran.“
„Finneon Aquawelle auf Pantimimi.“
„Pantimimi Meditation.“
„Meditation bringt doch gar nichts du Idiot!“ Der Arme Linus musste auch ziemlich herhalten.
„Nidoran nochmal Doppelkick!“
„Schnurgarst Bodyslam!“
„Finneon Aquawelle.“
„Pantimimi Konfusion.“
Es ging immer im Kreis. Schnurgarst war von Doppelkick sehr geschwächt, ebenso Nidoran von Pantimimis Konfusion. Da geschah es.
„Mensch das darf ja wohl nicht war sein!“, stöhnte Lucy. Linus freute sich innerlich, dass sah man ihm an.
„Wow, das is ja soo cool!“ Flora freute sich ebenfalls. Fabio brachte kein Wort heraus. Sein Nidoran entwickelte sich nämlich weiter.
„Wow! Nidoran, äh, Nidorino das ist ja sooo klasse!“ Er drückte es ganz fest. Kein Wunder es passierte ja nicht jeden Tag das sich sein Anfangspokemon weiterentwickelte.
„Nidorino Hornattacke auf Schnurgarst los!“ Schnurgarst war besiegt.
„Finneon Aquawelle.“
„Pantimimi Konfusion auf Nidorino.“
„Nidorino Doppelkick.“
„Finneon Aquawelle!“ Pantimimi war ebenfalls besiegt worden.
„Du Idiot wie konntest du verlieren?“
„Hey, lass ihn doch einfach mal in Ruhe!“, Flora wusste wie es war das Gefühl zu haben alles falsch zu machen. Im Waisenhaus hatte sie nichts anderes kennen gelernt.
„Was geht es dich an wie ich meinen kleinen Bruder behandle?“
„Was geht es dich an? Es ist doch sein Leben!“
„Genau zeigs ihr Flora!“, spornte Fabio sie an. Der kleine Linus rannte heulend davon.
Fabio schlug vor noch etwas weiterzu trainieren. Sie war jedoch zu entmutigt und wollte ins Pokecenter zurück. Mittags beschloss sie am nächsten Tag zur Arena zu gehen, da sie heute vielleicht doch noch etwas trainieren wollte.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:47

(Kapitel 14/2)

Flora war ausnahmsweise püntktlich wach. Sie ging zusammen mit Fabio Frühstücken. Lucy und Fabia waren zum Glück nirgends zu sehen. Später am Nachmittag gingen die beiden rüber zur Drachenarena. Flora war gespannt. Noch nie hatte sie gegen Drachenpokemon gekämpft, ja noch nicht mal gesehen hatte sie eines. Die Tür ging knarrend auf.
„Ähm hallo sind Sie Delila?“, fragte sie schüchtern.
„Ja, bin ich. Man sagte mir schon ich habe eine gute Herausforderin zu erwarten.“, erwiderte sie. Delila hatte langelocktes braunes Haar und war mittelgroß. Ihr Gewand war schnittig und flott. Dann öffnete sich die Türe ein zweites mal. Lucy trat ein.
„Lucy was tust du hier?“ Flora und Fabio beobachteten alles genau.
„Ich wollte den Kampf sehen was sonst?“
„Ich sagte aber nein. Die meisten Herausforderer mögen es nicht. Sie sagen es macht sie nervös und ich kann es ihnen nicht verübeln.“
„Bitte Mama! Du kannst Flora ja fragen ob es ihr was ausmacht!“
„Hast du das auch gehört?“, raunte Fabio Flora zu und zwickte sich dabei. Die nickte stumm.
„Flora willst du das sie zu sieht?“
Ganz überrascht, das sie angesprochen wurde sagte sie schnell: „Mir ist das egal.“
Fabios Blick sagte: Du hättest nein sagen sollen!
„Na dann... Okay ausnahmsweise.“
„Du Mutter, macht es etwas wenn ich ihr gesagt habe welche Pokemon du besitzt?“, Lucy sah man an, das ihr nicht wohl in ihrer Haut war.
„Ich sagte dir doch du sollst das nich tun! Naja jetzt ist es sowieso zu spät. Fangen wir endlich an. Flora mit wie viel Pokemon kannst du kämpfen?“
Ganz überrascht von der Frage, erwiderte sie, dass ihr vier zur Verfügung standen.
„Okay wir kämpfen ein vier gegen vier Kampf. Du darfst dein Pokemon auswechseln. Ach da fällt mir ein, wir haben gar keinen Schiedsrichter! Filius ist nämlich krank.“
„Ich könnte doch Schiedsrichter machen Mutter!“, meinte Lucy. Delila zögerte.
„Hab keine Präferenzen.“ Lucy nickte.
„Okay dann Brutalanda du bist dran.“
„Hmm, Brutalanda? Dann wähle ich Finneon!“
„Brutalanda Drachenklaue.“
„Finneon Eistrahl schnell.“ Das Training gestern hatte sich wirklich ausgezahlt.
„Erdbeben.“
„Eisstrahl.“
„Drachenklaue.“
„Eisstrahl.“ Es wurde merklich kälter im Raum.
„Risikotackle.“
„Eisstrahl.“
Beide Pokemon gaben alles. Doch Brutalanda war groß im Nachteil. Als Drache-Flugpokemon hatte es eine gewisse Schwäche für dein Eistyp. Jedenfalls obliegte Finneon am Schluss.
„Brutalanda du hast gut gekämpft. Okay nun Libelldra!“
„Finneon zurück, Roselia vorwärts Egelsamen!“ Libelldra war überrascht und konnte nicht ausweichen.
„Libelldra Sandsturm.“
„Sandsturm? Mist ich kann ja gar nichts mehr sehen. Roselia?“
„Roselia?“
„Okay Grasflöte.“
„Hör nicht hin und Erdbeben.“ Delila vermied direkten Kontakt.
„Spring Zauberblatt!“
„Block ab Hyperstrahl.“ Zauberblatt wurde pulverisiert.
„Weich aus! Roselia du musst versuchen an Libelldra ranzukommen!“
„Hmm, Libelldra verstärk den Sandsturm.“
„Spring Roselia!“ Durch den Sandstum sah auch Delila nichts.
„Roselia? Setzt Grasflöte ein.“ Libelldra hörte die Grasflöte aus nächster Nähe und schlief ein.
„Sehr gut und nun Gigasauger gefolgt von Zauberblatt.“ Libelldra wurde im Schlaf besiegt.
„Du kämpfst wirklich gut. Aber das wird dir nichts nützen, Dragoran!“
„Uii, Roselia Egelsamen.“
„Weich aus und Flügelschlag.“
„Ebenfalls ausweichen und Grasflöte.“
„Hör nicht hin, setzt lieber Flammenwurf ein!“
„Weich aus!“ Zu spät, Roselia wurde von der Flammenwurfattacke knapp getroffen. Doch es war immer noch kampffähig.
„Egelsamen.“
„Flammenwurf.“
„Ausweichen und Egelsamen.“ Endlich traf der Egelsamen.
„Flammenwurf.“ Das bereits stark angeschlagene Roselia wurde kampfunfähig.
„Du hast klasse gekämpft Roselia. Luxio du bist dran.“
„Dragoran Blizzard.“
„Ausweichen und Ladevorgang.“
„Flammenwurf.“
„Donnerzahn!!“ Dragoran wurde von der verstärkten Attacke voll getroffen.
„Wie du willst. Dragoran Wutanfall.“
„Bissattacke.“ Dragoran setzte nochmal Wutanfall ein.
„Ladevorgang dann Funkensprung.“ Ein weiterer Wutanfall traf. Luxio war sichtlich angeschlagen.
„Luxio zurück, Vulpix Sternenschauer.“
„Dragoran Flügelschlag. Oh nein.“ Das Dragoran wurde von dem Wutanfall verwirrt. Es verletzte sich selbst.
„Flammenwurf.“ Es ging K.O.
„Super Vulpix!“
„Gut gemacht Dragoran. Okay meine ersten drei Pokemon hast du bereits besiegt. Doch jetzt kommt Glurak! Ich habe es bekommen als es noch ein kleines Glumanda war weißt du?“
„Das wird mich jetzt nicht aufhalten! Vulpix Ruckzuckhieb.“
„Schwerttanz.“
„Konfustrahl.“
„Ausweichen und Drachenklaue.“
„Ebenfalls ausweichen und Sternenschauer.“
„Schwerttanz.“
„Sternenschauer.“
„Flügelschlag.“ Vulpix ging K.O. Und das mit nur einem gelandetem Treffer!
„Luxio du bist nochmal dran! Ladevorgang.“
„Flammenwurf.“
„Ausweichen Donnerzahn.“
„Drachenklaue!“
„Funkensprung.“
„Schwerttanz!“
„Ladevorgang!“
„Drachenklaue!“
„Donnerzahn!“
„Schwerttanz.“
„Funkensprung.“
„Schwerttanz.“
„Ladevorgang.“
„Flammenwurf.“ Luxio wurde besiegt. Oh mein Gott, ist das stark!
„Warst klasse Luxio, okay dann Finneon Regentanz.“ Ich muss auf Geschwindigkeit gehen.
„Schwerttanz.“
„Anziehung.“
„Glurak ist weiblich, Anziehung hat keine Wirkung. Flügelschlag.“
„Ausweichen Aquawelle.“ Wassertempo war wirklich gut. Glurak wurde direkt getroffen.
„Schwerttanz.“
„Aquawelle.“
„Drachenklaue.“
„Ausweichen Aquawelle.“ Ein Volltreffer! Glurak wurde schwächer.
„Flammenwurf.“ Flammenwurf?
„Ausweichen.“ Flora hatte nur kurz gezögert das hätte Finneon schwer treffen können, doch dank Wassertempo wurde es so schnell.
„Flügelschlag.“
„Okay beende es mit Aquawelle!“ Glurak wurde außer Gefecht gesetzt.
„Flora Flora du hast wirklich gewonnen!“, rief Fabio und lief zu ihr hin. Lucy war auf eigentümliche Art und Weise verschwunden.
„Guter Kampf. Ich habe ihn genossen. Es war toll. Du bist würdig den Sturmorden zu tragen. Er verstärkt Spezial Angriff und Speziall Verteidigung deiner Pokemon. Zudem darfst du deinen Pokemon Surfer beibringen.“
„Danke schön Delila. Sagt mal wo ist eigentlich Lucy hin?“, fragte Flora.
„Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich nach Hause. Sie ist ein schwieriges Mädchen.“, seufzte die Arenaleiterin, „Was hab ich bei ihrer Erziehung nur falsch gemacht?“
Flora und Fabio zuckten nur mit den Schultern.
„Ich habe mir überlegt sie zu meinen Eltern in die Berge zu schicken damit sie vielleicht etwas vernünftiger wird, doch sie will nicht.“
„Die Berge sind doch schön. Vielleicht solltest du sie einfach mal einen Tag mitnehmen. Ich denke sie fühlt sich einsam“, meinte Flora.
„Das ist gar keine schlechte Idee. Ich hab nur immer soviel um die Ohren.“
„Familie sollte immer vorgehen“, sagte Fabio, „Außer man hat eine gemeine Zwillingsschwester.“ Die beiden fingen an zu lachen und gingen zurück ins Pokecenter. Dort war auch Lucy.

„Deine Mutter hat uns erzählt das du nicht in die Berge willst. Warum nicht sie sind doch wunderschön!“, fing Flora ein Gespräch an.
„Das geht euch gar nichts an!“, motzte Lucy.
„Na gut, dann eben nicht. Wir hatten allerdings vor in die Berge zu wandern, ich dachte du könntest mir Informationen darüber geben.“
„Sie heißen Dragonis und sind doof.“
„Und wieso sind sie doof?“
„Geht euch nichts an.“
„Gibt es überhaupt einen Grund?“
„Ja!! Lasst mich in Ruhe.“
„Lebt dort oben irgendwer?“
„Ja, meine verrückten Großeltern leben in der Einsamkeit. Meine Mutter sagt sie fühle sich zu den Bergen hingezogen. Ich hasse sie.“
„Aber warum hasst du sie?“
„Es ist kalt und es gibt andauernd gefährliche Unfälle.“
„Das ist schlecht, aber es gibt doch auch positive Seiten.“
„Und welche??“
„Wenn du oben bist genießt du eine wunderschöne Aussicht! Außerdem werden sicherlich viele Pokemon dort oben leben.“
„Ich hab nie welche gesehen.“
„Also dann warst du doch schon mal oben.“
„Einmal und nie wieder.“
„Warum denn nicht?“
Lucy zögerte. Flora hatte auch später keine Ahnung, warum Lucy ihr das anvertraute. „Das bleibt aber unter uns, ja? Und der da“ sie zeigte auf Fabio, „Muss verschwinden.“
Fabio wollte protestieren. Er tauschte einen Blick mit Flora aus und ging dann doch.
„Hör zu. Ich weiß nicht was du von mir willst, aber du lässt einfach nicht locker. Ich erzähle dir wieso ich die Berge so hasse und du lässt mich dafür in Ruhe, klar?“ Flora nickte.
„Gut. Als ich ganz klein war bin ich mal mit meinem Vater in die Berge gewandert. In Dracias City herrschte strahlender Sonnenschein. Wir hatten nichts zu befürchten. Wir wanderten weiter hinauf und merkten dabei nicht, dass sich über unseren Köpfen ein gewaltiger Sturm zusammenbraute. Wir kletterten einfach weiter hinauf, ahnten nichts. An einem Plateu machten wir Halt und aßen zu Mittag. Die Aussicht von dort war herrlich! Wir blieben eine Stunde dort. Danach machten wir uns wieder an den Abstieg. Da passierte es. Papa rutschte aus. Weiter wäre nichts passiert, wenn nicht genau in diesem Augenblick der Sturm losgegangen wäre. Es fing an zu gewittern. Hagelkörner prasselten auf uns herab. Wir waren völlig ungeschützt. Man meinte es konnte nicht noch schlimmer kommen. Welch Irrtum! Eine Lawine kam! Papi drückte mir seinen Rucksack in die Hand. Dann rief er sein Tauboga, das einzige Pokemon das er mitgenommen hatte. Er befahl mich in Sicherheit zu bringen. Es konnte nicht uns beide tragen. Ich war leicht genug. Tauboga brachte mich zu meinen Großeltern. Papa hab ich seitdem nie wieder gesehen.“ Lucy war am Ende. Tränen stiegen ihr in die Augen. Kein Wunder, dass sie die Berge so hasste. Sie hatten ihr ihren Vater genommen.
„Hast du deiner Mutter nie erzählt was damals genau passiert ist?“ Lucy schüttelte den Kopf.
„Aber warum nicht?“
„Ich weiß nicht. Sagtest du nicht du würdest mich dann in Ruhe lassen?“
„Ja ist gut. Doch rate ich dir noch, es deiner Mutter zu erzählen, damit sie weiß wie du dich fühlst.“

Am nächstem Tag wollten sie einen Ausflug in die Berge machen. Davor begegneten sie Delila.
„Hey mir scheint als hättest du mit Lucy gesprochen.“
„Ja, hab ich“, erwiderte Flora.
„Hätte sie mir doch alles gesagt! Jedenfalls danke dir. Wir wollen demnächst einen Ausflug ans Meer machen.“
„Toll! Ich und Fabio wollen heute in die Berge.“
„In die Berge? Interessant. Kommt ihr dann nochmal nach Dracias City zurück?“
„Nein, unser nächstes Ziel ist Walastadt.“
„Walastadt? Gutes Ziel. Allerdings braucht ihr dazu Surfer. Außer ihr findet jemanden der euch mit dem Boot rüberbringt.“
„Darüber hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht!“
„Ich schenk sie dir. Surfer.“
„Was? Ehrlich??“
„Ich brauche sie nicht.“
„Toll danke schön!“ Sie verabschiedeten sich noch voneinander und bestiegen Dragonis

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:48

(Kapitel 15)

]15. Dragonis, die Heimat der Drachen[/b]

Flora war zum ersten Mal in den Bergen. Dem entsprechend war ihre Freude auch besonders groß. Es war zwar sehr anstrengend, aber den beiden machte es tierischen Spaß! Die Sonne schien hell herab. Die beiden hatten nichts zu befürchten. Noch nicht.
Am späten Nachmittag kam plötzlich ein gewaltiger Sturm auf. Doch Flora und Fabio bemerkten nichts davon. Bis es losbrach. Es ging langsam los mit leichten Schneeflocken. Die wurden schließlich immer schwerer und auch gefährlicher. Die wilden Pokemon zogen sich zurück. Der Sturm wurde immer schlimmer. Ein Gewitter brach aus. Der Himmel grollte. Blitze zischten herab. Fabio sagte etwas, doch Flora verstand ihn nicht. Der Regen erschwerte das Vorankommen nur noch. Schließlich kam was kommen musste. Flora rutschte ab. Noch konnte sie sich an einem Fels halten. Fabio versuchte ihr zu helfen. Dabei rutschte auch er auf dem glattem Eisboden aus. Flora sah nicht was passierte. Sie hangelte sich auf den Felsvorsprung und erblickte eine kleine Holzhütte.
Ich muss es noch bis dahin schaffen. Flora war verzweifelt. Jedoch brachte sie diese Verzweiflung weiter. Mit letzter Kraft versuchte sie zum Haus zu gelangen. Doch war es zu kalt. Überall lag kniehoher Schnee. Eine alte Frau sah aus dem Fenster. Das sah sie noch, dann verschwamm ihr Blick und alles wurde schwarz.

Flora fuhr in die Höhe. Fabio? dachte sie. Wo war er? Erstmal: Wo bin ich überhaupt?
Sie lag in einem kuscheligen warmen Bett und sah sich um. In dem Zimmer indem sie lag, stand außer dem Bett nur noch ein Tisch mit einer heißen Schokolade. Die Tür öffnete sich leise. Flora erschrak.
„Keine Sorge, mein Kind. Du bist in Sicherheit. Ich habe gesehen wie du auf unsere Hütte zugesteuert bist.“, sagte eine alte Dame.
„Wer sind Sie?“, fragte Flora unhöflich, doch auf viele Worte war sie jetzt nicht aufgelehnt.
„Ich bin Fanny. Mein Mann Fynn ist gerade bei einem Jungen im Nebenzimmer. Gott ihr wärt beinahe erfroren!“
„Ein Junge? Fabio?“
„Kennst du ihn? Ein mutiges Kindwurm brachte ihn bewusstlos hierher. Trink erst mal etwas.“ Flora nahm einen Schluck der heißen Schockolade.
„Danke schön.“
„Gern geschehen. Wir kümmern uns oft um Reisende die in einen Schneesturm geraten.“
„Wieso lebt ihr hier oben in der Einsamkeit?“
„Wir sind hier schon als Kinder aufgewachsen. Unsere Familie liebt die Berge über alles. Nun ja, bis auf meine Enkelin Lucy, weil ihr Vater hier verstorben ist.“
„Lucy? War Linus auch schon mal hier oben?“
„Nein, seine Schwester hat ihn wohl zu sehr verunsichert. Woher kennst du die beiden?“
„Naja, ich habe sie im Pokecenter in Dracias City kennen gelernt.“
„Interessant. Darf ich fragen ob du den Sturmorden errungen hast?“
„Ja hab ich. Gegen Delila zu kämpfen war eine angenehme Erfahrung.“
„Du besiegst meine wilde Tochter, aber die Berge nicht.“, sie fing an zu lachen, doch Flora war zu müde und wollte sich schon wieder hinlegen, doch da viel ihr was ein.
„Fanny wo ist mein Ei?“, rief sie erschrocken aus.
„Ganz ruhig Kleines. Es ist in unserem Wohnzimmer, da es dort am wärmsten ist. Ich denke es wird bald ausschlüpfen.“
„Ach echt?? Cool. Kann ich mein Ei sehen?“
„Natürlich, doch behandle es besser, es hat viel mitgemacht.“
„Hey, ich habe es so gut behandelt wie ich konnte! Aber als ich es gefunden habe lag es in einer verlassenen Schlucht!“, verteidigte sie sich.
„Oh ach so. Entschuldige. Och, das arme Ding.“ Fanny ging wieder und Flora schlief nochmal ein.

Als sie wieder aufwachte, zeigte ihr PokeCom Mitternacht. Sie hatte das seltsame Verlangen sich etwas zu Trinken zu holen. Um in die Küche zu kommen musste sie durch das Wohnzimmer. Auf dem Tisch lag ihr Ei. Es stand kurz vorm Ausschlüfen, hatte Fanny gesagt. Ja, ab und zu blinkte es auf! An ihren Durst dachte Flora nicht mehr. Sie beobachtete stattdessen ihr Ei. Es wachelte einige Male. Vielleicht sollte ich Fanny holen? Doch noch bevor sie diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte, brach die Eierschale ein. Flora rührte sich nicht vom Fleck. Schließlich war die hellblaue Schale ganz aufgebrochen. Was ausgeschlüpft war ist ein...
„Wirklich prächtiges Dratini“, sagte Fanny, die gerade in der Türe stand. Flora brachte noch kein Wort heraus. Ein Dratini! Sie war schon lange genug in Yira, dass sie wusste wie selten sie waren! Das Dratini kroch zu Flora hin. Es machte Anzeichen von Hunger. Fanny brachte sogleich etwas. Nachdem der Hunger gestillt war, schlief es in Floras Armen ein.
„Ist das süß“, sagte sie.
„Ja, das stimmt. Ich habe keines mehr gesehen, als Delila eines fing. Dragonis ist bekannt für ihre seltenen Drachenpokemon. Doch das dieses Ei in der Schlucht nahe Tigtown lag ist mir schleierhaft. Jedenfalls solltest du dich auch wieder hinlegen, mein Kind.“, riet Fanny und Flora folgte ihrem Rat. Die restliche Nacht verbrachte sie traumlos.

Sie schlief bis Mittag. Fanny weckte sie schließlich auf. Sie hatte bereits den Tisch fürs Mittagessen gedeckt. Auch jede Menge Pokefutter stand parat.
„Sagen Sie wo haben sie nur all die köstlichen Sachen her?“, fragte Fabio, während im das Wasser im Mund zusammenlief.
„Unsere Hütte ist für Besucher ausgerichtet. Ihr seit nicht die ersten die in den Bergen in Not geraten und werdet wohl kaum die letzten sein.“, erwiderte Fanny.
„Ja, das stimmt. Unsere Pokemon helfen uns zudem bei der Suche nach Verschütteten.“, fügte ihr Ehemann Fynn hinzu.
„Ist ja interessant! Flora wann wollen wir aufbrechen?“ Flora die gerade den Mund voller Spaghetti hatte, erwiderte nichts.
„Junger Mann, das Ei deiner Freundin ist gestern ausgeschlüpft! Du willst doch dem kleinem Dratini nicht zumuten heute schon auf Reisen zu gehen? Unerhört!“, protestierte Fanny.
„Fanny beruhigen Sie sich!“, sagte Flora, deren Mund jetzt geleert war, „Fabio weiß noch gar nicht, das mein Dratini geschlüpft ist!“
„Oh, ach so.“
„Es ist ein Dratini aus dem Ei geschlüpft? Der Hammer! Wo ist es denn?“, rief Fabio aus.
„Dort neben Roselia“
Die Pokemon – es waren schon jede Menge – aßen friedlich nebeneinander. Dratini war schüchtern, doch es schien, als würde Roselia ihr mütterliche Fürsorge entgegenbringen. Fanny zeigte Flora den halben Tag wie man mit einem Babypokemon umgeht, währenddessen Fabio sich draußen etwas umsah. Der Schneesturm war abgeklungen, alles war friedlich. Am Abend erzählte er Flora, dass er jede Menge Eispokemon gesehen habe. Drachenpokemon sind sehr scheu, nur dieses eine Kindwurm lief ihm immer hinterher. Fynn hatte da eine Lösung.
„Fang es. Es will ein neues zu Hause wie es scheint.“
„Ja wirklich?“, fragte Fabio nach.
„Ich bin hier in den Bergen aufgewachsen und langsam müsste ich wissen wie es hier auf Dragonis zugeht.“, sagte er und lächelte dabei.
„Interessant, also hast du jetzt ein Kindwurm?“
„Yep“, erwiderte er stolz. Fabio ging in sein Zimmer zurück und Flora schlief ein.

Am nächstem Tag, packte ihnen Fanny noch jede Menge zu essen ein.
„Wir wollen ja nicht, das ihr verhungert.“, erklärte sie.
„Vielen vielen Dank für alles!“, bedankte sich Flora und Fabio nickte energisch.
„Das war doch selbstverständlich.“

Der Tag war sonnig. Die Berge waren ruhig. Sie erklimmten die Berge im Nu und waren am Ende des Tages wieder in der Nähe von Fuchsia City. Der Winzwald, den Flora schon am Anfang ihrer Reise durchquert hatte, schien genau so wie das letzte mal. Nur fiel ihr jetzt eine Abzweigung auf, die sie wohl in ihrer Freude damals nicht bemerkt hatte. Fabio und Flora wählten diesen Weg. Nach einem kurzem Stück kamen sie jedoch an einem riesigen Baum. Fabio sah in seinem PokeCom nach, was das für eine Besonderheit sei. Nach dessen Informationen war dieser Baum über 3000 Jahre alt! Um ihm herum, sah es jedoch aus wie in einem Dschungel.
„Wie sollen wir denn da durchkommen?“, fragte Fabio gequält. Flora entdeckte etwas.
„Hey, Fabio was liegt denn da am Boden?“, wollte sie wissen. Sie bückte sich hinunter und bemerkte, dass es die VM Zerschneider war.
„Welch ein Glück.“, lachte Fabio, „Ich bring meinem Nidorino Zerschneider bei, ja?“ Flora nickte zustimmend.
Sie bahnten sich sachte einen Weg durch das Gestrüpp. Am Ende des Tages kamen sie aus dem Winzwald heraus. Sie schlugen ein Nachtlager auf. Langsam übermannte die beiden der Schlaf.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:48

16. Von Hitze und Kälte

Als die Sonne sie wachkitzelte, war es noch früh am Morgen. Fabio machte Frühstück, während sich Flora mit den Pokemon vergnügte. Nachdem sie sich den Bauch vollgeschlagen hatten, machten sie sich zufrieden auf den Weg nach Walastadt.
Sie sahen Walastadt schon von Weitem. Walastadt lag auf einer Insel mitten auf einem riesigen See.
„Super. Und wie sollen wir jetzt da rüber kommen?“, fragte Fabio mürrisch.
„Nicht gleich verzagen. Delila hat uns doch Surfer gegeben.“, munterte Flora ihn auf.
„Ach ja!“, ihm fiel es wie Schuppen von den Augen.
„Du sag mal Fabio, wieso steht eine Feuerarena mitten auf dem See umgeben von Wasser?“
„Keine Ahnung. Verrückte gibts doch immer. Lass uns loslegen.“
„Da gibts nur noch einen Haken.“, begann Flora.
„Echt welchen denn?“
„Hydropi, Hydro.“
„Nu? Du bist ja ein Süßer“, sagte Flora und vergaß was sie hatte sagen wollen.
„Hydropi!“ Anscheinend fühlte es sich geschmeichelt.
„Ja, du hast recht. Was macht es so alleine hier?“
„Hydro“
„Keine Ahnung.“
„Hydro, Hydropi, Pi“
„Ich glaub es will uns was sagen!“
„Ja, was denn?“
„Woher soll ich das wissen?“
„Hydropi!!“ Es tackelte Fabio.
„Hey, was soll das denn?? Oh verstehe, das schlag ich dir nicht ab. Kindwurm.“
„Fabio was tust du da??“
„Ich will es fangen. Hab sowieso noch kein Wasserpokemon.“
Flora rollte mit den Augen. Das war typisch Junge!
„Kindwurm, Drachentanz“
„Hydropi, Hyy“ Es setzte Aquaknarre ein. Kindwurm wich aus und biss es. Hydropi fing an zu heulen. Der Heuler war grausam. Kindwurm jedoch setzte Kopfnuss ein. Hydropi wich aus und setzte nochmal Aquaknarre nach. Es war ein ewiges hin und her, dem Hydropi unterlag.
„Pokeball los!“ Er wackelte einige male hin und her, bis es dann piepte. Das Zeichen, das Fabio Hydropi gefangen hatte.
„Hydropi raus mit dir“
„Hydro, Hydropi“
„Du bist jetzt unser neues Teammitglied!“
„Hey ihr da!“ Die beiden fuhren um.
„Braucht ihr ein Schiff?“ Fabio und Flora sahen sich an und nickten.

Es stellte sich heraus, dass es am Lavasee einen Hafen gab, mit einem kleinem Schiff, dass stündlich nach Walastadt hinüberfuhr. Walastadt war eine beliebte Stadt, besonders, da dort Wettbewerbe und Arenakämpfe ausgefochten wurden. Fiona die Arenaleiterin trainierte Feuerpokemon. Man sagt sie sei eine exzellente Trainerin und sie sei in der Stadt sehr beliebt. Auf dem Schiff stellte Flora fest:
„Fabio, schau mal das Wasser an!“ Es war kniehoch und heiß, wirklich heiß.
„Da hätten wir wohl kaum rüberschwimmen können! Wieso ist das Wasser so heiß?“
Der PokeCom hatte die Antwort parat. Es scheinen viele unterirdische Lavaströme unter Walastadt hinwegzufließen, das machte den See unbeschreiblich heiß. Also zum Baden eignete er sich sicherlich nicht.
Das Schiff hielt. Flora und Fabio gingen gemächlich herunter und entschieden sich erst mal die Stadt anzusehen. Walastadt war eine kleine Stadt in der Mitte der Insel Walas nach der sie benannt wurde.
„Scheint als würde hier bald ein Wettbewerb stattfinden.“, sagte Flora.
„Ach nee, die Plakate hängen nur so zur Schau oder wie?“ Beide mussten lachen.
„Entschuldige bitte könntet ihr mir bei einer Sache helfen?“ Erstaunt sahen sich beide um.
„Kenn ich dich nicht von irgendwoher?“, erkundigte sich Flora, „Jetzt hab ich’s! Du siehst genau so aus wie Maria!“
„Sie ist meine große Schwester. Ich bin Marina. Wir wurden hier in Walastadt geboren.“
„Wobei sollen wir dir helfen?“, fragte Fabio nach.
„Es geht um mein kleines Bisasam.“ Sie fing an zu schluchzen, „U-Und das b-böse Team MegaMies war h-hier! Bi-Bisasam lief ihnen über den W-Weg und sie sie haben es m-mitgenommen!!“ Sie fing an zu weinen.
„Wein doch nicht. Wir finden dein Bisasam schon. Doch wieso wendest du dich an uns? Was ist mit der Polizei?“
„Officer Rockey ist weg!“
„Wie bitte? Wo ist sie denn hin?“
„Verschollen! Und Schwester Joy auch!“
„Das ist eine ernste Angelegenheit. Keine Sorge wir helfen dir natürlich. Wobei ich nicht verstehe wieso du dich an uns wendest.“
„Oh, Maria hat mir von dir erzählt! Sie hat dich auf den Wettbewerben getroffen!“
„Wo ist deine Schwester jetzt?“
„Ich weiß nicht! Sie wollte zum Wettbewerb in drei Tagen da sein!“
„Sie wird sicher noch kommen“, beruhigte Flora sie, „Sag, weißt du wo sie dein Bisasam hingebracht haben?“ Marina nickte und zeigte ihnen den Weg. Keiner ahnte, dass sie jemand belauscht hatte. Doch wer?

„Ooh Wahnsinn!“, entfuhr es Fabio.
„Ja nicht wahr?“ Marina hatte sie in eine eisige Kristalhöhle geführt. Sie lag teilweise unter der Insel, doch der Großteil war in der Insel. Ein wenig sah man von außen.
Es war ein fantastischer Ort. Überall glänzten die Stalaktiten und Stalagmiten (Stalagtiten wachsen von der Decke herab, Stalagmiten vom Boden hinauf). Einige waren zusammengewachsen und bildeten Säulen. Es war wunderschön, aber merkwürdigerweise auch bitterkalt.
„Bist du sicher, dass dein Bisasam hier ist?“, fragte Fabio nach.
„Ganz sicher. Ich hab sie heimlich verfolgt.“, erwiderte Marina leichthin. Fabio war beeindruckt, Flora leicht schockiert.
Sie bestiegen eisige Klippen und bewanderten klirrende Pfade. Irgendwann hörten sie ein seltsames Geräusch. Es klang wie das Brummen einer gewichtigen Maschine. Nach einem Blick um die Ecke wussten sie, dass es das auch war.
„Und was jetzt?“, wollte Fabio wissen.
„Erst mal befreien wir Bisasam!“, entschied Flora.
„Am besten mit den anderen Gefangenen“, fügte Marina hinzu. Die beiden wandten sich ihr zu. „Dort in dem Käfig! Wie haben sie das wohl geschafft?“
Tatsächlich saßen in einem Käfig Officer Rockey, Schwester Joy und eine Frau, die da sie eine Beschreibung der Arenaleiterin bekommen hatten, Fiona war. In einem Regal daneben, lagen jede Menge Pokebälle.
„Welch Frevel! Anderen Leuten die Pokemon zu stehlen!“, flüsterte Flora den anderen zu.
„Ja, aber meinen Pokeball haben sie nicht. Bisasam steckt in dem anderen Käfig, ooh mein armes Bisa!“, trauerte Marina.
Neben Bisasam waren auch noch ein Chainera und ein Fukano im Käfig, die offenbar Rockey und Joy gehörten.
„Was wir brauchen ist ein guter Plan!“, flüsterte Fabio.
„Ja, wir müssen irgendwie auf die andere Seite um sie alle zu befreien!“, überlegte Flora leise.
„Nanana wen haben wir denn da?“, sagte eine brummige Stimme hinter ihnen.
„Oh nein! Papinella Fadenschuss!“ Der Mann war gefesselt und geknebelt.
„Gute Reflexe! Respekt!“, glückwünschte Fabio.
„Danke schön.“, Marina fühlte sich offensichtlich geschmeichelt.
„Wir haben ein kleines Problem Leute.“, unterbrach Flora ungehalten.
„Ach ja welches denn?“
„Wir wurden entdeckt! Lauft!“
Sie liefen links, rechts, teilten sich auf. Flora lief direkt in eine Sackgasse.
„Oh oh. Roselia Grasflöte!“, schrie sie erschrocken. Ihr Gegner schlief ein und sackte zu Boden. Flora lief zurück, obwohl sie keine Ahnung hatte wo es langging. Heraus kam, dass sie direkt ins Zentrum von Team MegaMies hineinplatzte.
„Der dritte Eindringling! Schnell schnappt sie euch!“, brüllte jemand. Flora kreischte vor Panik. Fabio und Marina waren gefangen. Was konnte sie also jetzt noch retten? Ein Wunder!
Und es kam.
„Roselia Blättertanz“, sagte ein Junge. Flora hörte auf mit dem Kreischen und sah ihn an.
Drew.
Der so ziemlich bekannteste Pokemon Koordinator war hier. Aber warum?
„Okay und jetzt befrei die Gefangenen.“, sagte er.
Das Team MegaMies, das so langsam aus ihrer Erstarrung kam, griff nun an. Drei stürmten auf Drew, zwei auf Flora zu. Marina lief zu den Gefangenen und ihrem geliebtem Bisasam hin. Fabio checkte die Anlage.
„Flora, ich hab zwar keine Ahnung wozu das gut sein soll.“, brüllte er ihr hinüber, „Doch ich weiß wie man sie stoppen kann! Dazu brauche ich deine Hilfe! Der Generator in der Mitte läuft mit Pflanzenkraft. Wahrscheinlich der Solarstrahlattacke. Am besten du rufst dein Vulpix heraus! Feurigel bearbeitet den Generator schon mit Flammenrad!“
Flora die gerade mit zwei Pokemon gleichzeitig kämpfte (Roselia und Finneon) nickte. Sie hatte verstanden.
„Vulpix hilf Fabio dabei den Generator zu zerstören! Flammenwurf!“
„Vulpix Vul!“
Schwester Joy half währenddessen den gequälten Pokemon. Officer Rockey half Fabio mit ihrem Fukano und Fiona, die nur Feuerpokemon trainierte, half auch. Doch das Ding war schwerer zu knacken als erwartet.
„Fabio es werden immer mehr! Habt ihr den Generator bald zerstört?“ Die Antwort ging im Getöse unter. Roselia war schon sichtlich geschwächt, doch aus irgendeinem Grund machte ihr Drews Roselia Mut. Finneon kam nicht so glimpflich davon. Gerade knallte es gegen die Wand.
„Oh nein Finneon! Halte durch ich komme schon!“, schrie Flora. Finneon schien es gehört zu haben und es passierte. Es entwickelte sich. Es schien als wäre der ganze Zaubersaal zum stillschweigen gekommen. Alle starrten auf das Finneon, das zunehmend größer wurde. Selbst Fabio mit seiner „Rettungsaktion“ und das miese Team MegaMies stockte.
„Lumineon!“
„Oh, Lumineon! Du bist echt klasse!“
„Lumineon, Luu!“ Es griff an. Allerdings war es eine Attacke die Flora nicht kannte.
„Wasserring, eine starke Attacke“, antwortete Drew, als hätte er ihre Gedanken gelesen.
Peng! Etwas explodierte. Es war der Generator!
„Wir müssen schleunigst hier raus!“, brüllte Fabio, „Es wird womöglich alles einstürzen!“
„Bisasam zurück, dort bist du in Sicherheit!“, sagte Marina.
„Vulpix, du ebenfalls zurück“, schloss sich Flora an. Fabio packte sie am Ärmel und zog sie Richtung Ausgang. Fiona nahm die kleine Marina in die Hände. Das Team MM war schon weg. Draußen hörte man unter alle dem Getöse einen Helikopter. Officer Rockey brachte Schwester Joy dazu endlich hinauszulaufen.

Alle waren einigermaßen heil aus der Kristallhöhle entkommen. Gerade noch rechtzeitig, denn hinter ihnen explodierte es von innen heraus.
„Die Explosion war stärker als erwartet.“, meinte Fabio, während er sich am Kopf rieb.
„Ach ja? Du hast uns alle in Gefahr gebracht!“, sagte Flora wutentbrannt.
„Naja, immerhin haben wir dem Team MegaMies ihre Pläne durchkreuzt.“, erwiderte Fabio kleinlaut.
„Dafür hast du Leben auf’s Spiel gesetzt!“
„Was hätten wir sonst tun können?“
„Den Generator ruhig abstellen und dafür sorgen, dass er nicht mehr läuft!“
Dagegen hatte Fabio nichts zu sagen. Er schämte sich noch mehr, als er Schwester Joy sagen hörte: „Hoffentlich ist den Pokemon die dort drin leben nichts passiert.“
Drew war gleich nach der Explosion verschwunden. Fiona ging mit der kleinen Marina und Schwester Joy ins Pokemoncenter um ihr Bisasam mal richtig durchleuchten zu lassen. Officer Rockey war wieder auf der Polizeistation. Fabio schlurfte davon und Flora fühlte sich richtig mies.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:48

17. Einige heiße Kämpfe.

„Hier bist du also.“, stellte Flora sanft fest. Fabio schmollte wohl schon die ganze Zeit im Pokemoncenter.
„Es tut mir Leid. Ich hätte vorhin nicht so ausrasten dürfen.“, entschuldigte sie sich schuldbewusst.
„Du hattest aber Recht! Ich hab alle in Gefahr gebracht.“, er seufzte tief.
„Ich hab’s nicht so gemeint. Es ist einfach über mich gekommen! Es gäbe doch sowieso keinen anderen Weg.“
„Doch du sagtest doch-,“
„Vergiss was ich gesagt habe!“, unterbrach sie, „Auf die Schnelle ging’s nun mal nicht anders! Du hast getan was du konntest!“ Fabio fühlte sich ermutigt. So ermutigt, dass er einen Entschluss fasste.

„Du hast was?“, rief Flora erstaunt aus
„Cool was?“, sagte Fabio.
„Ja, aber, ich dachte du stehst nicht so auf Arenakämpfe?“
„Da hast du Recht. Aber auf Wettbewerbe auch nicht.“, er grinste sie an, „Apropos Wettbewerb morgen findet der in Walastadt statt. Du musst dich noch anmelden.“
„Ach ja, danke, hätt ich fast vergessen. Mich wunderts nur immer noch, du hast dich einfach nie sonderlich für Arenakämpfe interessiert.“
„Eigentlich auch immer noch nicht. Aber der eine oder andere Orden kann ja nicht schaden.“
„Yeah und nachher will ich sie herausfordern!“
„Naja, da ist noch etwas. Sie wollte heute keine Arenakämpfe mehr bestreiten, weil sie sich auf irgendetwas vorbereiten müsse.“
„Oh, na gut. Morgen nehm ich am Wettbewerb teil, also fordere ich sie einfach übermorgen heraus. Ich werd dann noch an meinen Attacken feilen. Ich wollte mit Lumineon die Wasserringattacke verfeinern.“
„Okay, aber wie wär’s wenn wir erst mal was essen würden?“
Flora lachte. „Vorschlag angenommen!“

Nach dem Mittagessen im Pokecenter gingen sie zur zerstörten Kristallhöhle. Ihnen schien es ein perfekter Ort zu trainieren. Sie waren alleine.
„Ich hoffe die Pokemon sind alle gut weggekommen.“, begann Flora.
„Ich denke ja, denn die Kristallhöhle lag ja zur Hälfte unter Wasser. Es gibt bestimmt einen zweiten Ausgang, durch den sie hätten fliehen können.“, überlegte Fabio.
„Du hast Recht. Doch was hatte das Team MegaMies bloß vor?“
„Keine Ahnung. Lass uns anfangen zu trainieren, ja?“
Das Training lief perfekt. Lumineon packte den Wasserring immer besser. Luxio der den Donnerzahn schon so manches mal eingesetzt hatte, verfeinerte die Attacke. Auch Roselia strengte sich an, während Dratini, Vulpix und Hydropi nur spielten =)

Der Tag verging wie im Fluge. Als es dämmerte entschieden sie zurück ins Pokecenter zu gehen und zu essen. Das hatten sie sich jetzt verdient!
„Wusstest du das mein Vater ein Pokemonzüchter ist?“, begann Fabio auf einmal.
„Nein, das hast du mir nie erzählt. Wie heißt er denn?“
„Takeshi. Meine Mutter hat ihm immer geholfen. Fabia hatte sich in den Kopf gesetzt eine Top-Koordinatorin zu werden, aber ich hab noch keine Ahnung.“, er seufzte.
Flora wusste nicht was sie sagen sollte. Im Versuch ihn zu trösten: „Naja, du musst es ja jetzt noch nicht wissen.“ Als dies auch nichts brachte meinte sie: „Sieh mich an, ich komm von einer ganz anderen Welt, habe keine Ahnung was ich hier eigentlich soll und versuche nur meinen Spaß zu haben.“ Sie lächelte ihn an und er lächelte zurück.
„Vielleicht sollte ich ein Ranger werden. Die sind ja so cool.“
Sie dachte an den den sie ganz am Anfang ihrer Reise kennen gelernt hatte und musste ein Grinsen unterdrücken.

Flora schlief wie ein Honigkuchenpferd diese Nacht und selbst Fabios Schnarchen konnte sie nicht aufwecken.

„Willkommen zum heutigen Pokemonwettbewerb in Walastadt!“, rief die Moderatorin in die Menge, „Ich hoffe sie haben genug Spaß mitgebracht, denn den brauchen wir jetzt! Los geht’s mit unserer Nummer 1 Drew!“
Drew fing also an. Interessant ihn zuzusehen, dachte Flora. Sie selbst war letzte.
Er nahm sein Roselia mit Blättertanz dran. Es war noch kaum aus seinem Pokeball da kam auch schon der Blättertanz über das Publikum.
Er weiß wie man sie verzaubert. Aber ich werde es ihm nie nachmachen!
Die nächste Teilnehmerin war Maria mit Lapras, gefolgt von Marina mit Smettbo. Maike, die Flora schon öfter beobachtet hatte, setzte ihr Mampfaxo ein.
Die Teilnehmerin vor ihr war niemand anderes als die Arenaleiterin Fiona! Flora sah sprachlos zu. Das war wirklich fantastisch! Sie wusste mit ihren Pokemon umzugehen. Der Feuerwirbel wurde mit Konfustrahl perfekt vermischt und das Psycho Plus verfeinerte dies.
„Wenn das mal keine exzellente Vorführung war!“, rief Lia die Moderatorin, „Okay und nun zu unserer letzten Teilnehmerin, Flora aus Fuchsia City!“
Flora trat auf die Bühne. Etwas nervös war sie schon.
„Roselia Blättertanz!“ Roselia drehte sich während des Blättertanzes und die Rosenblätter tanzten mit.
„Und nun Megasauger!“ Die Kugeln des Megausauger, drehten sich mit den Blättern mit. Es sah wundervoll aus!
„Okay und welche vier Kandidaten werden es in die zweite Runde schaffen?“
Die Liste der vier kamen. Drew, Fiona, Flora und Maria!
Flora freute sich. Da fiel ihr auf, dass Fabia diesmal gar nicht teilgenommen hatte.
„Fragt sich nur noch: Wer tritt gegen wen an?“
Der Computer loste aus.
„Okay, das wären einerseits Fiona gegen Maria. Das dürfte spannend werden! Das andere Pärchen sind Drew und Flora!“
Fiona und Maria kämpften zuerst. Maria war klar im Vorteil, sie trainierte nur Wasserpokemon, die Arenaleiterin nur Feuer.
„Ich werde es dir nicht leicht machen, Liebes.“, sagte Fiona zu ihrer Gegnerin.
„Das hatte ich auch gar nicht erwartet Mutter.“, erwiderte Maria. Der Kampf begann.
„Fiona und Maria sind Mutter und Tochter?“, fragte sich Flora leise.
„Ja, sind sie. Hey auch ich werde es dir nicht leicht machen.“, sagte Drew. Flora erschrak.
„Oh, hallo hab dich gar nicht gesehen. War in Gedanken vertieft.“
„Verständlich. Man hört fiel von dir, wusstest du das?“
„Ja, wirklich? Nein wusste ich nicht.“
„Du kommst nicht wirklich aus Fuchsia City, nicht wahr?“
Flora fühlte sich ertappt uns sagte nichts.
„Und gewonnen hat Maria!“, rief Lia.
„Mensch, jetzt verlier ich schon gegen meine eigene Tochter.“, Fiona lachte, „Gut gekämpft mein Liebling.“
„Jetzt sehen wir Flora und Drew mit Luxio und Maskaregen! Und die fünf Minuten starten jetzt!“
„Luxio Ladevorgang.“
„Maskerregen Blubber.“ Der Blubber blieb friedlich in der Luft hängen.
„Donnerzahn.“
„Ausweichen Eisstrahl.“ Auch diese Attacke sollte nicht auf Luxio treffen, stattdessen den Blubber.
Ich weiß was er vorhat, dachte Flora zerknirscht.
„Luxio Funkensprung, aber auf den gefrorenen Blubber ja?“
„Woher...? Okay dann eben anders. Hyperstrahl.“
„Funkensprung!“ Der Hyperstrahl war stärker und traf Luxio hart.
„Und jetzt Kraftreserve.“
„Ausweichen Donnerzahn!“ Ein direkter Treffer!
„Eisstrahl diesmal direkt.“ Das tat weh.
„Luxio, bist du okay?“
„Luxio!“
„Gut, dann Funkensprung!“ Volltreffer.
Ich muss mir schnell was einfallen lassen um ihn zu schlagen.
Sie ist ihren Ruf gerecht.
Mir läuft die Zeit davon!
„Maskaregen Hyperstrahl!“
„Ausweichen und Ladevorgang.“
„Eisstrahl“
„Donnerzahn!“
„Kraftreserve!“
„Noch 10 Sekunden!“
„Funkensprung!“
„Hyperstrahl!“
„Und die Zeit ist... um! Wer von den beiden wird ins Finale kommen?“
Der Rauch lichtete sich langsam.
„Die Punkte zeigen potzblitz Gleichstand, doch was ist das?“
Luxio sowie Maskaregen fielen K.O. um.
„Das wird wohl ein glattes Unentschieden sein! Ist das möglich? Ein unfassbarer Kampf! Wenn die beiden außer Gefecht sind, wird wohl die Gewinnerin des Walastadt Wettbewerbes Maria sein, da sie gegen ihre Mutter Fiona gewonnen hat! Ist die Jury damit einverstanden?“
Sie bejahten. Maria freute sich tierisch den Wettbewerb gewonnen zu haben. Das Publikum jubelte. Hauptsache es hat Spaß gemacht, dachte Flora und freute sich ebenfalls.

„Du hast zwar nicht gewonnen, warst aber trotzdem toll!“, sagte Fabio auf den Weg zum Pokecenter.
„Vielen Dank. Mir hat es Spaß gemacht.“, erwiderte sie.
„Jetzt kennst du immerhin schon ein Pokemon von Fiona!“, lachte Fabio.
„Stimmt Vulnona. Was hat sie noch?“, wollte Flora wissen.
„Sag ich dir nicht! Wär doch unfair. Außerdem wollte sie nicht, dass ich es dir sage.“
„Das hast du dir jetzt grad ausgedacht, oder?“
„Nein! Wirklich nicht!“
„Okay, lass uns was essen. Ich hab ’nen Bärenhunger!“
Er grinste und sie gingen essen.

Flora wachte außnahmsweise mal pünktlich auf. Sie weckte Fabio und gingen frühstücken.
Fabio meinte, dass man mit einem volgeschlagenen Bauch, schlecht kämpfen könne. Deswegen forderte Flora die Arenaleiterin erst am Nachmittag heraus.

Der Schiedsrichter rief über das Kampffeld (das übrigens im Freien lag) die Regeln.
„Jeder darf drei Pokemon einsetzten, doch niemand darf sie zurückziehen. Es wird ein K.O. Tunier. Die Arenaleiterin wählt ihr Pokemon zuerst. Haben beide die Regeln verstanden?“
Beide nickten. Das wird ein verdammt schwieriger Kampf werden, wenn ich meine Pokemon nicht auswechseln darf.
„Vulnona ich wähle dich zuerst!“
Das war das Vulnona, dass auch am Wettbewerb teilgenommen hatte.
„Okay dann wähle ich Vulpix, du packst das!“
Flora sah im Augenwinkel wie Fabio entsetzt dreinblickte. Vulpix gegen Vulnona, ihre Weiterentwicklung? Das konnte nicht gutgehen!
„Vulnonaa!“ „Vulpix“ Die beiden musterten sich eingehend. Dann tanzten sie herum.
„Oh, so war das eigentlich nicht gedacht.“, rutschte es Flora raus. Fiona fing an zu lachen.
„So was ist mir ja noch nie untergekommen. Statt zu kämpfen, machen sie einen Freudenstanz! Das ist so süß anzusehen!“
Flora musste ebenfalls anfangen zu lachen. Dann wurde sie nachdenklich. Scheint als würden die beiden sich kennen, denn normal war das nicht. Mein Roselia und Drew’s haben ja auch keinen Freudentanz gemacht. Es liegt also nicht, dass es dieselbe Art ist.
„Vulpix? Ich wette du hast keine Lust Sternenschauer einzusetzen, oder?“
„Vulpix!“, lachte es und schüttelte den Kopf.
„Du wohl auch nicht Vulnona oder?“ Es schüttelte ebenfalls den Kopf.
Flora sag mal, wo hast du dein Vulpix her?“
Überrascht von der Fragte, erwiderte sie: „Es lief mir am Magma Mountain zu. Dort war es ganz alleine.“
„Hmm, meinst du nicht die beiden könnten Mutter und Tochter sein?“
„Ähm, keine Ahnung. Kann schon sein, ist das wichtig?“
„Nö, ich war nur neugierig. Lass uns den Kampf fortsetzten.“
Fiona nickte dem Schiedsrichter zu.
„Das wäre dann wohl ein Unentschieden, da beide Pokemon kampfunfähig sind, wenn auch mal anders.“ Der Schiedsrichter gluckste belustigt.
„Vulpix geh zu Fabio, ja?“
„Vulpix.“ Vulnona kam auch mit.
„Wenn das so ist, wähle ich Hundemon!“
„Dann wähle ich Luxio!“
Luxio’s Fähigkeit war der Bedroher, dass den Angriff der gegnerischen Pokemon senken sollte. Es schien auf Hundemon (das selbst sehr bedrohlich aussah) keine Wirkung zu haben.
„Hundemon Flammenwurf.“
„Ausweichen Ladevorgang.“
„Knirscher.“
„Donnerzahn.“
Der Kampf dauerte ewig. Die beiden Pokemon schossen sich die Attacken nur so um die Ohren. Doch irgendwann musste der Kampf mal enden.
Hundemon sowie Luxio waren sehr erschöpft, fast K.O. Doch dann feuerte Hundemon mit letzter Kraft einen Flammenwurf auf Luxio ab, den es vor Erschöpfung nicht mehr ausweichen konnte. Luxio war außer Gefecht gesetzt.
„Hast deine Sache super gemacht, Luxio ruh dich erstmal gut aus. Als letztes wähle ich Lumineon!“
„Lumineon, Lumi!“
„Regentanz.“ Hundemon brach zusammen. Es war zu erschöpft gewesen um jetzt noch weiter zu kämpfen. Flora glaubte keineswegs dass der Regentanz daran schuld war.
„Hundemon ist ebenfalls außer Gefecht gesetzt worden. Es steht unentschieden. Möge die letzte Runde beginnen. Ich komm gleich wieder.“ Wie sich herausstellte, holte sich der Schiedsrichter nur schnell einen Regenschirm. Flora musste kurz lachen.
„Lohgock du bist dran!“
„Ein Lohgock? Hammerhart.“, hörte Flora Fabio sagen. Vulpix und Vulnona die gerade noch so friedlich gespielt haben, zogen sich hinter Fabio vor dem Regen zurück. Das brachte nichts, deswegen liefen sie schnell rüber zum Schiedsrichter der ja einen Regenschirm hatte.
„Okay Lohgock Sonnentag. Lass das Wetter verrückt spielen.“
Das tat es wirklich, mal regnete es, dann schien wieder die Sonne. Ganz Walastadt wunderte sich über dieses Phänomen (der Kampf fand ja unter freiem Dach statt) und kamen her um die Ursache herauszufinden.
„Lumineon Wasserring.“
„Ahja, eine exzellente Attacke ich habe sie schon gesehen, doch es ist nichts im Gegensatz zu Lohgocks Attacken! Himmelhieb!“
„Ausweichen und Windstoss.“ Windstoss war eine schwache Attacke, aber Flora war auf die Schnelle nichts besseres eingefallen.
„Hm nochmal Himmelhieb.“
„Wasserring.“ Volltreffer! Der Regen, zwar vom Sonnentag unterbrochen, reichte dennoch aus um Lumineon durch Wassertempo schneller zu machen.
„Mm Hyperstrahl.“
„Ausweichen Wasserring.“
„Dacht ich mir Hitzekoller.“ Hitzekoller war eine stärkere Attacke als der Wasserring, doch da es in dem Moment regnete, machte sie das gleichstark. Aus Hitzekoller und Wasserring wurde ein Dampf, der die Sicht versperrte.
Beide Kämpferinnen waren angespannt. Der Rauch lichtete sich langsam, aber sicher. Flora sah die Umrisse von Lohgock, das noch aufrecht stand.
„Lumineon Aquawelle.“, flüsterte sie dem fast fertigem Pokemon zu. Mit letzter Kraft feuerte es die Attacke auf dem total überraschten Lohgock, das nicht mehr ausweichen konnte. Es fiel um.
„Lohgock ist außer Gefecht gesetzt. Lumineon hat den Kampf für sich entschieden!“
Das war die endgültige Entscheidung. Flora hatte den Magmaorden errungen. Da fiel Lumineon vor Erschöpfung um.
„Oh weh. Lumineon! Geht es dir gut?“, sie war erschrocken.
„Oh, naja auch wenn Lumineon jetzt K.O. ist, der Magmaorden gehört dir. Bitte schön.“, sagte Fiona. Flora die sich zu ihrem Pokemon hinuntergebeugt hatte stand wieder auf und nahm den Orden dankend an.
„Jetzt kommt wieder das ganze Geschwafel. Also hör zu ich sag’s nicht nochmal.
Der Magmaorden verstärkt den Angriff deiner Pokemon. Sie dürfen die VM Taucher erlernen und den Rest hab ich vergessen. Falls es da noch was gab heißt das. Ach ja ich schenk allen Herausforderen meine Lieblings-TM. Es ist Feuersturm. Coole Attacke sag ich dir.“
Flora bedankte sich abermals. Die Menschenmasse die gekommen war begann zu jubeln. Danach bekam sie nicht mehr alles mit. Fabio zerrte sie weg. Komisch, dachte sie, warum ist mir nur so heiß? Mit diesem letztem Gedanken fiel sie bewusstlos um.


„Wir kriegen schon noch heraus, wie wir das Tor öffnen können.“, sagte eine hohe kalte Stimme.
„Von mir erfahrt ihr gar nichts!“, rief der Junge.
„Wir werden schon einen Weg finden, wie wir deine Zunge etwas lockern können.“
„Wer hätte gedacht, das er je so nützlich sein würde, als wir ihn fingen?“, gluckste jemand anderes.
„Ja, wir hatten Glück. Immerhin läuft uns nicht alle Tage ein kleiner Junge in die Fänge, der dazu noch der Hüter ist.“, sagte eine dritte Person.
„Seit jetzt endlich still! Ich muss mich konzentrieren!“, befahl der Erste wieder.
Auf der anderen Seite prangte ein riesiges Banner.
Abgebildet waren zwei riesige Ms.


Flora fuhr in die Höhe. Fabio starrte sie an. „Wir müssen sofort nach Atlantia City!“, entschied sie.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:49

18. Zurück in Katstadt

„Warte mal. Wir können jetzt nicht so einfach aufbrechen!“, Fabio versuchte die offenbar sehr aufgebrachte Flora zu beruhigen.
„Wieso nicht?“
„Schwester Joy sagte, du solltest dich ein paar Tage ausruhen. Sie wusste aber nicht was mit dir los war. Naja, normalerweise kümmert sie sich ja um Pokemon.“
„Es ist das Team vom MM! Sie haben einen Jungen entführt!“, stotterte sie
„Woher weißt du das so genau?“, hakte Fabio nach.
„Ich hab geträumt...“
„Na also! Nur ein Traum!“
„Nein! Es war eher so was wie eine Vision. Jetzt wo ich Taucher einsetzen kann müssen wir nach Atlantia City!“
„Wieso gerade da?“
„Ich weiß es halt einfach! Es ist schwer zu erklären-,“
„Was ist schwer zu erklären?“, fragte plötzlich eine andere Stimme. Die beiden wandten sich um. Es war Fiona.
„Och, ach nichts.“
„Klang mir aber nicht so. Was ist los?“
Flora musterte sie argwöhnisch. „Du hast gelauscht.“
„Vielleicht.“
„Gib’s zu!“
„Ja hab ich. Jetzt hab ich ein Geständnis gemacht, also mach du auch eines. Wieso willst du nach Atlantia City?“
„Es ist schwer zu sagen. Mein Gefühl sagt mir halt, das ich dort hin muss.“
„Aber nur unter einer Bedingung!“
Flora verdrehte die Augen. Es war wohl sinnlos sich ihr zu widersetzten. Fiona hatte das an sich.
„Und die wäre?“
„Erst wenn du vollkommen genesen bist kannst du gehen!“
„Mir geht’s gut!“, flunkterte Flora. In Wirklichkeit fühlte sie sich immer noch schwindlig und mulmig.
„Jaja sicher doch.“ Fiona lies sie in Ruhe und ging wieder. Fabio sagte, er wolle was essen. Flora überlegte. Sie willigte ein, noch ein oder zwei Tage in Walastadt zu bleiben. Dann kam ihr eine Idee. Sie wird es wissen wollen, dachte sie. Die Arenaleiterin von Flei City forschte immerhin schon lange nach einem Weg Team MegaMies auszuschalten. Sie schickte eine Nachricht per PokeCom an Felicitas.
Wenig später kam Fabio wieder rein. Mit einem riesigem Teller Brötchen, Marmelade und Pokefutter.
„Hey ich werd ja richtig verwöhnt.“, sie lachte.
„Alleine zu essen ist langweilig!“
„Find ich auch. Komm setzt dich zu mir ans Bett. Mensch, hab ich einen Kohldampf!“
Diesmal lachte er. „Ja, komm lass deine Pokemon raus, sie haben bestimmt auch Hunger!“
Alle aßen gemütlich und stillten ihren Hunger. Flora ging es wieder super. Deswegen beschlossen sie gleich am nächstem Tag loszugehen.

Der darauf folgende Tag kam schneller als erwartet. Sie waren Aufbruchbereit, als Fiona auf sie zugerannt kam.
„Hey“, sagte sie, „Ihr wollt ja nach Atlantia City. Dazu braucht ihr allerdings entweder ein U-Boot das euch dorthin bringt. Also geht am besten nach Katstadt, dieser Ort liegt ja direkt am Meer. Vielleicht können die euch helfen. Übrigens findet dort bald wieder ein Wettbewerb statt. Dachte ihr solltet es wissen.“
Sie bedankten sich und marschierten nach Katstadt. Nach einem halbem Tag waren sie dort.
„Okay jetzt müssen wir nur noch eine Person finden die uns dort hinbringt.“, sagte Flora.
„Als ob das so einfach wäre.“, seufzte Fabio, „Wir wär’s wenn wir erst mal ins Pokecenter gehen?“ Flora nickte zustimmend.
„Ein Schiff nach Atlantia City?“, fragte Schwester Joy, „Tja, da ist es schwer eines zu finden. Versucht es mal an der Wettbewerbshalle. Dort ist immer was los.“
Sie bedankten sich und machten sich auf zu der Halle. Flora sah die Bühne sehnsüchtig an. Wie gerne würde sie mitmachen!
Fabio und Flora trennten sich um ein größeres Gebiet zu befragen. Fabio fand schließlich einen Mann der meinte, dass sie am Hafen suchen sollten.
Der Hafen war allerdings wie leergefegt. Flora fand jedoch eine alte Frau die einsam auf einer Bank saß und das Meer betrachtete.
„Entschuldigen Sie, könnten sie mir vielleicht sagen wieso hier alles so leer ist?“, fragte sie höflich.
„Ach Kindchen, schon seit Monaten fahren hier keine Schiffe mehr!“, erwiderte die Dame, „Das Team MegaMies hat jegliche Schiffsverbindungen unter Kontrolle. Anemonia City nach Katstadt; Seegrasulb City nach Pendy City; Graphiphort nach Faushaven; Graphiphort nach Seegrasulb; Fausthaven nach Orania City; Orania nach Anemonia – Alle!“
„Wissen Sie warum?“
„Ich habe keine Ahnung, mein Kind, doch es macht mich so furchtbar traurig. Ich bin immer so gerne mit all diesen Schiffen gefahren.“, sie seufzte tief.
„Und nach Atlantia? Fahren dort auch keine Schiffe mehr?“
„Oh Atlantia City. Dort war ich leider nie. In allen Häfen war ich, in allen Städten die am Meer liegen, selbst am kleinem Hafen in Pendy City. Doch in Atlantia war ich nie. Ich weiß es leider nicht, weshalb willst du dort hin?“
„Ich, ähm, ich..-,“, sie musste sich schnell was einfallen lassen, „Genau, ich will den Arenaleiter herausfordern!“
„Ui ein Kämpferkindchen. Du willst wirklich dringend dorthin, nicht wahr?“
„Oh ja!“
„Es ist sehr schwierig. Das war es schon immer, weil die schreienden Strudel ein großes Hindernis ist. Doch seitdem letztem Seebeben wurde der einzige Durchgang versperrt. Magst du das Meer?“
Was war denn das für eine Frage?
„Ja schon, warum?“
Ohne auf ihr warum einzigehen fuhr die alte Dame fort: „Dann nimm dies Kindchen. Ich habe keine Nachkommen. Es ist mir immer sehr wichtig gewesen. Es ist Taucher.“
Flora sah sie sprachlos an.
„Wow das ist ja wundervoll! Darf ich sie wirklich behalten?“
Die Dame nickte.
„Jetzt musst du nur noch jemanden finden der dich sicher dorthin geleitet. Ein Unterseeboot von unserer Werft wäre gut. Es fährt und du räumst die Hindernisse aus dem Weg.“, sie zwinkerte und sah dabei wieder viel jünger aus. Flora bedankte sich herzlich, gabelte Fabio auf und rannte zur Werft.

Ihre Freude verflog schnell. Auch in der Werft erblickten die beiden niemanden. Flora sah sich genauer um. Im erstem Stockwerk war niemand, sowie auch im zweitem, drittem, vierten und fünftem niemand war. Sie wollte schon aufgeben, bis sie ganz oben am Dachgeschoss einen Mann entdeckte. Er schnarchte. Flora versuchte ihn sanft aufzuwecken. Er schrak hoch.
„Wie. Was?“, er erblickte Flora, „Hey wer bist du denn?“
„Ich heiße Flora und das ist Fabio.“ Fabio kam gerade schnaufend die Treppe hoch.
„Flora nächstes mal nehmen wir den Aufzug, ja?“ Sie lachte bloß.
„Sehr erfreut. Ich bin Julius Johannes Justus Jonas Joseph Jens Jakob Joschka Jürgen Joschua van Jurinberg aus Johto!“
„Mir schwirrt der Kopf.“, sagte Fabio, „Wie viele Js sind denn das?“
„Ich habe zehn Vornamen mit J, ich komme aus Johto auch ein J und van Jurinberg hat auch noch ein J also zwölf Js.“
„Oh mein Gott!“, er stöhnte, „Das kann sich ja keiner merken!“
„Doch! Ich, aber wenn’s dir zu schwer ist nennt mich einfach Tüftler J.“
„Okay Tüftler J wir brauchen ihre Hilfe.“
„Bei was denn?“
„Wir brauchen ein U-Boot.“, sagte sie entschlossen.
„Himmel ein U-Boot! Ich bin Tüftler kein Magier. Ich hab mal ein funktionierendes Modell gebaut, ja. Aber eines in Originalgröße? Wo soll ich denn die ganzen Teile herbekommen?“
„Bitte! Wir müssen so schnell wie möglich nach Atlantia City und brauchen dabei ein U-Boot!“
„Selbst wenn wir die Teile hätten, wir brauchten Wochen bis es fertig ist!“
„Wir besorgen ihnen die Teile, irgendwie! Bitte es ist dringend!“ Flora hatte einen erweichenden Blick aufgesetzt und der Tüftler gab nach. Er begann sofort mit den Aufzeichnungen und Flora suchte zusammen mit Fabio jemanden der U-Boot Teile besaß.
„Flora, das ist unmöglich zu schaffen!“, meinte er entsetzt.
„Sag niemals nie.“

Die beiden fragten in der ganzen Stadt herum ob jemand Teile für ein U-Boot hätte. Keiner wusste etwas. Fabio war entmutigt, Flora ließ sich jedoch nicht unterkriegen. Am Abend gingen sie nochmal zur Wettbewerbshalle, denn Flora wollte teilnehmen.
„Wen wirst du einsetzten?“, wollte Fabio wissen.
„Mmh.“, sie überlegte, „Wahrscheinlich Dratini in der ersten Runde und Roselia in der zweiten. Was denkst du?“
„Ich denke Dratini ist noch viel zu klein!“
„Wir haben hart trainiert, naja ich denke Dratini würde einfach mal gerne teilnehmen.“
„Wie du meinst. Roselia ist eine gute Wahl, das steht fest.“
„Danke schön.“

Der nächste Tag kam schneller als erwartet. Flora kam fast zu spät zum Wettbewerb, weil sie (mal wieder) verschlafen hatte.
Die erste Koordinatorin war Maike aus Blütenburg City mit ihrem Eneco. Sie legte eine tadellose Aufführung hin. Genau wie Drew mit seinem Absol. Flora war siebte Teilnehmerin.
„Okay Dratini du bist dran. Drachentanz, dann Windhose gefolgt von Drachenwut.“ Dratini setzte die drei Attacken schnell hintereinander ein, sodass sie verschmolzen. Es sah noch besser aus als erwartet.
Die Teilnehmerin nach ihr war Fabios Schwester. Fabia setzte ein Jurob ein. Es legte ebenfalls eine geradezu grandiose Aufführung hin.
„Das war’s nun mit der ersten Runde. Sehen wir mal wer weiter gekommen ist!“
Es waren Maike, Drew, Fabia und Flora.
„Und nun wird unser Computer bestimmen wer gegeneinander antritt! Schauen wir mal.“, die Moderatorin wartete eine Weile, „Die Ergebnisse stehen fest. Flora gegen Maike und Fabia gegen Drew!“
Maike setzte ihr Mampfaxo ein; Flora ihr Roselia.
„Okay Roselia Egelsamen.“
„Power-Punch Mampfaxo.“
„Grasflöte.“ Mampfaxo schlief mitten in der Power-Punch Attacke ein.
„Hmm, Scharcher.“ Roselia war überrascht von der Attacke und wurde voll getroffen.
„Oh nicht gut. Zauberblatt.“
„Schnarcher.“ Mampfaxo schlief ja immer noch.
„Zauberblatt.“
„Schnarcher.“
„Zauberblatt.“ Mampfaxo wurde wach.
„Metronom.“ Metronom wurde zu Platscher.
„Oh jee Mampfaxo.“
„Zauberblatt.“ und Mampfaxo war besiegt.
„Oh Mampfaxo, naja du hast dein bestes gegeben. Hast gut gekämpft.“
„Maam.“
„Roselia du warst einfach Spitze!“
„Roselia, Ro“ es freute sich.
„Hey Flora, guter Kampf.“, rief Maike ihr zu. Flora nickte. Sie schüttelten sich die Hände und verließen die Bühne, denn Drew und Fabia mussten jetzt ran.
„Waaty Donnerwelle.“ Fabia wollte ihren Gegner also erst schwächen.
„Roselia Aromakur.“ Doch Drew machte ihr einen Strich durch die Rechnung.
„Oh, na schön. Waaty Donner.“
„Ausweichen Blättertanz.“
Fabia lächelte triumphierend. „Lichtschild.“ Die Attacke wurde zurückgeworfen.
Drew reagierte schnell. „Nochmal Blättertanz.“ Die Blätter trafen sich in der Mitte und explodierten. Und Waaty kam schon wieder mit Power-Punch.
„Ausweichen und Solarstrahl.“ Das dauerte ein wenig. Die Zeit nutzte Fabia für einen weiteren Power-Punch. Sie hielt Waaty ganz schön auf trab.
Waaty war knapp vor Roselia bis der Solarstrahl kam. Lichtschild kam zu spät. Waaty war K.O. Fabia war sprachlos. Die beiden riefen ihre Pokemon zurück und verließen die Bühne.
„Jetzt unsere beiden Finalisten! Flora und Drew mit Roselia und Roselia!“
„Diesmal wird das kein Unentschieden werden.“, sagte Flora leise.
„Das will ich nicht hoffen.“, flüsterte ihr Gegner zurück.
„Roselia Blättertanz!“, riefen die beiden gleichzeitig. Es explodierte. Drew nutzte den Rauch für einen Solarstrahl, während Flora ihn für Egelsamen nutzte. Der Rauch lichtete sich langsam. Da kam der Solarstrahl. Roselia wurde zurückgeworfen, feuerte dabei aber eine Zauberblatt Attacke auf seinen Gegner.
„Grasflöte.“
„Aromakur.“ Aromakur wirkt also auch als Schutz vor gleich kommenden Statusveränderungen, dachte Flora, Grasflöte kann ich vergessen.
„Blättertanz.“
„Solarstrahl.“
„Weiter so.“
„Feuer frei!“
„Weich aus!“ Roselia entkam knapp dem Solarstrahl.
„Blättertanz.“, riefen wieder beide. Der Kampf erreichte seinen Höhepunkt. Die beiden Kontrahenten knallten sich die Blütenblätter nur so um die Ohren.
„Zum Finale Gigasauger!“, rief Drew. Roselia war zu erschöpft um noch ausweichen zu können und ging in die Knie.
„Und die Zeit ist...um!“ Die Punkte waren zwar gleich, doch Flora’s Roselia ging am Ende noch K.O.
„Roselia, du hast dein bestes gegeben. Ich bin stolz auf dich. Wirklich! Komm her.“
Roselia legte sich in ihre Arme und aß Pokeriegel.
„Roselia!“
„Hey, gut gekämpft. Es war nicht leicht.“
„Wirklich? Danke schön. Aber das nächste Mal gewinne ich!“
„Na, das wollen wir ja mal sehen.“ Sein Roselia ging zu ihrem Roselia hin. Beide umarmten sich.
„Ich glaub mein Roselia hat eine Schwäche für deines.“, sie lachte.
„Mag sein.“
„Übrigens, Lia will dir schon die ganze Zeit das Katstadt Band überreichen, aber du hörst ja nicht hin. Wenn du’s nicht willst, kann ich’s dann haben?“, lachte sie.
„Nö, was würde mein Roselia davon halten?“
Lia überreichte Drew das Katstadt Band, während Fabio Flora aufgabelte und sie ins Pokecenter gingen.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:49

(Kapitel 18/2)


Flora ging an den Strand und überlegte. Wie sollten sie nach Atlantia kommen? Zu dritt würden sie es nicht schaffen. Sie brauchten Hilfe und zwar dringend.
Während sie so am Strand entlang spazierte, fand sie wunderschöne Muscheln. Eine gefiel ihr besonders gut. Sie nahm sie in die Hand und hielt sie ans Ohr. Ob das Meeresrauschen von der Muschel oder vom wirklichem Meer kam wusste sie nicht. Sie nahm eine Schnur aus ihrer Tasche und band sie um den Hals.
„Hey“ Flora wandte sich um. Es war Fabia.
„Hallo Fabia.“
„Weißt du das es sich in der ganzen Stadt herum spricht das ihr ein U-Boot braucht?“
„Jetzt weiß ich’s. Kannst du mir helfen?“
„Ich hab mich umgehört. Aber nur weil ich selbst nach Atlantia will! Es gibt einen Händler der zufällig in der Stadt ist. Er verkauft die verschiedensten Mobilteile. Ob Bus-, Zug- oder U-Bootteile, er soll alles haben.“
„Ja wirklich? Das ist ja wunderbar! Wo wohnt er?“
„Keine Ahnung! Wahrscheinlich mietet er ein Zimmer im Pokecenter, was weiß ich? Da wär noch etwas.“
„Ja was denn?“
„Ich helf euch das Ding zusammenzuschrauben, wenn ihr mich mitnehmt, klar?“
Flora überlegte. Hilfe konnten sie wirklich gut gebrauchen. Und sie war ja Fabios Schwester.
„Einverstanden.“

Flora und Fabio versuchten gerade den Typen davon zu überreden die Teile zu geben.
„Für wie viel?“, fragte der nur genervt ohne sie anzusehen.
„Ich weiß nicht. Wir haben kaum Geld!“
„Dann könnt ihr euch die Teile abschminken.“, entschied er und wollte die beiden schon aus dem Zimmer scheuchen.
„Außer ihr könnt mich mit etwas anderem bezahlen.“, dabei sah er Flora an. Der Typ war ihr unheimlich, „Wie wär’s mit deinen Pokemon Kleine?“
„Ja was? Niemals! Komm Fabio wir gehen. Da schwimm ich lieber selber nach Atlantia City!“, rief sie.
„Oder die Muschel die du um den Hals hängen hast.“
„Die Muschel?“, fragte sie verwundert, „Warum?“
„Mein Sohn ist Muschelsammler.“
Ja sicher doch. Flora glaubte ihm kein Wort. Allerdings brauchten sie die Teile.
„Haben Sie Pokemon?“, wollte Fabio auf einmal wissen.
„Natürlich, wieso?“
„Kämpfen sie gegen Flora! Der Gewinner kriegt beides! Morgen!“
„Was zum Teufel...? Fabio!“
„Einverstanden!“ Fabio zog Flora aus dem Zimmer.
„Was sollte denn das?“, fuhr sie ihn an.
„Wir brauchen die Teile.“
„Ich weiß.“
„Und er wollte eine einfache Muschel dafür? Kein gutes Geschäft wenn du mich fragst.“
„Ja, schon, aber-,“
„Die Muschel wird wohl was an sich haben. Was auch immer das sein mag, keine gute Idee sie ihm zu überlassen, oder? Ein Pokemonkampf – den du sowieso gewinnst – war die einzige Lösung beides zu bekommen!“
„Ich will aber nicht gegen ihn kämpfen.“
„Zu spät. Ach komm schon Flora.“
„Was ist wenn ich verliere?“
„Tja, daran dürfen wir eben erst gar nicht denken.“

Der nächste Tag kam diesmal zäh daher. Doch er musste kommen.
„Wir kämpfen drei gegen drei klar? Falls du wirklich gewinnen solltest du Göre bekommst du meine Teile. Wenn du verlierst bekomm ich die Muschel.Magnayen.“, begann der Typ.
„Ich wähle Lumineon Wasserring.“
„Weich aus Spukball.“
„Eisstrahl.“
„Spukball.“
„Gefrier deine nächste Wasserringattacke.“
Magnayen ging K.O. Hey das war ja leichter als erwartet, dachte Flora.
„Oh na schön, du hattest eben Glück, Hundemon Flammenwurf.“
„Surfer“, Lumineon packte die Attacke zwar noch nicht ganz, aber die beiden arbeiteten daran.
„Knirscher.“
„Wasserring.“
„Knirscher.“
„Wasserring.“
Auch Hundemon wurde mit Leichtigkeit besiegt.
„Mist. Voltenso Donner.“ Diesmal wurde Lumineon voll getroffen.
„Eisstrahl.“
„Funkensprung.“
„Eisstrahl“
„Funkensprung.“
„Eisstrahl.“
„Funkensprung.“
„Eisstrahl.“ Obwohl Voltenso im Vorteil war, verlor es gegen Lumineon.
„Hey, das ging ja flott. Hast du toll gemacht Lumineon.“
„Lumineon!“
Der Mann kam auf sie zu und riss ihr direkt die Muschel vom Halse!
„Was soll denn das? Flora hat doch fair gewonnen!“, schrie Fabio ihn an.
„Das stimmt. Ich hatte nicht erwartet gegen das Gör zu gewinnen. Und ich werde einen anderen Weg nach Atlantia finden. Hauptsache ist ich habe die Muschel.
Du musst wissen wir haben schon überall danach gesucht. Wie unpraktisch das du sie besessen hast. Doch jetzt gehört sie mir.“
„Lumineon Eisstrahl!“
Zu spät. Ein Helikopter auf dem zwei riesige Ms prangten holte ihn.

„Kein Wunder das er mir so unsympathisch war.“, meinte Fabio.
„Hey, immerhin haben wir die Teile. Jetzt können wir endlich nach Atlantia!“, sagte Flora.
„Ja, schon. Aber es wird ewig dauern bis das Ding fertig wird und ob es überhaupt tauchen kann das müssen wir erst noch sehen. Außerdem war die Muschel wohl von mehr Wert als du dachtest, nicht? Mir behagt es einfach nicht sie in MMs Händen zu wissen.“
Flora konnte ihn nicht ermutigen. Sie hatte die gleichen Sorgen wie er.

„Die Pläne sind fertig!“, rief Tüftler J erfreut aus, „Wir drei werden am besten gleich anfangen zu bauen, falls wir jemals damit fertig werden wollen!“
„Drei?“, fragte Flora nach, „Zählen sie unsere Pokemon etwa nicht hinzu?“
„Oh jaja natürlich, ich vergaß! Tut mir Leid.“
„Schon gut. Roselia, Luxio, Lumineon, Vulpix, Dratini raus mit euch!“
„Nidorino, Pikachu, Hydropi, Feurigel, Kindwurm helft uns das Teil hier zusammenzuschrauben!“
Sie wollten schon anfangen, als eine Stimme hinter ihnen ertönte.
„Schon vergessen? Ich brauch auch ein Ticket nach Atlantia.“
„Fabia? Du? Weißt du eigentlich-,“, begann Fabio. Seine Schwester unterbrach ihn.
„Ich wusste nicht das er vom MM war, klaro? Ich will nur so schnell wie möglich nach Atlantia City!“
„Wieso?“ Sein Misstrauen konnte man ablesen.
„Na warum wohl. Dort findet in einem Monat ein Wettbewerb statt! Desto schneller ich dort bin desto besser kann ich mich vorbereiten!“ Fabio schüttelte nur den Kopf. Tüftler J mischte sich ein. „Ich hab zwar keine Ahnung wovon ihr da redet, aber können wir vielleicht anfangen? Flora, Fabio ich denke eine helfende Hand mehr können wir gut gebrauchen. Hast du Pokemon? Um so mehr um so lustiger wirds, und um so schneller kommen wir voran!“
Fabia rief ihre Pokemon raus. Sie waren in exzellenter Verfassung. Nidorina, Ponita, Jurob, Myrapla und Waaty kamen zum Glück gut mit den anderen aus, obwohl Fabia sich eher zurückhielt.
Als die Sonne unterging, marschierten sie bis an die Grenzen erschöpft ins Pokecenter. Während sie aßen (Fabia war auf ihr Zimmer gegangen) sagte Fabio.
„Wenn wir in dem Tempo weitermachen, sind wir in einem Jahr noch nicht fertig!“ Flora stimmte zu. „Was wir bräuchten wär mehr Unterstützung. Die Pokemon sind eine große Hilfe, ja, aber trotzdem, heute haben wir noch nicht mal ein zehntel der Unterseite geschafft. Obwohl ich vom U-Boot bauen natürlich nichts verstehe.“
Fabio hatte gerade einen riesen Bissen im Mund und schwieg daher.
„Ach Atlantia...“, murmelte sie. Dennoch schnappten ein paar Ohren es auf.
„Ihr wollt nach Atlantia City?“, erkundigte sich Drew.
Überrascht, das er plötzlich da war. „Oh hi Drew. Ja wollen wir und zwar dringends!“
„Warum denn?“
„Naja-,“ sie suchte schnell nach einer guten Ausrede, „Dort findet bald ein Wettbewerb statt.“, meinte sie schwach. Drew blickte erst skeptisch drein, nickte dann aber.
„Ein Wettbewerb? Da muss ich hin. Sagtest du nicht, ihr bräuchtet Hilfe bei eurem U-Boot? Ich helfe euch und dafür darf ich mitfahren, ja?“
Flora nickte erfreut. Doch selbst mit seiner Hilfe dauerte es ewig bis das U-Boot fertig war. Schließlich musste es ja mal zu Ende kommen. Allerdings gab es da noch einen Haken.
„Es taucht nicht.“, erklärte Tüftler J, „Und ich hab keine Ahnung wie wir es runter kriegen können, aber danach auch wieder auftauchen.“
Die vier stöhnten. Floras Gesicht hellte sich jedoch auf.
„Natürlich! Ich hab doch Taucher! Hilft das?“
Der Tüftler sah aus als wolle er anfangen zu tanzen.
„Aber ja! Lass mich kurz nachdenken. Beherrscht eines eurer Wasserpokemon Taucher?“, fragte er in die Runde. Sie schüttelten die Köpfe. Fabia überlegte, das sah man ihr deutlich an. Schließlich bot sie sich an, ihrem Jurob Taucher beizubringen.
„Wunderbar!“ Er schraubte hier und da noch etwas herum, „Okay Leute. Morgen starten wir. Es wird vielleicht eine etwas holprige Fahrt werden, aber die werdet ihr wohl nie im Leben vergessen! Wartet, bevor ich’s vergesse. Wir können nicht den normalen Wassertunnel benutzen, da der ja verschüttet ist. Doch ich fand heraus, das es noch einen kleinen Schlupfwinkel gibt. Wir müssten dann allerdings einige Felsbrocken zur Seite schieben. Ich hoffe eines eurer Pokemon kann Stärke?“
„Mein Waaty könnte es ja lernen, aber ich habe den Orden von Tigtown nicht.“
„Die mit den meisten Orden ist Flora.“, sagte Fabio.
„Schon, aber keines meiner Pokemon kann Stärke lernen.“
„Es ist doch noch gar nicht sicher, ob wir Stärke einsetzten müssen.“
„Da haben Sie Recht. Es ist aber ein hohes Risiko oder nicht?“
„Das ganze Leben ist ein Risiko mein Junge!“
Nach einigen Überlegungen kamen sie zu dem Schloss, das Flora Fabia den Härteorden einfach kurz leihen sollte, falls es soweit kommt. Flora und Fabio behagte der Gedanke nicht, doch was sollten sie sonst tun?

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:49

19. Endlich in Atlantia!

Am nächstem Tag starteten sie tatsächlich. Tüftler J steuerte. Er saß ganz vorne. Übrigens hatten sie noch einen Passagier an Bord. Es war Maike. Aus den restlichen Teilen konnten sie nämlich noch einen Sitz einbauen. Der Tüftler überlegte ob er nicht eine kleine U-Boot Linie oder so aufbauen sollte. Jedenfalls saßen hinter Tüftler J die Zwillinge Fabio und Fabia. Das schien den beiden wenig zu gefallen, doch er bestand drauf, dass sie sich nebeneinander hinsetzten. Hinten waren drei Sitze. Links saß Flora, rechts Maike und in der Mitte Drew. Flora bemerkte gerade zwei äußerst verschiedene Dinge. Zum ersten, das die Konstruktion des U-Boots dem eines Autos sehr ähnlich sah. Flora verstand zwar nicht viel von Autos, aber viele Adoptiveltern kamen mit Autos angefahren.
Der zweite Gedanke war, das Maike immer wieder einen verstohlenen Blick auf Drew warf. Sie grinste in sich hinein.
Die Aussicht war wundervoll! Nie hätte sich Flora erträumen lassen, dass es so unter dem Meer aussah. Weicher weißer Sand am Boden, viele Korallen an den Felsen, die glitzernden Muscheln! Das beste waren jedoch die unendlich vielen Pokemon! Flora konnte sich gar nicht sattsehen. Fabio der vor ihr saß blickte ebenso aus dem Fenster, auch Fabias Blick traf nie ihren Bruder. Maike murmelte etwas von ich wünschte meine Pokemon könnten das sehen und Drew stierte gerade aus.
Mehrere Stunden vergingen, doch konnte man nicht abschätzen, ob es schon dunkel war. Hier unten sah alles gleich aus. Flora wurde langsam langweilig. Eine weitere Stunde verging, da piepte plöltzlich ihr PokeCom. Es war Felicitas die ihr eine Mail schickte.

Tut mir Leid, das ich dein letzte Mail über den Typen mit den Teilen erst vor Kurzem lesen konnte, doch ich hatte nochmals mit dem Team MegaMies zu tun. Sie sind in unserer Bibliothek eingebrochen und wollten das – wie hieß es? – latschenische Buch über die acht Heiligen stehlen. Ich bezweifle das sie es verstehen, aber was soll’s. Du hattest übrigens mit deiner Vermutung Recht, alles spielt in Atlantia City ab. Wo seit ihr gerade?
Und ich habe herausgefunden, dass die drei Hunde Raikou, Suicune und Entei heißen!



„Raikou, Suicune und Entei? Das sagt mir leider gar nichts.“, murmelte Flora.
„Aber mir.“, meinte Drew. Flora war so in Gedanken vertieft gewesen, dass sie gar nicht bemerkt hatte, dass er lauschte.
„Die drei Hunde sind wohl legendär. Ich weiß nur ihre Typen. Raikou ist Elektro, Suicune Wasser und Entei Feuer.“
„Woher-?“
Da kam eine weitere Nachricht. Diesmal vom Professor.

Flora, die Lage hier ist katastrophal! Das Team MegaMies bedroht sämtliche Pelipper im Naturschutzgebiet! Kannst du dir vorstellen was die mit ihnren vorhaben?


Flora schrieb erst Felicitas dann Prof. Lärch zurück.

Felicitas, wir sitzen in einem U-Boot und sind gerade auf dem Weg nach Atlantia! Raikou, Suicune und Entei sagt mir leider nichts außer ihre Typen. Wo bist du und was hast du vor?
PS: es heißt lateinisch

Wahrscheinlich benutzen sie die Pelipper um nach Atlantia zu kommen! Als Wasser-Flug Pokemon ist es ideal!


„Okay, das hätten wir. Drew woher weißt du-?“ Er schnitt ihr das Wort ab.
„Gelesen in der Bücherei von Flei City.“
Plötzlich gab es einen Rums und die Lichter gingen aus.
„Was ist den jetzt los?“, fragte Maike mit einem Anflug von Panik.
„Ich weiß es nicht!“, erwiderte Tüftler J, „Etwas scheint uns angegriffen zu haben!“
Die Lichter flackerten kurz auf. Was sie sahen, heiterte sie nicht im Geringstem auf. Im Gegenteil. Man sah nur ein riesiges bläuliches Etwas, da der Rest im Schatten einer Höhle verborgen war, doch dessen Augen glühten in einem unheimlichen rot.
„Oh, das ist gar nicht gut.“, sagte Fabia.
„Ich weiß was das ist!“, rief der Tüftler erfreut aus, „Ihr wisst doch, zwischen Atlantia City und Katstadt sturdeln zwei riesige Strudel. Gefährlich oh ja! Dieses Wesen – definitiv ein Pokemon – ist wohl der Hüter über die beiden Sturdel. Jedenfalls weiß ich jetzt auch warum sie schreiende Strudel genannt werden.“ Er wurde nachdenklich.
„Das verbessert unsere Lage allerdings nicht im Geringsten!“, stöhnte Fabio.
„Ähm Leute...?“, meldete sich Flora zu Wort, „Es will uns angreifen!“
Die Lichter gingen wieder aus. Das Pokemonetwas feuerte erst Eisstrahl, dann Hydropumpe auf sie ab, was sie mitten in die schreienden Strudel hineinwarf.

„Leute? Geht’s euch gut?“, fragte Fabio nach. Langsam erwachten alle. Was war passiert? Da sie ihre Frage nicht beantworteten, versuchte er erst einmal Licht zu machen. Das gelang ihm auch mit seinem PokeCom. Er hatte auch eine eingebaute Lichtfunktion. Praktisch.
„Also mir ging’s schon mal besser.“, erwiderte Fabia schließlich und kramte in ihrem Rucksack. Flora rieb sich gerade den Kopf, während Drew schon wieder auf den Beinen war. Maike rappelte sich gerade auf. Nur Tüftler J schnarchte friedvoll.
„Da ist ja das Teil.“ Fabia machte ihre Taschenlampe an.
„Hey Tüftler J, wachen Sie auf!“ Maike versuchte alles, doch er hörte sie nicht.
„Es greift wieder an Tüftler!“ Das saß. Er richtete sich so aprupt auf, dass er sich den Kopf stieß. „Ja, was?“ Flora sah in verschmitzt an.
„Gemeine Finte! Jedenfalls ist bei euch alles noch dran?“ Sie bejahten.
„Was ist passiert?“, wollte er weiter wissen.
„Keine Ahnung.“
Da piepte Floras PokeCom wieder. Alle sahen sie an.
„Sorry“, meinte sie verlegen. Es war wieder Felicitas.

Die drei Hunde teilen ein enges Band mit den acht Heiligen. Ich weiß allerdings immer noch nicht wer das eigentlich ist.
Ich bin gerade am Steintunnel und versuche nach Katstadt zu kommen. Von dort aus will ich ebenfalls nach Atlantia City. Ich hab noch eine Rechnung mit Tilli offen. Außerdem denke ich, dass sich dort die acht Heiligen aufhalten.
Felicitas


Flora dachte scharf nach. Sie bezweifelte, dass Felicitas ihr alles gesagt hatte. Es gibt allerdings noch ein viel dringenderes Problem.
„Wo sind wir eigentlich?“
„Sieh doch auf deinem PokeCom nach.“, riet ihr der Tüftler. Alle fünf zückten ihre PokeCom’s. Es war nicht mehr weit bis nach Atlantia City. Die schreienden Strudel hatten sie hinter sich gelassen.
„Geht das U-Boot eigentlich noch?“, wollte Maike wissen.
„Warte kurz. Ich check mal durch.“ Er ging in den hinteren Teil des Gefährts. Nach einer Weile kam er wieder raus.
„Oh nein. Der Motor ist eingefroren!“
„Was? Und was machen wir jetzt?“
„Habt ihr Feuer-Pokemon?“ Ja, alle hatten eines – bis auf Drew. Nun ja.
„Taut ihr den Motor auf? Bitte, dann könnten wir weiter fahren.“ Das Auftauen des Motors war eine einfache Sache. Jedoch hatte der weitgehende Schäden davongezogen. Man bräuchte einen natürlichen Wirkstoff um ihn wieder anzutreiben.
„Wisst ihr noch was das Team MM in der Kristallhöhle gemacht hat?“, fragte Fabio die anderen.
„Natürlich! Sie haben den Generator mit Pflanzenkraft angetrieben. Solarstrahl nicht wahr?“, erwiderte Flora, „Allerdings kann mein Roselia keinen Solarstrahl. Was ist mit euch?“
Fabias Duflor (ihr Myrapla hat sich weiterentwickeld) konnte Solarstrahl, ebenso wie Maikes Mampfaxo und Drews Roselia.
Nach wenigen Augenblicken lief der Motor wieder und sie konnten weiterfahren. Atlantia City konnte kommen!

„Ohh mein Gott!“, entfuhr es Flora.
„Das ist ja der Hammer!“, stimmte Fabio zu.
„So was sah ich noch nie!“, gab Fabia zu.
„Wie ist das überhaupt möglich?“, wollte Drew wissen.
Atlantia City lag vor ihnen. Die Stadt sah einfach fabelhaft aus. Wie ein kleines Königreich im Meer schien es. Sie mussten auch nicht auftauchen um in die Stadt hineinzukommen, denn sie lag im Wasser. Um genau zu sein, am Meeresgrund. Doch die Frage die allen durch den Kopf ging war: Wie war das möglich? Wie ist es möglich, dass die ganzen Leute nicht ertranken? Wie ist es möglich das die Häuser, Geschäfte und Ähnliches nicht überschwemmten? Wie war es möglich, dass nichts davontrieb? Wie war es möglich hier unten zu überleben? Es musste Magie sein.
„Seht dort unten! Ein Tor!“ Fabios Augen entging nichts.
„Ich steuere darauf zu.“
An dem riesigem Tor standen (besser gesagt schwammen) zwei Wächter in Taucheranzügen. Sie wollten sie erst nicht einlassen. Regel ist Regel, sagten sie. Erst müssten die beiden die Arenaleiterin fragen.
„Warum diese scharfen Sicherheitsregeln?“, empörte sich Tüftler J.
„Spione gibt es überall, besonders unter dem Team MegaMies.“, antwortete einer der Wächter. Nach einer halben Ewigkeit wie es ihnen vorkam, durften sie eintreten. Allerdings wurde das U-Boot beschlagnahmt. Danach mussten sie ins Pokecenter. Sie wurden nach Waffen abgetastet, ihre Sachen wurden überprüft, ja selbst ihre Pokemon wurden erst von Schwester Joy überprüft.
„Sie sind kein Mitglied von dem Team MM.“, erklärte Schwester Joy dem einem Wächter nach einer Weile, „Die haben nämlich ausschließlich Hundepokemon gefangen. Allerdings hat eine von ihnen ein Luxio. Das könnte sie jedoch überall gefangen haben.“
„Was ist hier eigentlich los?“, erlaubte sich Fabio aufgebracht, „Wir werden hier ja behandelt wie, ja wie-,“ Im fiel gerade kein passendes Wort ein. Flora ergänzte.
„Wie Sträflinge.“ Alle sahen sie an. Da hab ich wohl was Falsches gesagt. Kommt davon wenn man aus einer ganz anderen Welt stammt, „Verbrecher, Diebe, Spione, was auch immer.“, versuchte sie die Lage zu retten.
„Und das wundert dich, Kleine?“, sagte der Wächter, „Wir erwarten tagtäglich das Team MegaMies vor unseren Toren. Ich muss wieder zurück an meinen Posten. Schwester Joy sie gehören ihnen.“
„Können Sie uns aufklären?“, Maike wandte sich an die Schwester. Die nickte.
„Natürlich.“, fing sie an, „Es ist allerdings sehr kompliziert. Wisst ihr Atlantia City hütet einige wertvolle Schätze. Wenn sie dem Team MegaMies in die Hände fallen würden, würde das eine Katastrophe geben! Die Welt würde im Chaos versinken. Deshalb die scharfen Sicherheitsregeln. Es ist seit Monaten kein normaler Tourist mehr hierher gekommen. Dann taucht ihr auf. Es ist ganz verständlich, dass wir euch misstrauen oder?“
Die fünf dachten nach (Der Tüftler war bei seinem U-Boot) und nickten zustimmend. Da ging die Tür auf.
„Der reinste Chaos, da draußen. Schwester Joy könnten sie mal meine Pokemon durchchecken?“ Die fünf starrten sie an.
„Oh, wir haben Besuch?“
„Ja, das sind die mit dem Unterseeboot. Ein Mann war auch dabei. Er ist bei seinem Gefährt.“
„Okay, darf ich mich vorstellen? Ariana Arenaleiterin von Atlantia City.“
Ariana war schwer zu beschreiben. (Ich stelle mir vom Äußeren so vor wie die Kampfkoryphäe Greta, aber mit einer anderen Frisur;-) Arianas Haare reichen nicht ganz zu den Schultern, sind aber auch blond)
„Sagt was treibt euch hierher?“
„Ich will an dem Wettbewerb teilnehmen.“, erklärte Maike.
„Indem ich dich schlagen werde.“, vervollständigte Drew. Fabia verdrehte die Augen.
„Träumt weiter, ich gewinne natürlich.“
„Ich bin mit Flora hergekommen, weil-,“
„ich dich herausfordern will!“, unterbrach sie.
„Und dafür habt ihr echt den anstrengenden Weg gemacht?“, fragte Ariana ungläubig nach. Diese nickten.
„Echt verrückt. Jedenfalls muss ich euch entäuschen. Der Wettbewerb wurde abgesagt und Flora tut mir Leid, aber den Kampf müssen wir wohl verschieben. Team MegaMies startet einen Angriff, da bin ich mir sicher.“
Sie waren entäuscht.
„Warum wurde der Wettbewerb abgesagt?“
„Wegen dem Team MM. Die Leute trauen sich kaum aus dem Hause. Außerdem hatten wir nicht erwartet, dass überhaupt wer kommen könnte.“
„Also wenn das Team MegaMies geschlagen ist kann auch wieder ein Wettbewerb stattfinden, oder?“
„Ich denke schon. Ach ja bevor ich’s vergesse. Ich erteile euch die Befugnis alles zu tun wozu ihr Lust habt. Okay ist wohl übertrieben. Alles was alle dürfen. Ihr werdet nicht mehr als Bedrohung angesehen.“
„Woher willst du das wissen? Ich sage dir wir sind ganz gefährlich.“
„Ja sicher doch. Das MM wird wohl auch dreizehnjährige losschicken.“
Sie ging wieder. Die vier trennten sich. Maike bummelte herum. Fabia ging in ihr zugestelltes Zimmer und dachte nach. Auch Drew, Flora und Fabia hingen ihren Gedanken nach. Was möge kommen?

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:49

20. Hüter der Heiligen

Am nächstem Tag sah sich Flora die Stadt genauer an. Sie fand heraus, wieso die Leute hier überleben konnten. Es war wirklich eine Art Zauber. Die ganze Stadt ist nämlich von einer riesigen Luftblase umgeben. Doch konnte sie dem Team MegaMies standhalten?
Es geschah, während des Mittagessens. Die Arenaleiterin besprach gerade etwas mit Schwester Joy. Da kam eine weitere Person ins Pokecenter, die Ariana wie aus dem Gesicht geschnitten war.
„Mutter, sie kommen.“, sagte sie schlicht. Ariana folgte ihr hinaus.
„Flora, wir müssen was tun!“, raunte Fabio ihr zu, „Außerdem finde ich, dass du der Yiraregion endlich sagen solltest woher du wirklich kommst!“
„Aber wieso?“
„Ich weiß nicht. Da lauert was im Dunkeln Flora da bin ich ganz sicher.“

Sie rannten hinaus. Team MegaMies war schon da.
„Führ uns freiwillig zu den Katakomben, dann müssen wir euch nichts tun!“, rief ein Mann Ariana zu.
„Niemals! Gewinnen wirst du sowieso nicht Martin!“ Martin war ein alter, glatzköpfiger Mann mit fiesem Blick. (Er sah ungefähr so aus wie Pyro, Arenaleiter auf der Zinnoberinsel).
„Tilli wir greifen an sofort!“, befahl er dem Vorgesetzten.
In wenigen Minuten entbrannte eine gigantische Schlacht. Sie sollte in den Geschichtsbüchern eingehen. Jeder der Pokemon hatte, kämpfte wie um sein Leben. Ariana war immer vorne mit dabei. Die arme Schwester Joy hatte alle Hände voll zu tun.
Der Kampf selbst war schrecklich. Es herrschte Krieg. Ohne mit der Wimper zu zucken, haute das Team MegaMies die Leute vom Schlachtfeld. Die Tochter der Arenaleiterin (sie hieß Alcarin) kämpfte mit fünfen gleichzeitig, ihre Mutter schaffte das doppelte. Fabia und die anderen beiden bekriegten gerade Tilli. Flora wollte sich gerade ins Getümmel hineinstürzen, als Fabio sie antippte.
„Sie mal.“, raunte er ihr zu, „Ihr Boss schleicht sich davon! Wo will der hin?“
„Keine Ahnung. Wie wär’s wenn wir ihn verfolgen?“, schlug sie vor.
„Ich dachte mir das du das sagst.“, meinte er und lächelte schwach. Sie stahlen Marin hinterher. Anscheinend kannte er sich sehr gut in Atlantia City aus, denn eine Karte war nirgens zu sehen. Sie folgten ihm durch die verschiedensten Ecken. Diese sahen zunehmend dunkler und auch schmutziger aus.
„Ahja, hier müsste es sein.“, murmelte er. Wo musste was sein?, fragten sich die beiden. Es war doch eine Sackgasse! Und die Häuser in der Gegend sahen aus, als hätte dort seit Jahren keiner mehr gewohnt. Er funkte seinen Vorgesetzten an.
„Ich bin da. Halt die anderen in Schach, klar?“
Danach öffnete er vor ihren Augen eine geheime Faltür im Stein. Dort kletterte er dann hinunter, darauf bedacht, dass niemand sah wo er hingegangen sei. Er hätte besser aufpassen sollen. Doch keiner hätte vermutet, dass er Verfolger haben könnte. Als der Boss weg war, warteten sie eine Weile. Dann öffneten sie ebenfalls die Falltür und stiegen in die Finsternis hinein.
„Wie sollen wir sehen wo wir hintreten?“, fragte Fabio ärgerlich.
„Hast du deinen PokeCom dabei? Der hat Lichtfunktion.“
„Oh ach ja.“ Sie zückten ihre PokeCom’s und sahen sich um.
„Und wie sollen wir jetzt rausfinden er langegangen ist? Flora, du hast doch immer so gute Ideen, also raus damit!“
Flora kicherte. „Sehr schmeichelhaft, wirklich. Also von den drei Wegen hat er den linken genommen, ganz klar.“
„Woher weißt du das nur?“
„Er hat Fußstapfen im Matsch hinterlassen.“
„Oh, ach jaa. Wenn ich dich nicht hätte.“
„Ohne dich wäre ich jetzt wohl kaum hier.“
Sie gingen ein Stück schweigsam entlang. Da hörten sie den Mega Miesen Martin wie er sich selbst nannte, vor sich hinmurmeln. Sie schauten verstohlen um die Ecke. Martin funkte Tilli abermals an.
„Okay bring den Jungen und die Schlüsselsymbole.“
Dann musste Tilli hier vorbei! Fabio verstecken wir uns, schien ihr Blick zu sagen. Zu reden traute sie sich nicht. Sie schlichen sich in eine Nische. Sie mussten nur wenige Minuten warten, da kam Tilli (weiß Gott wie der davonkam) mit einer Flotte von zehn Männern. Einer von ihnen zog einen Jungen hinter sich her. Flora fiel es von wie Schuppen von den Augen. Das war doch Timi! Ihre Zunge war wie gelähmt. Zweimal nur sah sie ihn, aber nie hatte sie ihn vergessen können. Er kam ihr aber auch noch von woandersher bekannt vor. Komisch. Timi selbst war ein Junge von ca. 11 Jahren; mittelgroß; braune Haare; grüne Augen; im Moment geffesselt sowie geknebelt. Flora machte unbewusst eine kurze Bewegung – die eine Kettenreaktion auslöste. Tilli hob die Hand und stoppte. Er befahl einem Mitglied in die Nischen zu sehen. War jedoch gar nicht nötig, Flora ging freiwillig aus ihrem Versteck. Vielleicht auch nur aus dem Grund, dass Fabio unentdeckt blieb und Hilfe holen konnte.
„Na wen haben wir denn da?“, sagte Tilli spöttisch, „Hast du etwa geglaubt uns stoppen zu können? Jedenfalls, warte mal. Hey du bist doch die Göre von damals auf dem MagmaMountain! Was tust du denn hier? Egal. Fesselt und knebelt sie!“
„Warum hat das denn solange gedauert?“, wollte Martin ungeduldig wissen.
„Oben brennt eine Schlacht, Sir. Außerdem mussten wir die Kleine noch in Gewahrsam nehmen. Sie ist uns gefolgt.“
„Habt ihr auch alles mitgenommen?“
„Natürlich. Den Jungen, die Schlüssel und das Nachhelfmittel.“ Sein Mund verformte sich zu einem boshaftem Grinsen.
„Dann gib mir erst einmal die Schlüssel.“ Tilli zog einen Kohlestein, einen versteinerten Blitz und ihre Muschel heraus! Flora klappte den Mund auf um etwas zu sagen. Das ging jedoch nicht, da sie ja geknebelt war und so schloss sie ihn wieder.
„Nehmt die Knebel von dem Jungen!“, befahl er weiter, „Okay Kleiner. Nur du als Hüter kannst die Schlüssel dort hineinstecken. Also mach!“
„Ich sagte schon, dass ich euch niemals helfen würde!“, rief er.
„Jaja, sicher doch. Tilli!“
Tilli zog einen Pokeball heraus. Er sah jedoch nicht aus wie ein normaler Pokeball, nein. Dieser hier war schwarz und tot; kalt und schwer. Konnte je etwas damit gefangen werden?
„Weißt du was da drin ist Junge?“, fragte Martin ihn leise. Der Junge senkte den Kopf.
„Also nein. Ja woher auch? Es ist ein alter Freund von dir, kannst du dir denken wer?“
Man sah Angst in Timis Augen.
„Richtig. Es ist Celebi, das Waldpokemon. Selbst es kann in diesem speziellen Ball nicht ausbrechen. Falls du uns nicht glaubst, Tilli lass es raus.“
Celebi kam heraus. Doch wie es aussah! Fertig, richtig fertig und krank.
„Was habt ihr mit ihm gemacht!?“ Timi war außer sich.
„Gar nichts. Der Pokeball hat nur die Eigenschaft dem Gefangenen die Kräfte zu entziehen. Wir wollten ja auch nicht das es flieht, nicht wahr? Und jetzt öffne endlich das Tor!“
Er bekam Tränen in die Augen. Flora war zerknirscht. Oh Fabio, hilf uns doch!
„Celebi“, wimmerte es leise. Dann fiel es aus Erschöpfung zu Boden.
„Oh Celebi, es tut mir so Leid.“, flüsterte er, „Okay ich helfe ihnen, aber nur wenn Sie Celebi danach in Ruhe lassen!“
„Was soll ich denn noch damit? Abgemacht. Löst du Fesseln, aber behaltet ihn im Auge.“
Timi nahm die drei Symbole an sich. Mit zitternder Hand steckte er den Kohlestein rechts, den versteinerten Blitz links und die Muschel oben hinein. Flora sah allerdings nichts, da ein nicht sonderlich schlanker Angestellte davor stand. Flora hüpfte etwas nach links damit sie besser sah. Immer noch gefesselt war das keine leichte Sache.
Jedenfalls tat sich etwas. Kohlestein, Blitz und Muschel verwandelten sich wirklich in Schlüssel. In Rote, Gelbe und Blaue um genau zu sein.
„Wenn Feuer, Wasser und Elektro vereint sind erscheinen die Heiligen, so heißt es.“, zitierte Martin. Nachdem die Schlüssel in ihren Löchern steckten, erschienen Schriftzeichen an der Wand. Sie strahlten gleißend hell.
War das wieder Latein?, fragte Flora sich. Einige Vorsilben kannte sie, z.B. Aqua oder Glaziol. Das brachte sie jedoch nicht weiter. Was zum Teufel stand da?
„Übersetzte!“, befahl der Mega Miese.
„Ich weis nicht was da steht! Wirklich nicht!“, jammerte Timi.
„Ja sicher doch. Jetzt übersetzte!“
Es brachte nichts die Wahrheit zu erzählen. Die glauben mir sowieso nicht. Ich muss mir was einfallen lassen!
„Ähm, äh.“
„Wirds bald?“
„Jaja, ist nicht so einfach! Also, dort steht etwas von den acht Heiligen, klar und-,“ er brach ab. Die Schrift verblasste. Stattdessen wurde alles gleißend hell. Einige rannten davon. Martin und Tilli blieben jedoch stehen. Flora schloss die Augen.

„Da sind sie!“, sagte Martin und man sah die Gier in seinen Augen. Flora öffnete die Augen. Klar, die acht Heiligen waren Pokemon, Flora hatte sie noch nie gesehen.
„Es tut mir ja so Leid.“, murmelte Timi. Die acht Heiligen standen nun endgültig aus dem Licht, das langsam verblasste.
„Jetzt sind sie mein. Evoli, Aquana, Blitza, Flamara, Nachtara, Psiana, Folipurba und Glaziola – sie sind alle da.“
Das waren sie also, dachte Flora. Wenn sie ehrlich war, hatte sie zwar immer danach geforscht, sich aber nie etwas darunter vorstellen können. Da fiel ihr das Bild in Dracias City wieder ein. Auch dort waren sie abgebildet gewesen.
Jedoch sahen die acht gar nicht erfreut aus. Im Gegenteil. Sie starteten eine Konvergenzattacke. In Marints Augen war der Schreck abzulesen.
„Wir müssen schnell hier raus, Sir!“, rief Tilli, doch sein Chef hörte nicht. Der Rest von Team MegaMies war bereits geflohen. Tilli lief ihnen hinterher. Martin war erstarrt. Timi wollte Celebi in Sicherheit bringen, da erblickte er die noch gefesselte Flora. Er rannte zurück und befreite sie. Beide stolperten mehr oder weniger aus der Katakombe heraus. Sie duckten sich gerade noch rechtzeitig, als die Explosion kam.
„Flora, geht’s dir gut? Was ist passiert? Sorry, ich wollte Hilfe holen, aber dann-,“
„Jaja, das tut jetzt nichts zur Sache. Die Kraft der acht Heiligen wurde freigesetzt!“
Fabio war eher ratlos. „Und das heißt?“
Sie verdrehte die Augen. „Wir müssen irgendetwas tun, bevor die Welt im Chaos versinkt!“
„Oh ach jaa, und wie machen wir das?“
„Das ist jetzt die Frage. Keine Ahnung.“
„Ähm, ich wüsste vielleicht wie.“, meldete sich der Junge zu Wort, „Es ist aber ein großes Risiko. Wir brauchen die drei Hundepokemon. Allerdings weis ich nicht wo sie sind.“
„Celebi, Cel, Bibi“ Die drei starrten es an.
„Weißt du was es sagt?“, fragte Flora ihn.
„Woher denn? Ich geh jetzt zu Schwester Joy. Komm mit Celebi, gleich geht’s dir wieder besser.“, sagte Timi als wäre nichts geschehen. Flora und Fabio folgten ihm. Im Pokecenter bekamen sie eine angenehme Überraschung zu sehen.
„Felicitas!“, riefen beide aus einem Munde, während Timi gerade zu Schwester Joy ging.
„Was tust du hier?“, wollte Flora wissen.
„Ich dachte ein bisschen Hilfe könntet ihr gebrauchen. Anscheinend hatte ich Recht, so wie es draußen zu geht.“
„Stimmt, aber wie kommst du hierher?“
„Ich bin ja nicht alleine hier. Als ich deine Mail gekriegt hab, dacht ich mir ich nehm Verstärkung mit. Ich selbst flog mit meinem treuem Pelipper her. Zufälligerweise war das Team MegaMies ebenfalls gerade auf dem Weg hierher. Sie hatten wohl einige Pelipper gestohlen, der Rest kam mit einem Helikopter nach. Die anderen haben sich darin versteckt.“
„Und wer-?“
„Also zuerst hab ich ja nur Steven und Phyllis informiert. Wir drei sind als Kinder zusammen rumgereist. Allerdings hat Steven seinen besten Freund Sven benachrichtigt, der sagte es wiederrum seinen Sohn Emil. Die anderen beiden trafen wir zufällig.“
„Was? Alle Arenaleiter sind hier? Wahnsinn!“, sagte Fabio.
„Ja, sie kämpfen alle noch draußen. Eigentlich wollt ich gerade nachkommen als ihr gekommen seit. Was ist bei euch passiert?“
So erzählte Flora alles was dort unten passiert war.
„Oh, das ist gar nicht gut.“, sagte Felicitas. Wenige Augenblicke später hörte man den Himmel grollen. Sie rannten hinaus. Die acht Heiligen waren wohl endlich aus den Katakomben ausgebrochen. Erfreut aus ihrem Schlaf gestört worden zu sein, waren sie nicht gerade. Das Team MegaMies floh. Die Acht wussten ja allerdings nicht wer für alles verantwortlich gewesen war. Sie griffen an.
„Oh nein! Hört auf! Ich wollte das nicht!“, flehte Timi.
„Evoli.“ machte es und schüttelte unglaubwürdig den Kopf. Da entwand Celebi sich aus Timis Armen. Es schien als würden sie etwas bereden. Evolis Blick milderte sich langsam. Doch Celebi sagte wohl etwas Falsches. Es wurde von einer Spukballattacke zurückgeworfen. Timi fing es auf. Man sah Tränen der Verzweiflung in seinem Gesicht.
„Du Flora. Einen Kampf können wir unmöglich gewinnen! Vielleicht könnten es unsere Pokemon schaffen sie hinzuhalten.“
„Ja, vielleicht. Wir haben nichts zu verlieren. Also.“ ,sie holte tief Luft, „Roselia, Luxio, Lumineon, Vulpix und Dratini ihr seit dran.“
„Nidorino, Pikachu, Hydropi, Feurigel und Kindwurm ihr auch!“
Sie bekamen Verstärkung. Fast hätten sie vergessen, dass Fabia, Drew, Maike und die Arenaleiter auch noch da waren. Das Feld wimmelte nur so voller Pokemon. Es war kaum noch Platz.
„Evoli? Evo.“
„Aquana, Aqua“
„Evoli.“
„Flamara.“
„Folipurba!“
„Evoli?“
„Blitza“
„Glaziola!“
„Aquana“
„Evoli, Evo.“
Es sah aus als wäre Evoli der Anführer.
„Was labern die da?“, flüsterte Fabio Flora zu. Diese zuckte die Achseln. Sie wusste es ja auch nicht.
Man sah Timi an das er nachdachte. „Flora oder? Ich glaub die reden von dir.“
„Was? Von mir? Die kennen mich doch gar nicht.“
„Schon. Aber deine Pokemon.“
Fabio sah die beiden an. „Ihr seht euch ganz schön ähnlich wisst ihr das?“
„Ja und? Ich glaube, das tut jetzt nichts zur Sache.“
Fabio war verlegen. Er sah dem Schauspiel wieder zu. Dann riss er die Augen auf.
„Flora pass auf!“ Eine Spukballattacke kam auf sie zugerast. Schützend nahm sie die Hände vor ihr Gesicht, was natürlich nichts brachte, oder doch? Der Spukball stoppte urplötzlich und konterte mit doppelter Kraft zurück. Evoli und Co. konnten natürlich ausweichen. Flora öffnete verblüfft die Augen.
„Was ging denn da ab?“, fragte Fabio.
„Ich-ich weiß es nicht!“, erwiderte sie.
„Aber ich“, meldete sich Timi zu Wort, „Die acht Heiligen konnten dir nichts anhaben, weil du ebenfalls ein, ein Hüter bist, dass muss es sein. Also-,“ er holte Luft, „Musst du meine Schwester sein.“
Die Erkenntnis kam Flora wie ein Schlag ins Gesicht. Erst ein riesiger Schock, dann kam die Freude.
Ich habe Verwandte, dachte sie fröhlich.
Dann kam die Erlösung.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:50

21. Ende gut alles gut!

Sie kamen von alleine. Die drei Hundepokemon. Endlich.
„Sie sind da. Aber woher wussten sie es?“, murmelte Felicitas.
Suicune, Raikou und Entei schienen den Acht eine Lektion zu erteilen;-) Jedenfalls sah es so aus. Danach verschwanden sie. Weg.

Selbst nach der Schlacht, hatte Schwester Joy noch alle Hände voll zu tun. Atlantia City war verwüstet. Alle waren mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Jedoch sah nach einer Woche alles wieder glanzpoliert aus. Man entschloss sich auch, einen weiteren Wasserweg zu bauen. Der sollte nach Diggy City führen, dass ganz nah lag. So wurde Atlantia also wieder mit Yira verbunden.
Der Wettbewerb sollte ebenfalls wieder stattfinden. Flora wollte nicht teilnehmen. Auch in der Arena zu kämpfen hatte sie keine Lust mehr. Es war ein komisches Gefühl.
Sie dachte nach. Irgendwie hatte ihr das Team MegaMies ein Ziel gegeben – und zwar es zu bekämpfen. Doch jetzt wo alles friedlich ist, wusste sie nicht mehr was sie noch tun sollte. Eines wusste sie jedoch sicher. Sie wollte niemehr nach Venedig ins Waisenhaus zurück. Ihr zu Hause war hier, bestimmt.
Als sie Fabio darauf ansprach, sagte der: „Weist du Flora, der Frieden täuscht. Denn wo es Licht gibt da wird es auch immer Dunkelheit geben. Außerdem wenn du willst könnten wir ferne Länder besuchen gehen. Die Zeit inder wir durch Yira gezogen sind, habe ich genossen.“ Flora stimmte ihm zu und küsste ihn flüchtig auf die Wange.

Fabia, Drew, Maike, Maria, Alcarin, Fiona... alle machten sie den Wettbewerb mit. Doch Ariana gewann. Es war ihr erster Wettbewerb, denn eigentlich steht sie lieber aufs kämpfen. Ihre Tochter hatte sie dazu überredet.
Auch Kara tauchte in Atlantia auf. Sie hatte hart trainiert, denn ihre Pokemon hatten sich fast alle weiterentwickelt. Meditalis, Jungglut, Quaputzi, Tropius, Elektek und Scherox sahen wirklich prächtig aus.
Flora entschloss sich schließlich doch gegen Ariana zu kämpfen. Sie kämpften eins gegen eins. Jeder mit seinen Anfangspokemon. Roselia gegen Milotic. Auch wenn Flora nicht gewonnen hatte, es war lustig gewesen.
Außerdem entdeckte Fabio noch Martin der es irgendwie geschafft hatte zu überleben. Sein Feurigel verbrannte ihn aus der Stadt im wahrstem Sinne des Wortes. Dabei entwickelte es sich zu Igelavar.
Ja, das Leben ging weiter, dass begriff auch Flora. Timi war übrigens wirklich Floras Bruder. Das Team MegaMies entführte Flora als Baby. Eigentlich sollte sie nicht in die andere Welt kommen, das war Zufall. Von ihren Eltern wusste man nichts. Ob tot oder verschollen, niemand wusste etwas.
Nach einem weiterem Monat in Atlantia City brachen Fabio und Flora auf. Sie wollten nochmal zurück nach Pangastadt und Fuchsia City. Professor Lärch gab ihnen noch eine komplette Karte von Johto, Kanto, Hoenn und Sinnoh. Wer weiß wo sie überall hinkommen würden?
Bevor sie jedoch Yira verließen sahen sie noch Celebi fröhlich herumfliegen.

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Re: Flora und die acht Heiligen

Beitrag von Straßenrand am So 04 Okt 2009, 17:52

Ups vergessen....sorry...


*****************Ende***************** Lachen

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