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Zuletzt gelesenes Buch

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Anubis am Mo 24 Jun 2013, 20:57

Ohje hab ich ja ganz vergessen >.<

*hust...räusper*

Mein zuletzt gelesenes Buch war "Wächter des Morgen" von Sergej Lukianenko.
Es ist das im geheim geschriebene 5.Buch der eigentlichen 4 Reihe. Ich fands sehr toll als die Überraschung kam "Hey Leute ,ich hab ein Band 5 gemacht ,einfach so" schwupps. XD
Sehr toll ,es wurde diesmal sehr viel übers Zwielicht geschrieben ,beziehungsweise es drehte sich nur um das Zwielicht. ENDLICH! ENDLICH! Weis ich was das Zwielicht ist ,was es macht und WAS die "Anderen" eigentlich sind ,wie sie ihre Magie wirken können etc.
Sehr schön. Lachen


Ich kann nicht viel schreiben ,denn egal was ich schreiben würde ,es wäre ein verdammter Spoiler übelster Art und Weise ,dehalb schweige ich mal dazu. :X

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Sabbo am Mo 24 Jun 2013, 21:02

Okay aber Du kannst natürlich auch einen spoiler-Tag setzen, wenn Du es dennoch los werden möchtest. Mache ich auch öfters, habe ja immer die Hoffnung, dass vielleicht wer das gleiche Buch gelesen hat und über bestimmte Stellen diskutieren mag x D 

Geht auch ganz leicht: [*spoiler*] Text [*/spoiler*] genauso, nur die Sternchen weglassen. Muss man manuell setzen, weil wir dafür irgendwie keinen Button haben...

@unten: Danke, wieder was gelernt x D


Zuletzt von Sabbo am Mo 24 Jun 2013, 21:43 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Marvin am Mo 24 Jun 2013, 21:41

@Sabbo schrieb:[..] Muss man manuell setzen, weil wir dafür irgendwie keinen Button haben...
...außer du öffnest den Editor und klickst auf den Button mit dem Warnzeichen vor dem Notizblock (direkt neben dem Code-Button)

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Flo. am Di 25 Jun 2013, 00:06

Facebook.
Stand nix interessantes drinne,leider.
Empfehle es aber trotzdem,es macht einfach süchtig...

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Marvin am Di 25 Jun 2013, 01:04

Flo schrieb:Facebook.
Stand nix interessantes drinne,leider.
Empfehle es aber trotzdem,es macht einfach süchtig...
Diesen Beitrag hast du vor ein paar Monaten schonmal gemacht und eine Verwarnung kassiert.
Natürlich drückt dieser Beitrag aus, dass du mit dem etablierten Lesen nichts anfangen kannst, ich empfehle es dir aber trotzdem. Vielleicht kannst du dir Dinge ja dann länger merken und so etwas kommt nicht mehr vor.

Auch gehen wir ja auf Empfehlungen ein, dies tue ich an dieser Stelle auch einfach mal: Wenn Facebook für dich nicht interessant ist, warum macht es dann süchtig? Facebook empfinde ich, ja, ich hab's auch schon gelesen, nur als Informationsquelle. Sei es nun für private Informationen oder für weltweite News - halt als Twitter Ersatz.
Dass nur Uniteressantes drin steht, würde ich so auch nicht sagen, dann blätterst du wahrscheinlich nur auf die falschen Seiten. Z.T. gib's dort auch guten "Stoff", ich druckte mir da auch schon Essays aus. Die gibts dort ja auch.

Ein weiterer Nachteil ist, dass sich (nicht nur) die Augen schädigen, wenn man dort liest. Dies ist bei Büchern nicht der Fall. Ebenfalls ließt dann auch kein Geheimdienst mit, was du ließt oder nach was du suchst. Wieder ein Vorteil und wieder sind wir aktuell geblieben. ..was sich Facebook ja auch ankreidet - aktuell zu sein. Ich behaupte aber, dass ich Bücher im Bücherregal habe, die die aktuelle (gesellschaftliche) Lange besser wieder geben, als die meisten Seiten auf Facebook.

Fazit: Natürlich hat jeder seinen Geschmack, ich würde dir aber trotzdem empfehlen etwas anderes zu lesen, als das, was du sei nun mindestens 2 Monaten (eigentlich fertig) gelesen hast.
Und bitte schreib selbiges Buch nicht noch mal hier her. Wir wissen nun, dass du bei Facebook ließt.

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Flo. am Di 25 Jun 2013, 18:55

Tut mir Leid,hab das selber nicht mehr auf dem Schirm gehabt.

Mein letztes Buch was cih aber wirklich gelesen habe,war "Biedermann und die Brandstifter." Aber auch nur der Schule wegen.

Es ist ein Drama,welches kritische Punkte der Gesellschaft veranschaulichen soll.

Der genaue Zeitpunkt der Handlung wird nicht bekannt gegeben. 
Es handelt von einem Mann namens "Gottlieb Biedermann" welcher zwei Brandstifter in sein Haus lässt.
Aber wie kam es dazu?
Am anfang wird ein normaler Abend beschrieben. Bis Biedermanns Hausmädchen ihn in der Tür darauf hinweist,dass ein Mann von starker Statur und klagendem Gesicht in der Haustür stehe.
Zuerst befiahl Biedermann dem Mädchen (Anna) den Herren wieder vor die Tür zu setzten. Allerdings ließ dieser (Schmitz) sich nicht davon beirren und kam einfach rein.
Zu nächst war er selbst sehr bescheiden,bzw. ließ den Anschein erwecken später allerdings wurde er als Gast immer fordernder aber auch gleichzeitig kriecherischer.

Es kommt dazu,dass der vorher Obdachlose Schmitz bei ihm übernachten darf.

Am nächsten morgen sprach Schmitz davon,dass ein Freund (Eisenring) doch auch kommen wolle,da Schmitz so von Biedermann geschwärmt hatte.
Nach langer Diskussion darf auch dieser bei Biedermann übernachten.

Es vergingen ein paar Tage und Schmitz und Eisenring verließen das Haus einfach nicht.
Selbst nach mehreren Versuchen sie raus zu schmeißen von Seitens Biedermanns Frau und Biedermann selbst.
Bis sie irgendwann ein lautes Rumpeln hörten,mitten in der Nacht.

Es waren Eisenring und Schmitz die Bezinfässer in den Dachboden trugen.
Biedermann war entsetzt rief die Polizei und diese ist auch gekommen.
Allerdings lief es am Ende doch alles nicht wie geplant und es kam spontan dazu,dass Biedermann seine neuen Mitbewohner sogar noch deckte.
Es solle Haarwuchsmittel zum verkauf sein und nicht Benzin,so die Brandstifter und der Hausbesitzer.

Am nächsten morgen gab Biedermann die Hoffnung auf sie los zu werden..
Sie hatten danach sozusagen die Rollen getauscht.
Die ehemaligen Hausierer hatten die Rechte des Besitzers und umgekehrt.
Eisenring und Schmitz wurden sich immer sicherer mit ihrem Vorhaben und verrieten ihn dann anschließend auch,weil sie eben nichts zu verbergen hatten.
Biedermann war auch zu eingeschütert und verängst selbst etwas zu tun,die Polizei zu rufen,beispielsweise.

Wie dem auch sei. Es wird thematisiert,dass viele viel zu leichtgläuberisch und zu schüchtern sein kann um bestimmte Situtationen zu bewältigen. Und will anhand eines Extrem-Beispiels demonstrieren was passieren kann,wenn man sich selbst alles schön redet.

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Sabbo am Sa 06 Jul 2013, 23:36

 Hänschen Klein von Alexander Winkelmann, ein Thriller, hier der Klappentext:


Der junge Anwalt Sebastian Schneider bekommt eines Tages einen seltsamen Brief: die erste Strophe des Liedes »Hänschen klein« und das innige Versprechen einer Frau, dass sie und ihr Hans bald wieder vereint sein werden. Sebastian glaubt an einen Irrtum. Er ahnt nicht, dass er einen Liebesbrief in den Händen hält, der sein Leben zerstören wird: den Brief einer Mutter, die – totgeschwiegen, totgeglaubt, dem Wahnsinn verfallen – auf der Jagd nach ihrem Sohn ist. Und bereit, für ihr Hänschen klein über mehr als eine Leiche zu gehen …

So weit so gut, hatte irgendwas, den Bezug zum Kinderlied fand ich einerseits erschaudernd, andererseits dann wieder interessant.

Das Buch bietet auch eine ganze zeitlang einen gelungenen Cocktail aus nervenzereissender Spannung und schaurigen Momenten. Die Person Ellie Brock, die wahnsinnige Mutter ist glaubhaft und lehrt schon das Fürchten durch ihre besondere Fähigkeit und die Tatsache, dass sie für niemanden greifbar ist und aus dem Hinterhalt heraus angreift.

Wie sie sich Stück für Stück in das idyllische Leben auf dem Schneiderhof einschleicht und es systematisch zerstört, ist brilliant aufgebaut. Die Groteske der Figur Ellie Brock, einerseits liebende Mutter, andererseits gefühlloses Monster, hat in mir die ein oder andere Saite zum Klingen gebracht, die Frage, wie weit ein Mensch bereit ist aus vermeintlicher (Mutter)Liebe oder dem, was er selbst als Liebe auffasst, zu gehen birgt ein interessantes Motiv.

Zum Luftholen kommt der Leser mit der Verdichtung des Plots von Kapitel zu Kapitel immer weniger, mir fiel es auch schwer, das Buch zwischendurch wegzulegen.

Der Höhepunkt der Geschichte kam immer näher und nährte in mir die Spannung auf das Ende, bzw den Ausgang für alle Charaktere und da muss ich sagen....versaut! Nachdem das Buch so aufregend war, erlebte ich mit dem Ende, bzw dem Ausklang des Plots eine herbe Enttäuschung. Für mein Gefühl sind die Story und die Charaktere gegen Ende zu rapide "abgesunken". Ja, es wirkte an einigen Stellen sogar wie lieblos noch ein paar Sätze hingeschrieben, fertig.

Nachdem die Vorkommnisse im Buch wirklich heftig waren, hätte ich mir doch noch eine bessere Ausführung gewünscht, wie die Charaktere nun weiterleben, bzw sich entwickelt haben.

Eine Entwicklung kam ja über ca. 4 Seiten vor und das trug auch dazu bei, mir das Buch zu versauen...

Spoiler:

Was sollte das bitte, dass Anna, die Schwester von Ellie Brock, die die ganze Geschichte über völlig anders in Erscheinung tritt vom Wesen her, zu einer zweiten Ellie Brock wird? Das war für mich schlichtweg unrealistisch, auch mit dem sich stark ähnelnden Äußeren, wurde Anna doch anfangs optisch deutlich von Ellie abgehoben...Dass ihr Trauma durch das Erlebte darin bestand, nun auch zu einer vor Liebe wahnsinnigen Mutter zu werden, fand ich irgendwie daneben, das Ende über die Maße unbefriedigend. Es fehlte die Entwicklung, wie sie bei Ellie anfangs vorkam, einfach nur x Monate im Krankenhaus, Reha, entstellende Narben usw aneinander zu reihen und auch kaum auszuführen lässt das Ganze stark konstruiert wirken. Und irgendwie auch albern, wie Anna Ellie dann auch bezüglich des extremen Körpergewichts ähnelte....

Sehr schade, weil ich den Verlauf der Geschichte wirklich sehr gut fand. Aber mit diesem Ende kann ich mich nicht anfreunden...

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Sabbo am Sa 20 Jul 2013, 18:40

 Im Netz der Angst von Eileen Carr

Klappentext:

Psychologin Aimee Gannon erhält einen nächtlichen Anruf von der Polizei: Eine ihrer Patientinnen, die rebellische siebzehnjährige Taylor, wird verdächtigt, ihre Eltern ermordet zu haben. Aimee glaubt nicht an Taylors Schuld. Zusammen mit Detective Josh Wolf will sie die Wahrheit herausfinden. Aber je näher Josh der Wahrheit kommt, umso größer wird die Gefahr für Aimee …

Nicht schlecht das Buch, durch und durch spannend aufgebaut, gelungen fand ich auch die "Cliffhanger" am Ende der Kapitel.

Als "alter Hase" im Thriller-Genre hatte ich nur relativ schnell durchschaut, wer für den Mord verantwortlich war. Da hätte ich gerne noch etwas länger rätseln wollen. Ansonsten ist die komplette Auflösung dennoch interessant.

Der Überraschungseffekt ging aber immer mehr verloren, ich hatte nicht das Gefühl, sonderlich erstaunt zu sein oder gar entsetzt, wie es in Fitzek-Büchern oftmals der Fall ist. Ein völliges Überraschungsmoment wollte sich nicht aufbauen. Der Schluss war für mich zufriedenstellend, kein direktes Happy End eher ein realistisches Ende.

Die Charaktere erschienen mir teils zu stark sagen wir, "idealisiert", damit meine ich vor allem die beiden Protagonisten. Manchmal ging mir das etwas auf die Nerven mit der Annäherung zwischen ihnen. Mag aber auch darahn liegen, dass ich eher unangepasste Charaktere mag, die etwas Ungewöhnliches an sich haben. Man muss aber dazu sagen, dass die Betonung optischer Details auch subjektive Wahrnehmung beider Protagonisten war.

Das Lesen hat aber Spaß gemacht, war ganz zufrieden...

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Marvin am So 21 Jul 2013, 00:40

Bin gerade etwas angetrunken, aber was solls - der Text sieht für mich immer noch richtig aus xD

Ich habe "Die Revolution entlässt ihre Kinder" von Wolfgang Leonhard gelesen - er beschreibt hier sein Leben innerhalb der Sowjetunion (er und seine Eltern sind deutsche Kommunisten in der Sowjetunion), sein Parteileben und sein Leben als Deutscher im zweiten Weltkrieg später ist er einer der ersten 10 deutschen aus der Sowjetunion (zusammen mit Walter Ulbricht), die die Sowjetunion spätere DRR errichten sollen). Er wird aber dem Stalininsmus (Kommunismuns - Freiheit - Gleichheit - Rechte - Demokratie + Kaderpartei = Stalinismus) immer skeptischer und bricht später mit ihm. 1948 ist er nach Jugoslavien geflohen und inzwischen ist er ein Sozialist in Amerika, der oft nach Deutschland zurück kommt. Seine Frau war öfters für die SPD im Bundestag.

Außerdem habe ich "Mein Katalonien" von George Orwell gelesen. Hier beschreibt er den Spanischen Bürgerkrieg. Seine Rolle an der Front, den Kampf zwischen Stalinisten, (demokratischen) Sozialisten und Faschisten. Schlachten in Barcelona, seine Flucht und die Gleichgültigkeit der englischen Demokraten.

//Edit: Dank dem Rechtschreibprogramm meines Browsers dürfte der Beitrag lesbar sein xD

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Marvin am Fr 26 Jul 2013, 23:08

Seit meinem letzten Beitrag habe ich "Die heilige Johanna der Schlachthöfe" von Bertolt Brecht gelesen..
Wow, da ist wirklich alles drin, was man von ihm erwartet. Ein Buch über Kapitalismus-Kritik, das unterschwellig Kritik an der Kirche und am Menschen übt. Einfach perfekt für sein Denken. Von der Spannung her kommt es nicht ganz an "Leben des Galiei" heran, ist aber schöner zu lesen als "Mutter Courage und ihre Kinder". Man hat das, was zumindest für mich Typisch bei Brechts Büchern ist - man kapiert noch vor dem Ende des Buches, was er damit ausdrücken möchte, so werden einem die letzten Seiten noch extra bewusst und erst kurz vor dem Ende erschließt sich einem alles - warum wer wie reagiert hat, warum wer wie handelte. Und soweit ich weiß beabsichtigte Brecht dies auch mit seinem "epischen Theater".

Außerdem habe ich zum ersten mal ein Buch von Heinrich Heine gelesen.. "Deutschland. Ein Wintermärchen" .. an manchen Stellen habe ich in mich hinein gegrinst. Er hat es wirklich verstanden, mit der Sprache zu spielen. "Leider" habe ich mir aber eine Version mit Anmerkungen am Ende des Buches (ca. 30) Seiten gekauft - im nachhinein streiche ich das "leider". Der Autor hat das Gedicht nicht vor- bzw. nach-interpretiert, sondern seine ganz eigenen Erfahrungen mit dem Gedicht und aus seinem Leben erzählt. Daher war auch dies nützlich.
Wahrscheinlich wird dies das erste Buch sein, welches ich ein zweites mal lesen - sonst sind Bücher, nachdem ich sie einmal gelesen habe - und mögen sie noch so spannend sein, bei mir abgeschrieben.

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Sabbo am Fr 26 Jul 2013, 23:40

Momentan lese ich Christopher Ransom – Böse Träume.

Klappentext:


Es gibt sie, die perfekten Nachbarn. Mitten in der amerikanischen Vorstadtidylle schließen Mick, seine Frau Amy und die Kinder Freundschaft mit den neuen Nachbarn. Die Renders sind attraktiv, freundlich und großzügig. Und gefährlich. Sie hüten ein Geheimnis. Ein tödliches Geheimnis. Doch als Mick und seine Familie das merken, ist es fast zu spät. Sie sind in die Falle gegangen. Und es gibt keinen Ausweg mehr.

Ich überlege ehrlich gesagt momentan, ob es sich noch lohnt, dieses Buch weiter zu lesen. Das, was der Klappentext verspricht, hat sich für mich bisher noch nicht erfüllt, mir kommt es so vor, als wüsste der Autor gar nicht, in welche Richtung er eigentlich möchte. Roman, Thriller oder doch Horror? Dazu kommt eine zeitweise sehr pointierte Schreibweise, die es für mich teils zu sehr ins Lächerliche zieht.

Bisher ist für mich keine klare Linie ersichtlich, die Kapitel wirken willkürlich aneinander gereiht, kein Spannungsbogen oder roter Faden erkennbar. Fast wirkt dieses Buch auf mich, als sei es noch nicht die ausgearbeitete Version sondern eine Rohfassung. Es werden viele, unwichtige Details eingestreut, die mich als Leser eher langweilen. Bis es zu dem Part kommt, in dem nun endlich die ominösen, neuen Nachbarn einziehen, mussten immerhin über 100 Seiten vergehen, von daher frage ich mich, ob der Klappentext da so passend gewählt ist.

Für einen Thriller ist der Teil nach dem Intro schlichtweg zu lahm, da kommen erst einmal nähere Charakterstudien. Das Paradoxe ist, dass man als Leser dennoch mit keinem der Charaktere sympathisiert oder gar eine Identifikationsfigur findet.

Ich lege ein Buch wirklich sehr ungerne vor dem Ende weg aber wenn das so weiter vor sich hin plätschert...hatte ja erst ein Buch von Laymon, "Der Pfahl" mittendrin aufgehört : x

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Sabbo am Do 01 Aug 2013, 13:31

Habe mir ein tolles Buch für nebenbei geholt und kann es allen Japan-Liebhabern oder denen, die eine Reise dorthin in Erwägung ziehen, nur wärmstens empfehlen:

Kerstin und Andreas Fels-Fettnäpfchenführer Japan-Die Axt im Chrysanthemenwald

Ein herrliches Buch, vor allem, weil ich mich selbst in der ein-oder anderen Situation sehr gut wieder erkennt habe. Bin bei meinem ersten Japanbesuch auch mit den Kloschuhen durchs Haus gelaufen : x Das Ganze ist aber unheimlich unterhaltsam geschrieben, teils tat mir vom Lachen schon der Bauch weh oder ich habe mich sehr "fremdgeschämt".

Man erhält auch einen guten Einblick in die japanische Etikette und Gepflogenheiten, das ist für unsereins wirklich oft kompliziert oder schwer nachzuvollziehen im Denken. Habe mir das Buch vor allem wegen seines Unterhaltungswertes gekauft, ich finde das Zusammentreffen der japanischen Kultur mit unserer oder besser gesagt, den "Crash" interessant, ich wünschte, ich hätte meine damalige Bachelorarbeit zu dem Thema geschrieben x D

Würde es mir aber auch mal umgekehrt wünschen, dass ein Japaner über seine ersten Erfahrungen im "Ausland" schreibt, hatte mal einen japanischen Freund und der war dann im Umgang auch sehr niedlich, bzw hat Einiges hierzulande auch ganz anders aufgefasst.

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Kazuki am Do 01 Aug 2013, 13:47

mein zuletzt gelesenes buch ist skulduggery pleasant der 4. teil und das ist auch eigentlich die einzige buchreihe/bücher allgemein die ich freiwillig gelesen hab das buch ist echt der hammer wer fantasy bücher mag denk ich jedenfallls xD

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Raichu_90 am Fr 02 Aug 2013, 00:30

Mein zuletzt gelesenes Buch ist Blauer Montag von Nicci French. Sehr interessant ein Psycho / Thriller.

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Sabbo am Fr 02 Aug 2013, 18:01

@Raichu_90 schrieb:Mein zuletzt gelesenes Buch ist Blauer Montag von Nicci French. Sehr interessant ein Psycho / Thriller.

 Nicci French ist klasse, bzw sind klasse x D Habe da unter anderem "Der Feind in Deiner Nähe" gelesen und mag den besonderen Schreibstil mit der metaphorischen Ausdrucksweise. Ich bin sowieso empfänglich für bildliche Sprache, fordert mein Vorstellungsvermögen und erhöht den Wiederlesewert für mich deutlich. Ich werde wohl auch noch ein paar mehr Bücher von den beiden lesen, sie ergänzen sich prima.

Irgendwie schon ein Traum, ein Ehepartner, der die gleiche Passion teilt und mit einem zusammen schreibt,  Autorenduos kennt man ja eher aus dem Sachbuchbereich, in Belletristik eher seltener, bzw übernimmt da der Partner wenn eher das Lektorat oder die seelische Unterstützung x D

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Sabbo am Do 12 Sep 2013, 23:02

Operation Amazonas von James Rollins



Klappentext schrieb:Aus dem dichten Dschungel stolpert ein Mann in ein kleines Missionsdorf am Amazonas - die Zunge herausgeschnitten und blanken Terror in den Augen - und stirbt innerhalb weniger Stunden. Wie sich herausstellt, handelt es sich um den CIA-Agenten Gerald Clark, der Mitglied einer vor Jahren verschollenen Expedition gewesen war. Was seine Vorgesetzten in Washington verstört: Clark war einarmig - doch seine Leiche auf dem Foto weist beide Arme auf. Ein zweites Expeditionsteam, bestehend aus hochkarätigen Wissenschaftlern und Elitekämpfern des Militärs, soll herausfinden, was damals im Dschungel geschah. Sie wissen nicht, was sie erwartet ...
Ja, ich habe ein Faible für Geschichten, die im Dschungel spielen oder sich näher mit ihm befassen *zugeb* also konnte ich auch um dieses Buch keinen Bogen machen.

Meine Erwartungen wurden dann auch erfüllt, bzw noch übertroffen durch die fantastischen Elemente, die das Buch bereit hält. In der Tat kann man einiges als Science Fiction oder Fantasy sehen, was der Story und den Charakteren aber keineswegs schadet. Im Gegenteil, es ist spannend, als Leser auch eine Art "Forscherposition" einzunehmen, nach und nach herauszufinden, was sich zugetragen hat und noch zuträgt.

Einige Aspekte des Buchs lassen sich auch wieder kritisch zum Thema Mensch/Wissenschaft/Entwicklung des Menschen sehen. Ich habe da gerade eine Vorliebe für Bücher, die in diesem Hinblick zum Nachdenken anregen und das tut Operation Amazonas.

Die Charaktere waren ansprechend, allen voran der Tausendsassa Nate, der den Dschungel wie seine Westentasche kennt und einige Tricks auf Lager hat. Die Ärztin mochte ich auch, hätte mir aber eher eine Charakterentwicklung von Anna Fong gewünscht aber sie war dann doch nur Beiwerk, schade...

Gegen Ende fehlt mir ein wenig Info zu Jessies Gesundung, war mir dann etwas knapp gehalten, "so jetzt haben wir das Problem gelöst, die Welt ist gerettet", erschien mir dann doch etwas zu einfach. Aber das Ende ist auf jeden Fall interessant.

Ein lesenswertes Buch.

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Schattenpuppe am So 20 Okt 2013, 13:33

Mein zuletzt gelesenes Buch war glaub ich Die Blumen des Bösen. Habs nochmal gelesen :)und ja, mehr gibts auch nicht zu sagen XD Ich liebe seine Gedichte einfach^^

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Chimney am So 20 Okt 2013, 18:18

Ist zwar schon etwas länger her, aber mein zuletzt gelesenes Buch ist .hack//Another Birth Band 4 und damit der letzte Teil dieser Reihe.
Also das Buch behandelt die Story von .hack//Infection-.hack//Quarantine. Es ist aller dings aus der Sicht von Akira Hayami geschrieben so dass man mehr von ihr erfährt.

Hier mal um was es grob geht:
Akira Hayami ist 16 Jahre alt und führt ein normales leben. Ihr jüngerer Bruder Fumikazu spielt ein Online Game "The World". Doch plötzlich fällt er beim spielen ins Koma und auf dem Monitor steht "Game Over". Darauf hin loggt Akira sich unter den Namen "BlackRose" als Heavy Blade, eine dortige Klasse, ein. Auf dem Weg in die Area, wo Fumikazu sich aufhielt bevor er das Bewusstsein verliert, trifft sie auf einen Twin Blade User, auch eine Klasse, Kite, der ebenfalls ein Rätsel zu lösen hat. Gemeinsam versuchen sie nun herauszufinden, was wirklich in "The World" passiert.

Also ich mag die 4 Bücher. Auch wenn mir deutsche Übersetztung hier und da nicht gefällt. Cubia wurde im Buch nämlich Kyvia genannt. Kann ich gar nicht nachvollziehen.

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von AceKun am So 20 Okt 2013, 20:23

Noir

Einzeiler for da win,aber das Buch ist gut.

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Marvin am Fr 25 Okt 2013, 21:11

Ich bin (leider) nur Ferienleser, soll heißen, dass ich mir am ersten Ferientag einen Bücherstapel auf meinen Nachtschrank lege und diese im Verlauf der Ferien durchlesen. Deshalb kommen bei mir meist Stoßladungen und alles auf einmal.

1984 - durch die NSA Affäre musste ich unbedingt dieses Buch lesen. Immer wieder las ich Verweise auf Orwell und den Titel. Er beschreibt in diesem Buch einen totalitären Riesenstaat, der seine Bewohner auf schärfste manipuliert, sie in Klassen einteilt, die große Masse ("proles") dumm hält und die mittlere Klasse total überwacht und sie an das System anpasst. Man merkt auch seine politische Einstellung, sein Schreibstil hat sich im Vergleich zu einem früheren Buch auch verändert bzw. schreibt er hier spannender.

Hitlerjunge Salomon - ein Autobiografie von einem Juden, der im zweiten Weltkrieg in Deutschland lebte. Er gab sich als "Volksdeutscher" aus und arbeitete bei der Wehrmacht als Übersetzter in der Sowjetunion, als er später (mit 15 Jahren, glaube ich) nach Braunschweig in eine Hitlerjungen Schule geschickt wird. Er schreibt über seine Gefühle, Freunde und seine Familie (die er später im Ghetto sucht) und die ständige Angst entdeckt zu werden. Den Film habe ich gesehen und er war in meiner Schule, sodass ich mir einen 2-stündigen Vortrag von ihm angehört habe (und er mir das Buch signiert hat) - gerade dadurch war das kein analytisches Auffassen seiner Informationen, sondern ein empfinden seiner Gefühle. Leider wird es in der Mitte etwas Langatmig. Gegen Ende wird es aber wieder gut.

Faust I - weil ich mal einen alten Klassiker lesen wollte habe ich bei Goethe angefangen. Leider habe ich mich bei längeren Leseneinheiten oft dazu hinreißen lassen, eher auf den Klang der Strophen zu hören, als auf den Inhalt. Manchmal hatte ich auch einfach Lust laut zu lesen.^^ Ich habe auch zeitversetzt die Theaterinszenierung von Gustav Gründgens gesehen. (Die ist einfach klasse!) Dadurch wurde mir an der ein oder anderen Stelle nochmal klarer, was gemeint war bzw. wie was gemeint war.

Faust II - wenn schon. Leider nicht ganz so einfach zu lesen und verstehen, wie Faust I (hier habe ich nämlich öfters Gesellschaftskritik durchblinzeln sehen, bei Faust II nicht mehr) und mit vielen griechischen Figuren. Obwohl ich mich für Mythologie interessiere und hier noch besonders für Griechenland saß ich dann nach jedem Kapitel mit vollbeschrieben Zetteln am PC und habe erstmal alle Namen gegoogelt. Leider habe ich hier nur die Theaterinszenierung von der Expo gefunden.. die habe ich dann nicht gesehen.

Er ist wieder da - habe ich öfters gehört, war auch auf der Bestseller-Liste. Der Einleitungstext hat mir gefallen, deshalb gekauft. Die Handlung beginnt mit einem in Berlin-Mitte aufwachenden Adolf Hitler im Jahre 2010. Es ist aus der Perspektive von Hitler geschrieben, wie er wohl das heutige Deutschland empfinden würde und wie das Umfeld (hier: die Berliner) auf ihn reagieren. Viel Kritik (an Parteien, das Fernsehprogramm und Zeitungen) ist enthalten, manche Äußerungen bei denen man schmunzeln muss und manchmal Passagen, bei denen man richtig lacht. Fand ich gut.

Der [Aufhalsame] Aufstieg des Arturo Ui - ich hatte mal wieder Lust auf Brecht und programmatisch hat das ja gerade gepasst. Gibt es besseres von ihm, schlecht war es aber nicht. Es will den Aufstieg Hitlers übergeleitet in die Welt der Gangster in den USA in den Jahren der Weltwirtschaftskrise. Hitler bekam hier die Rolle eines Gangsterbosses, auch Goebbels, Röhm und Göring spielen mit. Viel nachzudenken gab es im Vergleich zu anderen seiner Büchern aber nicht, da nach jedem Kapitel/jeder Szene eine kleine Zusammenfassung ("Flugblätter) des Zeitraums in Deutschland beschrieben ist, den die Szene beschreiben will. Die Geschichte endet aber mit dem Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich (1938). Besonders der Epilog ist dann aber nochmal schön - besonders, da Brecht schon 1941 davon ausgeht, dass Hitler später nicht mehr "regiert" bzw. er gestürzt wird.
Brecht schrieb: Ihr aber lernet, wie man sieht statt stiert
Und handelt, statt zu reden noch und noch.
So was hätt einmal fast die Welt regiert!
Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
Daß keiner uns zu früh da triumphiert –
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!

Das Versprechen - musste ich von der Schule aus lesen, fand ich aber ganz gut. Am Anfang spielen die verschiedenen Ich-Erzähler ineinander, weshalb ich eine Seite doppelt lesen musste, bis ich das geblickt habe und dann erstmal über mich selbst gelacht habe.^^ Der Schluss, besonders die Krankenhausszene, ist aber doch ziemlich langweilig. Insgesamt aber in Ordnung.


Marvin
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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Sabbo am Do 07 Nov 2013, 19:51

Gregg Hurwitz-Oder sie stirbt

Klappentext:


Auf Schritt und Tritt beobachtet, überall, jederzeit – ein Alptraum: Als Patrick, Lehrer an einer Highschool, im Nebenberuf Drehbuchautor, morgens wie immer die Zeitung aus dem Briefkasten holt, findet er dort eine mysteriöse, unbeschriftete DVD. Darauf sind er und seine Frau Ariana zu sehen, in allen Räumen ihres Hauses, beim Schlafen, beim Aufstehen, buchstäblich überall. Zunächst glaubt Patrick an einen dummen Scherz. Doch dann kommt plötzlich diese Mail: »Komm alleine, tu, was wir dir sagen – oder sie stirbt.« Für Patrick und Ariana beginnt ein tödliches Spiel …
Uff, von diesem Buch brauchte ich glatt eine Verschnaufpause, weil es so viele, interessante Wendungen enthält. Ich hätte nie gedacht, dass es klappen könnte, einen stinknormalen Lehrer zum Teil eines Komplotts zu machen.
Kam für mich alles schon eher unerwartet und irgendwie habe ich auch mit Patrick gelitten, der sich immer tiefer in etwas für ihn Unbestimmtes verstrickt hat. 

Hätte nie gedacht, dass die Probleme anderer so schnell zu eigenen werden können. Stellenweise habe ich gedacht: "Ein Normalsterblicher würde da doch die Finger von lassen!"
Aber würde er das tatsächlich? Patrick präsentiert sich ja auch als sehr neugieriger, hinterfragender Charakter, immerhin wird er auch sehr unter Druck gesetzt.

Der Leser tappt zudem lange Zeit im Dunkeln, wer denn nun hinter alledem steckt, es wird wirklich erst sehr spät klar aber das habe ich als angenehm empfunden, weil es genügend Raum für eigene Theorien und Vermutungen lässt.

Ich lag natürlich mit meiner daneben, gegen Ende musste ich erst einmal Luft holen. Vielleicht auch ein Buch, dem ich mich zu späterem Zeitpunkt noch einmal zuwenden werde.

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Sabbo am Mi 04 Dez 2013, 20:09

Tote Augen von Karen Slaughter


Klappentext schrieb:Eine Folterkammer tief unter der Erde ...

Als Krankenhausärztin in Atlanta, Georgia, versucht Dr. Sara Linton, ihr Leben neu zu ordnen. Doch als es zu einer Reihe grausamer Folterungen und Morde kommt, kann die ehemalige Rechtsmedizinerin aus Grant County nicht tatenlos zusehen. Sie schaltet sich in die Ermittlungen von Will Trent und Faith Mitchell vom Georgia Bureau of Investigation ein, auch wenn die Ereignisse schmerzhafte Erinnerungen in ihr wecken, die sie eigentlich hinter sich lassen wollte ...
Das Buch entwickelte sich anders als ich es vom Klappentext her erwartet hatte. Bin davon ausgegangen, dass der Fokus auf dem Folterfall liegt, die Vorgehensweise des Täters usw aber zwischendurch hat das Buch immer wieder mal Romancharakter angenommen und es kam viel zu den einzelnen Charakteren, deren Beziehung zueinander oder deren Umfeld. 

Das ist kein Kritikpunkt, ich fand besonders die Charaktere Will Trent und Sara Linton interessant, fand es fast ein bisschen gemein, dass das Ende bezogen auf die Charaktere eher offen bleibt, es gibt wohl ein Nachfolgerbuch zu diesem.

Das war so ein bisschen unbefriedigend, weil gewisse Entwicklungen angedeutet wurden zwischen den Charakteren, die dann gegen Ende jedoch deutlich entschärft wurden, da dachte ich mir als Leser schon ein wenig: "Och Menno!"

Das Buch ist spannend geschrieben, an manchen Stellen fand ich schon, dass die Handlung durch die Charakterentwicklung etwas ausgebremst wurde, es fällt aber nicht so ins Gewicht, dass es ein ernstzunehmender Einwand gegen die Tiefe der Charaktere wäre. Ich bin wie schon erwähnt auch ein verwöhnter Leser, der hohe Ansprüche an die Krimi-Literatur stellt, eben weil ich so Vieles bereits kenne.

Ich denke, ich werde den Nachfolger auch lesen, es ist schon so, dass man mehr erfahren, wissen möchte, welche Wege die einzelnen Charaktere jetzt einschlagen. Ich war mit diesem Buch sehr zufrieden, erheiternd ist auch das Zusammentreffen von Will Trents und Faith Mitchells Eigenheiten, die öfters für Auseinandersetzungen sorgen.

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von legulu am Mi 04 Dez 2013, 21:24

Als letztes las ich Liberty 9:Todeszone, von Rainer M. Schröder. Ein wundervolles Buch. Der zweite Teil einer Trilogie. Es ist, wie sine Vorteile eine Dystopie.
Unlängst habe ich begonnen Tintenherz von Cornelia Funke zu lesen. Wundervoll!

Ich wünsche euch noch viel Spaß beim verschlingen eurer Bücher Lachen

l.g. legulu

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von DarkLollypop am Do 05 Dez 2013, 17:37

So, ich endlich mal wieder Lachen

Also: Momentan lese ich Warrior Cats - Der geheime Blick. Dies ist der erste Band der mittlerweile schon abgeschlossenen 3. Staffel. Wie in jeder bisherigen neuen Staffel, wurden zu Beginn neue Charaktere eingeführt. Diesmal darf man in die Seele der drei Jungen von Brombeerkralle und Eichhornschweif schauen. Häherjunges, Löwenjunges und Disteljunges.

Es geht um eine Prophezeiung, die wahrscheinlich die ganze Staffel als Leitsatz dienen wird. 
"Drei werden es sein, Blut von deinem Blut. Sie halten die Macht der Sterne in ihren Pfoten."
Gemeint sind vermutlich die drei Jungen, welche man durch das Buch begleitet. Im Verlauf des Buches werden die drei zu Schülern und zwei von ihnen können sich nicht wirklich entscheiden, was sie wollen, was schlussendlich zu einigen Komplikationen führt. Alle drei haben außerdem besondere Talente. Häherjunges z.B. ist Blind, hat aber andere dafür umso stärkere Sinne und kann sich in die Träume anderer schleichen.
Es ist spannend bis zum Ende, welches ich noch nicht gelesen habe.^^
Hört aber natürlich nicht auf mit diesem Teil, sondern geht über mehrere Bände.

Davor habe ich Der goldene Kompass angerissen, bin aber noch nicht dazu gekommen, es weiter zu lesen. Der Anfang war aber nicht schlecht, hat mich nur nicht wirklich gefesselt.

Demnächst (nehme ich mir als Grundsatz für's neue Jahr vor) werde ich mal mit Krimis und Thrillern anfangen, ich bin ja noch bei Fantasy-Büchern hängen geblieben. Soll jetzt aber nicht heißen, dass ich keine Fantasy-Bücher mehr lesen werde!!! :DD

Viel Spaß weiterhin beim Bücherwürmern und eine schöne 
Weihnachts-/Adventszeit wünscht euch
Euer

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Sabbo am Fr 06 Dez 2013, 16:09

Tssss.....gerade ein neues Buch angefangen und nach den ersten 50 Seiten abgebrochen...und zwar 
Im Wald der stummen Schreie von Jean Christophe Grange.


Der Klappentext hörte sich für mich vielversprechend an:



Jeanne Korowa, eine erfolgreiche Untersuchungsrichterin in Paris, wird mit ihrem Kollegen François Taine auf eine besonders grausame Mordserie angesetzt: Drei Frauen wurden brutal ausgeweidet, ihre Leichen makaber in Szene gesetzt und Teileihrer Körper offenbar vom Täter verspeist. Im Zuge der Ermittlungen stößt Jeanne auf einen besorgten Vater, der von den unverständlichen Taten seines autistischen Sohnes berichtet. Er ahnt, dass dieser zu unglaublichen Verbrechen in derLage ist. Könnte der junge Mann der Täter sein? Die Suche nach der Wahrheit führt Jeanne bis in den Dschungel Argentiniens. Was sie dort entdeckt, hätte sie sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können.

 
 

Vom Thrillergenre habe ich die ersten Seiten rein gar nichts gemerkt, es ging hauptsächlich darum mit wem die Hauptdarstellerin geschlafen hat und gerne schlafen würde, bzw welche teuren Schuhe sie gekauft hat und mit wem ihre Kollegen anbandeln. 

Das Ganze fand ich einfach nur lahm, hinzu kommt eine äußerst unsympathische Protagonistin, eine Frau, der ihre Fingernägel wichtiger sind als ein Mordfall...

Ich kann natürlich nur für mich sprechen aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr habe ich die Augen verdreht, weil sich der Autor an unbedeutenden Details dieser Art aufhielt, bzw weitere Personen eingeführt hat, die durch ewig lange Dialoge über Dinge, die mit dem eigentlichen Fall gar nichts zu tun haben gelangweilt haben. 

Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass das Buch nur schwer in die Gänge kam, fand es nichts lohnenswert, weiterzulesen. Habe bei den Rezensionen im Internet auch sehr gespaltene Lager gefunden. Enttäuschend....muss ich mich auf die Suche nach einem neuen Buch machen. 

Ich denke aber auch, der Autor ist einfach nicht mein Fall, hatte schon mal ein Buch von dem, das ich nach einem Drittel lesen weggelegt habe, von dem lasse ich in Zukunft wohl die Finger.

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Re: Zuletzt gelesenes Buch

Beitrag von Sabbo am Mo 16 Dez 2013, 21:46

Habe nun "Kind des Bösen" von Steve Mosby fertig gelesen...

Klappentext schrieb:Detective Inspector Andrew Hicks glaubt, alles über Mord zu wissen. Für ihn ist Logik alles. Doch sein neuester Fall macht ihn hilflos. Als eine Frau erschlagen aufgefunden wird, vermutet er ein Verbrechen aus Leidenschaft und konzentriert die Ermittlungen auf den Ex-Ehemann. Eine zweite, übel zugerichtete Leiche widerlegt jedoch seine Vermutung: Der Tote ist ein Obdachloser ohne jede Verbindung zu der Ermordeten. Angst breitet sich in der Bevölkerung aus, als in schneller Folge weitere Morde geschehen. Fieberhaft sucht Hicks nach einem Motiv, wo es keines zu geben scheint. Offenbar hat er es mit einem neuen Typ von Killer zu tun. Plötzlich erhält Hicks Briefe des Mörders, in denen dieser ihm sein Prinzip erläutert: totale Unberechenbarkeit ...



Dieses Buch klang für mich natürlich interessant, weil es nicht den gängigen Fällen zu entsprechen schien. Auch dass die Einstellung des Ermittlers gegenteilig zu dem, was der Mörder denkt und macht ist, war für mich ansprechend. 

Hicks ist die zentrale Figur, seine Partnerin bei der Polizei kommt dagegen eher farblos daher, charakterlich fand ich sie nicht so ausgefeilt. Sehr lange wird Spannung aufgebaut, die teils auch für den Leser schon etwas frustrierend ist, weil die Ermittlungen wirklich völlig im Dunkeln tappen zunächst.

Ich fand die Auflösung dann allerdings eher lahm, ich hatte mir einen "Showdown" mit dem Mörder erhofft. Es gibt zwar die Verfolgungsjagd durchs Krankenhaus aber dass das Aufeinandertreffen von Protagonist und Antagonist so reibungslos abläuft, hätte ich nicht gedacht. 

Spoiler:
Hat mich schon erstaunt, dass der Mörder sein "Werk" selbst dann als beendet betrachtet und sich das Leben nimmt. Meine Einschätzung war da eher, dass er die Verbitterung darüber, dass sein "Code" doch geknackt wurde an Hicks auslässt.

Für meinen Geschmack hat sich das Ganze dann zu schnell entladen, dafür, dass die ersten beiden Drittel des Buches dem Spannungsbogen dienen. Das Buch war für mich so in Ordnung aber überragend fand ichs auch nicht...

Sabbo
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