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"Everything is a Remix": Wie sinnlos ist das Urheberrecht?

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"Everything is a Remix": Wie sinnlos ist das Urheberrecht?

Beitrag von Julizi am Di 28 Feb 2012, 16:24

gulli
Auch in Hollywood bauen viele erfolgreiche Filme auf bereits bestehenden Werken auf. Filmemacher Kirby Ferguson rechnet den Zuschauern und allen Rechteinhabern vor: 74 von 100 Kassenknüllern sind lediglich Fortsetzungen, modernisierte Fassungen oder basieren auf bereits veröffentlichten Comics oder Romanen. Ferguson beweist: Jedes kreative Werk ist letztlich nichts weiter als ein Remix.

Jede Kreation benötigt eine Inspiration und Einflüsse von außen. George Lucas, der Schöpfer von Star Wars - der populärsten SF-Kinoreihe überhaupt - bediente sich bei zahllosen Filmen unterschiedlicher Genres, um die Szenen zu verändern, umzuformen und um die Wirkung der Filmauszüge auf die eigenen Zuschauer zu erhalten. Gäbe es diese Vorbilder nicht, hätte Lucas deren Elemente nicht aufgreifen können. Gäbe es keine Vorbilder, so würde letztlich Star Wars nicht existieren. Im zweiten Teil der englischsprachigen Dokumentation "Everything is a Remix" werden die entsprechenden Ausschnitte aus den Kinofilmen im direkten Vergleich gezeigt. Deutlicher kann man nicht zeigen und schneller kann man nicht begreifen, wie sehr jeder Filmemacher auf die geistige Schöpfung seiner Vorgänger und Mitbewerber angewiesen ist. Doch dieser Grundsatz gilt nicht nur in der Filmbranche. Dieser Grundsatz gilt in wirklich allen kreativen Bereichen. Welcher Text, welches Bild, welches Computerspiel, welche Software, Melodie oder wissenschaftliche Erkenntnis ist wirklich frei von den Einflüssen Dritter? Nichts und niemand wird sich davon freisprechen können. Welchen Sinn haben dann aber die Urheberrechte als solche?

Das hinterfragen und wissen wir Konsumenten. Doch wissen wir das - in Zeiten von Massenabmahnungen, endlosen Patentkriegen, Festnahmen der Betreiber von Filehostern, dem geplanten Leistungsschutzrecht, Netzsperren, 3-Strikes, ACTA, Sopa und Pipa - auch die führenden Manager der Kreativwirtschaft? Inwiefern ist diese Erkenntnis auch in den Köpfen der Politiker angekommen? Oder ist dieses Wissen ungewollt, weil man dann zugeben müsste, dass in diesem Licht der Schutz der eigenen Werke ebenso fragwürdig wie kompliziert erscheint? Wenn alle neuen Werke auf bereits bestehenden basieren - in welchem Ausmaß und unter welchen Umständen darf man dann Dritten verbieten, vom neuen Werk einen Remix zu erstellen? Der New Yorker Filmemacher zeigt zwar keine Lösung des Dilemmas auf. Wohl aber zeigt er, auf welch dünnen Beinen die Forderungen der Rechteinhaber stehen, die sich immer strengere Regeln und Strafen für die ach so bösen Raubkopierer wünschen.

Um beim Beispiel zu bleiben: Obwohl sich George Lucas reichhaltig bei Dritten bediente, versuchte er sogar den Verkauf von Uniformen seiner Sturmtruppen zu verbieten. Und obwohl er die meisten seiner Werke schon mehrfach verwertet hat, kam im Februar dieses Jahres die "Star Wars"-Saga im 3D-Gewand zurück auf die Leinwand. Lucas könnte man böse gesagt als den Meister der Remixer und Resteverwerter bezeichnen. Stellt sich nur die Frage: Wenn er das darf, wieso soll uns das verboten werden? In diesem überaus komplexen Zusammenhang tauchen immer mehr Fragen, aber vergleichsweise wenig für alle Seiten befriedigende Antworten auf. Die Politik steht dabei ständig vor der Wahl. Sie kann entweder die Rechte der Verbraucher oder aber die der Vertreter der Kreativwirtschaft schützen.

Wer den New Yorker Kirby Ferguson unterstützen möchte, der kann ihm etwas spenden oder zumindest helfen, im Web seine Dokumentation bekannter zu machen. Wer weitergehend informiert werden möchte: "Everything is a Remix" ist auch bei Facebook und Twitter unterwegs.

Wie steht ihr dazu?

Ich persönlich finde,dass er Recht hat,denn es gab jede Idee schonmal:Pokemon ist keine Erfindung,Mario ist keine Erfindung,Spongebob ist keine Erfindung,sondern nur ein Ergebniss aus verscheidenen Sachen,so beläuft sich der Selbsteinfluss des Erfinders auf höchtes 25%
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