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Die Reise zum Todesberg

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Die Reise zum Todesberg

Beitrag von Elevoltek am Do 26 Jul 2012, 23:34

Version 1.02 - Erstkorrektur vom 18.02.2015
Fazit: immer noch Verbesserungswürdig

Vorwort
Ein jeder Mensch hat vor etwas Angst oder fürchtet sich vor etwas. Sei es eine Prüfung, Spinnen oder die Dunkelheit. In diesem Punkt ist jeder Mensch anders. Jedoch bin ich der Meinung, dass früher oder später einmal der Punkt kommt, da hat ein jeder von uns, vor derselben Sache Angst. Ich rede vom Tod und dies soll auch die Hintergrundgeschichte meiner (mehr schlechten als rechten) Geschichte werden. Bevor ihr meine Worte unten lesen werdet, solltet ihr meine Einleitung in die Welt lesen. Denn auch wenn es hier um Pokémon geht, ist meine Geschichte deutlich anders, als die meisten Geschichten, denn auch in dieser Welt haben die Leute Angst vor dem Tod gehabt.
Die Angst trieb gewisse Leute dazu, nach einem Weg zu einem ewigen Leben zu suchen. Und was eignet sich da besser, als Studienobjekt, als die schweinbar unsterblichen Legendären Pokémon. Hierbei wurde an verschiedenen DNS-Bausteinen, Enzymen und anderen Merkmalen, verschiedener legendärer Pokémon herumexperimentiert, damit gewisse reiche Leute, nicht ihren Reichtum verlieren, nur weil sie sterben müssen. Doch Mutter-Natur war zornig geworden und ließ aus diesen Experimenten ein grausames Ergebnis entstehen. Es entstand ein Virus, der sowohl Pokémon als auch Menschen infizierte. Der Virus übernimmt die Kontrolle des Trägers und lässt ihn aggressiv werden. Sowohl Pokémon, als auch Menschen gehen in diesem Zustand aufeinander los. Kranke Menschen, greifen gesunde Menschen und kranke Pokémon an. Kranke Pokémon, greifen gesunde Pokémon, gesunde Menschen und kranke Menschen an. Befallene, erhalten körperliche Mutationen und Wucherungen.
Da selbst in so einer unnatürlichen Umgebung, die Gesetze des Stärken zählen, waren die Menschen, sowohl krank, als auch Gesund schnell von allen infizierten Pokémon, vom Weltgeschehen, entfernt worden. Die gesunden Pokémon, die noch Ihre Instinkte und die Wildnis als Ihre Heimat nennen konnten, versuchten zu überleben, was den meisten auch gelang. Es bildeten sich unter den Pokémon Gesellschaften und Zusammenschlüsse, denn Gemeinsam waren sie stärker. Doch diese Gesellschaften konnten sehr verschieden sein. So existieren Baumdörfer, in denen man sich gegenseitig hilft, aber auch wandernde Gruppen, die den Virus als Befreiung von der Menschheit feiern. Doch gibt auch Einzelgänger, die sich keiner dieser Gruppen zuordnen können.
Doch alle kennen die Geschichte, des Virus und der Menschen, die so kurz, vor der Rettung waren und die Lösung irgendwo liegen haben, doch für die Pokémon unerreichbar und immer mit der Angst im Hinterkopf, dass nur wenige Infizierte, durch die Welt streifende Pokémon, alles vernichten könnte, was die lebenden Pokémon sich aufgebaut haben. Denn nachts hört man die Kranken schreien. Sie rufen Namen, die sie nicht mehr kennen und suchen etwas, an denen Sie Ihre Schmerzen Ausdruck verleihen können, nachdem Sie die Menschheit ausgelöscht haben.
Viele haben die berühmte „Kammer“ gesucht, aber keiner hat sie gefunden. Diese „Kammer“ von der alten Pokémon, den jungen Pokémon erzählen, bevor diese einschlafen. Viele haben sie gesucht und sind gestorben.
In dieser Geschichte geht es um Floyd der zwar etwas suchte, aber nicht wusste, was es war.



[justify]Floyd lief durch den neuen Wald den er erreichte. Zurück durfte er ja nicht und wollte er auch nicht. Den Weg bis jetzt hat er nur überlebt, weil die sein Ex-Boss so wollte. Der Weg über die Berge war vielleicht schwer, aber bis hier her, hatte sein neuer Feind keine Kontrolle mehr. Hier und da sieht man ein paar verdorbene Pokémon, die über die Berge wollen. Als wären sie eine Armee, die alle normalen PKMN als Feind ansahen.
Hier und da sieht man auch ein paar Einsiedler, die sich verstecken und die Strecken der "Finsteren Armee" kennen und anderen gesunden Pokémon helfen, soweit sie dies konnten.
Und so war es auch heute. Er sah ein kleines Baumhaus zwischen den Ästen eines Baumes und wie er die Leute hier kennen gelernt hatte, in letzter Zeit, sind diese sehr Gastfreundlich, nicht so wie in seiner Heimat. Also sprang er auf den Baum um das Häuschen zu betreten.
Als Floyd das Baumhäuschen betrat sah er ein altes Rasaff. Es schien so um die 80 Jahre zu sein und freundlich gesinnt. Es begrüßte Ihn mit folgenden Worten: "Ahh ein Sichlor, man sieht nicht viele von euch hier und ich schätze mal, dass du nicht von hier bist. Mein Freund nannte mich damals Hitbox und da wir aktuell zusammenhalten sollten, darfst du dich gerne hier ausruhen." Floyd hatte das Gefühl, als ob dieser Hitbox ihn schon erwartet hatte und sagte nur: "Danke, ich heiße Floyd." Er saß sich zu dem alten PKMN auf den Boden und der Einsiedler fing an zu reden: "Wäre ich nicht so alt, würde ich mich ja auf die Suche nach der Kammer machen, aber mein Knochen schmerzen bei jedem Schlag und einen Power-Punch habe ich schon seit 20 Jahre nicht mehr hin bekommen. Aber du scheinst genug kämpfe gekämpft zu haben, um diese letzte Hoffnung zu suchen und auch noch nicht zu viele geführt zu haben, dass du das Kämpfen leid bist." Floyd hielt das PKMN für Senil, aber er fand die Story über so eine Kammer interessant zu finden. Er hatte noch nie von ihr gehört. "Ahh ich sehe, dass du keine Ahnung hast von jener Kammer. In Ihr solle die Heilung sein, welche alle rettet. Und in dir schlägt das Blut des Schicksals. In deinen Adern fließt das Blut eines Champs. Glaub mir, ich sehe es dir an. Ich habe da etwas, was dir helfen wird, komm folge mir" erklärte das Rasaff und sprang aus dem Fensterchen. Sichlor sah verdutz hinterher, sprang auf und folgte ihm, ohne groß nachzudenken. Er wusste nicht, was der Fremde Gastgeber an sich hatte, jedoch was immer es auch war, gab es Floyd, dass Gefühl, als hätte er seinen Großvater vor sich. „Dafür, dass er so alt sein soll rennt er ganz schön“, dachte Floyd. Sie rannten durch den Wald, bis sie unerwartet eine Lichtung betraten. In der Mitte, dieser Lichtung befand sich ein Stein. Er war komplett schwarz, und schien aus tiefen Gesteinsschichten nach oben katapultiert worden zu sein. Er bestand aus einer sehr dunklen Sorte Obsidion und war sicher einer der größten Steine, die es an der Erdoberfläche gab. Die Sonne spiegelte sich auf seiner glatten Oberfläche und an den Rändern konnte man erkennen, dass dieses Material in dünnen Sichten auch durchsichtig gewesen wäre. Doch auf Grund der Größe des Felsbrockens, sah man nur schwärze. "Da drunter ist dein Geschenk, was dir helfen soll. Ich habe es dort versteckt, um es dann dem Richtigen zu geben und damit es nicht die „Anderen“ in die Finger bekommen.“, erklärte das alte Kampf-Pokémon, dem Sichlor. Man konnte erkennen wie aufgeregt, dieses Pokémon war, als ob ihm eine Last abgenommen werden würde und an dem Wort, "Anderen" konnte man die Verachtung und den Hass erkennen, den er den infizierten Pokémon gegenüber hatte. Sicher konnten die kranken Pokémon wenig für ihre Handlungen, jedoch scheint Hitbox genügend Freunde verloren zu haben, um diese Tatsache zu ignorieren. Floyd konnte dies zum Teil verstehen, auch wenn er sicher nicht das gleiche Erlebt hatte. Dann ließ das Rasaff nochmal alle Gelenke knacken und schien sich für etwas vorzubereiten. Wäre dieses Pokémon ein Buch gewesen, hätte man den Staub von Einband geklopft, aber es war ein Kampf-Pokémon, aus diesem Grund ließ es die Luft aus den Gelenken und holte aus. Der Stein, der so massiv aussah, zerbrach nach nur einem Schlag und wäre ein Trainer hinter Hitbox gestanden, hätte Floyd auch gewusste, dass dies die Macht der Attacke Zertrümmerer war. Da es sich im einen großen Felsen handelte, zerbrach er mit einem lauten rums, der Zombie-PKMN anlockte. Die Infizierten kamen auf die beiden gesunden Pokémon zugerannt, als ob sie darauf gewartet hätten, aus allen Ecken der Lichtung. Sie kamen auf Hitbox zu gestürmt, wie auf einen Feind, den man lange im Visier hatte und nur auf richtigen Moment gewartet hatte. Trotz seines Alters, wehrte sich Hitbox mit aller Kraft und das Sichlor war überrascht, wie gut sich das Pokémon, trotz des Alters schlug. Die Angreifer schienen sich auf den ersten Blick nicht für Floyd zu interessieren, jedoch, konnte er das alte Pokémon nicht sterben lassen, denn egal wie gut sich dieses Pokémon schlägt, waren es zu viele Feinde. Floyd versucht ihm zu helfen, aber kaum machte dieser Anstalten, seinem neuen Freund zu helfen, wurde er von einem Ungeheuer, was ein Tentoxa war umwickelte. Es hielt Floyd, mit den kalten und feuchten Tentakel im Griff, wodurch er seinen Gastgeber aus den Augen verlor. Er musste sich auf seinen Gegner konzentrieren. Mit ruckartigen Bewegungen und Ziehen konnte sich Floyd, aus den Fängen, des von der Krankheit entstellten Tentoxas befreien. Sichlor machte einen Satz nach hinten als es sich befreit und zog sein Muskelband, mit seinem Mund fest. "Spüre meine Stahlflügel!" und damit machte er das Monster mit einem Schlag down. Als er sich dann umdrehte sah er noch, wie ein Flammenwurf, Donnerblitz und ein Eisstrahl, von drei ehemaligen Pokémon, abbekam. Er sackte zusammen und die drei Gegner gingen mit Tritten, Schlägen und Rammen auf Hitbox los. In Floyd kam Wut auf, dass Bild kannte er, aber er gehörte damals immer zu der anderen Seite und er schämte sich dafür. Er rappelte sich auf und stürmte mit einer Kreuzschere auf sie zu und erlöste sie von Ihrer Krankheit. Floyd kniete sich zu Hitbox runter. Von Hitbox kam keine Reaktion oder Bewegung. Hitbox hatte am ganzen Köper schlimme Schürfwunden und Verbrennungen. Ein Arm war sehr schlimm gebrochen. "Da hast du dir aber tolle Feinde angelacht.", dachte Floyd innerlich und konnte sich sein sarkastisches Lächeln nicht verkneifen. Er hob Hitbox langsam und sanft an und vergrub ihn unter seinem Baumhaus. Jeden Schritt, auf dem Weg zum Baumhaus, tat er sanft und langsam, denn auch wenn sein neuer Freund nicht mehr am Leben war, so wollte er ihn nicht fallen lassen. Er hatte seine wahren Freunde fallen gelassen und diesen Fehler wollte er nicht erneut tun.
Er wollte gerade weiterwander, auf der Suche nach einer neuen Heimat oder irgendeinem Loch, in das er sich verkriechen konnte und Frieden hatte, als ihm der Stein einfiel und das Geschenk. Wie konnte nur fast, den Grund vergessen, weshalb das Pokémon für Ihn gestorben war? Er rannte wieder zu dem Stein und was er da vorfand war niederschmetternd. Es war nur eine handgezeichnete Karte, der Gegend. Aber er verstand nicht, warum Hitbox, dafür sterben musste, aber dafür den Satz "auch noch nicht zu viele geführt zu haben, dass du das Kämpfen leid bist.". Was hatte mit der Karte aus sich. Zum Glück hatte diese Karte eine Schlaufe aus Grasfasern, geflochtet, an der sie hing. So konnte selbst ein Pokémon, wie Sichlor, ohne Finger, die Karte aufheben und mit sich tragen. Fast so, als wäre dies extra für ihn angefertigt worden. Das Papier, was braun von dem Dreck, aber wies kaum Verwesung auf. Was Floyd nicht wusste, war, dass sie nicht aus Papier sondern aus einem speziellen Kunststoff.
Hitbox muss sich etwas dabei gedacht haben, die Karte ihm zu geben, also sah er sich diese nochmal an. Er lehnte sich an einen Baum und die Sonne strahlte auf die Königsblauen Linien und Verzierungen, der Karte. Die war nur grob, was hieß, dass nur Berge und Wälder eingezeichnet waren. Des weiteren war noch ein Fluss vermerkt, aber keine Orte.
Das Sichlor wusste, dass wie man eine Karte liest, dies hatte Ihm seine Mutter beigebracht. Sie erzählte ihm alles was Sie von Ihren Großeltern wusste, von damals, als sie ein wildes Pokémon war. Aber sie erzählte ihn, von Dingen, die sie von weitem gesehen hat. Von Häusern, die in dem Himmel ragten, von Menschen, die sich mit den PKMN anfreundeten und kämpften und von Turnieren, in dem sein Vater, einem Piondragi, welches viele solcher Turniere gewann. Damals als kleines Sichlor, tat er immer so, als würde er einer dieser starken Pokémon sein, die die Turniere gewannen und "Champ" wurden. Er vermisste seine Mutter oft. Sie verlor er zu früh. Hätte Sie ein paar Jahre länger gelebt, wäre vieles anders gelaufen. Er würde in dem Versteck seiner Mutter, mit einem anderen Pokémon leben und friedliche und glücklich sein. Stattdessen ist er ausgestoßen, von jenen, die er für Freunde hielt und von seinen eigenen Gefühlen auf die falschen Pfade geführt worden, in eine Gegend die er nicht kennt und sehr gefährlich war.
Auf der Karte schien, mit einer gestrichelten Linie ein Pfad vermerkt zu sein, Königsblauen Kreuz, führte. Dies schien sein Zeil zu sein. Wo auch immer die Karte herkommen möge und wie auch immer, die Karte in den Besitz des alten Pokémon zu kommen scheint, irgendwas musst an ihr dran sein. Sonst hätte Hitbox, diese nicht mit seinem Leben verteidigt. Das Kreuz befand sich in einer Lichtung. Anhand seines bisherigen Weges, konnte Floyd erkennen, dass diese Karte einen kleinen Maßstab hatte und der Weg nicht lang sein müsste. Vielleicht einen halben Tagesmarsch, für ein schnelles Sichlor, was er war.
Floyd kam schnell auf den eingezeichneten Pfad. Auch wenn der Kiespfad, mit viel Laub bedeckt war und die Ränder vom Gras zugewachsen waren, war er noch deutlich zu erkennen. Hier und da versuchte die Natur, Bäume zu pflanzen, die aber noch sehr jung waren und nur maximal so hoch, wie ein ausgewachsener Busch waren.
Die Sonne stand senkrecht am Himmel und durch die Äste der Bäume kamen klare Strahlen hindurch. Die Pollen der Pflanzen sah man in den Strahlen der Sonne und alles war ruhig, kein Pokémon, kein Ton von Zivilisation war zu hören, als wäre er alleine in der Welt. "Der letzte Überlebende, einer sterbenden Welt.", dachte er sich in diesem Moment. Eine Zeit lang genoss er diese Ruhe, aber dann besann er sich seinem Ziel und rannte den Weg entlang. nun hatte er ein Ziel und wollte dieses schnell, wie möglich erreichen.
Der Weg erwies sich als kürzer, als zuerst vermutet und so erreichte er die zweite Lichtung an dem Tag und somit auch das X. "Schon wieder eine Lichtung, was ist dies für ein seltsamer Wald?.", dachte Sichlor sich und sah sich um. Die Lichtung war mit hohen Gras zu gewuchert. Er nährte sich der Mitte und stieß sich, seinen Fuß an etwas an, was er nicht gesehen hat. Zuerst hatte er gedacht, dass es wieder ein Stein sei, doch es zeigte sich zu seinen Füßen ein Baumstupf. "Was soll das denn? Will der mich verarschen?!", dachte sich Floyd. Hier war nichts, aber vielleicht, war hier ja mal was. Vielleicht war der Baum wichtig gewesen, aber er wurde gefällt. Aber von wem, soll er gefällt worden sein? Es gab hier kaum Anzeichen von Siedlungen oder verstecken. So als ob, die Überlebenden, diesen Pfad meiden würden. Der Stumpf schien Alt und die offene Stelle schien nicht zu harzen, was seltsam war. Dann merkte er, dass die Stelle geölt und gewachst war, wie ein Möbelstück. Das Holz war recht dunkel, was darauf deutete, dass es mal ein Haselnussbaum war. Da Floyd die ganz Strecke keine Pause gemacht hatte, setzte er sich einfach auf den Stumpf. Die Oberflächenbehandlung schütze ihn vor Splitter, worüber er sich in dem Moment aber auch keine Gedanken gemacht hat. Er wollte schon gerade ein tiefes Seufzen von sich geben, als ihn etwas blendete, aus dem Augenwinkel blendete. Was war nur ein kurzes Aufflackern und dies auch nur schwach, doch ganz klar zu erkennen. Es kam von einem der Bäume an der Lichtungsgrenze. Floyd sprang dem Baum entgegen und erklomm diesen mit zwei gekonnten Sprüngen. Zwischen den Ästen hing eine Hundemarke, aber nicht silbern, sondern Saphir-Farben. In der Marke waren zwei Namen eingraviert. Und als er diese las erschrak er. Auf der ersten Seite stand der Name seines Vater "Loaf" und auf der anderen Seite seiner. Neben dem Namen seines Vaters stand noch Piondragi, sowie eine Drei. Bei seinem Namen war das anders. Es stand eine ID Nummer und noch ein weiterer Name daneben, den er noch nie hörte, nämlich Peppard. Drunter war noch ein eine Datum graviert, welches 57 Jahre zurück liegt. "Was soll, das nur alles bedeuten?", dachte er sich und sein Kopf schien, von der Verwirrung, an zu schmerzen. Dieser Tag, war der seltsamste in seinem Leben. War er vielleicht unterwegs infiziert worden und dies ist nur ein Fiebertraum? Ist er bei seinem großen Kampf, in seiner alten Heimat, vielleicht getötet worden und nun steckt er in seinem eigenen Purgatorium, der Qualen. Aber alles wirkt so real. Es musste real sein. Jeder Schritt, den er heute getan hat, stellte ihn neue Fragen über ihn, andere und dem Schicksal.
Er wollte gerade runterspringen, als ihm eine kleine Hülse, aus Metall auffiel, die an dem Ast neben der Hundemarke hing. Die Hundemarke hing er sich um den Hals befaste sich lieber erstmal mit der Behälter. Gekonnt, schnitt er, das verrostete, Scharnier auf und sah, wieder einen dieser Zettel. Er sprang mit dem Behälter zum Baumstumpf und legte, den Zettel auf diesen. Aufgrund er Lagerung in dem gerollten Zustand, hatte sich das Material diese Form etwas gemerkt und Floyd musste die Seiten nach unten drücken um zu lesen, das darauf stand. "Begib dich zum Haus, des Beschützers, von wo er, alles sehen kann. Dort wirst du jenes finden, was du brauchst." Und der Satz rast durch seinen Kopf und er fing an die einzelnen Satzteile zu analysieren: "Der Beschützer ist ein heiliges Wesen. Ein Drachen-Pokémon wird oft, als Heilig bezeichnet. Das Haus des Drachen suche ich also. Er kann alles sehen, also muss es oben sein. Ich vermute mal, dass es eine sehr hohe Position sein muss, ein Berg, würde passen. Passt auch zu einem Drachen.", dachte er sich und dach eine Bergspitze, aus dem Wald ragen. Diesen Berg hatte er bereits von einem anderen Gebirge gesehen, vor zwei Tagen. Schon damals war er überrascht gewesen, wie riesig der sein muss. Aber nun schien dies sein Ziel zu sein. "Dann gehen wir halt mal dort hin. Hitbox, wusste mehr als alle hier in der Gegend zusammen. Jedoch schien er noch mehr zu wissen, als ich im Moment. Ich hätte so viele Fragen an ihn, wobei, ich sicher nie eine Antwort bekommen würde." Jetzt verstand er auch weshalb dort ein heiliges Wesen hausen soll, wenn es eines geben würde.
Viele Pokémon haben sich, in Ihrer Verzweiflung, an die heiligen legendären Pokémon geklammert. Viele beten sie an und hoffen, dass diese sie erlösen wird. Floyd, war keine von Ihnen. Wenn die legendären Pokémon bis jetzt noch nicht gekommen sind, werden sie auch nicht mehr kommen. Sie sind sicher selber ein Opfer, des Virus geworden, glaubt Floyd.
Es war zwar schon später Nachmittag, aber dennoch, wollte er weiter gehen um den Berg näher zu kommen. Ein anderes Ziel kannte er nicht und wenn dies wirklich sein Schicksal sein sollte, wollte er sich dem nicht lange wiedersetzten.
So ging er und machte hier und da eine Pause, aber ohne den Berg groß näher zu kommen, als würde sich der Berg auch bewegen. Immer die Schneeweiße Spitze, die die Wolken kratzt. Und so wurde es immer später und die Sonne war fast unter gegangen, als Floyd merkte, wie die Hundemarke sich leicht erwärmte und ein Nebulak sich ihm näherte, jedoch das Sichlor komplett ignorierte.
Die Geister-PKMN blieben zwar immun gegen den Virus, aber dennoch sind viele von Ihnen verschwunden und nun macht der Rest ihres Pokémon-Typen einen Ehre und tun immer so, als ob sie die anderen PKMN nicht sehen würden. Sein Vater kannte mal angeblich ein Gengar, aber sie verloren nach dem Vorfall den Kontakt, nicht, weil sie sich zu weit entfernten, sondern, weil, die Geister nur noch unter sich bleiben. Geister-PKMN sollen einen sehr seltsamen und schwierigen Charakter haben, aber heute, kannst du ein Zwirlicht mit einen Stein bewerfen, es würde dich ignorieren.
Also ging Floyd weiter bis er an einen kräftigen Baum kam und dort sich in die Äste schlafen legte.

Sichlor stand dem Galagladi gegenüber. Es schien zwei Köpfe größer, als Floyd sein und hatte ein finsteres Lächeln auf dem Gesicht, was wie der Tod aussah. Floyf lag auf dem Boden, keuchend und Schwitzend. Das Galagladi kam mit einer Psycholinge auf ihn zu gestürmt. Er konnte nicht ausweichen und als er gerade dachte, jetzt ist es vorbei, wachte er auf, schweißgebadet auf. Sein Puls raste und er spürte eine Hitze in sich. Es hätte ihm von Anfang an klar sein müssen, dass es ein Traum war, da sein Gegner damals nicht so groß war. Natürlich ist ein Galagladi, etwas größer als ein Sichlor, aber nicht so viel größer.
Als sich der Herzschlag von Floyd beruhig hatte, hörte er seltsame Stimmen und ein Licht in der Nähe. Dieser Sache wollte er nachgehen und kletterte leise vom Baum. Er kam an eine weitere Lichtung, des seltsamen Waldes, mit einem riesigen Lagerfeuer. Da ein er schon früh erkannte, dass diese Gesellschaft nichts gutes war, verhielt er sich leise und wollte sich das Treiben, hinter einem Baum versteckt anschauen. Um das Lagerfeuer standen Pokémon in schwarzen Umhängen, die im Chor eine Melodie summten, die sehr hypnotisierend war. Er konnte es kaum verstehen und dass was er verstand, verstand er überhaupt nicht. Er wollte gerade wieder wegschleichen, als ihn Ranken packten und ihn zu der Gruppe zogen. Gewaltsam wurde er in den Kreis gezogen und auf den Boden geschmissen.
So lag er neben dem Feuer umkreist von verschiedenen Pokémon. Er sah ein Bisaknosp, Rattikarl, Peliper und noch ein paar andere, aber sie sahen nicht ihn an, sondern etwas was neben Ihm stand und als er seinen Kopf drehte sah er es auch. Ein graues Monster, was eine Schildkröte ähnelte, nur dass aus dessen Rücken grünlicher Rauch raus kommt, aber nicht nur dort, sondern auch bei jedem Atemzug aus den Nasenlöchern. Ohne Unterbrechung sangen die Pokémon, Ihre Ferse auf, als wären sie in Trance.
Er wusste, um was für eine finstere Gruppe es sich hierbei handelte. Er wusste auch, dass seine falschen Freunde und er, solche Pokémon, mit schwarzen Umhängen, aus seiner Heimat vertreiben hatten und dass sie die Opfer, der Seuche, anbeten. Seine aktuelle Situation bedeutet wieder, dass er sich frei kämpfen muss und dass es wieder viele Verletzte gibt.
Er hatte keine Ahnung, welche Pläne, die Gruppe mit ihm hatte und wollte es auch nicht erfahren, denn was immer es auch für welche waren, sie waren nicht gut. Die einzige Möglichkeit, die er sah, war den Kreis der Heiden zu durchbrechen und so von Ihnen weg zu kommen. nur Weg von dem Ort, der spätestens mit seiner Ankunft, mit Blut befleckt werden würde.
Er wollte gerade losspringen, als der Zombie eine lila Rauchwolke aus stoß, die Sichlor komplett verschlang. Er konnte nichts durch sehen, wurde etwas müde und bekam ein Kratzen im Hals. Die Wolke roch nach faulen Eiern und Brannte in Augen, Nase, Hals und Ohren. Er musste schnell raus da bevor, dass Betäubungsmittel ihn komplett außer Gefecht setzten würde. Also nahm er seine Kraft zusammen und sprang nach oben und landete genau hinter dem Ungeheuer. Es schien einmal ein Feuer-PKMN gewesen zu sein und deshalb war Floyd ganz klar im Nachteil. Das kranke PKMN drehte sich langsam zu ihm. Es stieß einen lauten Schrei aus, als würde es ihm nicht gefallen, dass Floyd aus der Wolke geflohen sein. Die anderen gesunden Pokémon erhöhten das Tempo, ihres Gesanges, als würden Sie damit Tempo, des mutierten Pokémon erhöhen wollen. Er nahm alle Kraft zusammen und griff mit mehreren Flügelschlägen an und traf den Kopf, des verfluchten Pokémons, wodurch dieses sein Bewusstsein etwas verlor und er ihm mit einem Schlitzer an dem Hals von seinem Leiden erlöste.
Jetzt merkte er erst, wie warm die Hundemarke geworden ist. Er dachte, dies hatte er sich beim Nebulak eingebildet, erst rechte, weil es danach wieder kühl wurde, aber jetzt war er sich sicher, aus irgendeinem Grund war sie warm geworden. Was immer dies für ein Material war, das Wissen um es, ist mit den Menschen untergegangen.
Die kriminelle Gruppe, schien nun verwirrt, darüber zu sein, dass einer Ihrer Götter, von eine Fremden Pokémon getötet worden zu sein, was aber sicher nichts an ihrer Einstellung ändern wird. Diese Situation, der Verwirrung nutzte Floyd um einen Gegenangriff zu starten und die Gruppe zu vernichten. Er stürmte mit einer Kreuzklinge auf das Bisaknops zu und gab, dem Pflanzen-Pokémon noch einen Gnadenstoß mit seinem Flügelschlag. Das Pokémon hatte er sich als erstes ausgesucht, da es seine Ranken waren, die ihn in die Arena, das Todes geworfen haben. Der Rest in Floyds Erinnerung, an die Situation ist nur Blut und Schreie. Als er die Hälfte erledigt hatte, war der Rest geflohen. Auch wenn, diese Pokémon von den Falschen Pokémon geleitet waren und die falschen Überzeugungen hatten, konnte er ihre toten Körper nicht liegen lassen. Er warf sie in das große Lagerfeuer. Zuletzt, das bezwungene von der Krankheit entstellte Feuer-Pokémon. Er musste es rein rollen und aufpassen, dass er sich nicht verbrannte. Er wusste, wie leider zu gut, wie berennende Leichen riechen und wusste auch, dass der Geruch, der von dem letzten Pokémon kam, besonders beißend war. Er glaubte auch, Eiterblasen, platzen zu hören. Er wollte nur noch so schnell, wie möglich weg von hier. Es war traurig, dass schon wieder welche sterben mussten und Floyd fühlte sich, als habe er einen großen Fehler gemacht, obwohl er nur sich verteidigt hat. Er wusste nicht, was er gegen den Kloß an seinem Herzen machen soll. Dann spürte er ein Stechen im Herz und dachte, dass sein Herz auf Grund des Gewissens brechen würde, aber noch ehe er darüber nachdenken konnte knickten sein Knie ein und er fiel auf der Lichtung zu Boden.

Als er wieder zu sich kam, sah er wie ein Alpollo ihn trug und ihn in eine Höhle brachte. Floyd konnte nicht sagen, ob es immer noch oder wieder Nacht war. Sichlor fühlte nichts mehr an seinem Körper und konnte auch nichts sagen, dennoch sah er alles ganz klar. Er wurde auf eine Steinplatte gelegt. Die Höhle schien mit kleinen Feuern erleuchtet zu sein. Floyd konnte seinen Kopf nicht drehen, aber seine Augen schienen, das einzige Organ zu sein, welches sich Bewegen kann. Aus seinen Augenwinkel, konnte er ein Traunmagil zwischen den Flammen herbeifliegen sehen  An der ruhigen Reaktion, des Alpollos, konnte man erkennen, dass diese bereits, das Traunmagil erwartet hatte. "Du hast ganz schön lange gebraucht. Wenn Vater das erfährt. Ihm war die Sache wichtig." sagte das weibliche Traunmagil. Das Alpollo schien etwas genervt und entgegnete nur: "Jaja, das ist mir schon klar. Ich weiß eh nicht, was unser Vater von diesem Pokémon möchte. Nur weil er seinen Vater kannte. Also wirklich. Sonst immer sagt er, "Lass sie in Ruhe. Ignoriere sie.", wenn wir leidende Pokémon sehen." Das Traunmagil"trat" an Floyd heran und setzte eine seltsame Attacke ein. Es handelte sich um eine Attacke, bei der von ihr ein hoher, lieblicher Ton ausging, der ihn beruhigte und aufheiterte. Eine leichte Lichtboge ging von dem Pokémon aus, die Floyd erfasst und an dessen Lunge kribbelte. So langsam breitete sich wieder Wärme aus und er konnte wieder mit seinen Zehen wackeln.
Gerade in dem Moment kam aus den Schatten ein Gengar und frage die andere beiden: "Wie steht es um ihn?" - "Eigentlich gut, aber das Gift ist ganz schön aggressiv und er...", das Gengar unterbrach den Satz, des Traunmagils und sprach weiter: "Hast du ihm auch die Prunusbeere gegeben?", worauf das Alpollo promt, mit einem ehrfürchtigen Tonfall, antwortete: "Natürlich Vater! Aber warum sollen wir ihm helfen?! Ich dachte immer-" und da unterbrach das Pokemon wieder den Satz seines Kindes: "Es gibt Dinge die dicker sind als jeder Gruppenzusammengehörigkeit. Da gehört z.B. die Familien dazu. Oder wie in diesem Fall alte Freundschaften. Einen solchen Zusammenhalt wirst du leider nicht mehr erleben, weil du in diese verdorbene und verseuchte Welt geboren wurdest, mein Sohn. Und jetzt lasst mich mit ihm allein, ich habe mit ihm Dinge zu bereden, die nur für bestimmte Ohren bestimmt sind."
Noch ehe Floyd es bemerkte, waren die beiden weg und er war mit dem alten Geister-PKMN alleine. "Ich weiß, dass du wach bist, jedoch wirst du sehr bald wieder einschlafen. Wie es so ausschaut sind meine Freunde schon fort. Ich meine damit deinen Vater, Loaf, und unseren alten Gefährten, Hitbox, scheinen sich bereits in der neuen Welt zu befinden. Hoffen wir einmal, dass es Ihnen dort besser ergehen wird, als in dieser, mit vom Virus zerfressen Welt. Damit wären nur noch ich und Sie.", ein Seufzer unterbrach, diesen Monolog, jedoch nach einem tiefem Durchatmen, erzählt er weiter: "Ich würde dir raten dich zu entwickeln, dann hättest du deine Vergiftung komplett weg, was jedoch schwer für dich werden wird, in der jetzigen Welt. Wenn aber wirklich in dir das Blut deines Vaters schlägt, dann schaffst du das. Denn er schaffte vieles, was man für unmöglich gehalten hatte. Dafür hasste ich ihn immer, wobei richtig wäre gewesen, dafür beneidete ich ihn immer. Dies wird ein langer Weg, also erhol dich gut und gute Träume." Floyd wollte dem Gengar tausend Fragen stellen, aber er war immer noch gelähmt, von der Gift, des verdorbenen Pokémon. Er konnte nur noch zusehen, wie das Gengar die Hypnose-Attacke einsetzte. Da er von der heilenden Attacke, des Geister-Pokémon, gestärkt war, konnte er noch erkennen, dass die Flammen in der Höhle, keine Lichtl gewesen sind, die sich nun langsam wegbewegten, während ihm die Augen zufielen.
Am nächsten Morgen wachte er wieder auf seinem Baum auf, auf dem er sich davor schlafen gelegt hatte. Hätte am Ast, direkt vor seinen Füßen, nicht ein Umhängebeutel, mit Pirsifbeeren und einer Notiz befunden, hätte er die letzten Geschehnisse für einen schrecklichen Traum gehalten.

Es war noch früh am Morgen, als sich Floyd auf den Weg machte. Um diese Zeit lag auf Wiese und Blättern war noch Tau, der eiskalt war. Er wollte keine Zeit verlieren und rannte deshalb los. Ihm ging es wieder besser und deshalb wollte er etwas Geschwindigkeit zunehmen und rannte los. Denn immerhin hat er sich doch erholt, von der Vergiftung, dachte er sich. Er konnte dieses Tempo lange halten und merkte nichts, bis ein Stechen seine Lungen traf, er stark abbremsen musste und dabei stürzte. Er sah sich in einem Teufelskreis, aus Bilden, wie er auf dem Boden liegt oder Lichtungen erreicht. Und er dachte sich, dass dies wirklich sein Purgatorium sein muss.  Dies war einer der Momente für sein Geschenk. Er öffnete den Beutel und nahm eine Pirsifbeere heraus. Es dauerte nicht lange, bis das kratzende Atmen seiner Lungen aufhörte und er die saubere Waldluft einatmete. In diesem Moment verstand er die Worte, das alten Geist-Pokémon: "Ich würde dir raten dich zu entwickeln, dann hättest du deine Vergiftung komplett weg, ..." Diese Erkrankung erwies sich, als Handicap. Als ein Handicap, welches ihn, vielleicht einmal das Leben kosten würde. Sicher könnte er mit Training, früher oder später, seine alte Form wiederherstellen, aber die Vergiftung würde nie verschwinden. Des Weiteren konnte er nicht ein Jahr pausieren und sich trainieren, dafür hatte er keine Zeit. Er hatte eine Mission, die die Rettung der gesamten Welt, vielleicht zu bedeuten hat.
Er setzte sich wieder in Bewegung, jedoch achtete er genau auf sein Tempo, denn zu schnelles Laufen, könnte wieder seine Lunge überanstrengen. Für ein normalen Menschen wäre, die Geschwindigkeit immer noch so schnell, wie ein Profisprinter. Für ein Sichlor, war die Geschwindigkeit ideal um, damit es seine Umgebung wahrnehmen zu können. Aus diesem Grund sah er eine Gestalt in einem braunen Kapuzenumhang, die ihm bekannt vorkam, also bremste er ab und schnappte sich das Pokémon.
Er erkannte es als eines jener Pokémon vom dem Abend seiner Vergiftung, es gehörte zu einem der ersten Pokémon, die geflohen sind. Mit einer von Sichlors Klingen drückte, er sein Opfer an der Kehle gegen einen Baum, die andere Hand hielt er bedrohlich auf Bauchhöhe um, dem Senktenanhänger deutlich zu machen, dass es nun mit ihm aus sei. Doch in diesem Moment erkannte er keine Panik in den Augen des gefangenen Pokémon, sondern vernahm nur ein selbstgefälliges Gelächter. Dieses Lachen brachte das Blut von Floyd in Wallungen und Zorn stieg in dessen Körper auf, so dass er das Rattikarl an schrie: "Was lachst du so blöd?!" - "Weil ich dich witzig finde. Du rennst hier durch den Wald und willst mich umbringen? Ich sehe es in deinen Augen, du bist kein Killer, der ein anderes Pokémon ohne Grund umbringt. Du brauchst immer einen Grund. Das ist eine Schwäche die dein Tod hier sein kann." - "Da täuscht du dich! ich habe einen Grund und zwar, dass ich mit deinen Tod, das Leben eines anderen Pokémon rette. Ihr seid, doch widerwärtig. Ihr betet die Ungeheuer an, die uns die Trauer und das Leid bringen und euch kümmert es nicht, ob Babys oder Alte sterben! Jedoch solltet ihr die sein, die so Qualvoll sterben sollten!" - "Ach ja, wir tun das nur für einen guten Zweck. Hast du eine Ahnung wie es vor dem Virus hier war? Mit den Menschen? Sie versklavten die Pokémon und hetzten sie auf einander auf! Kennst du unser Zeichen? Es ist ein Kreis in einem Strich in der Mitte. Es symbolisiert die aufgehende Sonne über dem Horizont, die ein neues Zeitalter einläutet. Das Zeitalter der Pokémon! Das Zeitalter der Menschen und aller Wesen, die zu ihnen halten ist beendet. Wir sorgen nur dafür, dass die Freiheit auch bleibt und Infizierten sind die Retter, die Freiheitskämpfer, DIE GÖTTER, die die Freiheit wahren! Du bist nur ein Haar in der Suppe, des Lebens und wir werden dich entfernen! Dazu gehören alle, die sich jenem Ort nähern! Wir kämpfen für etwas und tun alles um das Ziel zu erreichen und du wirst uns nicht daran hindern, da du schwach bist und nicht den Mumm hast dich gegen Jene auf zu lehnen, welche ein Problem sind! Ich wette, das war schon immer dein Problem, nicht wahr?". Das reichte Floyd und er holte aus und stach seinem Gegenüber vor Zorn in die Brust. Er spürte wie das Herz sich noch zwei Mal rührte, während seine Klinge drin steckte. Das Blut wärmte, noch seinen kühlen Stellen und in diesem Moment schien die Welt stehen zu bleiben. Er bewegte sich nicht und atmete einfach nur tief ein und aus. Die Hundemarken um seinen Hals wurden kühler und wieder merkte er nicht, dass sie warm geworden sind. Aber dann wurden sie wieder wärmer und diesmal wusste er auch weshalb, weil die Sonne senkrecht von oben auf seine Brust schien und das Metall aufwärmte. Dies war nicht der Grund für die letzten Male. Aber es riss ihn aus seiner einsamen Welt und er zog seinen Arm endlich aus dem Körper, des Rattikarls. Er setze sich neben sein Opfer uns schleckte an dem Arm um ihn so zu reinigen. Er wusste nicht was es war, aber ein Instinkt zwang ihn dazu, dass er immer saubere "Hände" haben musste. Also saß er nur da und leckte seine Klingen ab und war beruhigt. Es schien eine normale und entspannende Situation zu sein, wäre da nicht das Pokémon, welches in einer roten Lache, des eigenen Blutes, regungslos, da lag, mit einem eingefrorenen Lachen.

Floyd war bereits ein paar Tage unterwegs, als er endlich den Berg erreichte, der bedrohlich in den Himmel ragte. Die Spitze des Berges, war kaum auszumachen, da der schneeweiße Gipfel schnell mit der Wolkendecke verschwamm. Der Fuß des Berges besaß zwar einen leichten Aufstieg, der jedoch schnell um so steiler wurde, auf dass man schnell das klettern anfangen musste. Als ein Pokémon ohne Hände wurde ihm schnell klar, dass das Klettern kein Vergnügen werden wird. Deshalb genoss er noch den Anfang, den er noch einfach zu Fuß besteigen konnte. An der letztendlichen Felswand war er fast am verzweifeln. Wie soll er das nur schaffen, fragte er sich und überlegte, wenn er die Klingen mit aller Kraft in die Felsen hauen würde, so könnte er zwar schnell vorankommen, jedoch sah der graue Fels robuster aus, als es im lieb war und nach einer Stunde würde dies sicher sehr schmerzhaft werden. Er konnte auch versuchen den Berg zu umrunden, in der Hoffnung, einen leichteren Aufstieg zu finden, jedoch konnte er nur schätzen, wie groß der Umfang dieses Bergmassivs sein kann und er kam zu der Erkenntnis, nicht herum zu wandern. Dennoch musste er sich eine Lösung einfallen lassen, die ihm einen Aufstieg ermöglichte. Er war bereits später Mittag und da die Sonne noch recht senkrecht am Himmel stand, fiel Floyd ein Schatten auf, der von einem Felsvorsprung geworfen wurde. von seiner Position aus, konnte er diesen Vorsprung ohne mühe erreichen und sprang deshalb auf diesen. "Ich wusste doch, warum mich das Schicksal auf diese Seite des Berges geleitet hat und nicht!", sagte sich Floyd, da er nun in fast regelmäßigen Abständen Felsvorsprünge sah. Was er jedoch nicht sah, waren die eisernen Ösenschrauben, die zwar stark verrostet, aber dennoch noch stabil und tief in die Wände eingelassen waren. Vor vielen Jahren, als noch Hobbybergsteiger den Berg erklommen, wurden Seile durch diese Ösen geleitet, die als Kletterhilfe dienten. Doch von diesen Seilen ist nichts mehr übrig. Vielleicht waren sie entfernt worden, weil zu unsicher waren, vielleicht auch gestohlen worden, weil überlebende Sie als wichtig erachteten oder die Jahre, haben Sie zersetzt. Auch wenn diese Vorsprünge regelmäßig auftraten, wäre es selbst für ein flinkes Pokémon, wie Sichlor, mit Sprüngen unmöglich gewesen, von Plattform, zu Plattform zu springen. Doch die Natur hatte Sichlor, nicht nur mit kräftigen Gelenken, sondern auch mit Flügeln bestückt. Er konnte zwar nicht mit Ihnen fliegen, doch ein Gleiten war für kurze Zeit möglich und in Kombination mit den Sprüngen, könnte er diese Entfernungen sicher ohne Probleme überwinden. Er sah den Weg entlang, der zum Teil auch im Zickzack nach oben führte. Waren diese Wege natürlichen Ursprungs, fragte er sich, er kannte die Geschichten, dass die Menschen vieles bauen konnten und sogar Berge vernichteten um Ihre Häuser zu bauen. Doch mit Sicherheit eine Vermutung äußern konnte er nicht, dafür hatte er wichtigere Sachen, die in beschäftigen sollten. "Ich hoffe mal der Weg führt bis zur Spitze. Aber selbst wenn nicht, erleichtert er mir vieles.", sagte er sich und versuchte, testweise, zuerst noch zaghaft und mit etwas Angst zum nächsten Vorsprung zu springen. Würde er nämlich zu früh mit den Flügeln schlagen, würde er hinunterstützen, was zu beginn, "nur" mit ein paar Knochenbrüchen enden würde, später aber der sichere Tod sein würde. Sollte er jedoch zu spät seine Flügel zum Einsatz bringen, könnt es passieren, dass er diese Entfernung zwar schaffen würde, aber nur sehr knapp und vielleicht sogar so knapp, dass er die nächste Stufe nur mit seinem Oberkörper schafft. Bei diesem ersten Sprung schien alles um ihn herum stehen zu bleiben und er die ganze Welt den Atem an zu halten. Sein Herz raste und er spürte in allen Extremitäten ein leichtes Kribbeln. Er schlug mit den Flügeln und merkte, wie er ein kleinen Schub nach oben und nach vorne verspürte. Erst als er den Scheitelpunkt, seines Sprunges überwunden hatte, merkte er, dass er schrie, jedoch wusste er nicht seit wann er schrie. Seine Mutter sagte einmal zu ihm, dass sein Vater immer Geschrien hat, wenn er angegriffen hat und er Ihr damals erklärt hatte, mit einem Schrei, wird jeder Schlag stärker, jeder Sprung weiter und jeder Tritt gewaltiger. Als Floyd die andere Seite erreichte pochte sein Kopf und die Welt schien wieder weiter zu atmen. Dieser Sprung erwies sich als einfacher als gedacht und wäre er mit vollem Vertrauen und voller Kraft ausgeführt worden, wäre er vielleicht sogar zu weit gesprungen, stellte Floyd fest. Er sah nochmal den Weg entlang, aber nun mit einem zuversichtlichen Lächeln um Gesicht, das seine alten Befürchtungen und den Berg, höhnisch auslachte.

Der Aufstieg ging sehr schnell voran und obwohl nur maximal 2 Stunden vergangen sein können, sah er den Fuß des Berges kaum noch. Da trat an seinem Herz ein Stechen auf, das einsetzte als er von einem Vorsprung absprang. Dieses Stechen nahm ihm jede Kraft aus den Gelenken und lies ihn die Plattform verfehlen. Er versuchte noch mit einer Hand an dieser Fläche ran zu kommen, jedoch schaffte er es nicht mal, diese zu berühren. Während er fiel, verschwand jeder Gedanke aus seinem Kopf und seine Reflexe übernahmen seinen Körper. Nur Ihnen hatte er zu verdanken, dass sein Körper nicht auch den Boden oder einen Felsen aufschlug und sein Chitinpanzer zerplatze, alles Fleisch sich auf den Felsen verteilte und er gestorben wäre, noch bevor sein Körper irgendwelche Schmerzen an sein Gehirn weitergeben konnte. Denn seine Reflexe ließen seine Hand in die Wand schlagen. Diese Klinge schlug sich in eine bereits vorhandene Rille einen Spalt, in der er genug Halt fand und ihm das Leben rettete. Jedoch fand diese Abbremsung, mit einer solchen Kraft statt, sein Linker Arm, der in der Wand steckte aus der Schulter gekugelt wurde und er sich die Gelenke dieses Armes verstauchte. Dieser Schmerz war schlimmer als das Stechen in der Brust, welches nun von seinem Gehirn verdrängt wurde. Jedoch breite sich ein Gefühl der Atemlosigkeit in seinen Lungen aus, die sich nicht verdrängen ließ. Mit seiner freien Rechten Klinge öffnete er seine Umhängetasche um sich eine Pirsifbeere zu nehmen und stellte zu seinem Erschrecken fest, dass während diesem Sturz, welche aus der Tasche gefallen sind, denn sie war fast leer. Vielleicht, hatte er mehr verbraucht, als er es gedacht hatte. Jedoch reichte eine, der wenigen Beere um Ihn, Linderung in den Lungen und der gesamten Brust zu verschaffen. Immer wenn er diese Beeren zu sich nahm, breitete sich in seiner Brust ein frisches, kühles Gefühl aus, welches ihn deutliche Linderung verschaffte. Jedoch hing er immer noch an der Wand und musste zu dem nächsten Felsvorsprung kommen. Dieser war zwar nicht weit, da der Weg in Zickzack verlief, jedoch immer noch weit genug weg, dass es für Floyd eine Qual wird, mit nur einem Arm so weit zu kommen. Er rammte seine rechte Klinge neben der Linken in den Felsen und positionierte sich so, dass er mit der linken Schulter, die Wand berührte. Dann stieß er sich mit dem Fuß von der Wand senkrecht dazu, ab und rammte sich den Oberarm, in die Schulter, in der Hoffnung, sich so den Arm wieder einzukugeln. Als er gegen die Wand traf, durchzog seinen kompletten an Arm ein Schmerz, der wie ein Blitz durchschoss. Er spürte, dass dieser Versuch fehlgeschlagen war und er es noch einmal versuchen musste. Er brauchte seinen linken Arm um auch die nächstgelegene Plattform zu erreichen. Aus diesem Grund versuchte er es ein weiteres mal, jedoch, spürte er, wieder nur den Schmerz. „Ich habe keine andere Wahl, ich muss es nochmal versuchen. Aller Guten Dinge sind drei!“, sagte er sich und stieß sich wieder ab. Mit einem Schrei prallte er gegen die Wand, jedoch konnte er klar spüren, dass sein Oberarm, wieder in der Schulter sitze. Trotz verstauchten gelenkt, am Ellenbogen, klettere er zum Felsvorsprung, indem er abwechselnd Klinge für Klinge in die Wand rammte. Er hatte eine Stunde Weg verloren, die er wieder aufholen musst, jedoch setzte er sich erstmal auf den Vorsprung musste neue Kräfte sammeln. Er hatte ein zu hohes Tempo eingelegt und seine Vergiftung hatte ihm beinahe das Leben gekostet. Dieses Risiko durfte er kein weiteres mal eingehen und nach seiner Pause, machte er immer, wenn er es für nötig hielt eine kleine Pause. So kam er vielleicht nur mit der halben Geschwindigkeit am Gipfel, der nicht näher zu kommen schien, aber so kam er sicher oben an. Jedenfalls, wenn es keine unerwarteten Probleme gab.

Gegen Abend, spürte er bereits wie die Winde um einiges kühler wurden. Deutlich kühler, als normalerweise. Dies konnte nur an der Höhe liegen, die er erreich hatte. So langsam sah er, dass er sich den Wolken, die den Gipfel umgaben, immer näher kam. Doch die Wolken, sahen, je näher er ihnen kam, umso bedrohlicher aus. Es hieß das Wetter ändere sich in den Bergen immer schnell und unerwartet, doch diese Wolken schienen nur auf einen Kletterer zu warten, dem sie dann alle, ihre aufgestaute Energie, entgegenschleudern können.
Es verging auch nicht viel Zeit, da fielen die ersten Tropfen. Eiskalt schlugen Sie auf seinen Körper ein. Jedoch musste er nun, auf Grund des Regens genauer aufpassen, wie er Sprang. Denn der Boden wurde durch das Wasser aufgeweicht und rutschig. Auch die Sicht wurde verschlechtert, da die Wolken kein Sonnenlicht durchlassen wollten. Floyd erkannte, dass dies, die Wetterseite des Berges sein musste, da die Erde auf dem Felsvorsprüngen schon lange weggespült worden war und nur der nackte Fels vorhanden war, auf dem sich eine Wasserschicht bildete, die ihm gefährlich werden konnte. Bei jedem Sprung, den er Tat, merkte er, dass der Regen ihn immer mehr auskühlte. Die sein Körper zitterte bei jeder Pause und am liebsten hätte er eine Decke dabei gehabt oder einen Poncho der ihn, vor der Kälte und Nässe schützte, aber er hätte sich nie träumen lassen, dass er wären seiner Exilreise, auf einen Berg steigen würde und das Schicksal ihn dazu bringen würde auf dessen Gipfel, nach der Rettung, vor dem Virus suchen solle. Er stieg immer höher und erreicht, als die Sonne untergangen war, die Schneefallgrenze, die die Tropfen, in kleine stechende Hagelkörner verwandelte.

So viel Pech er bis jetzt hatte, mit umso mehr Glück beschenkte ihn, das Schicksal. Er erreichte genau im richtigen Moment eine Zwischenstation. Beziehungsweise was davon übrig geblieben war. Eines der wenigen Bauwerke, die noch nicht, von den Impfzierten zerstört worden war. So weit oben war, dieses Gebäude zwar vor den Ungeheuern geschützt, jedoch nicht vor der Zeit und der Natur. Floyd sah, dass der Boden nicht aus Felsen war, jedenfalls nicht komplett. Da der Vorsprung zu klein für ein Haus gewesen war, müssen die Menschen, diesen dann mit Hilfe von Stahlplatten vergrößert haben. Doch dies war nicht für die Wenigkeit gemacht. Nicht ohne Wartung. Deshalb war ein Großteil bereits vor vielen Jahren den Berg herunter gestürzt und hat die hälfte des Hauses mitgerissen. Der Rest der Zwischenstation war feucht und roch moderig. Jedoch war die Ruine groß genug, dass die hinteren Bereiche, vom Wetter unberührt blieben. Floyd trat durch eines der Fenster, an der Seite ein, denn dem Rand der Stahlplattform traute er nicht und vermied es zu überprüfen, ob er bei der offenen Hälfte des Hauses auch eintreten konnte. Nicht ohne Grund ist das Meiste bereits herabgestürzt und sein Glück wollte er nicht herausfordern. An den Wänden war deutlich zuerkennen, dass der Schimmel sich hier angesammelt hat und auch wenn er noch nie ein Gasthaus gesehen hatte, konnte er sich gut vorstellen, wie es früher ausgesehen hatte. Das Gebäude besaß zwei Stockwerke mit einem Dachboden, der aber jetzt komplett in sich zusammengefallen war. Er stand gerade in einen der letzten Gästezimmer, des Hauses. Die Türe stand offen er sah in den Flur. Aus Neugier betrat er den Flur und sah, dass eine Treppe, die sicher nicht mehr seine Last getragen hätte, nach oben führt. Das Haus war auf der Seite, Richtung Kante, mit in den Abgrund gestützt. Das Nachbarzimmer war nur zur hälfte vorhanden, der Rest liegt irgendwo ganz unten. Er traute sich keinen Schritt nach vorne zu  machen, da dies alles nach einem weiteren Abrutschen schrie. Er ging zurück in das Zimmer, durch das er eingetreten ist und sah sich genauer um. Es war nur für das Schlafen eingerichtet. Anscheinend schien es ein Bad für alle Gäste gegeben zu haben, aber solche Sachen interessierte Floyd nicht und kannte er auch nicht, was er aber kannte, war ein Bett und eine Decke. Er zog die Decke weg und wollte sich gerade in das Bett legen, als ihn ein beißender Geruch in die Nase trat, der ihn zurückschrecken ließ. Die Matratze war komplett durchgeschimmelt. Auch wenn er bereits eine Vergiftung im Körper hat, wollte er sich keine weitere einholen. Die graue Filzdecke genauer an und hat sie für die eine Nacht, als für gut befunden. Er legte sich in die hinterste Ecke auf Boden, zwischen eine Kommode, bei der aus irgendeinem Grund die Schublade fehlte und der Wand zum Flur. Er schloss die Augen in der Hoffnung, nicht einen Kältetod zu erleiden, bei dem offenen Fenster und dem nasskalten Hagelwetter draußen und träumte von einer Blumenwiese mit ganz vielen Gänseblümchen. Dies war sein erster ruhiger Traum seit langem, ohne zu ahnen, wie schrecklich der Weg nach Oben noch sein wird.

Er wachte am späten morgen wieder auf. Obwohl er sehr weit oben sein musste und die Sonne strahlen sollte, schien der Berg die Wolken, um sich zu scharen. Natürlich war es nun natürlich etwas heller, als am Abend davor, dennoch war nur eine Sicht von 5 Metern vorhanden. Ein kalter Neben umgab Floyd. Alles in seiner Umgebung schien einen grauen Schleier zu tragen, der die Realität so weit weg erscheinen ließ. Floyd trat wieder aus dem Fenster, durch das er eingetreten ist und ging langsam um das Haus herum versuchte den Pfad zu finden, der ihn noch weiter nach oben führen sollte. Zu seinem Glück, war auch dieser, von den Menschen für die Touristen und Möchtegernbergsteiger markiert worden. Die Reste eines Holzzaunes und dessen kleinen Gartentores, zeigten ihm den Weg, der zwar durchgängig war, aber immer noch sehr schmal und gefährlich war. Man hätte nur hintereinander diesem Weg folgen können, jedoch war Floyd eh alleine. Er war schon sehr lange alleine, schon länger, als er es sich selber eingestehen konnte. Die letzte Seele, die ihn verlassen hatte, war seine Mutter gewesen und dann kamen nur jene die ihn ausnutzten und die Einsamkeit, ließ ihn so blind werden, wie der Nebel. Bevor er den Weg zum Gipfel weiter folgte, dreht er sich noch einmal um und sah sich die Ruine an, auf der die Hälfte eines Hoppspross draufgemalt wurde. Die andere Hälfte liegt irgendwo, am Füße des Berges. Noch in dem Moment, als er sich umdrehte, führ ihm ein kalter Schauer über den Rücken. „Entweder denkt jemand an mich oder es ist ein böses Ohmen. Ich wüsste zwar nicht, wer an mich denken soll, aber ich hoffe es, denn was immer da oben ist, es macht mir Angst“, dachte sich Floyd.  Er drückte das hölzerne Gartentor auf, doch kaum übte er Druck aus, brachen die Scharniere und das Tor, fiel auf den Boden. „Alles scheint hier langsam zu sterben, wollen wir mal hoffen, dass dieser Berg nicht auch mich töten will.“, sagte er sich und ging weiter, durch den Nebel immer, darauf aufpassend, dass er nicht vom Pfad in abkommt und den Berg runter stürzt. Der Nebel wurde wenigstens immer schwächer, doch wärmer wurde es nicht und sollte es auch nicht. Nach einer Stunde wurde das Bergsteigen einfacher vom Weg her, auch wenn man merkte, dass die Luft dünner wurde. Auch der Druck auf den Ohren änderte sich und für Sichlor, ohne Finder geboren, war ein Druckausgleich, kaum möglich, deshalb ließ er es gleich und hoffte, dass der Körper es von alleine Regeln würde. Da dies auch ein Problem für die Menschen war, wurde der Wanderweg vereinfacht, verbreitert und abgeflacht. Dies merkte auch Floyd und war froh darüber. Die Sonne war noch immer schwer aus zu machen und deshalb machte Floyd sich nicht die Mühe, sie zu suchen. Gerade in diesem Moment wunderte er sich, dass er auf dem Berg noch keine Pokémon getroffen hatte. Waren sie alle gestorben, sind sie geflohen oder gab es in der gefährlichen Gegend etwa keine Pokémon. Lange durchdachte er viele Szenarien und merkte nicht, dass es immer kälter wurde. Selbst den langsamen Nieselregen, der runterfiel und sich in einen Eisniesel verwandelte, bei dem jeder Treffer, wie Nadelstiche schmerzte, fühlte er nicht. War doch sein Körper zu stark ausgekühlt, immer gegen den selben Wind ankämpfend. Immer weiter durch über den felsigen Pfad, der eine Schicht aus Schnee schon aufwies, die mit jedem Schritt dicker wurde. Auch wenn der Nebel verschwunden ist, wurde die Sicht, auf Grund des Wetters wieder schwerer.

Es dauerte nicht lange, bis der weiße Schneesturm-Horizont mit dem weißen Schneeuntergrund verschwamm und so nicht mehr das Ende eines Weges auszumachen war.  Um einen Fall zu vermeiden, versuchte er immer eine kleine Biegung, zu gehen und einzuschätzen, wie sich der Weg krümmt. Doch ein natürlicher Berg, wie dieser ist, hält sich nicht an Regeln und ohne einen Fixpunkt ist es immer schwer, sich Wege vorzunehmen. Deshalb dauerte es nicht sehr lange, dass doch zu einem Sturz kam. Er konnte von Glück reden, dass er in eine Stelle Stürzte, die nur zehn Zentimeter niedriger einen Felsvorsprung aufwies. Wäre sein Gehirn und seine Reflexe von der Kälte nicht so stark betäubt gewesen, hätte er sicher einen Anfall erlitten. Doch so realisierte er seinen Fall er, als er auch schon, auf dem Vorsprung lag und kletterte wieder auf den Weg hinauf. Diese ruhige Situation nutzte er aus um einen klaren Kopf zu bekommen. Er zog sein Muskelband am Oberarm, mit seinem Mund fest und stapfte, mit einem fokussierten Verstand weiter, durch den Schnee, bis er auf ein verwittertes Schild stieß, auf dem folgende Worte standen: "Willkommen auf dem Pfad des Himmels. Dein beschwerlicher Weg liegt hinter dir und was vor dir liegt, entscheidet deine Zukunft. Wir wünschen Ihnen noch viel Vergnügen auf dem Pfad des Himmels – Ihr Schicksal" Wo kam dieses Schild, mit der Schrift der Pokémon her? Lebt hier jemand doch noch? Gibt es vielleicht auf dem Berg eine Siedlung und warum hat keiner das Labor betreten? Dies alles wurde verwirrend und schien keinen Sinn zu ergeben. In seiner Verwirrung, versuchte er von dem Schild weg zu gehen und somit vielleicht, dass eben gelesene ungeschehen zu machen. Doch ein Stein brachte ihn zum stolpern und er kippte nach Hinten um. Erst jetzt wo er im kalten Schnee lag, stellte er fest, dass aus dem Pfad ein richtig breiter weg geworden ist. Damit er sich nicht zu sehr auskühlte, rappelte er sich schnellstens aus und wollte weitergehen, ohne dem Schild vor ihm einen weiteren Blick zu würdigen. So tun, als ob er diese Worte nie gelesen hätte. Sein Blick fiel auf den Stein, über den er gestolpert ist, der aber kein Stein war, sondern ein Schädelknochen. Es war ein groß Schädel und wies die Konturen eines Drachenpokémons, jedoch war es keins, denn Floyd, wusste welche Pokémon, solche Kopfformen haben. Es war ein Glurak gewesen und es zeigte, wie reell der Tod auf diesem Berg war und dass Floyd sich keine Zeit lassen sollte, damit der Berg in brechen und seinen Chitinpanzer unter dem Eis vergraben kann.
Floyd würde das Wetter niemals als kalt bezeichnen, denn kälte kannte er vom Winter, die Temperaturen, die er erdulden musste waren tödliche. Kein Winter den er je erlebt hatte, wäre auch nur annähernd so frostig, wie dieses Wetter. Mit jedem Schritt schien der Wind mehr auf ihn ein zu schlagen und die Schneekristalle auch härter zu werden. Floyd wusste nicht wie sich ein Blizzard anfühlte, dennoch hatte er so das Gefühl, dies einer sein kann. An seinen Mundwinkeln gefror sein Speichel und seine Nasenhöhlen waren auch schon gefroren. Würden Tränen nicht so salzig sein, wäre er sicher gewesen, dass seine Augäpfel in seinen Augenhöhlen Kristalle bilden würde. Dieses Wetter musste ein Blizzard sein. Er erinnerte sich an Erzählungen von Pokémon, die nur ein paar Stunden bei solch einem Wetter draußen waren, aber dennoch sich Körperteile ab frorenEr dachte sich, kein so eisiger Ort, wie dieser hatte es verdient den Namen Drachenspitze zu tragen. Mit solchen Gedankengängen musste sich Floyd ablenken, denn er spürte stechende Schmerzen in Flügeln, Klingen und Füßen, nichts ahnend darüber, welche Eiskristalle sich an deren Enden ansammelten und mit jeder Minute größer zu werden schienen. Um sein Gesicht und seine Augen vor den harten Eishagel zu beschützen, ging er in gebückter Haltung und kniff seine Augen zusammen. Er überlegte, was er am Ende des Pfades finden würde. Würde es eine Höhle, eine von den seltenen Pokémon-Siedlungen oder Arktos persönlich sein? Es war ihm eigentlich fast schon egal, solange er nur etwas anderes sehen würde, als das tödliche weiß. Irgendetwas musste es ja sein, denn es konnte ja nicht für immer so weiter gehen, irgendwo muss ja das Schild herkommen. Dieses verfluchte Schild. Mit jedem Schritt sank aber die Wahrscheinlichkeit irgendetwas Lebendes zu begegnen und auch die Themen mit denen er sich ablenken konnte, gingen ihm so langsam aus. Er versuchte gerade an die Legende von Ho-Oh zu denken und an dem Feuer, in einem Turm, sowie die drei Pokémon die es rettete. Dieses wärmende Feuer, das er jetzt so gerne hätte. Er stellte sich gerade die Flamme vor, die einen Turm, den er noch nie gesehen hatte, geschweige denn, wusste wie er aussah, erklommen, als er ins straucheln geriet und fiel. Das Glück war ihm genauso zugewand, wie das Unglück, sodass sich der Weg bereits als ebener Pfad erwies. Nach seinem Aufprall spürte alles und nichts zugleich. In seinen Flügeln, vernahm er den Schmerz der Kälte und des Aufpralles, zugleich konnte er sie nicht bewegen. Wie er so gerade auf dem Boden lag, mit seine Schmerzen, fiel ihm ein, wie der Körper auf Kälte reagiert. Zuerst verringert, der Körper die Durchblutung Arme und Beine, damit das warme Blut den Organen vorbehalten bleibt.
Er dachte sich: „Soll dies mein Ende sein? MEIN Ende, für all die Taten meiner Vergangenheit? Soll mein Leben wirklich nur aus, einer friedlichen Kindheit mit seiner Mutter, eine brutale Jugend, geleitet von falschen Freunden und einem schmerzhaften Leben als Erwachsener, alleine und verlassen auf einem eiskalten Berg? Vielleicht wäre es das einfachste einfach nur sich hinzulegen, den Schmerzen nachzugeben und einzuschlafen?“ Auf dem Boden liegend, wurden seine Augenlieder schwerer und es wurde immer anstrengender, diese offen zu halten. Er beschloss die Augen zu schließen, wenn dann auch nur für einen kurzen Augenblick. Sie sollten sich nur erholen, sodass er dann nach der Pause, mit voller Kraft, weiter gehen kann. In diesem Zustand kam Ihm dieser Gedanke nur logisch vor. Er dachte nicht daran, dass ein Schlaf, in seiner Situation tödlich ist und er nie wieder aufwachen würde. Als er seiner Idee nachging fühlte er sich entspannt und die Kälte schien ihm nichts mehr auszumachen. Er hörte nur den Wind, der ihm kalt in die Ohre flüsterte


Zuletzt von Elevoltek am Mi 18 Feb 2015, 21:56 bearbeitet, insgesamt 3 mal bearbeitet

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Re: Die Reise zum Todesberg

Beitrag von Elevoltek am Mi 18 Feb 2015, 21:50

„Flooohhyd. Flooohhyd“. Dieser beruhigende Wind der ihm in den Schlafen wiegen möchte. Doch neben dem Wind hörte er seine weitere Stimme, die aber aus seinem Hinterkopf kam und leise zu ihm sprach: „Ist dies wirklich der Wind oder der Tod, der deinen Namen Flüstert? Ist es der Wind der durch die Felsen pfeift oder ist es der Tod, der dich langsam zu sich bittet?“. Dieser Gedankte, ließ ihn nochmal auf die Stimmen hören und vernahm nun etwas anders: „Houffff, houfff!“ Innerlich diskutierte er mit seinem Überlebenswillen und entgegnete: „Hörst du das? Es klingt, wie eine Aufforderung aufzustehen und weiter zu gehen. Warum sollte der Tod, von mir wollen, dass ich aufstehe? Ich werde auch nicht aufstehen, denn es fühlt sich richtig an und habe auch nicht die Lust aufzustehen!“ Sein Überlebenswille, schien nicht zu Antworten, worauf der sich in die angenehme Dunkelheit, des Schlafes sinken lassen wollte. Dann spürte er etwas und zwar etwas, was ihn aus der Finsternis zog. Er spürte eine Warme Hand an seiner Schulter und während er diese spürte, hörte er wieder seine Stimme im Kopf: „Floyd, steh auf! Das soll nicht das Ende sein!“. Die warme Berührung, an seiner Schulter erleuchtete die Finsternis, vor seinen Augen uns schien ihn nach Oben zu ziehen, sowohl sein Bewusstsein, als auch seinen Körper. Für einen kurzen Moment dachte sich Floyd und schrie innerlich sein anderes Ich an: „Wer immer, das Pokémon ist, das mir hoch hilft, soll mich gefälligst loslassen und sterben lassen!“, doch sein Wille rief zurück „Sterben? So nah vor dem Ziel? Nein, das bin doch nicht ich! Wer immer hier vom Sterben redet ist nicht der Floyd, der das Kämpfen gelernt hat!“ Gestärkt von den Worten, seines Willens, vernahm er nun auch das Flüstern deutlicher: "Floyd! Auf! Floyd auf!". Jeder Gedanke vom Sterben schien verschwunden und wer immer, diese Stimme sein sollte, Floyd stimmte ihr zu und er wollte aufstehen und weitergehen. Die Wärme, die ihm aufzurichten versucht, war immer noch vorhanden und diesmal ließ er sich aufrichten, während sein Wille ihn noch mal fragte: „Willst du hier auf dem toten Berg sterben?!“, und beim Aufrichten, schrie er sich die Seele aus dem Leib: "Niemals!". Er stand gerade auf beiden Beinen und riss die Augen auf, zum einen um seinen Helfer zu sehen, zum anderen, um nicht wieder in den trügerischen Schlaf zu driften. Doch was er sah, war nur weiß.
Es sah nur den Schneesturm, der nicht schwächer geworden ist und sonst nichts. Auch das warme Gefühl, der Geborgenheit war von der ersten kalten Briese davongetragen worden. Deshalb versuchte er unter sich Spuren auszumachen und sah, wieder nur weißen Schnee. Natürlich waren Spuren vorhanden, diese waren jedoch nur seine eigenen. Trotz der anhaltenden Kälte, stieg er weiter und fragte sich, wer oder was ihm da geholfen haben mochte und in seinem Kopf antwortete nur die Stimme, seines Willens: „Es ist egal, wer dir geholfen hat, denk nicht weiter darüber nach. Es war ein Zeichen nicht aufzugeben und konzentriere dich lieber darauf weiter auf zu steigen!“ Er zog nochmal sein Muskelband zu Recht und schnaufte einmal kräftig durch. Wieder ein unkontrolliertes Ritual, wie seine sauberen Klingen, jedoch verlor er keinen Gedanken daran.
Die kalten Atemzüge brannten in seinem Hals und am liebsten hätte er das Atmen ausgesetzt, doch half ihm dieser Schmerz weiter zu gehen. Dieser Schmerz half ihm, sein Ziel immer vor dem geistigen Auge zu behalten. Seine eiskalte Hundemarke um den Hals hängend, stapfte er mit seinen fast tauben Füßen weiter durch den Schnee. Sein Gang hatte nichts mehr von der eleganten Geschwindigkeit und der Agilität, von gestern. Jetzt war es nur noch ein schwerfälliges, grobes Stapfen, von klumpigen Fußen. Am liebsten, wäre er einmal stehen geblieben und hätte sich seine Beine genauer angesehen, in der Hoffnung, dass noch nichts schwarz angelaufen ist. Was ihn aber mehr Angst machte, als seine eventuell eingefrorenen Füße, war die Angst, durch den Stopp vielleicht wieder einzuschlafen und dann nicht mehr aufzustehen. Also ging er weiter, mit den brennenden Lungen und groben Gang. Durch den Pfand den er ging, gewann er zu seinem Glück immer mehr an Höhe, was ihm aber an dem Pfad störte, dass er in einem Zickzack nach oben führte, der ihn nie auf die andere Seite des Berges führte. Ihm war bewusst, dass sein Ziel an der Spitze des Berges liegen musste, jedoch hasste er jede Schleife, in der in die andere Richtung gehen musste, denn am liebsten, wäre er nur monoton nur gerade aus gegangen. War nicht schon jeder Schritt der Kälte Qual genug für Ihn, fragte er sich und nach jeder Schleife in der er nur weiß sah und kein Gebäude, stellte er sich dieselbe Frage: „Wann bin ich da!? Wann bin ich endlich da!? Solle die Rettung so weit Oben liegen? Auch wenn die Menschen so klug gewesen sein sollten, warum suchen sie sich einen so todbringende Gegend aus?“, da dies seine Schwachen Momente waren, trat sein Wille in seinem Kopf, in den Vordergrund und baute ihm auf: „Hinter der nächsten Kurve. Du wirst schon sehen. Hinter der nächsten Kurve, wirst du eines der Häuser sehen, von denen deine Mutter immer erzählt hat.“ Das einzige was sich nach jeder Kurve änderte, war der Will, der immer schwächer zu ihm sprach. In diesen Momenten wünschte er sich nichts mehr als Wärme. Ein Feuer oder auch nur eine Decke, würde ihm reichen. Er konnte sich auch nicht erinnern, jemals sich so sehr nach Wärme gesehnt zu haben. Dieser Wunsch war so minimalistisch, dass ihn ein anderer Wunsch verdrängt hat. Den Wunsch niemals in dieses Abenteuer aufgebrochen zu sein. Niemals das alte Rasaff namens Hitbox getroffen zu haben und niemals diese pseudo-religiösen Pokémon getroffen zu haben und niemals auf diesem Verdammten Berg geklettert zu sein. Nein, jetzt wünschte er sich nichts mehr als, Wärme. Denn immerhin schien, dieser Wunsch auch wahrscheinlicher in Erfüllung zu gehen, als der Wunsch, alles ungeschehen zu machen. Nach der nächsten Schleife, blieb er doch stehen, aber auch nur, weil er sich sicher war, dass die Felswand ihn etwas vor dem Wind schützte und presste seinen Körper aufrecht gegen die Wand. Sein Körper schien so kalt geworden zu sein, dass er nicht mal den Frost an der Wand vernahm und er so ungehindert, in seiner Tasche, nach dem letzten Stück Pirsifbeeren stechen konnte. Auch wenn Sie einmal für die Fall eines Anfalles gedacht war, hatte er Hunger und auch wenn sie klein und nicht sättigend ist, brauchte er Sie einfach nur, um damit seine Moral und seinen Körper wenigstens etwas zu stärken. Sie war eiskalt und nur, weil sie bereits auf der Reise zum Berg, jede Menge Flüssigkeit verloren hatte, war sie nicht gefroren. Ihren Geschmack hatte sie jedoch behalten und im Mund breitete sich dieser wie ein Gefühl von Glück, in seinem gesamten Körper aus. Doch kaum hatte er die Beere herunter geschluckt, war all des Glück mit verschluckt worden und alle wie zuvor. Nur das Brennen im Hals, war etwas verschwunden und dies wollte er nutzen, solange er konnte. Ihm war klar, dass er lang genug gerastet hatte und weiter gehen musste. Denn auch wenn graue Wolken am Himmel standen, fiel ihm auf, dass diese langsam dunkler wurden und dies nur bedeuten musste, dass die Sonne langsam untergehen muss. Auch wenn die Strahlen, des Himmelskörper kaum zu ihm durchkamen, konnte er nur ahnen, dass es in der Nacht, auf diesem Berg noch kälter wurde und der Schneesturm sicher noch morgen früh da sein wird. Ihm blieb also nur die Wahl weiter zu steigen und den er wollte den Berg bezwingen, komme was wolle. Nur schien der Berg ein anderes Ziel zu haben und war eine Leiche, nämlich die von Floyd. Jedenfalls schien es dem Sichlor so und dies baute ihn auch nicht gerade auf.
Da dieser Aufstieg eine endlose Vorhölle für Floyd war, konnte er nicht sagen, wie lange es dauerte, bis sich der Himmel und alles andere in die finsterste Schwärze, die er je erlebt hatte verwandelte. In einer Nacht gab es eigentlich immer Stern und den Mond, aber hier oben, schien es nichts zu geben. Der Sturm ließ bereist kaum Sonnenlicht durch, so hatten, weder Sterne, noch der Mond eine Möglichkeit, ihm den Weg zu weisen. Er sah nicht einmal die eigene Klinge vor den Augen und somit musste er langsamer und vorsichtig weitergehen. Er besaß keine andere Option, als weiter zu gehen. Würde er stehen bleiben, würde er sofort einschlafen und nicht mehr aufwachen. Würde er zurückgehen, würde er sicher unterwegs sterben, da er diese Strecke nicht noch einmal schaffen würde. So blieb ihm nur die Möglichkeit weiter zu gehen, in der Hoffnung, sein Ziel und somit einen sicheren Ort zu erreichen.
Er war so träge wie ein Camerupt, welches den Berg selber zog und das Vorankommen, brachte immer mehr Schmerz über seinen Körper. Seit dem Virus hat sich die Welt in eine kalte, gefühllose Welt verwandelt in der nur der Stärkste überleben kann und darf. Dies spürte spätestens jetzt, wo er alleine diesen Berg besteigen muss. Alleine. Jetzt merkte er, dass er viele Jahre alleine war, auch wenn er anderer Meinung war. Das letzte Mal, als er nicht alleine war, stand seine Mutter neben ihm und lächelte ihn an. Aber über diese Erinnerung lag eine dichter Schleier aus Schnee und Eis, wie über dem Weg, dieses Berges und alles wirkt so weit weg, dass er nichts wirklich vernahm.
Die Kälte wurde immer unerträglicher und er wusste nicht wie weit er bereits gelaufen ist geschweige denn, wie lange er durchhalten würde. Floyd bezweifelte, dass Ihm ein Mantel eines Mamutels in diesem Moment helfen würde. Vor seinem geistigen Auge sah er schon Hitbox, mit hängendem Kopf, vor der Pforte des Todes stehen und sagen: „Mach dir keinen Kopf junger Champ, die Aufgabe war vielleicht doch zu groß für dich. Sie war zu groß für uns alle. Vielleicht hätte ich auf ein Frosdedje warten sollen, wenn eines gekommen wäre. Vielleicht aber wäre niemand dem Berg gewachsen und ich habe dich ins Verderben gebracht? Vielleicht, vielleicht, vielleicht und wir werden es nie erfahren und die Welt ist zum Sterben bestimmt.“ – „Nein!“, dachte sich Floyd: „Ich werde dich nicht enttäuschen! Deine letzte Hoffnung war ich und ich werde dich nicht enttäuschen! Du sollst nicht umsonst gestorben sein!“ und stemmte sich mit voller Kraft gegen die ihm entgegenkommenden Eiskristalle und erhöhte sein Schritttempo. Dies kostete Ihm Kraft, die aber nicht er nicht etwas aufbringen kann. Wie immer wollte er gerade sein Muskelband festschnüren, da merkte er, dass es weg war. Er fragte sich, wann er es verloren hätte. War es als er den Stopp machte und war aß oder als er Sprang. Oder vielleicht sogar noch eher. Es war ein schwerer Verlust für Ihn, da es das einzige war, was er von seinem Vater besaß, das Einzige was er überhaupt besaß aus seiner alten Heimat, von zu Hause. Ohne es fühlte er sich noch verlassener, nur mit einer leeren Umhängetasche und einer Hundemarke, bestückt. Doch zurückgehen war keine Option. Nicht in seiner Situation und nicht wegen so etwas Banales. Er ging weiter.
Den Pfad musste er eruieren. Jedes Mal wenn er merkte, dass sich der Schnee höher als normal anfühlte, ahnte er, dass dich die Massen wohl gegen eine Felswand aufstemmten. Denn auch wenn er nichts sah, fühlte er dennoch Kälte. Jene Kälte, die an seinen Überschenkeln schmerzte und immer schlimmer wurde. Tausend Gedanken schwirrten Ihm durch den Kopf. Über die Gegenwart, seiner Misslichen Lage, der Vergangenheit, den Sünden, denen er nicht entkommen kann und der Zukunft. Die Zukunft, war die Zeit, die ihm schwer zuschlug. Denn gab es überhaupt eine Zukunft. Erst jetzt wurde ihm klar, dass er sterben würde. Selbst wenn er es schaffen sollte sein Ziel zu erreichen und ein Mittel gegen diesen Wahn der Welt finden sollte, würde er es nie schaffen zurück zu kommen. Denn selbst wenn er den Weg zurück zum Abstieg schaffen sollte, wäre er zu entkräftet um überhaupt, herunter zu klettern. Es war ein Himmelfahrtskommando was er da tat. Vielleicht, gab es dort nicht nur ein Mittel zur Rettung der Kranken, sondern auch etwas, was ihn auch helfen würde, diese Hölle aus Schnee und Eis zu überwinden. Er dachte an die Geschichten seiner Mutter, von Gegenständen, die Pokémon und Menschen transportierten und dies auch noch schneller als ein Pokémon. Von Eisernen Flugpokémon, die Lärm machten und höher als ein Dragoran fliegen konnte. Sicher würde sowas auch an seinem Ziel auf ihn warten und aus der eisigen Hölle bringen, aber dafür müsste er erst dein Ziel erreichen, auch wenn eben jenes Ziel ewig weit weg zu sein scheint, auch wenn dies nicht mehr der Fall war.
Denn gerade als er gerade diesen Gedanken beendete, geriet er an eine Sackgasse. Der Pfad endete an eine Wand. „Das Ende von Floyd dem Sichlor, welches auszog um alle zu Retten. Wie selbstverlieb das klingt.“, fand Floyd: „Fast so, als ob er sich das selber ausgesucht hat. Dabei trägt doch dieses alte dummes Rasaff, Hitbox, die ganze Schuld. Diese senile Kampf-Pokémon hat doch auf mich eingeredet, dass ich der eine sei, der die Kammer finden würde.  Wäre das dreckverschissene Rasaff nicht gewesen, würde ich nicht auf dem Todesberg hier stehen, vor einer Sackgasse und sterben!“ Wut stieg in Floyd auf. Wut die aber aus Verzweiflung aufgekeimt ist. Diese Wut ist die schlimmste Art, der Wut. Denn Sie richtet sich meist gegen unschuldige, die nichts für die Situation können. Auch Floyd kam dieser Gedanke und versucht sich zu erinnern, wer ihm das gesagt hatte. „War es Hitbos, der mir das gesagt hat? Nein, er nicht, wir haben ja kaum Worte gewechselt, aber wer war das? Es war eine strenge Stimme, aber mit diesem Lächeln. Und was rede ich mir hier ein. Es ist immer einfach die Schuld bei anderen zu suchen, erst recht, wenn diese nicht da sind und sich nicht wehren können. Verzeih mit Hitbox, es war nicht richtig. Es war meine Entscheidung, diesen Weg zu gehen und sie ist mein Verderben. Mein Tod. Vielleicht habe ich es aber auch Verdient? Wenn ich die Augen zu mache sterbe ich wenigstens im Schlaf, soviel Gnade sei mir vergönnt.“, und so tat er es auch. Er setze sich an die Wand und schloss die Augen.
„Wenigstens ist die Wand glatt und nicht Spitz, wie die Felsen.“, dachte sich das Pokémon: „Schöne glatte Wand, aber eiskalt. Glatte Wand? Eine glatte Felswand? Wie kann so etwas sein?“ Er riss die Augen auf und musste mit ganzer Kraft mit seinem Körper kämpfen, dass dieser Aufsteht, denn auch wenn er geistig weitermachen wollte, so hatte sich sein Körper damit abgefunden, dass er sterben würde. Doch er wäre nicht so weit gekommen, wenn auch nicht diesen Schritt noch gemeistert hätte und nun vor das stand, was er fälschlicherweise, für eine Wand gehalten hat.
Vor sich sah er eine Tür aus Metall. Sie schien dick zu sein und der Griff festgefroren, denn die Klinge rührte sich nicht, als er sie mit dem Ellenbogen runterdrücken wollte. Floyd schlug mit einer Klinge auf den Griff ein und spürte, den Schmerz, in den Gelenken, durch die Bewegung und dem Aufprall immer schlimmer werden. Er stieß einen Schrei aus, den man sicher von weiten gehört hätte, wäre der Wind und Schnee nicht, die beide das kleinste Geräusch abdämmten. Er schlug noch einmal zu und nochmal, dann merkte, er wie der Henkel sich etwas nach unten bewegte. Der schwerste Teil war getan  und mit dem letzten Schlag, tat sich die Tür zwei Zentimeter auf und Floyd trat ein und schloss dir Tür hinter sich.
Seine Finger und Zehen fingen an zu kribbeln und etwas zu schmerzen, denn als einer eintrat, spürte er als erstes Wärme. Nach unvorstellbar langer Zeit in der Kälte, vernahm er wieder wärme. Nicht nur leichte Wärme, sondern mollige circa 24°C. Die Luft war dafür aber sehr trocken, was aber in Floyds aktuellem Zustand egal war. Am liebsten wäre er in Tränen ausgebrochen, denn noch vor nicht einmal einer Minuten war er beriet gewesen zu sterben und nun steht er in einem Konstrukt, welches ihm das Leben retten wird. Er dachte in diesem Moment nicht an die Rettung vor dem Virus, er dachte nicht mal an sein Ziel, sondern nur daran, er gerettet war. Vor Freude fiel er auf die Knie, die nach dem Wärmeschock noch schmerzten, doch ignorierte er dies, da er einfach nur Glück war, er geschafft zu haben. All der Schmerz schmolz mit dem Eis, dahin und am liebsten hätte er einen Lauten Schrei von sich gegeben, jedoch schrie er den Ruf an die Welt da draus, nur im Gedanken aus sich raus: „JAAAAAH! Ich habe es geschafft, ich darf leben! Ich war noch nie so glücklich!“ Dann geschah doch das, was er versucht hat zu unterdrücken. Er fing an zu weinen. Das Eis hatte ihn vielleicht gebrochen, die Wärme jedoch geschmolzen. Er legte sich wimmernd an den Eingang und schloss die Augen, denn nun konnte er den Schlaf schlafen, den er sich seit langen verdient hatte. Noch während er schlief flossen weitere Tränen, die sich mit dem geschmolzenen Eis vermischten, sodass nicht auszumachen war, was Tränen waren und was das schmerzende Eis.
Schlagartig wachte Floyd wieder aus seinem Schlaf auf. Er war der Meinung gewesen, etwas gehört zu haben, wusste aber nicht, ob dies nur in seinem Traum war oder in dieser Welt. Er sah sich um uns sah nichts als den Gang. Hinter sich, stand noch immer verschlossen die Stahltüre und vor ihm war ein 30 Meter langer weg, der mit Leuchtstoffröhren ausgeleuchtet war. Der Boden bestand aus einzelnen Eisenplatten, die man theoretisch hochklappen konnte, wären Sie nicht einfach verschlossen. An den Decken verliefen drei Rohre und vereinzelte Kabel, die kurz vor der Stahltüre in den Boden verschwanden. Alles war staubig und wies Spuren von Rost auf, der sich überalle bildete. Circa drei Viertel der Beleuchtungen, war bereits ausgefallen, der Rest flackerte vor sich hin oder summte Ihrem Tod entgegen. Ansonsten war weder eine Schatten, noch Geräusche, bis auf das leise Summen aus den Rohren, zu vernehmen. Foyde versuchte sich an seinen Traum zu erinnern, jedoch schien er alles bereits, vergessen zu haben, weshalb er dieses Geräusch, in seine Traumwelt einordnete. Er war eher Fasziniert, voll dem Konstrukt in dem er sich Befand, denn es war das erste noch funktionierende Bauwerk der Menschheit, welches er sah. Als er aufstand, bemerkte, er auch, dass ihm sehr warm war und er auch keine Schmerzen mehr in den Gliedern hatte. Auch das Wasser, war bereits verdunstet, weshalb er davon ausging, dass er sehr lange geschlafen hat. „Warum auch nicht? Ich hatte einen schweren Weg und dieser Ort scheint sicher und warm zu sein.“, dachte sich das Sichlor, gab sich damit zufrieden. Er hatte kein Verständnis, von der Technik, die die Menschen verwendeten, war aber dennoch interessiert, was dies für Rohre waren. Doch nach der ersten Berührung, eines Rohres, verflog das Interesse. Denn es war so heiß, dass er sich fast die Klinge verbrannt hätte. Dies erklärte etwas, die kontinuierliche Wärme, in dem Bauwerk, auch wenn er nicht wusste, woher die Wäre genau kam. Er ging davon aus, dass es Feuer sein muss, dass in den Röhren durchläuft und dies auch in den Leuchtstoffröhren fließen muss.  Er durchlief den Gang, der in unregelmäßigen Abständen, verschlossene Brandschutztüren aufwies. Jeder dieser Räume war nummeriert und gaben mit einem Schild Ihre Funktion wieder, wie „Kleiderausgabe“, „meteorologisches Labor“ oder „Lager 351“. Am Ende des Weges befand sich eine T-Gabelung, die Floyd vor eine Wahl stellte. Vor ihm befand sich eine Tür, auf der „Raum 388 – Zentrale Datenverarbeitung“ stand. Der Weg Links, hatten ein Schild von der Decke hängen, welches darauf hinwies, dass sich hier die „Aufenthaltsräume der dritten Etage“ befinden würden. Dieser Gang war genauso beleuchtet, wie bereits der Eingang. Auf dem Schild im rechten Gang, stand „Thermale Energie – Zutritt nur für technisches Personal“. In diesem Gang, waren aber bereits fast alle Lichter ausgefallen, wodurch er nicht einladend und gefährlich wirkte. Alle seine Instinkte warnten Ihn davor, diesen Gang zu wählen. Das gleiche galt auch für den linken Gang, trotz der guten Beleuchtung. Es war als würde alles in seinem Körper schreien: „Du bist verrückt, wenn du den Gang nimmst, denn dann wirst du sterben!“. In seinem Leben hatte er früh gelernt, sich im Zweifel auf diesen Instinkt zu verlassen und ihn nicht weiter zu hinterfragen. „Hatte nicht meine Mutter, sowas auch schon mal zu mir gesagt? Verlass dich im Zweifel auf deine Instinkte, denn dann sprich dein Herz und dein Verstand mit dir.“, überlegte Floyd sich in diesem Moment und sah sich die Tür, vor sich an. Letztendlich war dies seine einzige Option geblieben. Sie schien ihm, anders als die anderen Türen nicht aus Metall zu bestehen und aus einfachem Material produziert worden zu sein. Er holte mit seinem rechten Arm aus und rammte die Klinge halb in die Tür ein. Vorsichtshalber hatte er nicht mit der gesamten Kraft ausgeholt, aus Angst, gegen einen festen Kern zu stoßen. Nun war sich sicher und schlug auf die Tür ein, bis diese instabil genug war, um sie einzutreten.
Den Raum, den er dann betrat, war für ihn riesig. Er war quadratisch aufgebaut und maß um die 50 mal 50 Meter. Der Eingangsbereich befand sich auf einer Tribüne, von der aus, rechts und links, Treppen runter gingen. Am vorderen Rand, waren bis zu fünf Arbeitsplätze aufgebaut, mit Bildschirmen, von denen zwei verwüstet waren, da die Monitore  umgestoßen wurden und Tastatur und Maus fehlten, bzw. auf dem Boden lagen. Was sich aber vor dem Podest befand, sah für Floyd sehr befremdlich aus, da er sowas nicht kannte und es wahrscheinlich auch niemanden mehr gab, der ihm das erklären würde. Der Rest des Raumes wurde von verschieden Servern und Rechnern ausgefüllt, mit tausenden rot, grün und gelb blinken den Lichtern. Würde das Licht noch, wie am ersten Tag, brennen, würde man auch unzählige Kabel auf dem Boden verlaufen sehen, die alle verschiedene Farben aufwiesen, die nur die Mitarbeiter der Netzwerkadministration, zu deuten wussten.
Floyd wusste weder wie man einen Computer bediente, noch was er machte, ging aber dennoch zu einem der Arbeitsplätze. Er setzte sich auf den einzigen Stuhl, der nicht kaputt war und sah auf den schwarzen Bildschirm. Vor ihm lag eine einfache beige farbene Tastatur , eine genauso beige Maus, einer Tasse, die einmal Kaffee enthielt, jetzt aber nur eine braune Kruste, am Boden in sich behielt und einen Aschenbecher, der früher, heimlich in einer Schublade gepackt wurde, wenn Vorgesetzte anwesend waren. Wie bei den Servern die unten stehen, blinkte auch der Bildschirm bzw. dessen Standby-Licht. Das Schicksal sorgte dafür, dass sich Floyd an den einzigen Computer setzte, der noch voll funktionsfähig war und dessen letzter Verwender, unerwartet seinen Platz verließ, noch während seiner Arbeit. Er saß vor dem Bildschirm und wusste, dass dieser wichtig war, doch dachte nur an eines: „Es stimmt! Das ist die berühmte Kammer! Die Rettung! Nun muss ich nur noch wissen, wie mir dieses Ding weiterhilft. Wie es mich zu den Menschen bringt, die die Heilung haben. Unser aller Rettung und Ausweg, aus der Welt der Flucht und der Angst.“ Er sah auf die Maus ohne zu wissen, was sie für eine Funktion hat und fing an zu kombinieren: „Sie ist klein und nach Erzählungen über die Menschen, sehr handlich.“, und schob sie etwas rum und erschrak. Der Bildschirm fing an aufzuleuchten. Was immer die Technik davor bewahrt hat kaputt zu gehen, ist nicht herauszufinden, dass sie nicht neu war, was jedoch klar zu erkennen. Die Ränder des Bildschirmes waren schwächer beleuchtet, als das Zentrum und das gesamt Bild hatte einen deutlichen Gelbstich. Eine Sanduhr drehte sich, da der Rechner aus dem Ruhemodus geweckt wurde. Fasziniert betrachtete Floyd, diesen für Ihn endlosen Vorgang, auch wenn er ihn nicht verstand. Nach den Quälenden Sekunden baute sich ein Blauer Desktop mit verschiedenen Icons auf. Floyd verstand nichts von alle dem und auch nicht was er machen musste, deshalb schob er an der Maus, die aber natürlich nichts bewirkte. Dann konzentrierte er sich mehr auf die Tastatur vor ihm und wusste zuerst nichts Besseres an zu fangen, auf die größten Tasten zu tippen, die er sah. Leerzeichen und Enter.
Wie bereits erwähnt, saß vor über 60 Jahren ein Mann an diesem Computer. Er hatte das Video-Log des Projektes verwalten oder sollte man eher sagen, er hatte eine letzte Anweisung erhalten. Aber dabei wurde er gestört, wodurch sich auf dem Desktop eine besondere Datei befand, die das gesamte Video-Log des Projektes „99KA19“ enthielt. Eigentlich sollten diese an eine andere Station geschickt werden, in der Hoffnung, dass diese dort noch empfangen werden kann und den Forschen vor Ort hilft. Was genau geschah und ob es einen Empfänger gegeben hätte, kann keiner mehr erzählen. Jedoch kann erzählt werden, was Floyd sah, als er mit Enter die Datei öffnete.
Er sah einen Menschen, seinen ersten Menschen und dieser sprach mit ihm. Ein älterer Herr mit langen braunen Haaren und dickerer Statur sprach zu Floyd und auch wenn Floyd noch nie ein Video gesehen hatte, war ihm klar, dass er nicht ihm reden konnte. Seine Mutter hatte ihm auch einmal erwähnt, dass die Menschen, die Pokémon nicht verstanden, bis auf wenige Trainer, die in die Herzen der Pokémon blicken konnte. Jedoch wusste Floyd, dass jedes Wort wichtig sein konnte, denn die Rettung sollte doch hier irgendwo sein. So sprach der Mann zu der Kamera vor 67 Jahren: „Hier spricht Doktor Harald Lang und wir haben aktuell den, warte. Den 15. Oktober 1997. Ich hatte gerade eine geniale Idee und muss diese auf Video festhalten.“ Der Mann trug ein einfaches T-Shirt und es schien Nacht zu sein, da alles dunkel war, bis auf einer Schreibtischlampe. An der Wand hinter, diesem Doktor Lang, standen Regale mit Bücher und eine Türe. Er saß wie Floyd auf einem Stuhl und er musste sich eindeutig an einem anderen Ort aufgehalten haben. „Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht und musste an die Legendären Pokémon und Ihre Kräfte denken. Kyogre und Groudon, die das Wetter beeinflussen, Suicune, das so schnell ist, wie der Wind und Palkia bzw. Dialga, die Herrscher über Raum und Zeit. Dann fiel mir auf, dass sie alle scheinbar ewig leben. Sie alle, scheinen nicht zu altern oder zu sterben. Was ist deren Geheimnis? Ich werde meinem Institut einen Plan vorlegen um Forschungsgelder für die Klärung dieses Rätsels zu beantragen. Dieser Eintrag in meinen Video Notizen soll mich nur daran erinnern.“. Floyd war verwirrt, dass dies schon alles sein sollte und er nun wieder vor einem Schwarzen Bildschirm stand. Jedoch vergingen ein paar Sekunden und das Video ging weiter. Wieder mit Dr. Lang, nun aber an einem Nachmittag und mit einem Pullunder und einem Hemd. Diesmal trug er auch eine Brille und wirkte etwas verklemmter: „Dies ist der Erste Eintrag zum Forschungsprojekt „SMR380“ oder auch Projekt „Long-Life“, wie es intern genannt wird. Hier spricht der Projektleiter Dr. Lang und wir haben den 28. Januar 1998. Nach langen Telefonaten und anstrengenden Verhandlungen ist es mir und meinem Team möglich nach Sinnoh zu reisen und einem Lokalen Team bei dessen Forschung mit Shaymin zu helfen. Es ist nicht das was ich mir vorgestellt habe, aber mir wurde zugesagt, wenn ich vor Ort positive Ergebnisse sammle, würde ich Möglichkeiten auf Exkursionen, zu exklusiveren Legendären Pokémon erhalten. Wie werden sehen, was ich und mein Team in dem Jahr in Sonnewik erfahren werden. Anmerkung: Ich bezweifle jetzt schon, dass wir unser Lager in Sonnewik aufschlagen werden. Die Kommunale Regierung in Sinnoh möchte mir ungern sagen, wo sich Shaymin befindet, obwohl ich nur im Dienste der Wissenschaft stehe.“ Wieder eine Pause mit einem schwarzen Bildschirm. Auch wenn alles für Floyd banal wirkte, so war er fasziniert von der Technik und von dem was der Mann erzählte. Als es weiter ging, sah Floyd sofort, dass sich der Dr. Lang an einem anderen Ort befand. Die Kulisse ist einer kalten weißen Wand gewichen, mit kaltem Licht, was von der Decke leuchtet. Dr. Lang wirkte nicht mehr so gepflegt wie in den ersten Videos und seine Laue schien nicht mehr die beste zu sein. Er trug diesmal eine leuchtend orangene Jacke auf der ein lächelndes Shaymin abgedruckt ist: „Eintrag Nummer 14, aus dem Projekt „SMR380“ und hier spricht Dr. Lang. Wir schreiben den 13. August 1998 und über die Hälfte der Zeit hier abgesessen. Diese naiven Forscher aus Shinno haben keine Ahnung, von der Wichtigkeit dieses Projektes. Als ich Sie einmal fragte, wie die Shaymins ewig am Leben bleiben würden, sagten, sie mir, dass sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht haben, aber vielleicht an der Natur liegen könnte. Auch meine beiden Kollegen, die ich für dieses Projekt ins Boot geholt haben, zeigen nicht das Engagement, welches ich mir wünsche. Nur einer scheint mich zu verstehen und zwar der aus der Shaymin-Projektgruppe stammende, Dr. Paul. Wir haben uns bereits oft unterhalten und er hat mir gesagt, dass er mir hilft. So, kennt er einen Mann in Fleetburg, der einen Kapitän kennt, welcher uns auf die Vollmond- und vielleicht auch auf die Neumondinsel bringen kann. Ich werde mir mit Dr. Paul im kommenden Monat frei nehmen und es wie einen geplanten Städteurlaub aussehen lassen. Zusammen werden wir uns diese beiden Legendären Pokémon als temporäres Forschungsobjekt anschauen. Alleine Cresselia ist ein deutlich interessantes Pokémon, als diese kleinen Shaymins, die manchmal sogar in Gruppen auftauchen. Wer hat die nur als Legendär eingestuft! Dennoch, habe ich einen Plan B im Ärmel, der mir langfristig auch ein Shaymin als Studienobjekt zugänglich machen sollte. Ich erwarte jeden Tag eine Lieferung aus Kanto, von der Silph-Co. Anmerkung: Vielleicht werde ich von Dr. Paul auch erfahren, wo wir uns aktuell genau befinden. Immer diese dumme Geheimhaltung.“, dies war gab Floyd leider immer noch nicht die Informationen, die er hier suchte, dennoch, schein es weiter zu gehen und das Schicksal vielleicht gewollt zu haben, dass er die ganze Geschichte zu hören bekommt. „Hier spricht Dr. Lang und dies ist der vorerst letzte Eintrag aus dem Projekt SMR380. Da dies aktuell der letzte Eintrag sein wird, kann ich nun offen reden und all meine Kritik äußern. Ich wurde gestern aus meinem Urlaub abgefangen und wieder nach Sonnewik geflogen.“, zorniger denn je, sprach dieser Mann, der sich scheinbar in einem Hotelzimmer befand. Er trug denselben Pullunder, wie in der zweiten Aufnahme, als er voll Stolz sein neues Projekt präsentierte. „Ich bin scheinbar nur von Idioten umgeben. Das Paket mit dem Meisterball kam ausgerechnet, während meines Urlaubes in der Poststation der Forschungszentrale an und diese „Kollegen“, haben das Paket geöffnet und sofort erkannt, was ich damit wollte. Anscheinend soll diese Nachricht, dann über so viele Kanäle geflossen sein, dass die Regierung von Shinno, mein Institut und sonst wer, alle Hebel in Bewegung gesetzt haben um meinen Standpunkt zu ermitteln und mich mit dem nächsten Flugzeug hier her gebracht haben. Nun wollen sie mir Lizenzen, Titel und Projekte entziehen, da ich eine Schande für all sei. Diese naiven Narren, nennen sich Wissenschaftler. Dabei schaffen sie es nicht über den Tellerrand zu blicken und alles zu erkennen! Nun wollen sie mich in irgendein Labor stecken, sodass ich nur Aufgaben bekomme, anstatt Aufgaben zu verteilen. Sie wollen mich Auge behalten und trauen sich nicht mal, mich in eine Lehrstelle zu stecken, was normalerweise mit Leuten wir mir passiert, weil sie Angst haben, dass ich der Zukunft einen Keim ins Innere setzte, auf dass sie so werden wie ich! Aber nicht mit mir! Ich werde zwar nicht mein Projekt zu Ende führen können, werde aber alles möglich unternehmen, die Anerkennung zu erhalten, die ich verdiene! Aus diesem Grund werde ich mir, so wie es mein Recht ist. Eine Kopie aller Unterlagen, meines Projektes „Long-Life“, abspeichern. Mich würde es nicht wundern, wenn diese blinden Bosse, versuchen die Tatsachen zu verdrehen. Da mir klar gemacht worden ist, dass ich für Regionen mit Legendären Pokémon Einreiseverbote bekommen werde, wird meine private Forschung, wohl nur auf theoretischer Basis weiterlaufen. Jedoch werdet Ihr mich niemals von meiner Suche, nach dem Ewigen Leben der legendären Pokémon abbringen können! Damit endet mein vorerst letzter Eintrag für das Projekt „SMR380““.
Floyd war deutlich verwirrt. Was sollten diese Aussagen? Was hatte dies alles mit der Welt zu tun, so wie er sie kannte. „Dieser Mann war doch am Ende“, dachte er sich und starrte den schwarzen Bildschirm mit tausenden Fragezeichen im Kopf an, bis dieser wieder anging.
Auch diesmal war der Doktor zu sehen und er schien wieder zu Hause zu sein. Seine Stimmung war nicht mehr wütend, sondern er wirkte nervös und doch irgendwie glücklich. Er nahm einen Schluck aus einer weißen Tasse. Auf Ihr stand, „Ich möchte auch mal mit Profis zusammen arbeiten“ und die Ränder wiesen bereits eine Färbung an. „Hier spricht Dr. Lang und wir haben den 24.September 1999. Auch wenn ich es für unmöglich halte, bietet sich gerade eine Möglichkeit, die ich nie wieder bekommen werde. Eine Firma, mit dem Namen Roketto, ist auf mich aufmerksam geworden oder sollte ich sagen, auf des Projekt „Long-Life“ aufmerksam geworden. Letztendlich kam es heute zum zweiten Zusammentreffen mit Herrn Keane. Ich werde mich deswegen morgen mit dem nächsten Flug nach Kanto, das Projekt neu aufleben lassen. Ich habe zwar im Internet, zu dieser Firma nur eine Imageseite gefunden, aber alles was mir erzählt wurde, gibt mir Hoffnung, dass ich wieder mit voller Kraft nach dem Ewigen Leben suchen kann. Nach den Angaben von Herrn Keane, werde ich ein Team zur Verfügung haben, welches bereits viel Erfahrung mit Legendären Pokémon hat und auch im Bereich der DNA-Technik gewandt ist. Natürlich kenne Sie meine Aufzeichnung und obwohl ich ihnen gesagt habe, dass ich wahrscheinlich nicht einreisen darf, wurde mir versichert, dass sich für uns alle ein Weg ergeben wird. Auch wenn dieser Mann mir etwas Angst macht, überwiegt meine Freude so sehr, dass ich Herr Keane darum bat, Dr. Paul, aus Shinno, zu kontaktieren. Mich würde es freuen, ihn als Kollegen zu haben und ich bin mir sicher, dass er ja sagen wird. Damit beende ich diesen Video-Log-Eintrag und packe meine Sachen. Mag dies meine Chance sein, auf Ruhm und Wissen!“ – „Hier spricht Dr. Lang, wir haben heute den dritten Oktober 1999 und ich beginne meine wöchentliche Aufzeichnung zu Projekt „Long-Life“ für die Firma Roketto.“, Dr. Lang befand sich eindeutig in einem einfachen provisorischen Büro. Alles schien kahl eingerichtet worden zu sein und es waren keine Fenster vorhanden. Die Wände waren weiß und in einer Ecke konnte man noch Umzugskartons sehen. Dr. Lang trug einen weißen Kittel, während er ungewohnt sachlich mit der Aufzeichnung beginnt: „Ich bin nun seit fast einer Woche dabei und seit Mittwoch ist auch Dr. Paul zu uns gestoßen. Alles hier wirkt sehr professionell, jedoch stehen hinter jeder Schleuse, mindestens zwei Leute in Schwarz, mit Anzug und einem Firmenlogo auf der Brust. Ich bin mir sicher, ob sie wirklich gefährlich sind oder nur zur Abschreckung dienen, jedoch traue ich mich nicht sie anzusprechen. Die Kollegen scheinen so professionell zu sein, wie es mir angekündigt worden ist. In Gesprächen mit Ihnen habe ich erfahren, dass diese bereits mit Professor Fuji und Professor Pyro gearbeitet haben. Es besteht auch eine Datenbank, die der Datenbank, der Universität, weit voraus ist. So fand ich bereits die DNA-Analyse des Pokémon Mew, was ich mir niemals erhofft hatte. Ich darf die Anlage zwar nicht verlassen, jedoch erhalte ich hier alles was ich mir wünsche. Ich habe auch bereits mir Dr. Paul mich unterhalten und er scheint über diese Firma mehr zu wissen, mir aber nicht verraten zu wollen. Als ich ihn fragte Lachte er nur und meinte, dass er nur wegen dem Geld hier ist. Ich merke schon in der ersten Woche, dass hier potential dahinter steckt, denn mir und meinem Team wurde neue DNS, versprochen. Ich sehe eine blendende Zukunft für dieses Projekt. Endlich die Anerkennung für das Ziel. Ende des Video-Log-Eintrages 0001.“ Auch wenn Floyd weder diese Firma, noch gewisse Begriffe nicht verstand, wie DNA, DNS, Datenbank oder Anzug nicht in sein Vokabular einordnen konnte, so hatte er ein ganz ungutes Gefühl. Er wusste so langsam, dass er nun erfahren sollte, wie die Menschheit dieses Unheil über die Welt gebracht hat.
Das Video ging weiter und wieder sprach Dr. Lang, in seinem weißen Kittel, in diesem Raum und wie es so schien, kam er noch nicht dazu, seine Kartons komplett aus zu packen, auch wenn sie nun etwas verstreuter rum standen. „Hier sprich Dr. Lang, wir haben den zehnten Oktober, des Jahres 1999 und dies ist Eintrag Nummer 0002 für das Projekt „Long-Life“. Wir machen deutlich Fortschritte. Dank des Gens, welches wir am Freitag erhalten haben, können wir nun erste Vergleiche durchführen. Es handelt sich angeblich um das Gen eines Genesect. Ich weiß nicht woher sie diese Informationen haben, jedoch wurde uns gesagt, dass dies Daten einer anderen Firma seien und diese zu hundert Prozent, nicht gefälscht sind. Auch wenn ich persönlich Genesect, genauso wie Shaymin nicht als Legendär einstufen würde, ist diese Information bereits ein Anfang. Dennoch konnten wir bereits nach einer Stunde viele Gemeinsamkeiten um Aufbau der Doppelhelix finden und bereits genetische Merkmale für ein legendäres Gen ausfindig machen. Weitere Vergleichsproben, werden unsere Information bestärken und weiter eingrenzen. In einer der Chomosonensätze steckt die Unsterblichkeit. An dem Abend hatte ich Herr Keane, der auch vor Ort war, mitgeteilt, dass Dr. Paul eventuell den Aufenthaltsort weiter, legendärer kennt. Auch wenn von Herrn Keane, Interesse vorgetäuscht wurde, ließ er durchsickern, dass wir Anfang der Woche mit weiteren Daten rechnen können. Mir wäre zwar ein Lebendobjekt lieber, dennoch läuft hier alles besser, als jemals in meinem Leben. Für den Fall, dass alle Logs, von meinen Geldgebern durchgesehen werden möchte ich auf den Missstand hinweise, dass die Technik in diesem Komplex sehr schnell zusammenbricht. Beim Probealarm, gestern, ist die komplette Stromversorgung, für drei Stunden zusammengebrochen. Ich verstehe, dass es schwer ist ein Labor in einem Berg, mitten im Meer mit Strom zu versorgen, aber durch diese Zusammenbrüche, geht uns Arbeitszeig verloren und können wichtige Daten verloren gehen oder Proben verderben. Dennoch schaue ich mit besten Gefühlen nach Vorne und beende damit meinen Log-Eintrag, für diese Woche.“ Daraufhin folgte ein weitere Log, aus demselben Raum, mit dem selben Mann, nur deutlich blasser und kränklicher: „Hier spricht Dr. Lang und dies ist Eintrag 0003 für das Projekt „Long-Life“. Was ich nun sage, ist ein Geständnis. Ein Geständnis, dass ich die ganze Zeit der dumme war und es scheinbar alle gewusst haben. Wir haben hier im Labor einen Fehler begangen und dieser wird uns ewig in die Seele gebrannt sein, wenn es eine solche gibt. Es fing so harmlos an. Wir erhielten am Dienstag die Daten zu Deoxys. Damit haben zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, so dachten wir. Am Donnerstag war es dann so weit. Nach endlosen Stunden ohne Schlaf, hatten wir ein Serum. Das Gute an Deoxys Genen war, sein Typ als Virus-Pokémon. Wir konnte so, sowohl die Genes, eines legendären Pokémon genauer eingrenzen, als auch eine Version herstellen, die sich in den Zellen des menschlichen Körpers verankert, produzieren. Wäre alles nicht so reibungslos gelaufen, dann hätte ich niemals diesem Serum so schnell zugestimmt. Dennoch haben wir es hergestellt und nun die Pforte zur Hölle geöffnet. Unser Kollege Dr. Paul hat sich freiwillig gemeldet, dieses Serum, sich verabreichen zu lassen und schnell haben wir gesehen, dass etwas schief gelaufen ist. Er hatte sich verändert und ist auf uns losgegangen. Wir können von Glück reden, dass überall diese Wachen stehen. Was ich nicht wusste war, dass sie bewaffnet sind uns… Ich habe einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und ich wollte es nicht einsehen. Möge mir die Menschheit meine Torheit, vergeben und alles sich zum Guten wenden lassen, denn mir scheinen die Hände gebunden. Leider war Dr. Paul nicht unser einziges Opfer. Während des Angriffes, wurde Dr. Hayen, verletzt und scheint sich bei Dr. Paul angesteckt zu haben. Im jetzigen Blickpunkt, war die Wahl, Deoxys Gene, als Träger zu verwenden dumm und ich würde alles geben um diese Entscheidung Rückgängig zu machen. Dieses Virus, darf diese Insel niemals verlassen! Doch können wir mit Sicherheit eine Verbreitung in der Luft ausschließen. Mich beunruhigt die Tatsache, dass die Hälfte des Serums DM-01 nicht vernichtet werden konnte, da Herr Keane, diesen in die tieferen Labore bringen möchte. Diese Narren, sehen sie nicht, dass man damit nicht spielen sollte! Ich habe seit dem nur noch das halbe Team zur Verfügung und Ihr Geldgeber scheint das Interesse an meiner Idee verloren zu haben. Doch sehe ich nun das Ende meines Weges und wenn ich noch einen Schritt gehen sollte, werde ich in einen Vulkan fallen. Doch Ihr rennt einfach blind hinein! Es muss nur einmal zum falschen Zeitpunkt die Versorgung wieder zusammenbrechen und dann sind wir gefangen in einer Höhle, auf dem Meer. Wenigstens bleibt dann alles hier auf der Insel.“
Da Floyd diesmal wieder davon ausging, dass dies das Ende sei und nun wusste, wie alles geschah, wollte er sich ausruhen. Diese Flut an Informationen, musste er erst einmal verkraften. Doch war dies nicht das Ende, der Logbücher. Nur das Ende, von Dr. Langs Logbüchern und eine neue Person sprach in die Kamera. Ein Mann, um die 50 Jahre, ohne Brille, mit weißem Kittel und einem Büro, mit einem Whiteboard an der Wand. Er war ernst und sein Blick, zeigte keine Regung von Gelassenheit: „Hier spricht der Leiter, des medizinischen, militärischen Komitees, zur Bekämpfung der Epidemie des Walker-Virus. Wir befinden uns gerade in der Nähe, der Route 35 in Johto. Dieser Standpunkt, wurde gewählt, da sie auf Grund Ihrer Nähe zu den Bahngleisen und der vielbefahrenen Straßen uns die Möglichkeit gibt, schnelle Quarantäne-Maßnahmen in ganz Johto und Kanto durchzuführen. Zeitgleich wird eine gleiche Station in jeder anderen Region aufgebaut, denn global wurde Projekt Troja eingeleitet. Was sofortige Quarantäne der Großstädte und aller infizierter Orte bedeutet. Gefahrenquellen werden von lokalen Eingreiftrupps eingedämmt. Nachrichtenübermittlungen werden zukünftig gefiltert und dies natürlich ohne das Mitwissen, von Leuten unter der Sicherheitseinstufung 03. Unser hiesiges Labor wird sich damit beschäftigen den Ursprung dieses Virus zu ermitteln und eventuelle Gegenmittel zu entwickeln. Für das Protokoll, die gesamte Region zwischen dem Kesselberg und dem der Dunkelhöhle wurde abgesperrt. Eventuelle Pfade durch die Berge verschüttet und Straßensperren errichtet. Sorgen machen uns die wilden Pokémon, die hauptüberträger der Krankheit sind, weshalb wir Schussfreigabe um Zone X2 gezogen haben. Die gleichen Maßnahmen wurden auch in Kanto im Bereich zwischen Mondberg und Zinnoberinsel gezogen. Dort wurde vorsorglich der Vertania-Wald kontrolliert niedergebrannt, da die dortigen Pokémon Amok gelaufen sind. Trotz unserer Versuche das Virus einzudämmen, treffen bei uns verschiede Berichte ein, dass es zu Infizierungen außerhalb dieser Zonen gab. Es ist schwer, die Meere und den Himmel abzusperren, dennoch haben wir ein Komitee gegründet, welches sich diesem Problem annimmt und Lösungsvorschläge vorstellen wird. Wenn wir in den nächsten Wochen ein Heilmittel entwickeln, werden wir so, eine Katastrophe abwenden, die von uns Menschen hergestellt worden ist. Denn die Natur könnte niemals etwas so grausames hervorbringen. In der Hoffnung, dass Gott uns helfen wird und uns die Lösung schickt, beende ich meinen Eintrag und werde mich wieder ins Labor begeben um dies allem ein Ende zu setzen. Dr. Eduard Varta, Ende.“ Diese Szene war komplett anders, als die Logs des Dr. Langs und Floyd spürte, dass nun den Untergang der Menschheit miterleben durfte. Der war der erste seit Jahrzehnten, der erfährt, wie die gesamte Zivilisation von der scheinbar zivilisierten Rasse vernichtet wird. Und dies alles nur, damit die Fehler eines Mannes geheim gehalten werden, den keiner kennt. Für diesen Schritt, war der Mensch anscheinend zu allem bereit und würde über jede Leiche gehen, solange sie selber überleben. Da können noch so viele Worte des Gemeinwohl, in den Einträgen der Leuten stecken, Floyd wusste, wie ein verängstigtes Wesen aussah, wenn es in die Ecke gedrängt wird. Und dieser Mann hatte den Blick in seinen Augen.
Der Nächste Eintrag startete und diesmal war wieder ein anderer Mann zu sehen. Er sah deutlich jünger aus und war nervöser. Seine kurzen Haare waren nach hinten gekämmt und er trug eine dezente Brill, mit schwarzen Rahmen. Er befand sich in einem kahlen Büro, wieder ohne Fenster, jedoch wieder mit einem Whitboard hinter ihm, auf dem alles mit verschiedenen Formeln und Diagrammen vollgemalt wurde. „Hallo, hier spricht Dr. Scholz und ich bin seit gestern, der neue offizielle neue Leiter der militärisch medizinischen Abteilung. Ich habe soeben die Unterlagen meines Vorgängers Dr. Varta durchgesehen und habe neue Informationen hinzugefügt. Ich werde in diesem Video-Eintrag nochmal die aktuelle Situation zusammenfassen, da ich der Meinung bin, dass sowas nach einem Leitungswechsel wichtig ist.“, der Mann stockte und griff nach einem Glas Wasser. Während er einen kräftigen Schluck nahm, zitterte er deutlich und sein blasses Gesicht, verstärkte den Eindruck, dass er dieser Verantwortung nicht gewachsen war: „So, nachdem wir nun ein altes Labor des Unternehmen Roketto ausfindig gemacht haben wissen wir nun deutlich mehr über die Geschichte des Virus. Vor ca. zwei Monaten, scheint es anscheinend dortigen Wissenschaftlern gelungen zu sein ein Serum zu entwickeln, welches dies alles ausgelöst hat. Der dortige Doktor Lang, hatte mit seinen Kollegen, die DNS verschiedener Pokémon extrahiert, kombiniert und manipuliert, um ein Mittel gegen den Tod zu entwickeln. Daraufhin, wurde aber ein Virus entwickelt, der sich in die DNS seiner Opfer verankert und dort Veränderungen im Bewusstsein verursacht und Zellmutationen auslöst. Auf Grund einer Panne, wenige Tage später, kam es zu einer Kontamination der kompletten Anlage mit diesem Virus. Da weder das Labor, noch das Experiment, gemeldet war hatte der Virus die Möglichkeit, wilde Pokémon zu befallen und so sich über ganz Kanto zu verbreiten. Dies alles geschah vor etwa anderthalb Monaten. Projekt Troja wurde von meinem Vorgänger, zwei Wochen später ins Leben gerufen, was aber auf Grund der schnellen Verbreitung des Virus, keinen Effekt zeigte. Während Projekt Troja, wurden mehrere Städte, darunter auch Dukatia City und Fuchsania City, von verschiedenen Luftwaffenabteilungen, mit Napalm bombardiert, um dortige Gefahrquellen und infizierte Gruppen, von Pokémon und Menschen zu eliminieren. Dies alles geschah ohne Zustimmung irgendwelcher staatlichen Organe, da diese bereits auf Grund der Pandemie, nicht mehr tätig waren. Alle medizinischen Anlaufstellen, wie Krankenhäuser und PokéCenter sind seit mehreren Wochen, auf Grund der Überlastung geschlossen. Besonders, jetzt da es keine Ärtze mehr gibt, die sich um die Leute vor Ort kümmern. Die aktuelle Regierung, besteht aus einem Zusammenschluss, verschiedener Militärischer, Medizinischer und vereinzelt Politischer Gruppierungen, die aus verschiedenen Regionen stammen. Auch wenn seit einem Monat, die ganze Welt von dieser Katastrophe betroffen ist, wurden in verschiedenen sicheren Orten, auf der Welt Abteilungen und Unterabteilungen aufgebaut bzw. reaktiviert. Wir befinden uns gerade auf dem Drachenberg, in den GPS Koordinaten 48.135 und 11.581. Das hiesige Labor besitzt eine thermale Energieversorgung und ist auf Grund der Höhe und des Klimas, ein sicherer Ort, von außen. Es handelt sich um ein ehemaliges Wetterlabor, welches, in den Berg gehauen wurde, nachdem es auf Grund von zwei Legendären Pokémon, in einer anderen Region, zu interessanten Wetterphänomenen kam. Es besteht zwar keine Standleitung zu den andern Laboren, auf dieser Welt, jedoch findet in unregelmäßigen Abständen ein Datenaustausch statt. Ich persönlich bin vor drei Tagen hier eingetroffen, wobei der Rest der Besatzung seit zwei Wochen hier ist. Ich habe ehrlich gesagt ein gutes Gefühl, dieses Massensterben ein Ende zu versetzen, jetzt da wir wissen, woher das alles kommt. Wir haben verschieden Pokémon-Typen, für Testversuche in den unteren Lagerhallen und schon verschieden Experimente in Planung, für ein Gegenmittel. Wenn wir Glück haben, werden wir Weihnachten, alle ein Gegenmittel unter unserem Baum finden. Hehe. Ich möchte diesen Eintrag mit der Anmerkung beenden, dass wir entweder das Jahr 2000 mit einer Heilung beginnen werden oder wir kein neues Jahr beginnen werde. Ich bin Dr. Enrico Scholz und wir haben 12. Dezember 1999.“, man sah gerade noch, dass der junge Mann tiefe Erleichterung Ausstoß, als dieser Fertig war. Floyd merkte, dass der kleine Witz mit einem Baum, den er nicht kannte, nur dafür da Selbstsicherheit vorzutäuschen und dieser Trick hatte nicht funktioniert. Er merkte, dass er bald das Ende der Video-Botschaften erreichen würde, es aber eindeutig noch nicht zu Ende war.
Im nächsten Video, war wieder dieser Dr. Scholz zu sehen doch war die Situation deutlich eine andere. Der Mann, der vor ihm zu sehen war, war ein gebrochener Mann, ein Mann, der nicht nervös war, sondern am Ende und die Augen dieses Mannes waren leer. Er befand sich wieder in seinem Büro, jedoch waren im Hintergrund andere Menschen zu sehen, die deutlich panischer waren. „Hier ist Doktor Enrico Scholz und dies sind unsere letzten Aufzeichnungen vor unserem Tod. Heute ist der dreißigste Dezember und wir haben noch vor dem neuen Jahrtausend es geschafft, alles noch schlimmer zu machen. Da unsere Experimente gezeigt haben, dass Geister und Stahlpokémon immun gegen diese Krankheit waren, wollten wir nun ein Gegenmittel mir Hilfe, dieser Pokémon-Gene produzieren. Da der von Grund auf mutierte Virus DM-02 eben diese Immunität aufweist und Genetischer Abstammung ist, wollten wir auch das Gegenmittel aus einer genetischen Struktur bilden. Beim Virus DM-01 und DM-02, war das Deoxys-Gen, als Träger gedacht, da auf Grund des Virus-Typs des Pokémons, eine Verknüpfung der Unsterblichkeit, gewährleistet war. Da wir diesmal nicht denselben Fehler begehen wollten, haben wir uns die DNS eines anderen Pokémon, als Katalysator im Köper bedient. Dieses Pokémon ist Ditto. Umso glücklicher waren, waren wir, als die daraus stammende Substanz, sich bestens mit der zuvor produzierten Geister-Typ-Substanz verband. Labortests, waren auf Grund des seltsamen Verhaltens des Virus DM-02, nur am lebenden Objekt möglich. Aus diesem Grund haben wir eines unserer Versuchsobjekte zuerst das Gegenmittel und dann das Virus verabreicht. Wir waren voller Freude, als wir feststellten, dass nach den üblichen viertel Stunde keine Mutation oder Veränderung um Objekt eintrat. Doch waren wir wieder Narren und nur Gott wusste es. Im Nachhinein war ist uns klar, was vorgefallen war und dies hätte uns bereits klein gewesen sein müssen, als wir das vermeintliche Gegenmittel entwickelten. Das ADM-002-148 hat sich genauso gut mit dem Virus verbunden, wie mit der Geiser-Typ-Substanz und diese erneut mutieren lassen. In diesem Fall, haben wir das Virus DM-003 entwickelt und es wohl schlimmer gemacht, als es jetzt schon ist. Alles, was ich nun äußere, lässt sich nur theoretisch von mir äußern, doch scheint es so, dass auf Grund der instabilen Struktur, des Pokémon Ditto, sich anscheinend auch ständig die Proteinstruktur des Virus sich ändern wird. Weshalb die Entwicklung eines Gegenmittels für DM-003 so gut wie unmöglich ist. In unserem Experiment, wurde nach einer deutlichen Verzögerung das Pokémon, infiziert und drehte in einem unerwarteten Moment durch. Dabei konnten sich nur Dr. Smith, Dr. Gardé, Dr. van Kerckhoven und ich, sich aus dem Labor retten. Währenddessen haben wir versucht das Sicherheitsprotokoll zu erfüllen. Nachdem wir das Labor versiegelt hatten, sollte eigentlich die komplette Dekontaminierung stattfinden. Doch auf Grund eines Ventilfehlers, wurde diese nicht eingeleitet. Gott, scheint uns alle zu hassen und scheint nur noch die Menschheit vernichten zu wollen. Wir haben unsere einzigen drei Soldaten runter geschickt. Anscheinend hatte sich das Pokémon, durch die Wand gegraben, kann auf Grund des Gesteins aber nicht weit kommen. Jedoch hat es in der halben Stunde ein kleines Tunnelsystem graben. Es scheint endlos Energiereserven zu haben und auch nicht müde zu werden. Letztendlich konnten die Soldaten nichts ausrichten und wir haben nichts mehr von Ihnen gehört. Gegen meine Anweisung, hat sich Frau Dr. van Kerckhoven mit ein paar Technikern, in den Pokémon-Lagerraum begeben um eine geplante „Gegenoffensive“ gegen dieses infizierte Pokémon einzuleiten. Seit zwei Stunden sitzen wir nun der Rest in diesem Büro und keiner hat was von dem dummen Gegentrupp gehört. Da aber der Lärm über uns, im Labor lauter wird, gehen wir davon aus, dass das alles schief gegangen ist. In der Zeit haben wir bzw. ich einen letzten Plan entwickelt. Er wird uns nicht retten, aber vielleicht unsere Forschungsergebnisse. Ich werde mich mit diesem Videolog und den anderen Unterlagen, in den fünften Stock begeben. Dort werde ich alle Daten, in den Lokalen Datenserver kopieren. Danach werde ich versuchen, diese Daten, alle an eine andere Station senden, wenn es überhaupt noch eine gibt. Da der Aufzug, hörbar in den Kellergeschoss gefallen ist, werde ich die dortige Leiter verwenden um, dann in den fünften Stock zu gelangen. Denn das Wetter gut genug ist, wird die Antenne auf Level 3 alle Daten, versenden. In dem Fall werde ich dann über die Lautsprecher Händels Sarabande abspielen. Danach werde ich versuchen in den Keller zu gelangen und das ganze Labor, mit Hilfe der thermalen Energieversorgung, unten im Vulkan, in die Luft zu sprengen. Wenn ich aber scheitern sollte, das heißt keine Musik abgespielt werden sollte oder ich nach dem Abspielen der Musik es nach einem langen Zeitraum zu keiner Explosion kommen, wird eine andere Person, diesen letzten Akt übernehmen. Auch wenn die Station in 50 Jahren noch stehen sollte, muss sie sofort zerstört werden. Wir sind uns nicht sicher, ob wir vielleicht nicht wirklich das ewige Leben der infizierten Menschen und Pokémon geschaffen haben. Noch mehr Fahrlässigkeit, darf sich die Menschheit nicht erlauben. Es reicht für uns die Tatsache, dass alles, was hier drinnen ist, nicht so einfach raus kann. Der harte Granit, des Berges, verhindert, dass man sich durchgraben kann. Die einzigen Räume hier, wurden mit großen Abständen von einander, in die wenigen weichen Gesteinsschichten gehauen und die Kälte hindert, alles ohne Ausrüstung daran, diesen Berg vom einzigen Ausgang zu verlassen. Wenn der Thermalreaktor explodiert, wird der Vulkan, aller Voraussicht nach, ausbrechen und so alles, was sich in den Labors und den Gängen befindet, mit der Magma vernichten. Wir haben uns mehrheitlich dazu entschieden, nur die Namen, der letzten Mitglieder, dieser Gruppe zu verlesen, aber keinem die Möglichkeit zu geben, eine private Nachricht zu hinterlassen.“, der Mann schien die Kamera zu bewegen und die in der von der Tür am weitesten entfernten Wand entlang zu führen. Er nannte jeden Namen: „Herr Maximilian Grünschnabel, Herr Niklas Wagner, Frau Dr. Sandra Law und Herr Dr. Stuart Law, Frau Susan Kwesi, Herr Dr. Yoshikazu Tanaka, Herr Selim Dogan und ich, Herr Dr. Enrico Scholz. Dies ist die letzte Aufzeichnung des Team 7, im Drachenberg und sollten Sie sich im Drachenberg befinden, so laufen sie! Laufen sie hier raus und sorgen sie dafür, dass hier niemand mehr rein kommt! Es geht um ihr Leben, denn wir haben es nicht mehr geschafft! Denn wir haben das Loch in der Welt gesehen und haben reingeschaut! In diesem Loch sitzt ein Zyniker, der unser aller Träume vorliest!“
Das letzte Bild zeigte, die Überlebenden, in Ihren verschieden Phasen der Panik. Während Herr und Frau Law sich weinend in den Armen lagen, saß Herr Dogan, starr auf dem Bett, mit einem Blick in die Leere. Herr Grünschnabel rauchte eine Zigarette (es war seine fünfte, seit dem Vorfall) und Herr Wagner saß an einem Tisch und starrte seine Hände an, die er nicht still halten konnte. Dr. Tanaka, der auch der erste war, der sich für den zweiten Versuch, dieses Planes meldete, schien in derselben Verfassung wie Dr. Scholz zu sein, mit der Panik im Herzen, aber im Verstand bereits mit dem Leben abgeschlossen. Diese leeren Augen, in der kein Funken Hoffnung mehr zu sehen war. Doch diese letzten Worte, rasten nur durch Floyds Kopf. „Denn wir haben das Loch in der Welt gesehen und haben reingeschaut! In diesem Loch sitzt ein Zyniker, der unser aller Träume vorliest!“, sollte dies heißen, dass es hier keine Rettung gab? Es niemals eine Rettung gegeben hat? Die Welt auf ewig verdammt, wegen einem dicken dummen Mann, der dachte, er wäre klüger als alle gewesen? Zorn loderte in seinem Herzen auf und das Blut kochte. Er stieß den Tisch mit allen drei Computern um und schrie sich die Seele aus dem Leib. „Warum?! Warum, warum, warum?! Bin ich etwa den ganzen Weg umsonst gegangen?! Bin ich diesen Berg nur hoch gestiegen um zu erkennen, dass alles verloren ist? Dieser Gott, von dem alle Sprechen, muss das wahre Monster sein, wenn es ihn gibt. Er tötet alles und jeden, ohne Sinn und Verstand. Ich kann nur hoffen, dass es keinen solchen Gott gibt, denn dann möchte ich in einer solchen Welt nicht leb- hust, hust. Mist!“. Sein Husten kam wieder und dies sogar schlimmer denn je. Die Kälte hatte ihn mehr geschwächt als, er es bemerkt hatte. Dazu noch sein Wutanfall, der seinen Blutdruck in die Höhe stoßen ließ, half ihm nicht wirklich. Er dachte er hörte was, aber hielt es vielleicht nur für eines der Geräusche, bis er es nochmal hörte. Er ging keuchend und mit einem rasselnden Atem zur Tür und spähte, in den Gang, der gekommen war. Dann hörte er nochmal das Geräusch, welches aus dem linken Beleuchteten Gang kam. Nur war es lauter und viel näher. Wieder hallten die Worte in seinem „Denn wir haben, das Loch in der Welt gesehn und haben reingeschaut.“. Diese Worte veranlassten ihn, sich wieder zurück in den Raum zu begeben und sich mit allem Möglichen zu verbarrikadieren. Er nahm dem Tisch und schob ihn vor die Tür. Er lehnte die Rechner davor und als er mit viel Kraftaufwand, den Metallschank, an der Tür, noch davor stellte, stieß etwas gegen seine Türe. Etwas, mit sehr viel Kraft und Floyd lehnte sich hustend dagegen.
Immer wieder wurde gegen die Tür gestoßen und Floyd Augen entwickelten die Leere, die ein Todgeweihter entwickelte, der sich selbst abgeschrieben hatte. Mit stechender Lunge, flüsterte er sich zu: „Dier Gott scheint alle zu betrafen, die es verdient haben. Diese Menschen, die sich für besser hielten und für unbesiegbar. Diese Pokémon, die die verdorbenen Pokémon anbeten, anstatt das eigene Leben zu leben. Und jene Pokémon, die andere Pokémon töten, denn das ist die schlimmste Sünde in einer Welt, in der schon so viele gestorben sind. Und zu diesen letzteren gehörte ich. Hatte ich die Wahl, einen anderen Weg zu schlagen? Und wenn ja wann? Sicher ist dieser Punkt schon langer her. Auch ich habe das Loch der Welt gesehen und sehe diesen Zyniker direkt vor mir. Hust, Hust.“[/justify]

- ENDE -

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