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Aufbruch aus Transalia

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Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Kaifer am Mi 13 März 2013, 18:59

Bescheidene Anfänge

Transalia? Was ist das? Kann man das essen? … Das sind
einige Fragen, die euch mit Sicherheit im Kopf rumschwirren, aber lasst mich
bitte erklären. Transalia ist ein kleines Dörfchen, irgentwo im nirgendwo, sogar
so nirgendwo, dass dort noch niemand von „Außerhalbland“ war. Nicht einmal auf
der Karte ist es verzeichnet, aber wozu auch. Es ist so klein wie Ameise, und
genau so intelligent.
Transalia liegt unterhalb des Fahrradweges zwischen
Prismania- und Fuchsania City. Es ist zwar recht schattig, aber dafür schön
trocken.
Nur, was ist so besonderes an Transalia? Nun, wir leben sehr
abgeschieden, dafür aber in vortrefflicher Harmonie mit den Pokemon. Das, was
die Menschen von „Außerhalbland“ mit Harmonie meinen, grenzt an Sklaverei.

Aber trotzdem, diese Pokemon Kämpfe, von denen ich hörte, machten mich von
frühester Kindheit darauf scharf loszuziehen und der Stärkste aller Starken zu
werden. Da gab es nur ein Problem: Kein Mitglied des Dorfstammes durfte gehen,
wie er lustig war. Der Dorfälteste, ein greiser alter Mann Mitte 80, bewachte
seine Schäfchen aufs höchste Maß. Er verschlang am Tag allerdings einen Topf
voll Honig, warum ihn alle eigentlich nur noch Honig nannten. Dadurch war er
auch leicht zu bestechen, da er ein klein wenig süchtig nach dem klebrigen Zeug
war.
Es gab, laut Überlieferung, die Honig selbst an die Wand gepinselt
hatte, nur eine Möglichkeit, dem Dorf zu entkommen und dadurch seine Freiheit zu
gewinnen. Man musste in einem Pokemon Kampf Honigs Parasek besiegen, welches die
gefürchtete Attacke Pilzspore beherrschte.
Aber wie gewinnen ohne Pokemon.
Ein Pokemon wurde einem nicht einfach geschenkt wie in „Außerhalbland“. Hier,
gab es eine…leicht fragwürdige Methode.
Also zurück zum
Geographieunterricht:
Östlich von Transalia, es war nicht weit, lag die
Safari-Zone. In diesem abgesperrten Gebiet lebten die seltensten Arten von
Pokemon lebten. Ihr, vermutlich Menschen von außerhalb, kennt nur die
gebührenpflichtige Safari-Zone, in der man gegen ein Endgeld mit Safaribällen
auf Pokemon schmeißen kann. Welch eine barbarische Art des Fangens. Nun ja,
westlich diese Touristen-Falle liegt, die natürliche Safari. Wo Chaneiras,
Kangamas und Tauros ´ friedlich miteinander leben können.
Jedenfalls solange
niemand auf Erfahrungssuche ist. Die Erfahrungssuche ist ein Ritual, von Honigs
Großvater entwickelt, welches im Alter von zehn vollzogen wird. Man geht in die
Safari und studiert die dort lebenden Pokemon, bis das Schicksal zuschlägt und
deinen Partner zu dir bringt. Jetzt will ich euch von meiner Erfahrungssuche
erzählen:
Es war ein schöner Samstagmorgen, die Sonne schien, kein Regen in
Sicht, und ich war sichtlich aufgeregt, denn ich war endlich zehn geworden und
bereit für meine Erfahrungsuche. Ich schnappte mir meine sieben Sachen und ging
aus dem Haus, wo ich freundlich begrüßt wurde.
Besonders meine beiden
Kameraden fielen mir auf…Macci mit seinem Dratini, ja, er hatte letztes Jahr
seine Erfahrungssuche und saß 3 Tage vor dem See, um ein Dratini ausfindig zu
machen. Als er es gefunden hatte, war er so glücklich, dass er 5 Wochen dort
blieb um zu trainieren. Und als er ins Dorf zurückkehrte, ging alles schnell: Er
besiegte Honig im Handumdrehen und schon war er aus dem Dorf verschwunden. Ein
Jahr war er fort…bis heute. Er war extra für mich zurück gekommen. Der zweite
Bekannte meinerseits war Raid, der typische kleine Bruder, auch wenn er dies
nicht war: vorlaut, allwissend und stets eifersüchtig. Mit verschränkten Armen
stand er etwas abseits und schmollte vor sich hin. Ich ließ alle freudigen
Gesichter beiseite, nickte Macci kurz zu und ging zu Raid rüber. Als ich näher
kam, drehte er sich weg.
„Was ist los, Kumpel? Keine gute Laune an meinem
großen Tag?“, fragte ich mit leicht besorgtem Gesicht.
„Nein, ganz und gar
nicht. Denn eigentlich sollte ich umjubelt werden, und heute mein Pokemon
fangen.“, fügte Raid ein.
„Aber…du bist erst 7, du bist in 3 Jahren dran…“
..
„Ich will aber jetzt, jetzt, jetzt mein Pokemon, nicht morgen, nicht in 3
Jahren, sondern HEUTE“. Wütend stampfte er mit seinem Fuß auf dem Boden rum, und
rannte flennend zu Honig:
„Großer Meister…Ich bin bereit. Ich werde heute
schon meine Erfahrungssuche machen!“, sagte er mit weinerlicher Stimme, die aber
trotzdem entschlossen war. Honig antwortete:
„Na gut, wenn du meinst, du
schaffst das, dann mach. Hier hast du einen Safariball. ABER, du darfst nur los,
wenn du unter Kais Aufsicht deine Erfahrung suchst.“ ..
„Wow, ehrlich? Danke
großer Dorfältester. Ich werde dich bestimmt nicht enttäuschen.“ Grinsend
schaute er mir direkt in die Augen und hob seinen Mitte…. *hust* seinen Daumen,
um seine Freude auszudrücken.
Einige Minuten später sattelten wir die
Tauros, die uns in die Safari bringen sollten. Ich stieg auf und war sichtlich
nervös. Ich kannte keine Safaripokemon außer die, die die Dorfmitglieder
besaßen, aber ich hoffte, etwas wirklich seltenes zu finden. Raid hingegen
konnte sich sein Grinsen nicht verkneifen. „Du wirst Augen machen, ich werde ein
Dragoran zähmen und damit dieses Kaff verlassen!“, prustete er voller
Kampfgeist. Ich guckte ihn unsicher an…: „Erstens weißt du nichtmal wie ein
Dragoran aussieht, und Zweitens hat Macci drei Tage für ein Dratini gebraucht.“
.. „Na und? Ich bin besser als alle ihr beide zusammen, obwohl ich jünger bin.
HA, bei mir wollte Gott echt angeben.“ .. „Ich versuchte erst gar nicht zu
widersprechen und wir ritten los…Die Sonne schien hell über der Safari und
brannte sowohl auf uns als auch auf die Reittiere. Die Tauros bückten sich,
sodass wir absteigen konnten, und rannten zurück ins Dorf, denn den Rückweg
mussten wir selbst finden. Na klasse, Sonne, Hitze, kein Lüftchen und ein
Hitzkopf, der steppend neben mir stand. Kann ja heiter werden.
Irritiert
standen wir in der Steppe. Kein Überbleibsel menschlichen Lebens war zu sehen.
Naja, wie auch, das ist immerhin die Wildnis. „Wollen wir uns trennen oder
zusammen laufen?“, fragte ich, während ich die Sonne betrachtete. Nur Raid hatte
mir gar nicht zugehört. Er krabbelte bereits auf allen Vieren durch das Gehölz
und suchte nach Pokemon, die als Partner für ihn geeignet waren. Ich entschied
mich ihm zu folgen, schließlich sollte ich ja auf ihn Acht geben. Zwei Stunden
am Stück krabbelte er so auf dem Boden herum, während ich mit Händen in den
Taschen ein Liedchen pfiff. Doch plötzlich schoss Raid aus seiner Haltung und
sprintete auf ein lilanes Etwas zu, welches gerade ein Blatt verspeißte. Dabei
schrie er und rief: „MEINS, MEINS, MEINS!!!“. Danach ein gezielter Schlusssprung
und er packte das kleine Pokemon mit den großen Ohren in der Hüfte, welches aus
Reflex loslief. Raid ließ aber nicht los, und wurde quer durch die Safari
geschleift. Die Staubwolken, die er dabei aufwirbelte, waren echt nett
anzusehen.
Ich setzte mich lachend auf einen Stein und sah mich um. Alle paar
Minuten hörte ich ein leines „MEINS“ irgentwo in der Ferne, zumindest so lange
bis ich eine Art Todesschrei vernahm, welchen ich westlich von mir wahrnahm. Aus
irgenteinem Grund, kam mir dieses Geschrei äußert schlimm vor, obwohl ich nicht
wusste, was passiert war.
Ich rannte und rannte, dem Geräusch immer entgegen,
bis ich mitten im Kampfgeschehen war:
Eine, ich nenn es mal Kreatur mit
großen, dornigen Klauen auf dem Kopf penetrierte eine Art Riesenfangschrecke,
welche dazwischen eingeklemmt war. Dieses Biest mit den spitzen Zähnen und dem
braunen Panzer erkannte ich als Pinsir, ein weitgefürchtetes Insekt in der
Safari, welches in der Lage war, Baumstämme zu teilen, ohne sich auch nur leicht
zu verausgaben. Andererseits, wie mir mein Handbuch verriet, war die
eingeklemmte Schrecke auch nicht besser. Es handelte sich um ein Sichlor, eine
zwar scheue, aber wenn in Bedrängnis ein sehr brutaler Zeitgenosse. Dieses
Pokemon wurde bisher kaum beobachtet noch gefangen. Und ich durfte es sehen…auch
wenn es gerade in Lebensgefahr schwebte. Als es mich erblickte, schaute es nicht
aggressiv oder eingeschnappt, sondern eher leidend…Die gelbe Flüssigkeit, die an
Pinsir heruntertropfte, musste wohl Blut sein. Ist aber logisch, bei den ganzen
Dornen. Ich entschied mich, Pinsir anzugreifen, auch wenn das mein Ende sein
könnte. Ich schnappte mir den größten Stein, der in meinem Radius lag, und den
ich auch Heben bzw. werfen konnte, und warf ihn mit voller Wucht an Pinsirs
Kopf. Dieses löste abrupt den Scherengriff und Sichlor fiel von Pinsirs Kopf,
landete im Sand und blieb dort liegen. Pinsir hatte mich erst jetzt registriert
und leckte sich noch Blut aus dem Mundwinkel ab…während es bedrohend auf mich
zuging. Mir wurde echt mulmig beim Anblick der Scheren. Doch hinter mir vernahm
ich meine Rettung…Der „MEINS“-Zug kam genau pünktlich und rammte Pinsir zu
Boden. Jetzt war schnelles Handeln gefragt. Ich nahm das Sichlor, und zog es ein
wenig, während Pinsir Raid verfolgte. Ich versuchte bei diesem Kolloss eines
Insekts die stabile Seitenlage…aber irgentwie wusste ich nicht, wie. Es
raschelte im Gebüsch und ein kleines Sichlor tappste langsam auf das verletzte
Sichlor zu. Anscheinend war das Muttertier bei der Verteidigung des Jungtieres
angegriffen worden. Ich betrachtete das junge Sichlor maßend…denn, es war grün.
Also nicht so grasgrün wie die Mutter, sondern richtig kräftig grün. Und auch
die Gelenke, die bei der Mutter gelb waren, waren bei dem Kind orange. Aüßerst
seltsam. Jedenfalls schien sich die Mutter mit ihrem Kind zu unterhalten. Danach
sah die Mutter mich an, nickte kurz, sah auf meinen Safariball, der an meinem
Gürtel hing, und ihr Kopf knickte zur Seite weg. Langsam aber stetig verschwand
das Leben aus dem Augen. Es war ein äußerst trauriger Anblick, wo ein
majestätisches Pokemon sterben zu sehen. Das kleine, andersfarbige Sichlor
schaute mich an, und auch ich sah es an. Es legte den Kopf zu Seite und
betrachtete mich. Ich verstand nicht, was es meinte. Was danach geschah…war
widerwertig. Wie ich im Handbuch nachlas, fressen die Jungtiere die gestorbene
Mutter, wenn es denn soweit ist. Ich hörte ein Knacken und ein Schlürfen, auch
ein Sabbern war hörbar, denn ich wollte es nun echt nicht sehen, wie ein
Jungtier seine Mutter frisst. Als die Geräusche aufhörten, schlug ich die Augen
auf und sah das kleine Sichlor, welches direkt vor mir stand und mich ansah, von
dem Kadaver der Mutter war nichts mehr zu sehen. Es war also wirklich wie
gelesen. Ekelerregend. Während es mir plötzlich durch den Kopf schoss, dass Raid
ja irgentwo noch rumgeschleift wurde, fing Sichlor an seinen Kopf an meinem Bein
zu reiben. Sollte die Mutter ihre Verantwortung auf mich übertragen haben?
Aber…wo war Raid jetzt eigentlich? Circa 50 Meter weiter sah ich ihn. Er hockte
gegenüber dieses kleinen Tieres und alle paar Sekunden ließen sie ihre Köpfe
gegeneinander prallen. Er schien einen Kumpel gefunden zu haben. Ich freute mich
so für ihn, dass ich fast meinen Schützling vergessen hätte. Sichlor schaute
mich immernoch an, fixiert und nichtssagend. Wie von Sinnen griff ich an meinen
Gürtel und griff nach dem Safariball, welchen ich auf den Boden zwischen mir und
Sichlor legte. Sichlor folgte dem Ball mit den Augen, betrachtete mich aber
sofort wieder. „Kannst du mich verstehen?“, fragte ich das Insekt. Es nickte.
War das jetzt Zufall oder…? „Ööm, was ist zwei mal Drei?“. Sichlor erhob sich
und kratze 6 Striche auf einen Baumstamm. Faszinierend…Wirklich einmalich.
„Würdest du mit mir kommen?“. Sichlor schien sich zu freuen und bejahte dies mit
Nicken. Doch plötzlich war diese Ruhe unterbrochen. Denn Raid schrie „Los,
Terminator, HYPERSTRAHL!!“ quer durch die ganze Safari. Ich beschloss mich,
endlich das lilane Etwas nachzuschlagen. Ich stieß auf das Pokemon Nidoran, die
männliche Form. Bei männlich schoss es mir durch den Kopf. Welches Geschlecht
Sichlor wohl hatte? Ich blätterte zu Sichlor um und betrachtete die Bilder. Aha,
weiblich also, wie das längere Abdomen verriet. „Also Sichlor, möchtest du mein
Partner werden?“ Sichlor freute sich so, dass es auf und ab hüpfte. Es freute
mich, dass es über den Verlust der Mutter so schnell hinweg war.
Es war also
soweit. Ich griff den Safariball, drückte einmal auf die Mitte und warf ich auf
Sichlor. Sichlor löste sich auf und verschwand im Inneren. Der Ball wackelte
zwar kurz, blieb dann aber liegen. Ich hob ihn auf, und steckte ihn mir an den
Gürtel. So, Raid einsammeln und ab dafür dachte ich. Die Sonne brannte mir im
Nacken und ich bekam riesigen Durst. Auch Raid schien den Ball gefüllt zu haben.
Denn er grinste über beide Ohren und hielt den Ball noch in der rechten
Hand.
„Na, hast du was gefangen?“, fragte er mit herablassenden Ton.
„In
der Tat“, antwortete ich.
„Na gut, da ich gute Laune habe, kommst du jetzt
noch ohne Kampf davon. Aber morgen testen wir sie aus. Abgemacht?“
„Wenn du
willst, gerne. Aber lass und erstmal Richtung Heimat gehen. Dort erkläre ich dir
alles.“

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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Sabbo am Do 14 März 2013, 19:43

Ich hoffe mal, es stört den Lesefluss nicht, hier zu antworten. Habe die Geschichte gelesen und finde sie sehr interessant, bzw wäre auch interessiert daran wie es weiter geht. Die Stelle mit dem Sichlor hat mir besonders gefallen, bin gespannt was aus dem Kleinen mal wird...und natürlich möchte ich wissen, was Raid Tolles gefangen hat und kann kaum sein Gesicht erwarten, wenn er das Sichlor sieht x D

Zum Optischen würde ich noch einen Verbesserungsvorschlag machen wollen, es ist angenehmer zu lesen, wenn Du Deine Geschichte in Abschnitte gliederst, also Absätze machst. Es sind zwar einige vorhanden aber hin-und wieder eine Leerzeile würde es vllt noch übersichtlicher machen. So wirkt es auf mich etwas "Viel", bzw gebündelter Text aber gerade bei einem Orts-Themen oder Personenwechsel würden deutliche Absätze das Lesen erleichtern.

Ein paar Tipp-und Rechtschreibfehler habe ich auch gefunden aber nichts Schlimmes, das jetzt großartig stören würde, vllt irgendwann nochmal Korrektur lesen...

Ansonsten bin ich gespannt, wie es weitergeht...

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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Danny am Do 14 März 2013, 21:31

Ich finde die geschichte bis jetzt ganz gut ud das endlich mal sichlor als schillernd vorkommtfreut mich im anime warte ich schon seit 2008 drauf mal im ernst gute story bisher kaifer

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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Daniel am Fr 15 März 2013, 13:59

@Sabbo schrieb:
Zum Optischen würde ich noch einen Verbesserungsvorschlag machen wollen, es ist angenehmer zu lesen, wenn Du Deine Geschichte in Abschnitte gliederst, also Absätze machst. Es sind zwar einige vorhanden aber hin-und wieder eine Leerzeile würde es vllt noch übersichtlicher machen. So wirkt es auf mich etwas "Viel", bzw gebündelter Text aber gerade bei einem Orts-Themen oder Personenwechsel würden deutliche Absätze das Lesen erleichtern.

Eine sehr schöne Story, aber wie Sabbo schon erwähnt hat, ist das ziemlich anstrengend zu lesen. Abschnitte wären wirklich nicht schlecht. Aber ich finde es gut das mal wieder Storys hier im Board geschrieben werden, lange Zeit war der Bereich nicht mehr aktiv. Außerdem solltest du nicht mitten in einem Satz eine neue Zeile anfangen, wie z.B hier.

@Kaifer schrieb:Jedenfalls solange
niemand auf Erfahrungssuche ist. Die Erfahrungssuche ist ein Ritual, von Honigs

Daniel
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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Kaifer am Fr 15 März 2013, 15:34

Mein Ende in Transalia





Ein langes Gespräch folgte. Ich besprach alles mit
Raid, was wir erlebt und … erfahren hatten. Ihm war es eigentlich egal, aber
wir wollten nicht als die Idioten darstehen. Wir hörten schon das Gemuhe der
Tauros, als Raid mich noch einmal ansprach:
„Du wirst doch noch ein bisschen mit mir trainieren, oder?“
„Wieso sollte ich was anderes tun, ich muss doch selber erst einmal lernen.“
„Ach so, ja. Stimmt, tut mir leid.“
„Mmh, kein kluger Spruch oder eine Beleidigung? Was ist denn mit dir los?“
„Ich frage mich nur, warum ich Noxa nicht mitgenommen habe…“
„Noxa? Die Schamenentochter Honigs? Ich dachte die hasst du…“
„Ist ja auch so, so etwas klugscheißendes habe ich selten gesehen…“
Ich verdrehte bei dem Satz die Augen, denn im Gegensatz zu Raid wusste ich, wie
ähnlich sich die beiden waren. Außerdem waren sie fast genau gleich alt. Wenn
ich raten dürfte, würde ich sagen, die beiden sind wie Pech und Schwefel.
„Was guckst du so?“, fragte er.
„Och nichts, ich guck immer so. Was ich
mich aber frage ist: Irgentwas hat mich bei der Mutter gestört, ich weiß nur
nicht was…“
„Vielleicht war es die Tatsache, dass sie tot war?“
Sich mit Raid zu unterhalten war ähnlich ergiebig wie mit einem Fön die
Polarkappen abzutauen…
Endlich kamen wir in der geliebten Heimat an. Der Marktschreier schrie die
frohe Kunde der Wiederankunft unser beiderseits quer durch das Dorf, und
schnell war das Forum gefüllt.
„Willkommen zurück“, rief Honig über das ganze Land. Ihr seid jetzt laut
unserem Ritual erwachsen, zeigt, was eure Beute war.
Ich wollte den Ball von meinem Gürtel nehmen, aber Raid stieß mich zur Seite und
flüsterte:
„Hey, du Amateur, wir gehen hier nach Alter.“
Er grinste und warf den Safariball so hoch wie er konnte. Besonders Macci, der
sich in die erste Reihe gedrängt hatte, war gespannt auf den Inhalt der Kapsel.
Ein roter Blitz zuckte durch den Ball gen Boden und gab das Nidoran frei, dass
Raid sein Eigen nannte. Es schnüffelte kurz am Boden, sah sich zu allen Seiten
um…und dann…legte es sich schlafen. Diese Enttäuschung, die sich in den
nächsten Sekunden auf Raids Gesichtsausdruck abzeichnete, hatte ich noch nie
gesehen. Es amüsierte mich, aber andererseits tat er mir irgendwo leid. Macci
schaute interessiert, Noxa, die Tochter von Honig, kicherte leise.
„Nun gut, Nidoran. Ein typisches …. Anfänger Pokemon, leicht zu fangen, leicht
zu trainieren, leider nicht besonders stark, aber gut, immerhin hast du was
gefunden. Und du Kai?“
Alle starrten mich an. Es war mir ein wenig unangenehm, als ich den Ball vom
Gürtel zog und alle auf meine rechte Hand starrten. Ich betätigte den Knopf und
warf ihn in die Mitte des Raumes und das ca. 70cm große Sichlor zeigte sich.
Zehn Sekunden herrschte Schweigen. Alle starrten fassungslos auf das Insekt,
welches langsam rückwärts ging und zitterte im Angesicht dieser Menschenmasse.
Sogar Macci hatte den Mund auf und Dratini versteckte sich hinter Maccis
rechtem Bein.
Die Erste, die ein Ton von sich gab, war Noxa. Sie schrie und lief kreischend
weg. Ja, ihre Insektenphobie schien immernoch anwesend zu sein. Plötzlich
gerieten alle in Panik und liefen vom Marktplatz. Die einzigen, die sich noch
auf dem Forum aufhielten, waren Ich, Raid, Sichlor, Macci und Honig, welcher
Sichlor immer näher kam. Er streckte seine Hand aus, und Sichlor biss zu. Er
sagte nichts, schlug Sichlor sogar, um es anscheinend weiter zu provozieren.
„Stop, komm zurück, das reicht.“, rief ich in Aufregung.
Wie auf Kommando löste Sichlor ihren Kiefer und sprang zurück an meine Seite.
Ich war überrascht von der Loyalität dieses Pokemon. Es schien mich als Trainer
anzuerkennen.
„Wow“, mehr brachte Honig nicht hervor. Du hast eine Bestie gezähmt. Auch wenn
es nur ein Jungtier ist, die Spezies Sichlor ist äußerst gefährlich. Darum
haben wir vor 30 Jahren auch allen Sichlor die Flügel zerschneiden lassen. Ihre
Flugfähigkeit erlaubte ihnen eine extreme Initiative sowie mörderische
Angriffskraft. Schau mal deinem Sichlor bitte unter die Deckflügel. Ich
gehorchte und klappte die grünen Körperanhängsel ein wenig nach oben. Ich
erschrak. Denn dort waren keine Flügel.


„Und?“, fragte Honig, ein klein wenig besorgt…
„Nichts, keine Flügel. Wollen sie selbst nachgucken?“
„Nein, ich vertraue dir Kai. Du hast ein wildes Pokemon an einem Vormittag
gezähmt.“
Ich schluckte, warum wusste ich nicht. Immerhin hatte ich nichts zu verbergen.
Ich konnte es einfach nicht fassen. Denn jetzt wusste ich, warum das Muttertier
von einem Pinsir angegriffen worden war. Wenn ein Sichlor sonst in der Lage war
zu fliegen, wäre es für Sichlor ein leichtes gewesen dem Klammern zu entkommen.
Doch so, war Honig vermutlich für ein Massensterben einer großartigen
Lebensform verantwortlich. Ich verachtete ihn allerdings nicht, woher sollte er
sowas ahnen.


Die nächsten Wochen vergingen schnell. Ich trainierte viel
zusammen mit Raid und Sichlor entwickelte sich prächtig. Eines Morgens kam Noxa
auf Raid zu. Denn auch sie wolle ihr Pokemon jetzt schon haben, also klaute
Raid einen Safariball aus Honigs Haus und sattelten die Tauros. Warum ich
nichts unternommen habe? Nun ja, ich hab geschlafen. Am nächsten Morgen wurde
ich sehr früh wach, denn Sichlor schien Krämpfe zu haben. Es stützte die
kleinen Sensen auch dem Boden ab und es atmete schwer. Plötzlich brach ihr
Rücken auf. Ich erinnerte mich, dass Sichlor ein Insekt war, was sich
schließlich ab und zu häutete. Unter der alten Haut war Sichlor strahlend weiß.
Trotz meines Wissens erschrak ich, denn Sichlor war nicht mehr 70, sondern
150cm groß. Dies war das Maximale Wachstum dieses Pokemon. Ihre Sensen waren
lang und scharf, ihre Zähne ausgebildet und auch die Fußkrallen waren da. Nur
die grüne Farbe fehlte. Es hockte sich wieder hin, wie kurz vor der Häutung,
atmete schwer und pumpte Blut durch den Körper. Fassungslos sah ich das
Naturschauspiel an. Nach einer Stunde war das satte Grün wieder zu erkennen und
Sichlor stand auf. Sichlor war nun größer als ich und schaute zu mir runter. Es
schien zu lächeln. Es stellte sich seitlich und kniff die Augen zusammen und
schrie einen schrillen Ton. Die
Deckflügel rissen mit einem schmatzenden sowie knackenden Geräusch auf und 4 hauchdünne,
fast silberne Flügel kamen zum Vorschein. Ohne jeden Riss, ohne jeden Kratzer.
Sichlor konzentrierte sich. Es war in der Lage, alle 4 Flügel unabhängig
voneinander zu bewegen. Erleichtert begann sie, ihre Flügel von diesem Schleim
zu befreien. Im Gegensatz zu ihr wurde ich panisch, schließlich würde Honig
vorhaben, ihr die Flügel zu stutzen. Zitternd und in heller Aufruhr erzählte
ich Sichlor dies, welche kurz gen Decke guckte, eine Augenbraue hob und
kinderleicht die Flügel wieder einklappte. Wieder legte es den Kopf zur Seite,
als ob ich nicht verstanden hätte. Doch ich verstand und beruhigte mich.
Die nächsten Wochen vergingen schnell. Ich trainierte mit Sichlor ihre
Flugfähigkeiten und zugleich den Kampf in der Luft. Allerdings heimlich in der
Safari.
Raid und Noxa waren immer nicht wieder aus der Safari zurückgekehrt. Abends sah
ich ihr Feuer immer in einer Höhle.
„Na, wenn sich da mal nichts draus entwickelt später“, sagte ich zu Sichlor.
„Morgen werden wir Honig zerlegen und möglichst schnell abhauen. Oder?“
Sichlor nickte und legte sich hin. Ich tat es ihr gleich.
Am nächsten Morgen waren wir früh wach und gingen nochmal alles durch. Alles
funktionierte und ich trat mit Sichlor auf den Marktplatz, um die heilige
Glocke zu läuten. Die Glocke wurde nur geläutet, wenn jemand eine Herausforderung
gegen Honig vorhatte. Doch bevor ich den Brunnen, der die Glocke inne hatte
erreichte, standen Raid und Noxa vor diesem und bimmelten. Ich schaute
irritiert beim Anblick ihrer Pokemon…Ich schaute schnell ins Buch und fand:
Nidorino und Nidorina.
Wow, Noxa hatte dasselbe Pokemon wie Raid, nur im anderen Geschlecht, ich fand
das irgendwie süß.
Honig betrat mit seinem Parasek das Gelände und betrachtete die beiden Monster:
„Aha. Mein eigen Fleisch und Blut hat sich einen Bodyguartd besorgt und will
jetzt ihren alten und gebrechlichen Vater vom Thron stürzen“, sagte Honig mit
fester Miene.
„Da irrst du ,Vater. Ich hasse diesen Jungen. Ich brauch nur seine Hilfe, damit
wir dich besiegen und von hier verschwinden dürfen.“, antwortete sie mit
festerer Miene.
„Du…willst Transalia verlassen?“
„In der Tat. Ich halte es hier nicht mehr aus. Raid auch nicht, wir haben beide
etwas davon.“
„Gut. Das tut zwar weh, aber ich werde alles tun, um dies zu verhindern.“
…Inzwischen bei mir…
„Das wird bestimmt spannend, oder Sichlor?“. Ich schaute nach rechts doch
Sichlor war weg. Ich schaute mich zu allen Himmelsrichtungen um, und
schließlich sah ich sie. Sie schlich sich langsam an Noxa an und tippte ihr mit
einer Sense auf ihre linke Schulter. Als sie sich umdrehte, öffnete Sichlor ihr
Maul, sodass Noxa tief in den Rachen sah.
Sie kniff die Augen zusammen, schrie und schlug nach allen Richtungen um
sich. Auch Raid musste sich umdrehen, um den Schlägen auszuweichen:
„Was ist das denn für ein Monster?“, mehr brachte er nicht hervor.
Sichlor schloss das Maul und lief zu mir zurück.
„Ich hoffe du bist jetzt glücklich…?“, fragte ich Sichlor. Sie grinste
unentwegt.
Auch Noxa beruhigte sich wieder und schickte Nidorina in die Mitte des Platzes.
Raid tat es ihr gleich und schickte Nidorino daneben.
„Zwei gegen einen, ist das nicht ein wenig fies? Naja, auch damit habe ich
keine Probleme, Los Parasek!“. Und auch Parasek krabbelte nach vorne, den
beiden Nidos gegenüber.
Das Knistern in der Luft war kaum zu überhören. Wer würde beginnen, und vor
allem, wer würde gewinnen?
„Los Nidorina, Rechte Hand!“, befahl Noxa.
„Danach Doppelkick, Nidorino!“, fügte Raid hinzu.
„HA, Amateure. Los Parasek, Pilzspore!“.
Ein grüner Nebel aus einzelnen Sporen verbreitete sich in einer geraden Linie
über das Kampffeld. Es traf die beiden Nidos, welche kurz darauf einschliefen.
„Tja, eure Pokemon können keine Befehle mehr entgegennehmen, ich habe
gewonnen!“
Noxas Augen füllten sich mit Tränen. Auch Raid hatte schon bessere Tage erlebt.
Beide standen ohne jede Bewegung da, bis Macci jeweils eine Hand auf die
Schultern der beiden legte:
„Macht euch nichts draus. Auch ich habe einmal gegen Honig verloren, diese
Pilzspore ist richtig fies.
Die beiden nickten ohne ein Wort zu sagen, hoben ihre schlafenden Kameraden auf
und setzten sich hin. Raid sagte als erstes wieder was:
„Naja, immerhin wird Kai genau so versagen wie wir.“
Er hatte fast recht. Ein wenig mulmig war mir schon, aber siegessicher war ich
trotzdem.
Sichlor stellte sich in der Mitte Parasek gegenüber auf und der Kampf begann.
„Sichlor, bleib defensiv.“, rief ich. Sichlor kreuzte ihre Sicheln vor ihrem
Oberkörper und verharrte in dieser Position.
„Netter Versuch, aber Puder kann es so
nicht blocken. Parasek, Pilzspore. Wieder kam dieser grüne Schein zum Vorschein
und näherte sich Sichlor immer weiter.
„Sichlor, jetzt!!!“.
Sichlors Deckflügel öffneten sich und die vier Flügel erschienen.
„Flieg hoch!“, befahl ich. Sichlor gehorchte und befand sich nun fünf Meter
über dem Boden. Die Pilzspore verfehlte und Honig starrte fassungslos auf das
fliegende Insekt.
„Und jetzt, Flügelschlag!“, befahl ich.
Sichlor flog los und traf Parasek perfekt. Es kippte nach hinten, wo es auch
liegen blieb.
….Alles blieb kurz ganz still….





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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Kaifer am Sa 16 März 2013, 09:57

Beginn einer großen Reise

Honig
war immernoch sprachlos, sein Parasek war besiegt. Von einem Pokemon, das sogar
er fürchtete. Doch plötzlich fing die Menge an zu jubeln. Außer Honig, Raid und
Noxa wurden ich und Sichlor von den Leuten umkreist und gefeiert. Ich versuchte
Sichlor zu erreichen, denn ich hasse Trubel. Als ich bei meinem Sichlor war,
hielt ich mich an Sichlors Bein fest und sagte:
„Los, flieg. Bring mich hier weg.“
Endlich konnte Sichlor in der Öffentlichkeit fliegen…Macci unterbrach meine
Ruhe indem er schrie:
„Kai, flieg schnell weg und beginn deine Reise. Die Leute würden nachts deinem
Sichlor die Flügel zerschneiden! Ach so und, wenn du Mondsteine findest, komm
damit wieder hierher zurück. Hast du das verstanden?“
„Ja“, antwortete ich. „Wir sehen uns unterwegs oder?“
„Sicherlich, ich gehe auch gleich, Tschüss und viel Erfolg.“

Das waren die letzten Worte, die ich hörte, denn Sichlor gab ordentlich Gas und
beförderte mich hoch zum Fahrradweg. Als ich den Boden des Radweges betrat,
sackte ich zusammen. Hatten sie wirklich vor gehabt, Sichlor zu verkrüppeln.
Diese…ich konnte es nicht aussprechen.
Nun ja, ich packte mein Klapprad aus und fuhr gen Norden, obwohl es steil
bergauf ging. Ich spürte einfach, dass ich weiter hoch müsste. Sichlor lief
neben mir her, als ich oben ankam. Dort stand ein Schild:
Prismania City. Einkaufsstadt, Vergnügen und Pflanzenarena.
Ui, hier gibt es sogar eine der acht Arenen. Wir gingen langsam in Richtung der
Stadt. Hier war es so…groß, aber nicht überfüllt. Ein Springbrunnen begrüßte
uns. Vor dem ein Mädchen mit einem Pokemon spielte. Es war violett, fast eine
Kugel mit einem Totenkopf unter dem Mund. Na ob das ein guter Spielkamerad ist,
ich weiß ja nicht. Links sah ich ein riesiges Kaufhaus, und rechts Wohnhäuser.
Bei dem Kaufhaus fiel mir ein, dass ich kein Geld hatte. So etwas brauchten wir
bei uns im Dorf nicht. Naja, erstmal Stadtbummel, ich nickte Sichlor zu. Ich
grüßte das Mädchen freundlich, als ich an ihr vorbeikam. Sie starrte Sichlor
an.
„Was ist los. Hast du Angst vor Sichlor?“, fragte ich besorgt.
„Ne-Ne-Nein. A-A-Aber das i-ist ein Sh-Sh-Shiny!“, stotterte sie.
„Ein was?“
„Wooooooow, mein erster Shiny, den ich erblicken darf.“
„Was ist denn ein „Shiny“?“
„Circa jedes 8000. Pokemon ist … anders.“
„Inwiefern anders? Meinst du Sichlors Farbe?“
„Ja genau. Diese Pokemon sind äußerst begehrt!“
Stimmt. Ich erinnerte mich. Die Mutter meines Sichlors war heller. Sollte das
Mädchen recht haben?“
„Würdest du mir dein Sichlor geben?“
„Was??? Mein Sichlor?“
„Ja. Ich würde dir im Ausgleich mein Arkani geben.“
Ich schlug mein Büchlein auf. Arkani war ein…Hund?“
„Na, na, na?“
„Leider nein, Sichlor würde ich niemals hergeben.“
„Und wieso nicht, bist du Shiny Sammler oder wie?“
„Das war und ist mein erstes Pokemon. Bis eben wusste ich nicht was ein Shiny
ist.“
„Ach ja. Mmh, naja. Die Leute werden dir andauernd Angebote machen. So ein
seltenes Pokemon wie Sichlor als Shiny fällt durchaus auf.“
„Na toll. Aber danke für die Erklärung.“
Sie sah uns noch ein wenig nach. Naja, wo war diese Arena? Ich kam an einem
„Casino“ vorbei und kam an einem kleinen Baum an.
„Sichlor, schaffst du den?“
Wieder schaute mich Sichlor an, als hätte ich nicht verstanden. Noch bei dem
Blick sauste ihr Arm an den Baum und zerschnitt diesen. Wir konnten vorbei und
standen einige Minuten später vor einem großen Gebäude, an dem ein goldenes
Schild angebracht war:
Prismania City Arena: Arenaleiter/in: Erika. Typ: Pflanze. Einlass mit 2
Pokemon.

„Zwei Pokemon? Oh nein.“
Ich habe nur eins. Naja, dann ging es
wohl erstmal auf Pokemon Suche. Ich ging östlich aus der Stadt raus, bis
ich mit einem Jungen zusammenprallte. Dieser war sehr klein, aber genau so
flink.
„Oh, Entschuldigung Kleiner, hast du dich verletzt?“, fragte ich.
Mit einem Rückwärtssalto sprang er auf. Ich fasste das als ein Nein auf. Dieser
Junge war äußerst komisch. Er ging Sichlor bis zur Hüfte, mir bis zur Brust,
und hatte lange, schwarze, zottelige Haare. Er hatte einen orangenen …
Judoanzug oder so an und schwarze Schuhe. Er war recht muskulös für sein Alter.
„Wie alt bist du denn?“, fragte ich erneut.
„Ich bin 14, wieso?“, antwortete der Junge.
„WAS? 14 und noch so klein?“
„Vielleicht bist du auch einfach groß.“ Er grinste mich naiv an.
„Jaaaa, ööm, was rennst du denn so durch die Gegend?“
„Ich durchreise die Welt, um noch stärker zu werden. Ich soll hier nach starken
Gegnern suchen, da ich auf dem Weg zu einem Turnier bin.“
Und wieder dieses naive Grinsen. Irgendwie mochte ich das nicht. Aber jetzt
erst fiel es mir auf, worauf Sichlor die ganze Zeit starrte. Er hatte einen
Schwanz, der ihm anscheinend hinten aus dem Rücken wuchs. Er war so lang wie
sein Arm, dünn und stark bräunlich beharrt.
„Duhu?“, fragte er.
„Darf ich mal gegen dein Biest da kämpfen?“
„Biest? Kämpfen?“
„Ja, dieses Vieh mit den Klingen an den Armen. Ich brauche starke Gegner, und
das sieht ganz passabel aus.“
Und wieder schloss er die Augen und grinste. Sichlor stand plötzlich hinter ihm
und wollte mit ihren Armen seinen Hals ergreifen, aber soweit kam es nicht. Er
packte mit seiner rechten Hand Sichlors Sense und warf sie hoch in die Luft.
Mit einer Staubwolke kam Sichlor neben mir auf dem Boden auf. Ich fasste es
nicht. Woher hatte dieser Junge diese Kraft?
„Dein Monster ist schnell. Aber ich bin schneller. Sieh.“
Er verschwand, so wie Sichlor es tat. Er war so schnell, dass man ihn nicht
mehr sehen konnte. Doch plötzlich sah ich zehn von den Jungen, die alle in
verschiedenen Posen vor mir standen. Sichlor staunte ebenfalls und sah sich
alle genau an, berührte einen der Jungen, der danach verschwand und sich
auflöste. Dann lösten sich alle auf und der Junge stand wieder alleine vor mir.
Sichlor grinste. Sie verschwand ebenfalls und 3 Duplikate von Sichlor
erschienen.
„Wow, Sichlor. Hast du gerade eine neue Attacke gelernt?“
Die Doppelgänger verschwanden und Sichlor nickte mir zu.
„Danke Kleiner, du hast meinem Sichlor eine Attacke beigebracht. Ich nenne sie…
Doppelteam.“
„Ich nenne sie Phantombildtrick, aber das ist wohl kürzer. Haha. Darf ich nun
gegen dein „Sichlor“ kämpfen?“
„Ich glaube nicht, dass das viel Sinn macht. Du bist viel stärker als Sichlor.
Sie könnte dir nichts beibringen.“
„Och, wie schade. Naja, dann muss ich mal wieder.“ *WUSCH*
Und schon war der Junge verschwunden. Seinen Namen habe ich nie erfahren.
Gesehen habe ich ihn auch nie wieder. Aber egal, mit dieser Attacke sollte ich
den Arena-Orden erhalten können.
„Auf geht’s Sichlor!“




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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Danny am Sa 16 März 2013, 12:18

lol war das eben son-goku?was hat der mit pokemon zu tun?ich hab sofort anfangen müssen zu lachen als ich phantombildtrick gelesen habe.


EDIT:tu doch mal den link von fanfiktion.de rein kaitroid ist gut ich mach schon http://www.fanfiktion.de/s/5140baa7000215a006606979

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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Kaifer am Mo 25 März 2013, 15:46

Diese Geschichte endet hier.
Ich habe keine Motivation mehr, das weiterzuschreiben bzw. zu beenden.
Es tut mir leid für alle, die sie verfolgt haben, und sich jetzt ärgern, dass es nicht weitergehen wird.
Außerdem kann ich den Ansprüchen der Mitleser nicht gerecht werden denn...es wäre eh irgendwann schlecht geworden.
Von daher, schöne Zeit noch hier im Forum...

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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Sabbo am Mo 25 März 2013, 18:31

Sehr schade...aber vllt kommt ja mit der Zeit noch mal neue Motivation. Ergeht mir auch nicht anders, ich schreibe auch Geschichten über mehrere Kapitel und habe oft mittendrin keine Lust mehr aber irgendwann möchte ich dann doch noch weiter schreiben. Einige meiner Projekte sind aber auch im Sande verlaufen.

Setz' Dich hier nur nicht so sehr unter Druck, Du musst keinen Ansprüchen gerecht werden sondern schreibst ja, weil es Dir Spaß macht. Ich lasse mir auch oft Wochen, wenn nicht sogar Monate Zeit manchmal, bis ich ein neues Kapitel schreibe. Ich denke, dass die Leser hier keine Probleme damit hätten.

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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Kaifer am Sa 13 Apr 2013, 11:52

Sichlor strahlte vor Energie. Es sprang auf und ab und konnte einfach nicht still stehen. Ihre Flügel zitterten und die Klingen sausten durch die Luft. Sie war in absoluter Kampflaune, ausgelöst durch die neu gelernte Attacke Doppelteam.
Wir wollten umkehren, um nach Prismania City zurück zu gehen, schließlich stand der Arenakampf noch aus. Aber, würde ich mit dem Doppelteam wirklich Erika täuschen können?
Wir machten uns auf den Weg, die Sonne schien und eine leichte Brise wieß uns den Weg.
Aber weit kamen wir nicht:
Zwei Pokemon kamen rollend und vor allem kämpfend einen Hang hinunter. Ein kleiner Hund, und eine noch kleinere Echse mit brennender Schwanzspitze. Beide waren ins orangene gefärbt, und sie bissen, kratzten und brüllten wie die Verrückten. Als ich brüllend dazwischen ging, wurde ich von zwei knurrenden Gesichtern empfangen. Ich wich zurück und rief: "Ööm, Sichlor, deine Hilfe könnt ich jetzt ganz gut gebrauchen, denke ich."
Als ich mich umdrehte, schüttelte Sichlor nur den Kopf, und zeigte auf die brennende Schwanzspitze. Na gut, Feuerpokemon zu bekämpfen war mit Sicherheit nicht die klügste Idee meinerseits gewesen.
Noch wusste ich ja nicht, dass ich aus dem Busch heraus beobachtet wurde...
"Komm schon Sichlor, das ist gutes Training. Willst du nicht besser werden?"
Das weckte die Geister und Sichlor sprang vor mich zwischen die beiden Knurrer. Es stieß einen Kampfesschrei aus und machte sich bereit.
"Sichlor, Doppelteam!"
Sie gehorchte und schnell waren sieben Klone dabei die Feuerpokemon einzuzäunen. Sichlor drängte sie immer näher zusammen, bis beide zusammen einen Flammenwurf bündelten und sich im Kreise drehten. Eine Sinnouette nach der anderen verschwanden bis das echte Sichlor brennend weggeschleudert wurde. Es lag am Boden und konnte sich nicht rühren, bis eine Scheibe aus Wasser aus dem Busch es berührte und die Flammen löschte. Ich schaute in das Gebüsch, es raschelte etwas, aber es war nichts zu sehen.
Sichlors Wut stieg ins Unermessliche, ohne auf ein Kommando zu warten sprang es in die Lüfte und stürzte mit einem Flügelschlag auf die Beiden zu. Doch es sollte aufgehalten werden. Denn eine weitere Wasserscheibe drang aus dem Busch und traf die Störenfrieden am Kopf, welche jammernd zur Seite fielen. Sichlor stoppte, knirschte mit den Zähnen und rannte in den Busch hinein, denn jemand schien ihr regelrecht den Kampf zu stehlen.
Aus dem Busch kam ein rosarotes Pokemon zum Vorschein, welches sich in meinem Rucksack verstekte und schnell den Reißverschluss zumachte.
Sichlor blieb hinter mir stehen und bat mich mit einem Blick, den Reißverschluss wieder zu öffnen. Da ich dies sowieso vorhatte, öffnete ich diesen.
Das Pokemon streckte Sichlor die Zunge raus und schloss den Verschluss wieder. Als ich ihn erneut öffnete, schoss es einen Wasserkreis auf Sichlor. Sichlors linkes Auge fing an zu zucken. Wär sie nicht grün, wär sie mit Sicherheit rot angelaufen. Sie zerfetzte den Rucksack, allerdings ohne den Inhalt zu beschädigen. Die rosa Knutschkugel saß auf dem Rasen und schrie wie am Spieß. Wo der Hund und die Echse waren weiß ich nicht, wahrscheinlich haben sie sich woanders weitergeprügelt.
Da meine Meinung eh ziemlich egal war, griff ich aus den Rucksackfetzen mein Büchlein und suchte nach dem rosa Pokemon. Ich fand es unter dem Eintrag: Pummeluff. Ein Normalpokemon welches die Fähigkeit beherrscht, den Gegner durch Gesang in Müdigkeit zu versetzen.
Pummeluff lief wieder los und klammerte sich an mein linkes Bein. Sichlor stoppte, da sie mich nicht treffen wollte. Das einschläfernde Pokemon hatte so schöne, große blaue Augen. Es hob die Arme, als wolle es auf den Arm genommen werden. Sichlor knurrte unaufhörlich.
Ich nahm es hoch und schnell war die Sorge Pummeluffs vergessen es lachte und freute sich.
Ich setzte es wieder ab.
"Du kannst wieder gehen, danke, dass du geholfen hast. Sichlor wird dir nichts tun."
Es grinste, es nahm Sichlors Safariball und drückte auf den Knopf. Sichlor errötete und verschwand im Inneren. Es drückte nochmal auf den Knopf, sodass der Ball klein wurde, anschließend schluckte Pummeluff den Ball runter.
Ich konnte es nicht fassen...Pummeluff drehte sich zu mir um, als wäre nichts gewesen. Dann hustete es und der Ball flog wieder aus dem Mund. Er öffnete sich und Sichlor erschien wieder da, wo sie eben verschwunden war.
Sichlor ging in die Offensive über. Es trat einen der Pokebälle, die ich in Prismania City erstanden hatte, auf Pummeluff. Pummeluff wurde in den Ball gezogen, kam aber wieder frei. Dieses Spiel verfolgte Sichlor die nächsten Minuten. Es trat immer wieder den Pokeball auf Pummeluff, doch es befreite sich immer wieder. Schließlich pumpten sich Pummeluffs Bäckchen auf und es wurde rot. Kleine Blitze entstanden um Pummeluffs ballartigen Körper, die es dann auf Sichlor übertrug. Zappelnd, augenverdrehend und sabbernd blieb Sichlor auf dem Bogen liegen.
Pummeluff wendete sich von Sichlor ab, kam zu mir und rieb den Kopf an meinem Bein, als wolle es eine Belohnung für ihr Tun. Aber ich muss sagen, beeindruckt war ich schon.
"Pummeluff?"
Es schaute ich fragend an.
"Würdest du mir die Ehre erweisen gegen Sichlor zu kämpfen?"
Es tanzte vor Freude und begann Sichlor zu ohrfeigen. Dadurch verschand zwar die Elektrizität, aber Sichlors Gefühle wurden dadurch auch nicht minderer. Es schlug wie wild um sich und traf Pummeluff am Kopf. Viel mehr als Der Kopf war da auch nicht.
Blutend blieb Pummeluff liegen.
"Bist du wahnsinnig geworden?" Wollte ich von Sichlor wissen.
"Das Pummeluff is ein kleines Pokemon udn du zerschlitzt es einfach."
Sichlor versuchte mit den grauen Flecken der Donnerwelle sich zu rechtfertigen.
"Und? Das ist noch kein Grund, es zu töten."
In dem Moment stand Pummeluff auf. Es weinte, Tränen rollten über den runden Körper. Aber es schien nicht weglaufen zu wollen. Es schniefte und wirkte wütend. Sichlor verstand und ging wieder in Kampfhaltung.
Pummeluff legte die Arme auf den Boden und begann sich im Liegen zu drehen. Immer schneller wurde es. Plötzlich sauste es los, nahm einen kleinen Vorsprung als Rampe und traf Sichlor von oben an der Bauchpartie. Staubwolken bildeten sich, sodass ich nichts sehen konnte.
Als die Wolken sich auflösten, lag Sichlor in den Boden eingedrückt und bewusstlos da. Pummeluff saß auf Sichlor, weinte, schniefte und atmete schwer.
Ich ging auf die Beiden zu, rief Sichlor in den Ball zurück, nahm Pummeluff auf den Arm und brachte sie nach Prismania City. In dem großen "Pokemon Center", was so eine Art Klinik darstellte, brachte ich die Beiden hin und bat um Heilung, was auch sofort geschah.
"Dein Sichlor scheint mehr psychisch verletzt zu sein.", informierte mich die Schwester.
"Das Pummeluff hingegen ist wieder topfit."
Just in dem Moment hörte man einen Schrei, medizinisches Geschirr schien auf den Boden zu fallen und Pummeluff rannte an mir vorbei aus der Tür. Dicht danach war Sichlor. Sie hang Pummeluff dicht an den Fersen und stürmte ebenfalls aus der Tür.
Ich konnte mich nur grob bedanken und rannte ebenfalls raus. Sichlor wollte gerade Pummeluff schlagen, als es in den Safariball gezogen wurde.
"Du hast erstmal Sendepause", sagte ich.
"Pummeluff, gehts?"
Es nickte und lachte. Ich beugte mich zu dem Pokemon runter, streichelte es über die Locke und fragte: "Willst du mich nicht begleiten? Du scheinst stark zu sein. Ich passe schon auf, dass Sichlor dir nichts tut."
Pummeluffs Augen leuchteten und es nickte unaufhörlich.
"Na dann is das ja beschlossen."
Ich warf den Pokeball auf Pummeluff, welches den Ball freiwillig annahm und im Inneren verschand.
So erhielt ich also mein zweites Pokemon. Die Frage, die sich nun stellt ist: War das eine gute Idee?

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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Kaifer am Do 25 Apr 2013, 19:54

So stand ich da nun, zwei Pokemon, wie gefordert, vor der Arena, die von der Leiterin Erika geführt wurde. Beide waren eingezogen in ihren Pokebällen, da sie sich vor kurzen noch schlagen wollten. Würde ich es schaffen können? Würde ich dieser Herausforderung gewachsen sein. Alles würde sich jetzt beantworten.
Mit zittrigen Knien drückte ich gegen die Tür, und stellte fest, dass ich ziehen musste. Blöd gelaufen.
Nachdem das Türrätsel überwunden war, trat mir schwüle, tropische Luft entgegen. Das Atmen fiel mir schwer. Überall waren Trainerinnen, die mich anstarrten. Auf mich waren sie wohl nicht gefasst. Aber warum nicht, dass hier war eine der acht offiziellen Arenen. Langsam trottete ich über das Gras, bis ich vor einer Wand aus Bäumen stehen blieb. Es war so eng, dass ich nicht durchpasste, egal was ich machte...
"Wer auf die andere Seite will, muss Klingen springen lassen, aber schnell", rief eine eher weibliche Stimme zu mir.
"Das hat sich nicht mal gereimt.", antwortete ich.
"...zerschneide einen der Bäume, wenn du nen Kampf willst!"
Das war deutlich, und der zuvor genannte Humor in ihrer Stimme war auch verschwunden, schade. Naja. weiter gehts:
"Los Sichlor!", rief ich und warf den Pokeball. Sichlor erschien und da es alles mitgehört hatte, schnitt es noch im Flug einen Baum ab.
"Ich bin Erika, Königin der Botanik, Herrscherin des Unkrauts, Gebieterin--", plötzlich wurde sie unterbrochen:
"Is gut, ich möchte nur kämpfen.", rief ich frech dazwischen.
"Nun gut. Der Kampf um den Farborden wird in einem Doppelkampf ausgetragen werden. Jeder seine 2 stärksten Pokemon! Und ich frage dich, bist du bereit?", rief sie und warf bereits ihre Pokebälle. Es erschienen eine große, trichterförmige Pflanze sowie eine riesige Blume, welche ich als Sarzania und Giflor entpuppte.
Mulmig griff ich an meinen Gürtel, nahm Pummeluffs Pokeball und warf ihn:
"Los, Pummeluff!", rief ich etwas kleinlaut.
"Sichlor und Pummeluff also", dachte sie kurz nach.
"Diese zwei Pokemon scheinen sich nicht so zu mögen", lachte sie.
Ich fragte mich, was sie meinte doch dann sah ich es. Pummeluff schrie und lief, während Sichlor es mit erhobenen Klingen verfolgte.
"Das werde ich für mich nutzen. Giflor: Stachelspore! Sarzenia: Rasierblatt!"
Sichlor grinste. SIe trat Pummeluff auf den Boden und sprang hoch in die Luft. Sowohl die Stachelspore als auch das Rasierblatt trafen Pummeluff, welches wimmernd am Boden liegen blieb.
"Sichlor, Flügelschlag!"
"Giflor, Toxin!"
Sichlor wurde in die Augen mit einem violettenSchleim abgeschossen, worauf es abstürzte und nichts mehr sah.
"Sarzenia, nochmal Rasierblatt!"
Sowohl Sichlor als auch Pummeluff würden von den scharfen Blättern getroffen und wurden ein wenig nach hinten geschleudert.
Ich wollte schon aufgeben, als Sichlor zitternd aufstand und in Kampfposition ging. Pummeluff war immernoch bewegungsunfähig.
"Giflor, tanke Sonnenlicht!"
"Sichlor, noch einmal Flügelschlag auf Sarzenia!"
Majestätisch erhob sich Sichlor in die Lüfte und breitete ihre Flügel aus. Im Sturzflug raste Sichlor auf Sarzenia zu!
"Laubklinge, Sarzenia!"
Sarzenias Peitsche färbte sich grün und traf Sichlor am Kopf. Sie musste die Flugbahn ändern und landete unsanft auf dem Boden.
"Giflor, Solarstrahl auf Pummeluff!"
"Pummeluff, du musst aufstehen!", rief ich besorgt. Wo war Sichlor eigentlich?
Sichlor nahm wieder vor Pummeluff Gestalt an. Sie kreuzte ihre Klingen und befand sich in der Blockhaltung. Der weiße Strahl, breiter als Sichlor, traf genau und Sichlor schaffte es sogar ihm stand zu halten. Dabei sah es Pummeluff an, also links über die Schulter und nickte. Doch just in dem Moment begann das Toxin zu wirken und Sichlor zuckte zusammen. Es bekam den Solarstrahl ab und wurde weit nach hinten gegen die Wand geschleudert.
Als der Strahl verschwunden war, fiel Sichlor nach vorne und bleib liegen.
Wie in Trance begann Pummeluff zu singen. Es war ein liebliches Lied. Sarzenia und Giflor wurden lagsam müder und rückten näher zusammen. Plötzlich raste Sichlor an mir und Pummeluff vorbei, man sah nur einen grünen Schein, schlug noch im Rennen mit den Flügeln die beiden Pflanzen um, stemmte sich mit den Füßen gegen die Arenahallenwand, drückte sich ab und sprang mit einem Rückwärtssalto genau vor die beiden Gegner, welche bewusstlos am Boden lagen.
"Gut, das reicht!", sagte sie beendend.
"Hiermit erkenne ich deinen Sieg an und überreiche dir den Farborden. Es war echt schlau, den Gesang von Pummeluff zu nutzen, da Sichlor bereits vergiftet war. So konnte es nicht einschlafen und konnte meine Pokemon besiegen."
Ich grinste, dachte aber daran, dass dies Sichlors Einfall war, welches es mit einem Nicken mit Pummeluff abgesprochen hatte...
"Als ich die Arena verließ, um zum Pokemon-Center zu gehen, schließlich hatten sich die beiden nach dem Arenakampf etwas Ruhe verdient, hörte ich eine bekannte Stimme in der Ferne:
"Und dann sagte ich zu Nidoran, mach das, und so, BOOOOOOOOM, lag das Bisaflor bettelnd am Boden!"
Wer das wohl sein könnte...

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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Kaifer am Di 07 Mai 2013, 17:35

(Ab hier von mir geschrieben, von Raid abgetippt...ich hasse tippen wie die Pest)
Eine gefährliche Mischung aus Angst und Freude machte sich in mir breit. Diese Stimme und die protzende Rede dazu konnte nur einen gehören...
So schnell mich meine Füße trugen lief ich zum Pokemon-Center, da meine beiden Begleiter erschöpft waren. Nachdem sie geheilt waren, überreichte mir die Schwester einen grauen Stein, der aussah wie ein gewöhnlicher Kieselstein. Sie zwinkerte mir zu und flüsterte:
"Nimm diesen Mondstein und gib ihm dem Pummeluff, dann ist es für die nächste Zeit erstmal gerüstet."
Nachdenklich ging ich aus der Klinik und hatte diesen "Mondstein" in meiner Hand. Ich befreite meine zwei Teammitglieder aus ihrem runden Gefängnissen und sie begrüßten mich freundlich. Ich sah Pummeluff an, den Mondstein fest in meiner Hand und beschloss, diesen Stein Pummeluff zu geben. Ich näherte meine Hand zu Pummeluff als ein lauter Ruf die Stille unterbrach:
"REAKTIONSTEST!"
Es kam, wie ich befürchtete. Raids Nidoran rannte auf mich zu. Nur, es war größer als ich es in Erinnerung hatte. Es war länger und es sah deutlich gefährlicher aus. Es knickte ab und raste auf Sichlor zu. Sichlor reagierte sofort und sprang in die Luft. Das violette Etwas sprang direkt hinterher und stach Sichlor sein Horn in den rechten Arm. Grünes Blut spritzte auf Pummeluf, welches erstarrt nach oben sah. Die durchbohrte Sense brach durch die Er-Schütterung in der Mitte und fiel zu Boden. Ich konnte es nicht fassen. Ein Gliedmaß meines Partnerpokemon lag ausblutend vor mir. Ich sah wieder nach oben, aber nur kurz, weil Sichlor vor mir aufschlug und dort auch liegen blieb. Das "Nidoran" landete auf den Füßen und rannte zurück zu Raid, welcher gerade angerannt kam.
"Oh Gott, war Nidorino das? Das tut mir voll leid", sagte Raid mit verschwindender Stimme. Ich konnte mir einige Tränen nicht verkneifen, der Schmerz, den Sichlor spüren musste, spürte ich geistig mit ihr. Den Mondstein, der immernoch in meiner Hand war, wurde von mir auf Nidorino geworfen mit den Worten:
"Du Mistvieh!".
Was dann passierte, damit hatte ich allerdings nicht gerechnet. Nach dem Aufprall des Mondsteines begann Nidorino weiß zu leuchten und wuchs. Alles wurde größer: Die Beine, der Schweif wurde viel länger, der Körper. Außerdem stand es danach auf zwei Beinen und war damit fast so groß wie Sichlor, aber viel wuchtiger und breiter. Es war immernoch violett, mit grünem Innenohr, grauem Brustpanzer und langen Stacheln auf dem Rücken. Die Vorderbeine haben sich fast zu Händen weiterentwickelt, mit jeweils drei Krallen darauf. Dies war wirklich ein Monster.
Sichlor, welches bis eben hinter mir lag, stand auf und der verletzte Arm blieb allerdings am Boden liegen. Einarmig stand Sie und klappte die Flügel aus. Sie spannte den kompletten Körper an und stieß einen schrillen, hohen Ton aus.
Plötzlich trat eine neue Sense aus der Wunde und anschließend auch der Oberarm. Sichlor hatte wieder einen neuen rechten Arm. Ich war überglücklich und ging zu Sichlor, doch Sie ignorierte mich und stellte sich der Bestie gegenüber. Die noch feuchte neue Sense glänzte in der Nachmittagssonne.
"Endlich besitze ich ein Nidoking!" krächzte Raid. Er sprang auf und ab und kriegte sich nicht mehr ein. Sichlor hingegen verzog keine Miene. Sie stand dort und regte sich nicht. Dies änderte sich schnell.
Die abgebrochene Klingenspitze lag vor Sichlor, sie betrachtete sie kurz und sah, das Nidoking sich zu Raid gedreht hatte, und trat die Scheibe mit voller Wucht in RIchtung Nidoking. "Nidoking, pass auf!", rief Raid beängstigt. Die Echse drehte sich um, und schlug die fliegende Klinge zur Seite, aber dafür musste es seine Deckung aufgeben, was Nidoking bereuen sollte.
Kurz nach dem Tritt war Sichlor losgesprintet und stand jetzt genau vor der deckungslosen Echse. Sichlor grinste, und schlug so schnell wie es ging Nidoking ihre Klingen in das Fleisch. Unten im noch nicht harten Brustpanzer steckte Sichlors Sense, und blitzschnell zog sie ihren Arm nach oben, sodass der Brustpanzer von links unten nach rechts oben aufgeschlitzt war. Nidoking stöhnte leiste, und kippte nach hinten um.
"Oh Gott, Nidoking!", schluchzte Raid.
"Sichlor, was hat dich denn geritten?!", fragte ich sie.
Sie ging an mir vorbei, leckte sich ihre neue Sense ab und sah die Sache geklärt. "Nidoking, bitte steh wieder auf. Du kannst mich doch jetzt nicht verlassen." Raid war mittlerweile in Tränen ausgebrochen. Eine Schwester, welche die Szene vom Pokemon-Center aus beobachtet hatte, kam mit kurzen Schritten angelaufen und wusste selbst nicht recht, was nun zu tun war. Raid verfrachtete sein verletztes Nidoking zurück in den Safariball und gab ihn der Krankenschwester, welche ihn an der Hand nahm und zusammen mit Raid in das Pokemon-Center lief. "Was ein Nachmittag", sagte ich etwas verdutzt. Sichlor und Pummeluff nickten. Zur Beruhigung kaufte ich Pummeluff ein Eis und es ging weiter in Richtung Einkaufszentrum. Ich deckte mich mit allem ein, was in einem Prospekt zum Thema "Neu, Trainer?" stand: Tränke, Hyperheiler, Beleber, Pokebälle... und schon war das halbe Preisgeld von dem Arenakampf auch wieder ausgegeben. Ich verabschiedete mich von der netten Verkäuferin, und wollte mit den Beiden zu einem der anderen Stände gehen, als ich sah, dass Pummeluff sich ihr Eishörnchen als Hut aufgesetzt hatte. Es sah zwar putzig aus, aber irgendwie albern...
Um dem entgegenzuwirken, kaufte ich Pummeluff einen Sonnenhut, den sie strahlend entgegennahm.
Er war weiß, mit einem grünen Band verziert.
Als ich das Einkaufszentrum verlassen hatte, stieß ich fast mit Raid zusammen. Er ging gesenkten Hauptes an mir vorbei.
"Was ist los, Raid? Wie geht es Nidoking?"
"Es ist über dem Berg, muss aber ein paar Wochen hier bleiben. Daher gehe ich zurück nach Transalia." sagte Raid und ging, ohne ein weiteres Wort zu sagen.
Auch für mich war die Zeit gekommen, aufzubrechen. Allerdings in die andere Richtung. Ich verließ Prismania City und ging weiter nach Osten, wo mir auch Pummeluff begegnet war. Nach diesem Waldabschnitt tat sich die nächste Stadt vor mir auf, auf einem Schild stand "Blühende Metropole einer glücklichen Gemeinschaft". Das klang ja zumindest nicht schlecht. Die kleine Echse, die Pummeluff vor einiger Zeit vertrieben hatte, hatte mich schon etwas verfolgt, ich hatte es nur ignoriert. Nun drehte ich mich um und fragte:
"Was willst du eigentlich?"
Es blieb erschreckt stehen und starrte mich an. Dann blickte es zu Sichlor und wurde rot. Sichlor sah ein wenig angewiedert aus. Das Glumanda hatte ich mich informiert, hob die Krallen und zeigte auf Sichlor. War das eine Kampfaufforderung oder etwa doch eine Liebeserklärung?

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Re: Aufbruch aus Transalia

Beitrag von Kaifer am Sa 11 Mai 2013, 10:00

Diese Geschichte endet hier, da die Motivation dafür einfach raus ist...

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