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Gerüchte

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Gerüchte

Beitrag von Macci am Sa 05 Okt 2013, 18:41

Hallo liebe Schiggysboardler.

Ich möchte gern mit euch über Gerüchte reden. Was Gerüchte sind, das weiß wohl jeder von euch. Oftmals sind wir uns aber deren Macht und Auswirkungen nicht bewusst.
Gerüchte können auf verschiedene Weisen entstehen. Spontan fallen mir da zwei Varianten ein: Missverständnisse und das bewusste Verbreiten von Gerüchten. Während Gerüchte, die durch Missverständnisse entstanden sind, oft recht einfach aus der Welt zu räumen sind, sieht es mit denen, die bewusst verbreitet wurden, schon ganz anders aus. Oft ergibt sich aus Gerüchten ein bestimmter Ruf, gerade wenn diese Gerüchte eine bestimmte Person betreffen.
So einen Ruf wieder los zu werden kann sich mitunter als verdammt schwierig herausstellen und manchmal haftet ein Ruf auch für Jahre oder sogar für immer an jemandem, zumindest aus der Sicht einiger Personen, die sich auf diese falsche Meinung versteift haben.
Was kann man also tun, um einen schlechten Ruf wieder los zu werden?
Das ist schwierig und hängt zu großen Teilen von den Menschen ab, die sich ein schlechtes Bild über dich haben einreden lassen. Im Grunde kann man nur versuchen, diesen Leuten zu zeigen, dass an den Gerüchten nichts dran ist.
Versetzen wir uns aber mal in die andere Lage. Jeder von uns hat von jedem, den er kennt, ein bestimmtes Bild im Kopf. Und ihr werdet mir sicher zustimmen, wenn ich sage, dass es sehr schwierig ist, etwas anderes zuzlassen, wenn man erst einmal eine Meinung über jemanden hat.
An dieser Stelle muss man also über seinen Schatten springen, sich einen Ruck geben und sich selbst sagen "Okay, vielleicht ist der/die ja doch ganz nett". Man sollte zumindest jedem Menschen die Chance geben, selbst für das Bild, was man von ihm hat, verantwortlich zu sein.

Dass man eine Meinung über jemanden hat, den man kaum kennt - auch, wenn sie schlecht ist - ist an sich erst mal gar nichts, was man sich vorwerfen sollte. Es ist sogar menschlich und logisch. Schon unsere Vorfahren mussten damals durch die Einschätzung einer Situation bzw. einer Person oder eines Tiers abschätzen können, ob eine Gefahr besteht. Deshalb haben wir zu allem eine Meinung - Sei sie gut oder schlecht.
Was man dann allerdings tun muss, ist - wie gesagt - anderen Menschen die Chance einräumen, diese Meinung zu verändern. Man sollte weniger wert auf das legen, was einem erzählt wird, als auf das, was wir selbst sehen und erleben. Denkt immer daran, dass ihr selbst vielleicht auch mal in der Situation dieser anderen Person sein könntet und an seiner Stelle froh wärt, eine Chance zu bekommen, das Bild, was andere von euch haben, zu verändern.

Kommen wir zurück zu den Gerüchten. Wahrscheinlich hat jeder von uns schon mal eins in die Welt gesetzt. Ob bewusst oder unbewusst. Was wir oftmals aber nicht bedenken: Ein Gerücht weiterzuerzählen, was wir gehört haben, ist genauso schlimm. Denn erst dadurch wird das Gerücht so mächtig. Ein Gerücht, das niemand gehört hat, existiert eigentlich ja gar nicht.
Wir sollten also vorsichtig sein mit dem, was wir über andere Menschen sagen.

Natürlich verbreitet jeder Mensch im Laufe seines Lebens mal Unwahrheiten über einen anderen. Das ist eigentlich unvermeidlich. Auch, wenn ich hier so schlau davon rede, kann ich euch versichern, dass ich das so einige Male getan habe. Mal bewusst; mal unbewusst.
Wie können wir also möglichst verhindern, dass uns das passiert?
Wir sollten über das, was wir über andere Leute hören, genau nachdenken und es nicht einfach als wahr abstempeln und verinnerlichen.
Und - ein ganz wichtige Sache: Habt Mut, etwas zu sagen, wenn ihr anderer Meinung seid!
Hört ihr ein Gerücht über ein/e Freund/in, passiert das meist ganz von selbst. Ihr sagt "Stop, das stimmt so nicht, erzähl' doch keinen Mist." Warum tun wir das also nicht, wenn wir etwas über fremde hören?
"Wie kannst du das denn so einfach behaupten, du kennst ihn/sie doch gar nicht." Ist da schon ausreichend. Und möglicherweise bringt es euren Gesprächspartner ja dazu, selbst über das Gerücht, das er eben verbreiten wollte, nachzudenken. 
Eine weitere Sache, die hilft, Gerüchten vorzubeugen, ist, die Personen, über die schlecht geredet wird, davon in Kenntnis zu setzen. Geht einfach auf sie zu und sagt "Hey, ich hab da was gehört. Stimmt das eigentlich?" und wenn es nicht stimmt, dann wisst 1. Ihr das jetzt ganz sicher und 2. kann sich die Person darauf einstellen, dass andere Leute etwas falsches über sie denken und dem entgegenwirken.

Ein schlechter Ruf begleitet einen oft über lange Zeit. In der Schule sowie auch im späteren Leben und im Alltag kann das enorme Ausmaße und sogar Einfluss auf die Zukunft haben. Deshalb ist es wichtig, nicht wissentlich Unwahrheiten über andere zu verbreiten. Denn im Endeffekt weiß man nie, wie sehr man der Person vielleicht damit schadet.

Ich selbst habe in meiner Schulzeit viel dazu beigetrage, dass sich schlechte Rufe mancher Person gehalten haben. Im Nachhinein finde ich das sehr schlimm; und ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich noch immer negativ über eine Person aus Schulzeiten denke, die ich eigentlich gar nicht kenne, oder wo ich vielleicht sogar weiß, dass diese Meinung falsch ist. Es ist sehr schwer, eine andere Meinung zuzulassen. Von daher sollte man immer daran denken, dass man sich das auch für sich selbst wünschen würde.

Deshalb denkt immer daran:
- Glaubt nicht alles, was euch erzählt wird.
- Habt Mut, Gerüchten zu widersprechen
- Gebt Menschen die Chance, eure Meinung über sie zu ändern.
- Denkt gut über das nach, was ihr über eine andere Person erzählt.

Nun wüsste ich gern, was eure Erfahrungen mit Gerüchten und schlechten Rufen ist. Kennen tut sowas ja sicherlich jeder. Ob von sich selbst, von Mitschülern, Freunden oder sogar Verwandten. Wann habt ihr wissentlich Gerüchte weiterverbreitet? Hattet ihr schon mal den Mut, Gerüchten zu widersprechen? Wann und wie hat ein schlechter Ruf euch oder einer Person, die ihr kennt, geschadet?

LG,

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Re: Gerüchte

Beitrag von Hausii am Sa 05 Okt 2013, 19:42

netter text erstmal. muss man sich schon ein wenig gedanken machen zu, um den so darzulegen.

zu meiner seite: also es gab schon einige gerüchte über mich, ist man natürlich nie froh drüber. dies hat mir auch schon einige sachen verbaut. 

ich selbst habe bestimmt schon mal unbewusst ein gerücht in die welt gesetzt. könnt mich jetzt aber nicht erinnern, dass es bewusst war. wenn dann habe ich es nicht absichtlich getan, weil ich missverstanden wurde.

von gerüchten selbst halte ich eigentlich nicht viel. ich bin der meinung, man sollte den personen das ins gesicht sagen, was einem nicht passt. das versuche ich auch meist, was nicht immer sehr gut ankommt

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Re: Gerüchte

Beitrag von Sabbo am Sa 05 Okt 2013, 22:39

Ich kenne das was Macci schildert sehr gut, bzw komme auch ständig damit in Berührung.

Als ich meine Stelle antrat, kursierten bereits Gerüchte oder Geschichten über bestimmte Schüler im Lehrerzimmer, ich wurde z. B. vor einigen Schülern gewarnt oder mir wurde direkt gesagt, wer Probleme macht oder besonders lerneifrig ist, wessen Eltern nett sind usw...

Da hatte es etwas Gutes, dass ich mir die Namen am Anfang kaum merken konnte, so sind diese Aussagen dann eher an mir vorbei geweht. Ich bin aber sowieso niemand, der an einer neuen Arbeitsstelle direkt mit den neuen Kollegen zusammen steht und über andere tratscht, bin eher der zurückhaltende Typ, bzw der Beobachter.

Wenn mir jemand anderes etwas über jemanden erzählt, ist das ja erst einmal seine subjektive Wahrnehmung. Ich bin auch von Natur aus skeptisch, glaube nicht gleich alles oder stelle es zumindest in Frage. Ich habe für mich schon oft erfahren, dass Gerüchte oft heiße Luft sind oder eben deren Verursacher gelangweilt, neidisch oder verbittert sind und ich mit den betroffenen Leuten super zurecht kam.

Habe dann oft gedacht, was andere da für einen Blödsinn erzählen. Gerade zu den angeblichen "Problemkindern" finde ich oftmals schnell Zugang und sie sind dann ganz anders, als die Kollegen erzählen. Oder sie verhalten sich bei mir anders, kann ich nicht genau einschätzen.

Ich versuche mir so wenig wie möglich aus dem zu machen, was getratscht wird, natürlich bleibe auch ich davon nicht verschont. Am Anfang sagte man über mich, dass ich nur eine von diesen "dummen Blondinen" sei "unerfahren und viel zu weich" und dass ich die Schule gewechselt hätte, weil ich "psychisch zu labil" gewesen sei.

Der Kollege, von dem diese Äußerungen kam war auch immer vorne dabei, wenn es darum ging, sich gegen mich zu positionieren, ironische Bemerkungen oder sonstiges Getratsche über mich abzuhalten. Ich habe erst überlegt, ihn darauf anzusprechen aber am Anfang war ich mit der Struktur und dem Ablauf an der Schule noch nicht genug vertraut.

Habe es für keine gute Idee gehalten, da direkt in die Offensive zu gehen, weil ich erst neu hinzugekommen bin, man weiß ja nie, welche Lobby oder welchen Rückhalt jemand schon hat.Gerade am Anfang bewegt man sich ja noch auf "dünnem Eis".

Das Ganze hat von alleine aufgehört, als ich schon etwas länger unterrichtet habe und mit der Zeit Aufgaben bekommen habe, die das Vertrauen der Schulleitung in mich als Person widergespiegelt haben. Mit der Zeit sickerte dann der notwendige Respekt durch, ich wurde als "vollwertige Lehrkraft" betrachtet.

Habe die Gerüchte am Anfang ignoriert und einfach das getan, was ich für richtig gehalten habe. Mir war die Rückmeldung der Schulleitung da auch wichtiger. Aber an manchen Tagen hat es schon runtergezogen, zumal ich nie schlecht über andere geredet habe, ich habe mich ausschließlich um meinen Kram gekümmert und ich hatte ja auch genug damit zu tun, mich zurecht zu finden, bzw die Klassen kennenzulernen. Ich bin froh, dass es sich an dieser Schule von selbst gelöst hat bzw die Zeit für mich gearbeitet hat. Der betroffene Kollege hat btw von sich aus das Gespräch gesucht, was ich ihm hoch angerechnet habe, er hat sich entschuldigt, die besten Freunde werden wir zwar nicht mehr aber wir respektieren uns zumindest...

Ich bin aber mit der Problematik auch vertraut, bin eben ein eher "zierliches Persönchen", nicht die Größte und eben jünger als ein Großteil der Kollegen, während meines Referendariates musste ich mich auch regelrecht durchbeißen, wurde oft nicht für voll genommen von Kollegen und Schülern. Da kursierten mitunter noch schlimmere Sachen, ich hätte mich "hochgeschlafen", bzw würde mit bestimmten Kollegen schlafen, was natürlich blanker Unsinn war.

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Re: Gerüchte

Beitrag von AceKun am So 06 Okt 2013, 01:50

Kann euch nur recht geben,
das mit dem Gerüchten ist sowohl im Schüler- als auch im Erwachsenenleben schlimm.
Wie auch immer,selten ertappe ich mich selber dabei wie ich Gerüchte weitererzähle,
bzw (ich nenns mal so) rumlästere,jedoch versuch ich dies weitgehend zu lassen,
da ich weiß wie es es von Gerüchten oder Ähnlichem geplagt zu werden,besonders,
da Kinder meist keine Ahnung haben,was sie überhaupt sagen.

PS. Sabbo,erzähl mal mehr über dein Lehrerleben,würde mich wirklich interresieren ^^

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Re: Gerüchte

Beitrag von Macci am So 06 Okt 2013, 02:34

Ich muss mich Ace anschließen und sagen, dass ich da auch gern mehr von Sabbo zu hören würde, wäre sicherlich interessant.
Gerade in der Schule bekommt man sowas ja sehr stark mit, eben auch was gute und schlechte Rufe von Schülern angeht und wie sie untereinander damit umgehen.

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Re: Gerüchte

Beitrag von Kaze Ashi am Mi 09 Okt 2013, 19:40

Gerüchte können manchmal echt ätzend sein, aber ganz ehrlich manchmal mache ich auch mit beim Verbreiten von Gerüchten. Aber wenn man selber das Opfer ist ist es wirklich nicht mehr schön, vor einiger Zeit ging das Gerücht um ich äre mit einem gewissen Jungen zusammen und neuerdings soll ich ja lespisch sein Kein Kommentar 

Ich mach mir da nicht viel draus, aber meine beste Freundin mit der ich ja anscheinend zusammen bin, findet das nicht so witzig. Und ich verstehe sie ja auch, ich finde es auch nicht cool.

Meistens ist einem unbewusst was man da eigentlich jemandem erzählt, größtenteils sieht man etwas und reimt sich den Rest zusammen dann nur noch weitererzählen und in 3 Tagen weiß es die ganze Schule.

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